Die Hochschule Landshut stärkt ihre Forschungsinfrastruktur im Bereich Künstliche Intelligenz. Sie profitiert vom Zugang zu „Helma" – dem aktuell leistungsfähigsten Supercomputer an deutschen Hochschulen. Das System, das im Juni 2025 Rang 51 der weltweit stärksten Hochleistungsrechner belegte, steht den Forschenden der Hochschule Landshut für anspruchsvolle KI-Anwendungen zur Verfügung.
Um die Möglichkeiten des Supercomputers vorzustellen, besuchte Prof. Dr. Gerhard Wellein am 16. Dezember 2025 die Hochschule Landshut. Wellein ist Professor für High Performance Computing und Direktor des Zentrums für Nationales Hochleistungsrechnen Erlangen (NHR@FAU) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er koordiniert als Mitglied des Vorstands der NHR-Allianz die nationale High-Performance Computing-Infrastruktur an deutschen Universitäten und bringt über zwanzig Jahre Erfahrung in der Vermittlung von Hochleistungsrechentechniken mit. Begleitet wurde er von Benjamin Geissler, Scientific Researcher im Bereich Big Data & AI am Leibniz-Rechenzentrum (LRZ).
Von Seiten der Hochschule Landshut nahmen Vizepräsidentin für Forschung Prof. Dr. Aida Anetsberger, Prof. Dr. Christian Osendorfer und Prof. Dr. Eduard Kromer von der neuen KI-Forschungsgruppe, Professorinnen und Professoren der Fakultät Informatik sowie technisches Personal teil. Auch Doktorandinnen und Doktoranden verschiedener Forschungsgruppen und Fakultäten sowie Studierende aus dem Masterstudiengang Informatik und dem Bachelorstudiengang Künstliche Intelligenz nutzten die Gelegenheit, sich über die Einsatzmöglichkeiten zu informieren.
Zugang zum Hochleistungsrechner stärkt Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule Landshut
Der Supercomputer ist dabei insbesondere für das Training komplexer und großer künstlicher neuronaler Netze ausgelegt. Davon profitieren verschiedene Forschungsgruppen der Hochschule Landshut: von der Medizintechnik über Data and Process Science und Produktions- und Logistiksysteme bis zur neuen Forschungsgruppe „Adaptive and Collaborating Agents". Das BayernKI-Programm bietet Forschenden an bayerischen Hochschulen und Universitäten einen kostenlosen und niederschwelligen Zugang zu diesen Ressourcen. Unterstützt werden sie dabei durch ein gemeinsames Betreuungs- und Schulungsteam von LRZ und NHR@FAU.
Die Hochschule Landshut war an der Projektfinanzierung von Helma beteiligt. Neben den durch die Hightech-Agenda Bayern und das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten lokalen Rechenressourcen (KIEBITZ durch KI-Nachwuchs@FH) stärkt der Zugang zum Hochleistungsrechner die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule in der KI-Forschung.
Fotos: Hochschule Landshut
(Frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)
Foto 1: Bei dem Besuch konnten sich Forschende, Promovierende und Studierende über die Möglichkeiten des Supercomputers informieren (v. l. n. r.): Prof. Dr. Aida Anetsberger, Prof. Dr. Eduard Kromer, Prof. Dr. Gerhard Wellein, Direktor des Zentrums für Nationales Hochleistungsrechnen Erlangen (NHR@FAU), Prof. Dr. Christian Osendorfer, Benjamin Geissler, Scientific Researcher im Bereich Big Data & AI am Leibniz-Rechenzentrum, Prof. Dr. Alexander Wallis, Ulrich Ludolfinger
Foto 2: Prof. Dr. Gerhard Wellein bringt über zwanzig Jahre Erfahrung in der Vermittlung von Hochleistungsrechentechniken mit.

