Labore

Elektrische Messtechnik

Raum: F1 07 (LW 107)

Laborleiter: Prof. Dr. Christian Faber

Das Labor Elektrische Messtechnik der Hochschule Landshut dient hauptsächlich der Ausbildung von Studenten des Studiengangs Elektro- und Informationstechnik in grundlegenden Messverfahren. Es umfasst unter anderem Versuche zu Messverstärker-Schaltungen, AD-Wandlern, Lock-In-Verstärkern, einen Spektral-Analysator und einen Netzwerk-Analysator.

Ausstattung:

  • Operationsverstärker: Analogschaltungen zur Messsignalverarbeitung
  • AD-DA-Umsetzer
  • Digitaloszilloskop: Abtasttheorem, FFT-Analyse, komplexe Videosignale
  • Vektornetzwerkanalysator: S-Parameter-Messung und Impedanzanalyse ; Temperaturmessung mit OFW-Element
  • GHz-Spektrumanalysator: Analyse von Rauschen und Empfindlichkeit; Spektren von analog und digital modulierten Nachrichtensignalen; Übertragungsmessung an OFW-Mobilfunk-Antennenweiche
  • Lock-in-Verstärker: Hochempfindliche Amplituden-und Phasenmessung, Lichtmessung mit Photowiderstand

 

Praktikumsversuche:

  • Analogschaltungen der elektronischen Messtechnik
  • Analog-Digital-Umsetzer, Digital-Analog-Umsetzer und Frequenzzähler
  • Digitalspeicheroszilloskop
  • Netzwerkanalysator
  • Spektralanalysator

Grundlagen der Elektrotechnik

Raum: F1 04 (LW 104)                                                       Laborleitung: Prof. Dr. Armin Englmaier

Anhand kleiner Schaltungen, welche die Studierenden in fünf unterschiedlichen Versuchen aufbauen, wird der Umgang mit Standardwerkzeugen wie Konstantspannungsquelle, Funktionsgenerator, Multimeter und Digitaloszilloskop eingeübt. Darüber hinaus werden wichtige Messprinzipien vermittelt, wie z.B. der Unterschied zwischen strom- und spannungsrichtigem Messen, die Messung von Innenwiderständen nach dem Kompensationsverfahren, Induktivitätsbestimmung von Spulen, Aufnehmen der Übertragungskennlinien von RLC-Filter und Eintragen der Messkurven in ein Bode-Diagramm, und die Messung der Magnetisierungskennlinie einer Eisenkernspule.

Ausstattung
20 Arbeitsplätze an 10 Tischen mit

  • Konstantspannungsquelle,
  • Funktionsgenerator
  • zwei analoge und zwei digitale Multimeter
  • Digitaloszilloskop
  • Satz von Bauteilen (Widerstände, Kondensatoren, Spulen, Dioden)
  • Steckbrett
  • Transformator.

Praktikumsversuche

  • Gleichstromschaltungen
  • Messungen mit dem Digitaloszilloskop
  • Induktivität
  • Güte und Innenwiderstand einer Spannungsquelle
  • Wechselspannungsnetzwerke
  • Transformator

Grundlagen Elektronik, Mess- und Regelungstechnik

Raum: H1 03 (LS 103)                                                          Laborleitung: Prof. Dr. Jürgen Giersch

Das Labor Mess- und Regelungstechnik für Wirtschaftsingenieure dient der Grundausbildung von Studierenden der auf Elektrotechnik basierenden Studiengänge Wirtschaftsingenieur-wesen, Automobilwirtschaft und -technik, sowie weiterer Studiengänge.

Ausstattung
20 Studentenarbeitsplätze mit Experimentieraufbauten zu nachfolgenden Praktikumsversuchen

Praktikumsversuche
2. Semester:

  • Gleichstromschaltungen
  • Messungen mit Digitaloszilloskop
  • Wechselstromschaltungen
  • Diodenschaltungen
  • Logikschaltungen


3. Semester:

  • MOSFET
  • Operationsverstärker
  • AD-DA-Wandler
  • klassische Reglerschaltungen
  • lastabhängige Generatorregelung

Mikrocomputertechnik

Raum: H1 01 (LS 101)

Laborleiter: Prof. Dr. Peter Spindler

Im Labor Mikrocomputertechnik sollen die Studierenden befähigt werden, komplexe Aufgabenstellungen aus der industriellen Praxis mit Mikrocomputersystemen (Soft- und Hardware) zu lösen.

Dazu stehen zehn moderne Mikrocomputer-Entwicklungsplätze zur Verfügung. Jeder Entwicklungsplatz besteht aus einem leistungsfähigen PC, auf dem die Entwicklungsumgebung µVision4 der Fa. Keil installiert ist. Damit stehen zehn Programmierplätze zur Softwareentwicklung für den verwendeten Mikrocontroller C8051F020 der Fa. Silicon Labs in Assembler sowie der Programmiersprache C und ein Debugger zum Testen zur Verfügung.

Im Rahmen der Versuche werden alle wichtigen Funktionseinheiten des Mikrocontrollers wie ADC, DAC, RS232-Schnittstelle, SPI-BUS und I2C-Bus in Betrieb genommen. Zur Aufnahme der dazu notwendigen Zusatzhardware kommt eine selbst entwickelte Platine zum Einsatz.

Im Praktikum arbeiten in der Regel zwei Studierende unter direkter fachlicher Betreuung an einem Entwicklungsplatz.

Produktion und Logistik PuLL®

Im PuLL®-Planungszentrum werden neueste Technologien und Vorgehensmodelle erforscht und präsentiert, die in der frühen Phase des Produktentstehungsprozesses den Planer bei einer kostenoptimalen Gestaltung der Produktions- und Logistikprozesse unterstützen. Dabei liegt der Schwerpunkt im Aufbau einer durchgängigen Planungsumgebung von der 3D-Fabrikplanung über die Gestaltung von Montage- und Logistikprozessen bis zum Aufbau der Auftragssteuerung im MES-System. Auch die frühzeitige Absicherung von Planungsergebnissen unter Einsatz von Virtual Reality und teamorientierten Planungstechnologien spielt dabei eine große Rolle.

Siehe dazu: PuLL®-Planungszentrum

In der Lean-Lernfabrik ist die Musterfabrik als Technik-Demonstrator das ganze Jahr im Einsatz. Unternehmen können sich vor Ort von den Best-Practice-Lösungen überzeugen oder im Rahmen unseres Weiterbildungsangebotes in Kooperation mit der Leonardo Group von der realitätsnahen Umgebung profitieren. Den Studierenden des Master Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen und Elektrotechnik der Hochschule Landshut wird ermöglicht eine technologisch sehr ausgereifte Musterproduktion zu betreiben. Außerdem ist die Lean-Lernfabrik die optimale Umgebung für die anwendungsnahen Forschungsprojekte am Kompetenzzentrum PuLL®.

Siehe dazu: Lean-Lernfabrik

Ansprechpartner:

Name: Prof. Dr. Markus Schneider

Funktion: Leitung Kompetenzzentrum PuLL®

 

 

 

Robotik

Raum: Gebäude R (Pullhalle)

Laborleiter: Prof. Dr. Jörg Mareczek

Das Robotik-Labor an der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Landshut ist mit anthropomorphen und humanoiden Robotern ausgestattet. Im durchgeführten Praktikum wenden die Studierenden das in der Vorlesung Robotik erworbene Wissen in praktischen Aufgabenstellungen an. Dabei geht es von der Programmierung und Steuerung einfacherer Bewegungsabläufe bis hin zur Implementierung von kooperativen Tätigkeiten und Machine-Vision Anwendungen. Der Schwerpunkt in der angewandten Forschung liegt bei den Stereokamerasystemen.

Es stehen unter anderem folgende Geräte zur Verfügung:

  • 5 Laborarbeitsplätze mit Katana-Roboterarmen (1x Katana350 6M90, 1x Katana350 6M180, 2x Katana400 6M180, 1x Katana450 6M180) mit PC und Steuerungssoftware „Katana4D“
  • 5 Humanoide NAO Roboter mit PC und Steuerungssoftware
  • Servomotorarbeitsplatz
  • Entwicklungsplatz für Stereokamerasysteme
  • Zweiarmroboter für kooperative Tätigkeiten

Schaltungstechnik und elektronische Bauelemente

Raum: F1 12 (LW 112)                                                             Laborleitung: Prof. Dr. Thomas Wolf

Im Labor Elektronische Bauelemente werden die in der zugehörigen Vorlesung behandelten Bauelemente im praktischen Betrieb untersucht. Dabei werden die statischen und dynamischen Betriebsparameter gemessen und mit den Datenblattangaben verglichen.

Ausstattung
10 modernen Arbeitsplätzen mit

  • PC mit Programmen zur Datenaufnahme, Schaltungssimulation, Platinenlayout und zur Versuchsdokumentation
  • 190W-Netzgerät
  • 100kHz-Funktionsgenerator mit 65W Ausgangsleistung
  • 30MHz-Puls-und Funktionsgenerator
  • 100MHz-Zweikanal-Digitaloszilloskop
  • Digitalmultimeter
  • Steckbrett für Einzelbauelemente
  • Steckbrett für Platinenmodule mit aufgelöteten Bauelementen


Praktikumsversuche
Im Praktikum Elektronische Bauelemente werden folgende Versuche durchgeführt:

  • Einführung in die Schaltungssimulation mit LTspice
  • Diode, LED und Fotodiode
  • Bipolartransistor
  • MOSFET
  • IGBT und Thyristor
  • Lineare Transistorgrundschaltungen