Die Konferenz, organisiert von der International Academy of Technology, Education and Development, zählt zu den größten internationalen Veranstaltungen im Bereich Bildungsinnovation. Dieses Jahr wurden über 700 Teilnehmende aus 62 Ländern gezählt.
Im Mittelpunkt der dreitägigen Konferenz standen aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Hochschullehre, digitale Lerntechnologien und innovative Bildungsformate. In zahlreichen Fachsessions, Workshops und Keynotes diskutierten die Teilnehmenden neue Ansätze für zukunftsfähige Bildung, etwa zur Gestaltung hybrider Lernumgebungen, zu neuen didaktischen Methoden oder zur Förderung von Kompetenzen für die Arbeitswelt von morgen. Die Konferenz bot damit eine internationale Plattform für den Austausch und die Vernetzung über Projekte und Erfahrungen in der Bildungs- und Technologieforschung.
Prof. Dr. Holger Timinger stellte in diesem Rahmen seine Forschungsarbeiten zum Thema „Professional Qualification in Project Management through Comprehensive, Three-Level Certification“ vor. In seinem Beitrag zeigte er auf, wie ein strukturiertes, hochschulübergreifendes, dreistufiges Zertifizierungsmodell zur systematischen Entwicklung von Projektmanagementkompetenzen beitragen kann. Diese sind wichtig, um Herausforderungen unserer Zeit, wie beispielsweise den technologischen Wandel in vielen Branchen, den Klimawandel oder auch den demografischen Wandel, zu lösen. Ziel ist die nachhaltige Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit von Studierenden.
Neben seinem eigenen Vortrag übernahm Timinger auch die Leitung der Vortragsreihe zum Thema „Entrepreneurship and Employability“ als Session Chair. In dieser wurden Beiträge zu unternehmerischen Kompetenzen, Karrierefähigkeit und praxisorientierter Hochschulbildung vorgestellt und diskutiert.
Ein weiteres zentrales Thema der diesjährigen Konferenz war der zunehmende Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in der Lehre. Zahlreiche Beiträge befassten sich mit neuen Möglichkeiten generativer KI, etwa zur Unterstützung von Lernprozessen, zur personalisierten Betreuung von Studierenden oder zur Weiterentwicklung digitaler Lehrmethoden. So wurde beispielsweise die Nutzung von KI zur Übung von Patientengesprächen angehender Ärztinnen und Ärzte mittels real anmutender interaktiver Videosequenzen vorgestellt. Viele Rednerinnen und Redner betonten allerdings vor allem die Bedeutung des eigenen Wissens und eigener Kompetenzen, um reflektiert mit KI interagieren zu können. Dies, so das Fazit, ist eine der Kernaufgaben heutiger Hochschulbildung.
Neben den fachlichen Impulsen überzeugte die Veranstaltung auch organisatorisch: Die Konferenz war hervorragend vorbereitet und bot den Teilnehmenden vielfältige Möglichkeiten zum internationalen Austausch und zur Vernetzung. Für Prof. Dr. Timinger und die Hochschule Landshut bot die Teilnahme damit eine wertvolle Gelegenheit, aktuelle Forschungsergebnisse vorzustellen und zugleich neue Perspektiven für die Weiterentwicklung von Lehre und Weiterbildung zu gewinnen.
Foto: Hochschule Landshut
(Frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)
Bildunterschrift: Prof. Dr. Holger Timinger in seinem Vortrag zum Thema „Professional Qualification in Project Management through Comprehensive, Three-Level Certification“
