Labore

Automotive Systems / Embedded Systems

Raum: IF 001

Laborleiter: Prof. Dr. Mathias Rausch

Ausstattung:

10 Arbeitsplätze mit je

  • einem Stromversorgungsgerät
  • einem Funktionsgenerator
  • einem Digitaloszilloskop
  • einem PC mit Bildschirm

Des Weiteren gibt es

  • 12 Mikrocontrollerboards, die über FlexRay, CAN und LIN kommunizieren können
  • 3 aktive FlexRay-Sternkoppler
  • ein spezielles Oszilloskop mit FlexRay-, CAN und LIN-Analysefunktionen
  • einen Lauterbach-Debugger

Im Labor werden Versuche zu den Bussystemen FlexRay, CAN und LIN durchgeführt. Dazu erstellen die Studierenden die Konfiguration für solch ein Netzwerk und untersuchen anschließend mit einem Oszilloskop Veränderungen an der Software und der Topologie. Ziel ist es, die Funktionsweise und die Abhängigkeiten in solchen Netzwerken besser zu verstehen.

Im Praktikum "Digitale Systeme" werden digitale Schaltungen entworfen und realisiert. Die Umsetzung erfolgt in einem Simulator, der auch eine Funktion zur Signalaufzeichnung hat.

Im Fach "Eingebettete Systeme" realisieren die Studierenden selbstständig kleine Projekte in den Bereichen Mikrocontrollerprogrammierung und Schaltungsentwurf. Als Mikrocontroller wird gegenwärtig der MPC5604B von Freescale eingesetzt. Aktuelle Projekte sind:

  • Anschluss eines Beschleunigungssensors an den Mikrocontroller und Auslesen der Beschleunigungswerte
  • Anschluss eines LCD-Displays über I2C-Bus an den Mikrocontroller und Ausgabe von Zeichen
  • Drehzahlmessung mittels des Mikrocontrollers
  • Kopplung des Mikrocontrollers mit einem PC über die serielle Schnittstelle
  • Kopplung einer Kamera mit Videoausgangssignal an einen Mikrocontroller

Biomedizinische Grundlagen

Raum: LS 031

Laborleiter: Prof. Dr. Johann Jaud

Das neu aufgebaute und mit modernen Geräten ausgestattete Labor für Biomedizinische Grundlagen und Biosensorik der Hochschule Landshut bietet eine ideale Plattform für praxisbezogene Ausbildung und angewandte Forschung in den Bereichen Analytik, Diagnostik und Mikroskopie.

Studierenden wie auch Partnern aus Wirtschaft und medizinischen Einrichtungen steht unter anderem folgende Ausstattung zur Verfügung:

  • Inverses Forschungsmikroskop Olympus IX 51 mit Hellfeld-, Phasenkontrast- und Fluoreszenzoption
  • Olympus XM 10CCD Hochleistungskamera
  • PC Workstation mit CellSens Software zur digitalen Erfassung, Bearbeitung und Auswertung von Mikroskopiedaten
  • Biochemischews Labor zur Durchführung von diagnostischen Test- und Nachweisverfahren
  • Gelelektrophorese und Dokumentationsvorrichtung
  • LabView-Arbeitsplatz mit Multifunktions-Datenerfassungskarte zur Realisierung automatisierter Mess- und Analyseverfahren

 

Praktikumsversuche:

Praktikum zur Vorlesung Sensorik in der Medizintechnik

 

 

Elektrische Maschinen und Antriebe

Raum: LW 027

Laborleiter: Prof. Dr. Alexander Kleimaier

Das Labor Elektrische Antriebe ermöglicht den Studenten das Kennenlernen und Ausprobieren der wichtigsten Grundtypen elektrischer Maschinen. Neben Versuchen zu Aufbau und Betriebsverhalten können Parameter und typische Kennlinien vermessen werden.Gleichzeitig soll ein Verständnis für das System "elektrischer Antrieb" mit dem Zusammenwirken entsprechender Komponenten wie Messtechnik, Software/Regelung sowie Stromrichter/Maschine entwickelt werden. Darüber hinaus befindet sich im Labor ein 78kW-Prüfstand zur Inbetriebnahme/Vermessung elektrischer Antriebe sowie entsprechende Muster aus der Forschung, die in der Lehre als Anschauungsexemplare verwendet werden.

  • 3 Maschinensätze zur Vermessung der Betriebseigenschaften von Gleichstrom-, Asynchron- und Synchronmaschine
  • 2 weitere Maschinensätze GM-ASM und GM-SM inkl. Stromrichter zur Parameterbestimmung und zum Test des statischen / dynamischen Betriebsverhaltens
  • 4 portable Kleinmaschinenprüfstände für Lichtmaschine, Dynamo, Reihenschlussmaschine und ASM
  • variable Drehspannungsquelle (3-fach Linearverstärker) 0..230V   1Hz.. 1kHz  30A
  • hochmoderne Messtechnik (Leistungsmessgeräte, Digitaloszilloskope mit Zubehör)
  • 3 PC-Arbeitsplätze mit Versuchen zur Simulation der Regelung und des dynamischen Betriebsverhaltens elektrischer Antriebe (PMSM mit Vektorregelung und Wechselrichter, ASM U-f-gesteuert mit Frequenzumrichter)

 

Praktikumsversuche:

  • Grundlagen Gleichstrommaschine (GM): induzierte Spannung, Drehmoment, Maschinenparameter
  • Betriebseigenschaften GM: Betrieb mit Spannungs-und Stromeinprägung, Feldschwächung, Verluste und Wirkungsgrad
  • Dynamischer Betrieb der GM: Vermessung Maschinenparameter, Hochlauf mit Stromeinprägung, Parametrierung und Validierung eines Simulationsmodells
  • Grundlagen und Betriebseigenschaften Asynchronmaschine (ASM): Kennlinie, Stromaufnahme, Messung Maschinenparameter
  • Darstellung des statischen Verhaltens der ASM auf Basis des Ersatzschaltbildes/Simulation transienter Vorgänge auf Basis eines Simulinkmodells
  • Betrieb der ASM mit U-f-Kennliniensteuerung und überlagerter Drehzahlregelung (im Aufbau)
  • Grundlagen und Betriebseigenschaften Synchrinmaschine (SM): Netzsynchronisation, induzierte Spannung, Maschinenparameter, Zeigerdiagramm
  • Besondere Bauform der SM - Versuche am Kleinprüfstand: Fahrraddynamo, Lichtmaschine
  • Simulation einer PMSM mit Vektorregelung: Verständnis Simulationstechniken, Vektorregelung, Pulsmustererzeugung, Vorsteuerung, Feldschwächbetrieb

Elektrische Messtechnik

Raum: LW 107

Laborleiter: Prof. Dr. Christian Faber

Das Labor Elektrische Messtechnik der Hochschule Landshut dient hauptsächlich der Ausbildung von Studenten des Studiengangs Elektro- und Informationstechnik in grundlegenden Messverfahren. Es umfasst unter anderem Versuche zu Messverstärker-Schaltungen, AD-Wandlern, Lock-In-Verstärkern, einen Spektral-Analysator und einen Netzwerk-Analysator.

Ausstattung:

  • Operationsverstärker: Analogschaltungen zur Messsignalverarbeitung
  • AD-DA-Umsetzer
  • Digitaloszilloskop: Abtasttheorem, FFT-Analyse, komplexe Videosignale
  • Vektornetzwerkanalysator: S-Parameter-Messung und Impedanzanalyse ; Temperaturmessung mit OFW-Element
  • GHz-Spektrumanalysator: Analyse von Rauschen und Empfindlichkeit; Spektren von analog und digital modulierten Nachrichtensignalen; Übertragungsmessung an OFW-Mobilfunk-Antennenweiche
  • Lock-in-Verstärker: Hochempfindliche Amplituden-und Phasenmessung, Lichtmessung mit Photowiderstand

 

Praktikumsversuche:

  • Analogschaltungen der elektronischen Messtechnik
  • Analog-Digital-Umsetzer, Digital-Analog-Umsetzer und Frequenzzähler
  • Digitalspeicheroszilloskop
  • Netzwerkanalysator
  • Spektralanalysator

Elektronische Bauelemente

Raum: LW 112

Laborleiter: Prof. Dr. Thomas Wolf

Im Labor Elektronische Bauelemente werden die in der zugehörigen Vorlesung behandelten Bauelemente im praktischen Betrieb untersucht. Dabei werden die statischen und dynamischen Betriebsparameter gemessen und mit den Datenblattangaben verglichen.

Das Labor Elektronische Bauelemente der Hochschule Landshut ist mit 10 modernen Arbeitsplätzen ausgestattet, an denen jeweils folgende Geräte zur Verfügung stehen:

  • PC mit Programmen zur Datenaufnahme, Schaltungssimulation, Platinenlayout und zur Versuchsdokumentation
  • 190W-Netzgerät
  • 100kHz-Funktionsgenerator mit 65W Ausgangsleistung
  • 30MHz-Puls-und Funktionsgenerator
  • 100MHz-Zweikanal-Digitaloszilloskop
  • Digitalmultimeter
  • Steckbrett für Einzelbauelemente
  • Steckbrett für Platinenmodule mit aufgelöteten Bauelementen

 

Im Praktikum Elektronische Bauelemente werden folgende Versuche durchgeführt:

  • Einführung in die Schaltungssimulation mit LTspice
  • Diode, LED und Fotodiode
  • Bipolartransistor
  • MOSFET
  • IGBT und Thyristor
  • Lineare Transistorgrundschaltungen

Elektronische Hybridschaltungen

Raum: LS 013 (LS 010, LS 012, LS 018A, LS 023)

Laborleiter:  Prof. Dr. Artem Ivanov

Das Hybridlabor der Hochschule Landshut wurde am 01.10.1990 in Betrieb genommen. In Dickschichttechnologie werden  dort mannigfaltige elektronische Schaltungen sowie Bauelemente auf der Basis von LTCC (Low Temperature Cofire Ceramic) und herkömmlicher Keramik gefertigt. Außerdem beschäftigt sich das Labor mit gedruckten elektronischen Schaltungen und Funktionselementen auf biegsamen Kunststoff-Substraten.

Die Hauptaufgaben des Hybridlabors bestehen im Wesentlichen aus folgenden Punkten:

  • die Durchführung der Praktika "Product Engineering in der Elektronikindustrie" für die Studiengänge Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Internationales Wirtschaftsingenieurwesen
  • die Betreuung von Studierenden, die ihre Praktikums-, Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit im Hybridlabor erstellen
  • und aus Forschungsprojekten und Firmenaufträgen, bei denen neue Schaltungen und Anwendungen für Industriepartner entwickelt und hergestellt werden, sowie aus Dienstleistungen zur Herstellungsunterstützung und Analyse von Produkten externer Firmen.

Studierenden, Partnern, Firmen und Interessenten aus Wirtschaft und Industrie stehen unter anderem, folgende Ausstattungen zur Verfügung:

  • Dampfphasenlötanlage VP 1000 33 von der Firma Asscon
  • Reflowöfen zum Löten von elektronischen Baugruppen
  • Lötstation und Ausrüstung der Firma Wella
  • BGA-Reworkstation zum Entfernen und Aufbringen von einzelnen Bauelementen
  • einen Bestückungsautomaten und einen Handbestücker für SMD-Bauteile
  • Bonder für Dünndraht, Dickdraht und Bändchen
  • Röntgenmikroskop "package analyser" der Firam Phoenix X-ray
  • Plasmakammer zur Reinigung und Veränderung von Oberflächen
  • Schichtdickenmessgerät µScan von Nanofocus
  • 3D-Mikroskop Leica DVM 2000 zur Vermessung von 3D-Strukturen
  • Lichtmikroskop
  • UV-Laseranlage Protolaser U zum Schneiden und Ritzen verschiedener Materialien
  • Fräsanlage zum Strukturieren von kupferbeschichteten Platinen
  • Plotter zur Filmerzeugung
  • Siebbelichter und Ausrüstung zur Erzeugung von Drucksieben
  • Siebdrucker halb- und vollautomatisch zum Bedrucken von Substraten
  • Trocknungsofen zum Trocknen von gedruckten Strukturen
  • Einbrennofen mit sechs Temperaturzonen
  • Kammerofen zum Einbrennen von LTCC
  • Messplatz für elektrische Schaltungen
  • Vibrationsmessplatz
  • 3D-Drucker zur Erzeugung von 3D-Modellen aus ABS-Kunststoff
  • Laminator (Druckkammer) für das Verpressen von LTCC-Lagen
  • Diverse Software zur Entwicklung und Programmierung von elektronischen Schaltungen

Grundlagen der Elektrotechnik

Raum: LW 104

Laborleiter: Prof. Dr. Armin Englmaier

Das Labor Grundlagen der Elektrotechnik dient der Grundausbildung von Studierenden des Studiengangs Elektro- und Informationstechnik.

Folgende Ausstattung steht zur Verfügung:

  • 20 Studentenarbeitsplätze mit Experimentieraufbauten zu folgenden Themen: Gleichstromschaltungen, Messungen mit dem Digitaloszilloskop, Induktivität, Güte von Spulen, Reihenschwingkreis, Innenwiderstand von Spannungsquellen, Wechselspannungsnetzwerke, Transformator

 

 

Informationstechnik Labor (IT Lab)

 

Raum: LS 107                                                                                          Laborleitung: Prof. Dr. Tippmann-Krayer

Fit werden für die Kommunikation vernetzter Systeme im Zeitalter der Digitalisierung!

Das IT-Lab (Informationstechnik Labor) ist ein abgeschlossenes Kommunikationsnetz mit Internet-Zugang. Es ist mit modernen Netzelementen und Analysegeräten ausgestattet, um alle wichtigen Aspekte TCP/IP basierter Kommunikation, die in den Vorlesungen Informatik IV und Internettechnologien vermittelt werden, demonstrieren und analysieren zu können. Mit dem Protokollanalysator Wireshark sniffen die Studierenden im Internet. So werden alle wichtigen Konzepte und Protokolle moderner Kommunikation in vernetzten Systemen sehr anschaulich erfahrbar - egal ob für den späteren Einsatz im autonom fahrenden Fahrzeug oder generell für vernetzte Systeme im Internet der Dinge. Das Labor bietet zusätzlich die Möglichkeit, eine Vielzahl technischer Erweiterungen im Netz wie Kamerasysteme, Sensoren oder Simulation von Hackingangriffen vor allem in Form von Abschlussarbeiten durchzuführen.


Ausstattung


Den Studierenden stehen unter anderem zur Verfügung:

  • Notebooks zur Analyse aller Protokollschichten mit dem Protokollanalysator /Sniffer Wireshark
  • Mehrere Router und Switche verschiedener Größenordnungen (bis 10Gbps mit Glasfasertechnik)
  • Web-, Mail-, Proxy-, FTP- und VoIP Server
  • WLAN und VoIP Telefone, WLAN Access Points
  • Network Analysis Tablet PC bis 10Gbps und für WLAN zur Netzwerkanalyse und Statistikauswertung von Netzparametern wie Paketverlust, Delay und Jitter, für Durchsatzmessungen, zur Generierung einer definierten Netzlast um die Auswirkungen von verändertem Quality of Service auf Streaming- und Echtzeitanwendungen aufzuzeigen, zur WLAN Infrastrukturanalyse....
  • Zur Demonstration des Internet der Dinge internetfähige Kameras, Embedded Entwicklungskits für die Ansteuerung verschiedener Geräte über GSM/GPRS, WLAN, ZigBee und Bluetooth
  • Leistungsfähiger Desktop PC zu Versuchen im Bereich Netzwerksicherheit und Network Hacking
  • Smartphone zu Entwicklung von Android Apps zur Ansteuerung und grafischen Darstellung von Messwerten verschiedener Sensoren
  • Alle Geräte sind IPv4 und IPv6 fähig

Praktikumsversuche

  • Detaillierte Analyse folgender Protokolle: HTTP, FTP, TCP, UDP, IPv4, IPv6, Ethernet; Einrichten von Subnetzwerken, Einrichten von VLAN; Untersuchung von Verschlüsselungen, Zertifikaten und der PKI
  • Programmierung selbst definierter Nachrichten zwischen Laptop / Smartphone als Client und Sensoren, angeschlossen an den Raspberry Pi als Server, mit Hilfe des Frameworks Qt auf Basis von C++ als typisches Beispiel für die Kommunikation im Internet der Dinge

Kommunikationstechnik

Raum: LW 102

Laborleiter:  Prof. Dr. Guido Dietl

Das Labor Kommunikationstechnik der Hochschule Landshut umfasst eine hochwertige Geräteausstattung im Bereich der Telekommunikation, der Hochfrequenztechnik und der digitalen Signalverarbeitung, die sowohl in der Lehre als auch in angewandten Forschungs- und Entwicklungsprojekten Verwendung findet.

Studierenden und Projektpartnern stehen u.a. folgende Ausstattung zur Verfügung:

  • Fünf Laborarbeitsplätze mit hochwertigen Messgeräten für diverse Versuche aus dem Bereich der Telekommunikation,
  • Hochfrequenzmessplatz mit vektoriellem Netzwerkanalysator, Digitaloszilloskop und Spektrumanalysator für Frequenzen bis zu 7 GHz,
  • sechs Software Defined Radios (SDRs) zur Realisierung von kooperierenden Kommunikationssystemen mit mehreren Sende- und Empfangsantennen für Frequenzen von 50 MHz bis 2,2 GHz,
  • diverse Digital Signal Processor (DSP) Boards zur Echtzeitumsetzung entwickelter Algorithmen im Bereich der digitalen Signalverarbeitung und
  • diverse Software und mehrere PCs zur Systemsimulation, Auswertung der Messergebnisse und Ansteuerung der oben genannten Geräte.

         

Leistungselektronik

Raum: LW 025

Laborleiter: Prof. Dr. Alexander Kleimaier

Das Labor Leistungselektronik verfügt über Lehraufbauten zu netz-und selbstgeführten Stromrichtern. Das ermöglicht Aufbau, Vermessung und Verständnis entsprechender leistungselektronischer Schaltungen. Ein Maschinensatz ermöglicht den Betrieb mit aktiver Last und Netzrückspeisung. Im Labor befinden sich aber auch Aufbauten aus laufenden Forschungsaktivitäten, was die Demonstration aktueller Technologieentwicklungen wie z.B. den Einsatz von SiC-Mosfets ermöglicht.

  • 4 Versuchsaufbauten für netzgeführte Dioden / Thyristorschaltungen (Mittelpunkt- und Brückenschaltungen)
  • 1 Gleichstrommaschinensatz (Wechselrichterbetrieb Thyristorschaltungen)
  • 3 Versuchsaufbauten für selbstgeführte IGBT-Schaltungen (Tiefsetzsteller, H-Brücke, Drehstrombrücke)
  • Portable klein-ASMs zum Test der U-f-Kennliniensteuerung mit Drehstrombrücke

 

Praktikumsversuche:

  • Mittelpunktschaltungen M1u und M1c: Einführung in die Technik netzgeführter Stromrichter
  • Mittelpunktschaltungen M3u und M3c: Ausgangsspannung, Strompfade, Lückbetrieb, Thyristordimensionierung, Kenngrößen, Steuerkennlinie
  • Brückenschaltungen B6u und B6c: Strompfade, Betrieb mit und ohne Glättungdrossel, Wechselrichterbetrieb B6c an aktiver Last (Maschinensatz)
  • IGBT-Tiefsetzer: Grundlagen selbstgeführte Stromrichter, Stromkurvenformen, Stromschwankungsbreite, Steuerkennlinie
  • IGBT-Vollbrücke / IGBT-Drehstromwechselrichter: Mehrquadrantbetrieb, Steuerkennlinie /Spannungszeitverläufe, Drehzahlsteuerung Asynchronmaschine
  • Mosfet-Halbbrücke (in Vorbereitung): Analyse der Durchlass-und Schaltverluste, Wirkungsgradbestimmung, Grundverständnis Schaltungstechnik für Ansteuerung und Schutzfunktionen, Dimensionierung Zwischenkreiskondensator

Medientechnik und Industrielle Bildverarbeitung

Raum: LW 109

Laborleiter: Prof. Christian Faber

  • 18 PC-Arbeitsplätze
  • Software für Medientechnik (Adobe-Creative Suite u.a.): Desktop Publishing, Audiodesign und Tonbearbeitung, Bildbearbeitung und Illustration, Videoschnitt, Web-Design incl. Web-Shop mit Datenbankanbindung
  • LabVIEW für industrielle Bildverarbeitung und Messautomatisierung
  • Zusätzliche Hardware: Monitorkalibriergeräte, HD-Videocamcorder, Scanner, Audiostudio-Equipment, (Mikrofone, Mischpult, Verstärker, Lautsprecher) Beleuchtungstechnik

Medizintechnik

Raum: TI 001

Prof. Dr. Stefanie Remmele

Medizintechnische Geräte unterstützen heute den Großteil aller diagnostischen und therapeutischen Anwendungen. Im Labor stehen Gerätschaften aus den wichtigsten medizintechnischen Bereichen zur Verfügung. Anhand verschiedenster Versuchsaufbauten wird die Funktionsweise der Geräte demonstriert und anhand von Phantomen und zum Teil in Selbstversuchen können sich die Studierenden mit ihrer Anwendung vertraut machen. Es stehen außerdem Simulationen zur Verfügung, die das Prinzip einiger Großgeräte aus Diagnose und Therapie erläutern.

Praktika:

Im Labor finden zwei Praktika mit jeweils fünf Versuchen statt.

  1. Versuche zur medizinischen Bildgebung  (Röntgen, CT, MRT, Bildverarbeitung),
  2. Versuche zu minimalinvasiven Diagnose und Therapie (Radiotherapie, Kardiovaskuläre Interventionen, Navigation und Tracking, Biosignalverarbeitung für SpO2 und EEG)

 

Für Forschung und Lehre stehen u.a. folgende Geräte und Ausrüstung zur Verfügung

  • Röntgen/CT: Vollschutzgerät (max. 35kV von Phywe XR 4.0 und XRIS)
  • Ultraschall: Klinisches US-Gerät (Philips HD7), diverse Phantome (Brusttumor, Dopplerarm, Herzklappenphantom)
  • Kernspin/MRT: Simulatoren zur Spinphysik und Sequenzdesign (Jemris, Universität Jülich)
  • Bildverarbeitung: (Matlab, ImageJ, Java Eclipse, IDL, PACS, Osirix DICOM Viewer, etc.)
  • Bildbefundung: Zwei medizinische Befundungsmonitore mit je 5 Megapixel (EIZO Radiforce GS521), Leuchtdichtemessgerät zur Wartung
  • Radiotherapie: Simulations- und Planungssoftware (iPlan & iDose von Brainlab, MeVisLab von Mevis)
  • Kardiovaskuläre Interventionen: HF-Generator und Ablationskatheter, Stents, humanes Gefäß- und Herzmodell
  • Navigation: Elektromagnetisches (NDI Aurora) und Optisches (NDI Polaris Spectra) Lokalisierungssysterm inkl. Auswertesoftware und lokalisierbarer Devices
  • Z.Z. im Aufbau: EEG-System
  • Mehrere PCs (Windows und Mac OS) mit diverser Software zur Gerätesteuerung, Daten/Signal -Aufnahme, -Verarbeitung, -Darstellung

Mess- und Regelungstechnik

Raum: LS 103

Laborleiter: Prof. Dr. Jürgen Giersch

Das Labor Mess- und Regelungstechnik für Wirtschaftsingenieure dient der Grundausbildung von Studierenden der auf Elektrotechnik basierenden Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Automobilwirtschaft und –Technik, sowie  weiterer Studiengänge.

Folgende Austattung steht dafür zur Verfügung:

20 Studentenarbeitsplätze mit Experimentieraufbauten zu folgenden Themen:

  • 2. Semester: Gleichstromschaltungen, Messungen mit Digitaloszilloskop, Wechselstromschaltungen, Diodenschaltungen, Logikschaltungen
  • 3. Semester: MOSFET, Operationsverstärker, AD-DA-Wandler, klassische Reglerschaltungen, lastabhängige Generatorregelung

 

 

Mikrocomputertechnik

Raum: LS 101

Laborleiter: Prof. Dr. Peter Spindler

Im Labor Mikrocomputertechnik sollen die Studierenden befähigt werden, komplexe Aufgabenstellungen aus der industriellen Praxis mit Mikrocomputersystemen (Soft- und Hardware) zu lösen.

Dazu stehen zehn moderne Mikrocomputer-Entwicklungsplätze zur Verfügung. Jeder Entwicklungsplatz besteht aus einem leistungsfähigen PC, auf dem die Entwicklungsumgebung µVision4 der Fa. Keil installiert ist. Damit stehen zehn Programmierplätze zur Softwareentwicklung für den verwendeten Mikrocontroller C8051F020 der Fa. Silicon Labs in Assembler sowie der Programmiersprache C und ein Debugger zum Testen zur Verfügung.

Im Rahmen der Versuche werden alle wichtigen Funktionseinheiten des Mikrocontrollers wie ADC, DAC, RS232-Schnittstelle, SPI-BUS und I2C-Bus in Betrieb genommen. Zur Aufnahme der dazu notwendigen Zusatzhardware kommt eine selbst entwickelte Platine zum Einsatz.

Im Praktikum arbeiten in der Regel zwei Studierende unter direkter fachlicher Betreuung an einem Entwicklungsplatz.

Produktion und Logistik PuLL®

Im PuLL®-Planungszentrum werden neueste Technologien und Vorgehensmodelle erforscht und präsentiert, die in der frühen Phase des Produktentstehungsprozesses den Planer bei einer kostenoptimalen Gestaltung der Produktions- und Logistikprozesse unterstützen. Dabei liegt der Schwerpunkt im Aufbau einer durchgängigen Planungsumgebung von der 3D-Fabrikplanung über die Gestaltung von Montage- und Logistikprozessen bis zum Aufbau der Auftragssteuerung im MES-System. Auch die frühzeitige Absicherung von Planungsergebnissen unter Einsatz von Virtual Reality und teamorientierten Planungstechnologien spielt dabei eine große Rolle.

Raum: TI 008

Siehe dazu: PuLL®-Planungszentrum

In der Lean-Lernfabrik ist die Musterfabrik als Technik-Demonstrator das ganze Jahr im Einsatz. Unternehmen können sich vor Ort von den Best-Practice-Lösungen überzeugen oder im Rahmen unseres Weiterbildungsangebotes in Kooperation mit der Leonardo Group von der realitätsnahen Umgebung profitieren. Den Studierenden des Master Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen und Elektrotechnik der Hochschule Landshut wird ermöglicht eine technologisch sehr ausgereifte Musterproduktion zu betreiben. Außerdem ist die Lean-Lernfabrik die optimale Umgebung für die anwendungsnahen Forschungsprojekte am Kompetenzzentrum PuLL®.

Siehe dazu: Lean-Lernfabrik

Ansprechpartner:

Name: Prof. Dr. Markus Schneider

Funktion: Leitung Kompetenzzentrum PuLL®

Adresse: Am Lurzenhof 1; D-84036 Landshut

Raum: TI 010

Robotik

Raum: LS 107

Laborleiter: Prof. Dr. Jörg Mareczek

Das Robotik-Labor an der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Landshut ist mit anthropomorphen und humanoiden Robotern ausgestattet. Im durchgeführten Praktikum wenden die Studierenden das in der Vorlesung Robotik erworbene Wissen in praktischen Aufgabenstellungen an. Dabei geht es von der Programmierung und Steuerung einfacherer Bewegungsabläufe bis hin zur Implementierung von kooperativen Tätigkeiten und Machine-Vision Anwendungen. Der Schwerpunkt in der angewandten Forschung liegt bei den Stereokamerasystemen.

Es stehen unter anderem folgende Geräte zur Verfügung:

  • 5 Laborarbeitsplätze mit Katana-Roboterarmen (1x Katana350 6M90, 1x Katana350 6M180, 2x Katana400 6M180, 1x Katana450 6M180) mit PC und Steuerungssoftware „Katana4D“
  • 5 Humanoide NAO Roboter mit PC und Steuerungssoftware
  • Servomotorarbeitsplatz
  • Entwicklungsplatz für Stereokamerasysteme
  • Zweiarmroboter für kooperative Tätigkeiten

Schaltungstechnik

Raum: LW 112

Laborleiter: Prof. Dr. Thomas Wolf

Das Labor Schaltungstechnik werden die in der zugehörigen Vorlesung behandelten Schaltungen dimensioniert, aufgebaut und vermessen. Durch den flexiblen Aufbau ist eine große Vielfalt an Schaltungen möglich.

10 moderne Arbeitsplätze, an denen jeweils folgende Geräten zur Verfügung stehen:

  • PC mit Programmen zur Datenaufnahme, Schaltungssimulation, Platinenlayout und zur Versuchsdokumentation
  • 190W-Netzgerät
  • 100kHz-Funktionsgenerator mit 65W Ausgangsleistung
  • 30MHz-Puls- und Funktionsgenerator
  • 100MHz-Zweikanal-Digitaloszilloskop
  • Digitalmultimeter
  • Steckbrett für Einzelbauelemente
  • Steckbrett für Platinenmodule mit aufgelöteten Bauelementen

Im Praktikum Schaltungstechnik werden folgende Versuche durchgeführt:

  • Platinenlayout mit Eagle
  • Lineare Leistungsverstärker und Spannungsregler
  • Schaltregler und Schaltverstärker
  • Operationsverstärkerschaltungen
  • Analoge Filterschaltungen
  • Projekt in Zusammenarbeit mit dem Labor Mikrocomputertechnik, bei dem eine Platine mit folgenden Funktionsblöcken entwickelt, bestückt und im letzten Praktikumsversuch in Betrieb genommen wird: Spannungsversorgung aus 12V-Steckernetzteil, Schnittstelle zur Mikrocontrollerplatine, vom Mikrocontroller gesteuerte, pulsweitenmodulierte H-Brücken-Leistungsendstufe. Die Details des Projektes werden jedes Semester neu festgelegt.

 

 

Sensorik

Raum: TI 003 / TI 005

Laborleiter: Prof. Dr. Christian Faber

Das Labor Sensorik der Hochschule Landshut bietet einen Querschnitt über verschiedenste Aspekte der aktuellen Sensortechnologie. Im Rahmen von 5 Praktikumsversuchen werden die Studierenden mit unterschiedlichen Sensortechniken zur Erfassung verschiedener physikalischer Größen vertraut gemacht. Vor allem die Aufbauten zur Thermografie und zur Raumklima-Sensorik und zur berührungslosen optischen Topographie-erfassung können auch für Dienstleistungsmessungen verwendet werden.

Studierenden, Partnern und Interessenten aus der Wirtschaft und Industrie stehen unter anderem folgende Geräte zur Verfügung:

  • Infrarotkamera AGEMA THV 470 Pro
  • Mobile Thermokamera FLIR i60
  • Hand-Psychrometer Ahlborn FN A846
  • Globe-Thermometer- Ahlborn FPA 805 GTS
  • Kapazitiver Temperatur- / Feuchtefühler Ahlborn FH A646 -E1
  • Thermo-Anemometer Ahlborn FV A605-TA1O
  • Flügelrad Ahlborn FV A915-S120
  • Druckfühler Ahlborn FD A612-SA
  • CO2-Sensor Ahlborn FY A600-CO2H
  • Datenlogger Almemo Ahlborn 2690
  • Tangentiale Hall-Sonde mit Teslameter
  • Trägerplatine zur Demonstration des Hall Effekts ann n-dotiertem Germanium
  • Geiger-Müller-Zählrohr Typ A Phywe 09025-11 mit Zählgerät 09028.1
  • Kobalt-60-Präparat zur Demonstration der Sensorik radioaktiver Strahlung
  • Demonstrationsversuch zur Laser-Doppler-Anemometrie (LDA)
  • Triangulations-Abstandssensor Micro Epsiolon Opto NCDT 1402
  • Versuchsaufbau zur Phasenmessenden Deflektometrie für die Vermessung spiegelnder Freiformflächen (Eigenentwicklung)