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ForLa Innovation - Neues aus Forschung und Transfer an der Hochschule Landshut

ForLa Innovation - Ausgabe 01/2026

Editorial

Liebe Forschende, 
liebe Kolleginnen und Kollegen, 
liebe Partnerinnen und Partner,

im Februar startete unsere neue Plattform ForLa (Forschung für Landshut) mit dem Ziel, die Bedeutung und das Potenzial angewandter Forschung an der Hochschule Landshut stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und neue Räume für Vernetzung zu schaffen. 

Im Rahmen dieser Plattform führen wir mit dieser ersten Ausgabe von ForLa Innovation - Neues aus Forschung und Transfer an der Hochschule Landshut nun einen Newsletter ein, der helfen soll, diese Ziele umzusetzen und die vielfältige Forschung an unserer Hochschule sichtbar zu machen – zwischen Disziplinen, zwischen Menschen und zwischen Institutionen. Genau diesen Dialog wollen wir fördern.

Die Hochschule Landshut definiert ihre Forschungsschwerpunkte entlang der gesellschaftlich relevanten Felder nachhaltiger Technologien und Systeme, digitaler Transformation und Künstlicher Intelligenz, Gesundheit sowie sozialwissenschaftlicher Forschung im Kontext gesellschaftlicher Kohäsion und sozialen Wandels. Diese Schwerpunkte resultieren aus dem Anspruch, wissenschaftlich fundierte, interdisziplinäre Antworten auf zentrale ökologische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Herausforderungen zu entwickeln. Dabei ist unsere Hochschule in hochkompetitiven Förderlinien erfolgreich, so dass wir aktuell von DFG über BMFTR bis hin zum Innovationsfonds und europäischen Programmen eine Bandbreite von spannenden Studien und angesehenen Förderungen im Haus haben. 

In jeder Ausgabe dieses Newsletters erwarten Sie Einblicke in laufende Projekte, Erfolge aus unseren Forschungsgruppen, Konferenzberichte, Termine, Tipps und vieles mehr. Zudem möchten wir die Menschen sichtbar machen, die unsere Hochschule mit ihrer Expertise, ihrer Neugier und ihrem Engagement voranbringen. Wir freuen uns, wenn dieser Newsletter Inspiration bietet, Vernetzung stärkt und Lust auf neue Forschungsimpulse macht.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Prof. Dr. Aida Anetsberger
(Vizepräsidentin Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs)

Im Fokus: "Nachhaltigkeit"

Wie können Klimaschutz, Energiewende und nachhaltige Mobilität gelingen? Im Fokus dieser Ausgabe stehen Forschungsprojekte und Themen, die sich mit dieser Frage beschäftigen und aktiv dazu beitragen, Ressourcen zu schonen, erneuerbaren Energien zu integrieren und Energiespeichertechnologien weiterzuentwickeln.

Start für Wasserstoff-Technologie-Anwenderzentrum Pfeffenhausen

Die Hochschule Landshut hat gemeinsam mit den Firmen HyTACC und HyTACC CRYO sowie der Technischen Hochschule (TH) Ingolstadt und der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg die Förderbescheide für die weltweit einzigartige Wasserstoff-Versorgungsinfrastruktur und die Testeinrichtungen des Wasserstoff-Technologie-Anwenderzentrums (WTAZ) erhalten.

Projektkoordinator der Hochschule Landshut: Prof. Dr. Tim Rödiger
Förderung: BMV

Hochschule Landshut treibt Klimaschutz in der Region voran

Wie kann Klimaschutz im Alltag konkret funktionieren – an Hochschulen, in Unternehmen und im Alltag? Die zwei Forschungsprojekte AlFinaH und SuCCeCS an der Hochschule Landshut wollen Nachhaltigkeit messbar machen und zeigen konkrete Wege zum Klimaschutz auf. Denn sie setzen genau dort an, wo Nachhaltigkeit besonders wirksam werden kann: bei Gebäuden, in der Organisation und bei der Mobilität.

Projektleitung: Prof. Dr. Diana Hehenberger-Risse, Hochschule Landshut
Förderung: BMFTR / BALM

Energiewende vom Acker aus

Das Forschungsprojekt AGRIC an der Hochschule Landshut bringt Agri-Photovoltaik in Deutschland, Bulgarien, Litauen, Polen und Serbien voran. Ziel ist es, Landwirte und weitere Akteure zu unterstützen, die Technologie besser zu verstehen und anzuwenden.

Projektleitung: Dr. Reinhart Schwaiberger, Technologiezentrum Energie 
Förderung: BMWE

KI trifft Physik

Das Forschungsprojekt PhyLFlex entwickelt intelligente Energiemanagementsysteme und ermöglicht stärkere Integration erneuerbarer Energien. Dabei arbeitet die Hochschule Landshut mit der Technischen Universität München, der Siemens AG, der ÜZW Energie AG und weiteren assoziierten Partnern zusammen. Einen Eindruck bietet ein kurzes Video zum Projekt.

Projektleitung: Prof. Dr. Maren Martens, Hochschule Landshut
Förderung: BMWE

Praxisnahes Wissen über Batterietechnologien und Energiespeicher

Das Projekt NAVI-BAT vermittelt kleinen und mittleren Unternehmen sowie Anwendern praxisnahes Wissen zu Batterie- und Energiespeichertechnologien. Dabei arbeiten Wissenschaft und Unternehmen eng zusammen: Erfahrungen, Bedürfnisse und Probleme aus der Praxis fließen direkt in die Weiterentwicklung der Technologien ein. So werden nicht nur bestehende Kenntnisse weitergegeben, sondern gemeinsam neue Lösungen entwickelt. 

Projektleitung: Prof. Dr. Christina Toigo, TZE
Förderung: ESF

Landshut schneidet im Healthy Urban Design Index hervorragend ab

Die Stadt Landshut landete beim Healthy Urban Design Index (HUDI) auf Platz zwei in Deutschland und zählt damit zu den gesundheitsförderndsten Städten. Der Index des Barcelona Institute for Global Health (ISGlobal) ist ein Instrument, das mithilfe von 13 Indikatoren misst, wie gut europäische Städte die Gesundheit ihrer Bewohner unterstützen. Den ersten Platz im deutschen Ranking belegt Kempten, zu den gesundheitsförderndsten Städten in Europa zählen Pamplona (Spanien), Genf (Schweiz) und Harlow (Großbritannien).

Forschungsnews – Weitere Highlights und Meilensteine

Projektstart HV-MOCCA

Im Januar 2026 ging im Forschungsschwerpunkt Elektronik und Systemintegration das Projekt HV-MOCCA (High Voltage DCDC converter with Multiobjective Optimized Coupled Choke Assembly) an den Start. Es hat zum Ziel, einen besonders kompakten und effizienten Hochvolt‑DCDC‑Wandler für Elektrofahrzeuge zu entwickeln. 

Projektleitung: Prof. Dr. Alexander Kleimaier, Hochschule Landshut
Förderung: StMWi

Projektstart ZuPer

Das Institut IKON (Sozialer Wandel und Kohäsionsforschung) und die HAW Kiel starten ein dreijähriges Verbundprojekt zur Zusammenarbeit und zu den Arbeitsbedingungen in der Altenpflege in ländlichen Regionen. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können Pflegeteams Diskriminierung ab- und eine solidarische Zusammenarbeit aufbauen? 

Verbundkoordination: HAW Kiel
Projektleitung Hochschule Landshut: Prof. Dr. Monique Ritter
Förderung: BMFTR

Projektstart AI Safety Monitoring

Der Forschungsschwerpunkt Medizintechnik arbeitet gemeinsam mit der Klinik und Poliklinik für Radiologie am LMU Klinikum und dem Münchner Unternehmen deepc GmbH an einem Projekt, das den Einsatz von KI in der Medizin sicherer und transparenter machen soll. Durch die Entwicklung von AI-Safety-Monitoring wird untersucht, wie KI-Systeme bei der Diagnose von Hirnblutungen in der Notaufnahme so eingesetzt werden können, dass Personal in zeitkritischen Situationen entlastet wird. 

Projektleitung: Prof. Dr. Stefanie Remmele / Prof. Dr. Eduard Kromer, Hochschule Landshut
Förderung: BMWE

Projektabschluss DiWeTwin

Das Kompetenzzentrum Leichtbau (LLK) hat in Kooperation mit MTU Aero Engines AG das Forschungsprojekt DiWeTwin – Digitaler Werkstoffzwilling für eine effiziente Turbinenauslegung erfolgreich abgeschlossen. Dabei entwickelte die Hochschule Landshut ein auf Wahrscheinlichkeiten basierendes Modell, das aus einer gegebenen Defektverteilung die Lebensdauerverteilung berechnet.

Projektleitung Hochschule Landshut: Prof. Dr. Otto Huber / Prof. Dr. Holger Saage
Förderung: StMWi

Projektabschluss KISSMe3D

Wie lassen sich optische 3D-Messaufbauten mit Hilfe von KI effizienter realisieren und optimieren? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich in den vergangenen Jahren das Projekt KISSMe3D, bei dem die Hochschule Landshut mit dem Unternehmen Micro-Epsilon und dem Institut FORWISS der Universität Passau zusammenarbeitete und das nun erfolgreich abgeschlossen wurde.

Projektleitung Hochschule Landshut: Prof. Dr. Christian Faber
Förderung: BayStMWi

ForLa unterwegs - Konferenzen und Tagungen

TZE gestaltet Batterieforum Deutschland mit

Beim diesjährigen Batterieforum in Berlin gestaltete Prof. Dr. Christina Toigo, wissenschaftliche Leiterin des Technologiezentrums Energie (TZE) und seit 2025 Mitglied des „Beirats Batterieforschung“, den fachlichen Austausch aktiv mit: Gemeinsam mit Dr. Bernhard Riegel von Hoppecke Batterien moderierte sie die Session „Stationäre Speicher – Welche Rolle spielt welche Technologie?“. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten stationärer Speichersysteme. Die Vorträge spannten den Bogen von einem grundlegenden Überblick bis hin zu konkreten Praxisbeispielen wie Lithium-Eisenphosphat Großspeicher sowie ein Projekt, in welchem ein Hybridspeicher aus Second-Life-NMC und Natrium-Ionen Batterien vorgestellt wurde.

Prof. Toigo wurde letztes Jahr in den „Beirat Batterieforschung“ des BMFTR berufen und berät seitdem zusammen mit 67 hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt in Fragen der strategischen Forschungsplanung zu elektrochemischen Energiespeichern unabhängig von den Anwendungen.

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IDP präsentiert Forschungsergebnisse auf internationaler Bildungskonferenz

Auf der 20th annual International Technology, Education and Development Conference, kurz INTED, in Valencia präsentierte Prof. Dr. Holger Timinger vom Institute for Data and Process Science der Hochschule Landshut aktuelle Forschungsergebnisse zur Professionalisierung im Projektmanagement. Die Konferenz, organisiert von der International Academy of Technology, Education and Development, zählt zu den größten internationalen Veranstaltungen im Bereich Bildungsinnovation. Dieses Jahr wurden über 700 Teilnehmende aus 62 Ländern gezählt. 

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Neue Impulse für inklusive Bildung

Prof. Dr. Sabine Fries von der Hochschule Landshut zeigte in einem Vortrag beim Praxistag an der LMU München auf, wie Gebärdensprache Bildungswege und Teilhabe prägt. Die Veranstaltung legte ihren Fokus auf aktuelle Fragen der inklusiven Bildung, Hörbeeinträchtigung und Kommunikationszugänge. Dabei richtete sie sich insbesondere an Studieninteressierte, Studierende sowie Fachpersonen aus Bildung und pädagogischer Praxis.

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Kompetenzzentrum Leichtbau stellt Forschungsergebnisse bei der Additive 2026 vor

Im Rahmen des internationalen 5. Symposiums on Materials and Additive Manufacturing (Additive 2026) der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) präsentierte Martin Maier, Doktorand am Kompetenzzentrum Leichtbau (LLK), Ergebnisse zu additiv gefertigten Gitter-Plattenstrukturen aus einer Aluminium-Basislegierung. Im Zuge eines von der DFG geförderten Vorhabens beschäftigt sich Martin Maier mit dem Entwurf, der Fertigung und der Analyse dünnwandiger Strukturen. 

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Forschungsschwerpunkt Medizintechnik auf der BVM-Konferenz 2026 vertreten

Die beiden Doktoranden Serouj Khajarian und Michael Schwimmbeck stellten auf der Konferenz „Bildverarbeitung für die Medizin (BVM)“ ihre Forschungsergebnisse im Bereich computer-unterstützter Operationsmethoden vor. Die Konferenz gilt als wichtige Plattform zum Thema medizinische Bildverarbeitung.  

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Fakultät ET/WI bei Internationaler Konferenz zum nachhaltigen Welterbe beteiligt

Im März 2026 fand in Marienbad (Tschechien) die IV. Internationale Konferenz „Verantwortung in Bewegung: Kultur, Technologie und Mensch im Dialog für eine nachhaltige Zukunft“ statt. Die inter- und transdisziplinäre Veranstaltung wurde von der Paneuropäischen Universität Prag in Kooperation mit der Hochschule Landshut organisiert. Seitens der Hochschule war die Fakultät ET/WI sowohl organisatorisch als auch inhaltlich maßgeblich beteiligt. Die Konferenz brachte internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft zusammen.

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Save the Date - Termine und Veranstaltungen

"Einmalige" Wasserstoff-Infrastruktur in Niederbayern - WTAZ (Landshuter Energiegespräche)

18.05.2026 / 18:30 – 20:00 Uhr / Hochschule Landshut und online
Referent: Prof. Dr. Tim Rödiger
Weitere Infos und Anmeldung unter www.haw-landshut.de/la-energiegespraeche.

 

Umweltinnovation in der Praxis

19.05.2026 / 13:00 – 16:00 Uhr / TZ PULS
Weitere Infos und Anmeldung unter https://www.metropolregion-muenchen.eu/umweltinnovation-in-der-praxis/ 

 

Vortrag: "Artificial Intelligence in Finance" 

11.06.2026 / 13:10-13:30 Uhr / online

Distinguished Speaker:Tony Wimmer, Head of Data & Analytics, JP Morgan Chase, New York
Anmeldung für Online-Zugangsdaten unter graduate-center@haw-landshut.de

 

Speichertechnologie und Kreislaufsysteme bieten großes Potenzial (Landshuter Energiegespräche)

29.06.2026 / 18:30 – 20:00 Uhr / TZ Energie und online 
Referent/in:
Agnes Frank, Projektleitung EnergieKreis, TH Deggendorf  
Robert Hahn, Mitarbeiter NaviBat, TZ Energie, Hochschule Landshut 
Weitere Infos und Anmeldung unter www.haw-landshut.de/la-energiegespraeche.

 

Innovationsforum Medizintechnik 2026

02.07.2026 / 17:00 – 19:30 Uhr / G0 07
Weitere Infos und Anmeldung unter www.haw-landshut.de/ps-medtech.

 

TRIOKON 2026: Potenziale entfalten – Zukunft gestalten 

24.09.2026 / 10:00 – 18:00 Uhr / Hochschule Landshut
Weitere Infos und Anmeldung unter: https://www.indigo-netzwerk.de/veranstaltungen/triokon-2026/

Neu im Team - Forschende & wissenschaftliche Mitarbeitende

Prof. Dr. Alexander Wallis
 

Alexander Wallis ist W1-Nachwuchsprofessor im Projekt LA-Proof und ein Talent aus eigenen Reihen. Er machte sowohl seinen Bachelor als auch seinen Master in Informatik an der Hochschule Landshut. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter blieb Alexander uns treu und promovierte kooperativ an der Philipps-Universität Marburg zum Thema "On the behavior of rational prosumers for a holonic smart grid". Smart Grids ist ein Thema, das ihn weiterhin begleitet: Seit 2024 hat er eine Nachwuchsprofessur „KI für Smart Grids“ inne. Alexander durchläuft im Projekt LA-Proof den Praxis-Track und erhält die für eine W2-Professur notwendige Praxiserfahrung von mindestens 3 Jahren außerhalb der Hochschule bei dem Kooperationspartner xpecto AG. 

Sein aktuelles Forschungsprojekt lautet „SuCCeCS - Sustainable Carbon Certificates for Carpooling Solution“ und wird gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV). Ziel hierbei ist der Aufbau einer digitalen Plattform zum dezentralen Handel von CO₂-Zertifikaten. Auch interdisziplinäres Arbeiten spielt für Alexander eine große Rolle: Er ist Mitglied im Forschungsschwerpunkt Energie und im Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IGLA). Ausgleich zur beruflichen Tätigkeit findet Alexander beim Handball – auch hier ist er seiner Heimatstadt treu geblieben und seit über 30 Jahren bei der Turngemeinde Landshut als leidenschaftlicher Handballer aktiv.

Weitere Infos zu LA-Proof

Forschung trifft Praxis - Kooperationen und Transfer

Ecosystems Smart Niederbayern

Mit dem Start von „Ecosystems Smart Niederbayern“ stellte das Niederbayern-Forum in der Hochschule Landshut ein neues Netzwerk vor, mit dem Niederbayern seine Kräfte in den Bereichen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz stärker bündeln will. Ziel ist es, bestehende Projekte, Unternehmen, Hochschulen, Verwaltungen und Initiativen aus der Region besser zu vernetzen, sichtbarer zu machen und in die praktische Anwendung zu bringen. Die Hochschule selbst ist ebenfalls Partnerin des Netzwerks und fungiert dabei als Impulsgeberin und Gastgeberin der Kick-Off-Veranstaltung. So gehören zwei Landshuter Professoren zu den Initiatoren des Netzwerks: Prof Dr. Martin Prasch, Leiter des TZ Puls, und Prof. Dr. Abdelmajid Khelil, Leiter des Internet-of-Things-Labors.

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Hochschule Landshut nutzt Supercomputer für KI-Forschung

Die Hochschule Landshut stärkt ihre Forschungsinfrastruktur im Bereich Künstliche Intelligenz. Sie profitiert vom Zugang zu „Helma" – dem aktuell leistungsfähigsten Supercomputer an deutschen Hochschulen. Das System, das im Juni 2025 Rang 51 der weltweit stärksten Hochleistungsrechner belegte, steht den Forschenden der Hochschule Landshut für anspruchsvolle KI-Anwendungen zur Verfügung.

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COLORS — Collaborative and Continuous Learning of Robotic Systems

Die Forschungsgruppe COLORS an der Hochschule Landshut entwickelt kontinuierlich lernende, lokal einsetzbare KI-Modelle für die kollaborative Robotik. Sie verbindet dabei Deep Learning, Robotik bzw. autonome Systeme sowie große Sprachmodelle mit dem klaren Anspruch, diese auch auf ressourcenbeschränkter Hardware betreiben zu können. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zu energieeffizienter KI und digitaler Souveränität in autonomen Systemen. 

Im Fokus stehen mehrere Forschungslinien: kontinuierliches Lernen zur Anpassung an neue Aufgaben, Werkzeuge und Umgebungen ohne Vergessen, kollaboratives Lernen durch menschliche Demonstration und Wissensaustausch in hybriden Mensch-Maschine-Teams, sampleeffizientes Reinforcement Learning für Lernen aus wenigen Interaktionen sowie Scientific Machine Learning bzw. physik-informiertes ML, bei dem physikalisches Vorwissen in datenarme Modelle integriert wird, beispielsweise im Projekt KISS zur Starkregen-Frühwarnung. Ergänzt wird dies durch Forschung zur geschickten Manipulation, also dem Erlernen komplexer, kontaktreicher Roboteraufgaben wie Greifen oder Werkzeugnutzung.

Zur praktischen Erprobung wird eine experimentelle Plattform für kollaborative Manipulation aufgebaut, deren Anwendungen von industriellen Prozessen über das Handwerk bis hin zu Fragestellungen in Energietechnik und Maschinenbau reichen. Darüber hinaus fungiert COLORS als KI-Kompetenzzentrum der Hochschule und bietet zentrale Beratung sowie methodische Unterstützung für interdisziplinäre ML-/KI-Projekte.

Weitere Informationen dazu in Kürze unter

Kooperation der Hochschule Landshut mit Fraunhofer Institut

Unter dem Thema „Human x AI“ besteht seit 2024 eine langjährige Kooperation des Fachbereichs Human Factors (Prof. Dr. Nicole Trübswetter, Prof. Dr. Bettina Williger) mit der Gruppe Human-Centered-Innovation des Fraunhofer Instituts für integrierte Schaltungen IIS in Nürnberg. Bislang konnten ein gemeinsames Studierendenprojekt zum Einsatz von Technik im Pflegeheim sowie gemeinsame Konferenzen und Publikationen umgesetzt werden. In Zukunft wird die Kooperation auch über gemeinsame Forschungsprojekte rund um Mensch-Technik-Interaktion in der Medizin- und Pflegetechnik verstärkt. 

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Elektronik-Fachwelt diskutierte neuste Entwicklungen an der Hochschule Landshut

Beim „5. Symposium Elektronik und Systemintegration“ trafen sich am 15. April 2026 an der Hochschule Landshut rund 130 Experten und Expertinnen, um neueste Erkenntnisse aus Forschung und Industrie in diesem für viele technologische Entwicklungen grundlegenden Bereich vorzustellen und zu diskutieren. Der Titel der Veranstaltung lautete „Zukunft gestalten – Elektronik als Grundlage von Innnovationen“.

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Potenzial von grünem Wasserstoff in die Anwendung bringen

Mit dem großen Potenzial von grünem Wasserstoff und der Frage, wie Projekte in die Umsetzung kommen können, befasste sich der zweite Vortrag der Landshuter Energiegespräche in diesem Semester. „Grüner Wasserstoff für Niederbayern“ lautete das Thema des Vortragsabends am 27. April 2026. Sebastian Arjona (TZ Energie) präsentierte den knapp 100 online oder in Präsenz anwesenden Teilnehmern und Teilnehmerinnen Ergebnisse aus dem Projekt HyEfRe (Hydrogen integration for efficient renewable energy sytems). Er befasste sich mit Chancen, möglichen Geschäftsmodellen und Pilotanwendungen, bevor Willibald Holzapfel vom Projektpartner HyFuture GmbH ein Tool zur Unterstützung der Entscheidungsfindung bei Projekten rund um grünen Wasserstoff vorstellte. 

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Durch dezentralen CO2-Emissionshandel und Mobilitäts-App zur Klimaneutralität

Die Landshuter Energiegespräche stellen in diesem Semester Forschungsprojekte der Hochschule Landshut vor, die mit ihren Erkenntnissen zum Gelingen der Energiewende beitragen wollen. Eine Plattform für regionalen CO2-Emissionshandel sowie das Anwendungsbeispiel einer Mitfahrzentrale wurden beim Auftakt der Vortragsreihe am 23. März 2026 präsentiert. Der Titel des Vortrags, an dem rund 80 Personen (online und in Präsenz) teilnahmen, lautete „Digitale Werkzeuge zur Unterstützung des regionalen CO2-Emissionshandels - Projekt SuCCeCS“.

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Mit digitalem Mindset und KI-Agenten zum Unternehmen von morgen

Das Landshut Leadership-Forum 2025 bot beim 10. Jubiläum (November 2025) wieder hochkarätige Expertinnen und Experten, die mit den rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erfolgversprechende Wege in eine von KI geprägte Zukunft aufzeigten. Veranstaltungsinitiator Prof. Dr. Hubertus C. Tuczek plädierte in seiner Keynote für „ein klares Bekenntnis zur Innovation als Zukunftsvision“ und sieht gerade kleine Language Modelle der KI als Chance.

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Additive Fertigung als Enabler für Leichtbau und Disruption

Die Additive Fertigung (AF) bedeutet für den Leichtbau und damit für die Industrie einen enormen Innovationsschub und der Leichtbau hat an der Hochschule Landshut lange Tradition. „Innovativer Leichtbau durch Additive Fertigung“ lautete das Thema des 12. Praxisforums 3D-Druck der Hochschule Landshut im Oktober 2025. Es zeigte aktuelle Trends und Entwicklungen sowie das große Leichtbaupotenzial der Additiven Fertigung entlang der Wertschöpfungskette in einer breiten Themenpalette an Vorträgen.

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ForLa Neuberufene & ForLa Young Talents - Wissenswertes und Tipps

Strukturierte Unterstützung für neuberufene Professorinnen und Professoren

Im Rahmen des Neuberufenenprogramms führte Prof. Dr. Aida Anetsberger, Vizepräsidentin Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs, zusammen mit dem Forschungsreferat der Hochschule Landshut das neue Format „ForLa Neuberufene“ ein. Hintergrund sind rund 50 Neuberufene in den vergangenen fünf Jahren. Ziel des Formats ist es, neuberufene Professorinnen und Professoren zu unterstützen, diese frühzeitig und gezielt an die Forschung heranzuführen und ihre Beteiligung an Drittmittelprojekten nachhaltig zu stärken. 

Das neue Format umfasste bislang drei thematisch aufeinander aufbauende Online‑Veranstaltungen. Den Auftakt bildete eine Informationsveranstaltung zur bayerischen Förderlinie „Strukturimpuls Forschungseinstieg“ (8. Landesforschungsprogramm des StMWK), die sich an erstberufene Professorinnen und Professoren richtet, deren Berufung maximal fünf Jahre zurückliegt. Ergänzt wurde der Überblick durch Best‑Practice‑Berichte der Projektleiterinnen des erfolgreichen Antrags HörTrain sowie durch Erfahrungen aus dem Projekt SMILE.

Es folgte eine Veranstaltung des Forschungsreferats zum hochschulinternen Prozess der Antragseinreichung, zur Reduzierung des Lehrdeputats gemäß F&E‑Richtlinie sowie zur Einbindung von Praxispartnern. Der Fokus lag insbesondere auf zentralen Bestandteilen der Vorhabenbeschreibung (u. a. Ressourcen‑ und Finanzierungsplanung, wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz, Kooperationen) sowie auf dem internen Zeit‑ und Review‑Prozess bis zur Antragseinreichung beim StMWK.

Den Abschluss bildete eine Bibliotheksveranstaltung mit einer Einführung in Kataloge, Fachdatenbanken und Open‑Access‑Publikationen. Dieser Termin unterstützte gezielt die Recherche zum Stand von Wissenschaft und Technik und damit die Ausarbeitung der innovativen Forschungsidee. Als nächster Schritt sind Online‑Pitches der Antragstellenden vorgesehen. Diese sind Teil des internen Review‑Prozesses und speziell auf die Teilnehmenden des Neuberufenenprogramms ausgerichtet. Sie dienen der Qualitätssicherung und der gezielten Weiterentwicklung der Anträge vor der finalen Einreichung.

Für Fragen und weitere Infos zum Format ForLa Neuberufene wenden Sie sich gerne an forschungsreferat@haw-landshut.de 

ForLa Young Talents - Forschung im Videoformat

Mit ForLa Young Talents entwickelte die Hochschule Landshut ein weiteres neues Veranstaltungsformat, in dem Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ihre Forschung in kurzen Videos zeigen. 

Projekt MagZyk

Video von Korbinian Mokross, Forschungsschwerpunkt Leichtbau

Projekt MagZyk - Zyklisches Verformungsverhalten und makroskopisches Stoffgesetz texturierter Magnesiumstrukturen für mehrachsige Beanspruchung unter Berücksichtigung mikrostruktureller Verformungsmechanismen
 

Projektleitung Hochschule Landshut: Prof. Dr. Otto Huber
Projektdauer: 02/25 – 01/28
Förderung: DFG

Projekt AIARConcepts

Video von Michael Schwimmbeck, Forschungsschwerpunkt Medizintechnik

Projekt AIARConcepts – Konzepte für die Mixed Reality geführte Navigation in der Chirurgie
 

Projektleitung Hochschule Landshut: Prof. Dr. Stefanie Remmele
Projektdauer: 10/24 – 09/27

Tipps für Forschende - Wissenschaftskommunikation

An Wissenschaftskommunikation kommen Forschende heute kaum noch vorbei. Sie gilt mittlerweile als Teil der wissenschaftlichen Arbeit und ist oft sogar Voraussetzung dafür, dass Projekte bewilligt werden.  Doch wie gelingt der Dialog mit der Öffentlichkeit und den Medien? Welche Möglichkeiten und Formate gibt es überhaupt? Und vor allem: Was bringt Wissenschaftskommunikation – für Ihre Hochschule und für Sie persönlich?

Im Rahmen des Hochschulverbundes TRIO (Transfer und Innovation Ostbayern) entstand zwischen 2018 und 2022 unter anderem das Magazin TRIOkomm, das sich an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der ostbayerischen Hochschulen richtet und ihnen anwendungsorientierte Tipps zur Kommunikation mit Medien und Öffentlichkeit gibt: Wie gestalte ich wissenschaftliche Poster? Was muss ich bei der Erstellung von Videos beachten? Wie bereite ich mich auf ein Interview mit der Presse vor?

Die Ausgaben stehen online auf der Webseite des Netzwerks INDIGO zum Download zur Verfügung.

Zu den Ausgaben von TRIOkomm

Wir freuen uns über Ihre Beiträge!

Wenn Sie News aus Ihrem Forschungsbereich, Termine oder Projektupdates für die nächste Ausgabe einreichen möchten, schreiben Sie uns gerne an forschungsnews@haw-landshut.de

Herausgeber:

Prof. Dr. Aida Anetsberger, Vizepräsidentin Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs;
Veronika Barnerßoi, Mitarbeit Wissenschaftskommunikation

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