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Kompetenzzentrum Leichtbau stellt Forschungsergebnisse bei der Additive 2026 vor

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Medizintechnik, als Wärmetauscher, in Brennstoffzellen oder in Leichtbau-Sandwichanwendungen

Im Rahmen des internationalen 5. Symposiums on Materials and Additive Manufacturing (Additive 2026) der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) vom 24. März bis zum 26. März 2026 hat Martin Maier, Doktorand am Kompetenzzentrum Leichtbau (LLK), Ergebnisse zu additiv gefertigten Gitter-Plattenstrukturen aus einer Aluminium-Basislegierung präsentiert. Im Zuge eines von der DFG geförderten Vorhabens beschäftigt sich Martin Maier mit dem Entwurf, der Fertigung und der Analyse dünnwandiger Strukturen. 

Solche Strukturen bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten, etwa in der Medizintechnik, als Wärmetauscher, in Brennstoffzellen oder in Leichtbau-Sandwichanwendungen. 

Metallpulverbasierte additive Fertigungsanlage bietet großen Gestaltungsspielraum

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts war die Anschaffung einer metallpulverbasierten additiven Fertigungsanlage, die das Kompetenzspektrum des LLK erheblich erweitert. Der enorme Gestaltungsspielraum dieser Anlage fördert die Kreativität bei der Entwicklung von Strukturen und Bauteilen am Kompetenzzentrum nachhaltig. 

Auf dem Symposium zeigte Martin Maier, wie sich die typischen Herausforderungen bei der Herstellung extrem dünnwandiger Strukturen (Wandstärken von nur 200 µm) überwinden lassen – Probleme, die üblicherweise mit einer deutlichen Reduzierung von Festigkeit und Steifigkeit einhergehen.

Bild: Hochschule Landshut
(Frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)