

Akkreditierter Studiengang
Neue Medien und Interkulturelle Kommunikation
Bachelor of Arts
Der Studiengang führt zwei hochaktuelle, relevante und vielfältige Themen zusammen. Damit ergibt sich ein sehr interdisziplinäres Studium, in dessen Mittelpunkt das Analysieren, Verstehen und Konzipieren von Medien in und für unterschiedliche kulturelle Kontexte steht. Das Studium baut auf eine breite Allgemeinbildung und vertieft
u. a. kulturanthropologische, soziologische, kunsthistorische und ethische Themen.
| Start | Wintersemester |
|---|---|
| Zulassung | Zulassungsfrei (ohne N.C.) |
| Bewerbungszeitraum | 15.04.2026 - 15.07.2026 |
| Studienformat | Vollzeit, mit vertiefter Praxis, Verbundstudium |
| Studiengebühren | Keine (nur Semesterbeitrag) |
| Regelstudienzeit | 7 Semester |
| Sprache | Deutsch |
| ECTS | 210 |
| Akkreditierter Studiengang | |
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Das Studium / Profil
Neue Medien – was bedeutet das?
Der Begriff Neue Medien ist relativ, denn jedes Medium war zu seiner Entstehungszeit einmal neu. Hat sich ein Medium jedoch gesellschaftlich etabliert, wird es nach dem Rieplschen Gesetz in der Regel nicht vollständig durch ein neues Medium ersetzt oder verdrängt. Stattdessen verändern sich seine Funktionen und es besteht neben oder innerhalb von neueren Medien fort.
Als Neue Medien werden heute in der Regel Medien bezeichnet, deren wesentliche Merkmale Interaktivität, Vernetzung sowie eine hypertextuelle anstelle einer ausschließlich linearen Struktur sind. Sie ermöglichen Kommunikation und Informationsaustausch in Echtzeit und schaffen vielfältige Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung der Nutzenden. Gleichzeitig integrieren sie häufig Elemente älterer Medienformen: Texte, Fotografien, Audio- und Videoinhalte sowie grafische Gestaltung verschmelzen zu multimedialen Angeboten.
Für Sie bedeutet dies, dass ein breites Kompetenzprofil von Vorteil ist. Im Online-Marketing werden beispielsweise häufig Fähigkeiten in den Bereichen Text, Fotografie, Video und interaktive Content-Gestaltung miteinander kombiniert. Auch im Bereich der digitalen Kunst sind neben technischen Fertigkeiten Kenntnisse über gesellschaftliche und kulturelle Zusammenhänge sowie über kunsthistorische Entwicklungen von großer Bedeutung. Neue Medien ersetzen traditionelle Medien also nicht, sondern bauen auf ihnen auf und verbinden unterschiedliche Ausdrucksformen miteinander. Und manchmal wird auch ein älteres Medium plötzlich wieder populär – wie wir es mit der Schallplatte, der Kassette und der Sofortbildfotografie erleben. Soziokulturelle Aspekte erläutern solche Zusammenhänge.
Interkulturelle Kommunikation – was bedeutet das?
Der Begriff Interkulturalität bedeutet wörtlich „zwischen Kulturen“ und bezeichnet den Austausch zwischen Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten. Diese Wortbedeutung legt jedoch nahe, dass Kulturen klar voneinander abgrenzbar und in sich homogen seien. Ein solches Verständnis gilt heute als überholt, denn Kulturen lassen sich nicht als abgeschlossene „Container“ begreifen.
Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive wäre daher der Begriff Transkulturalität treffender. Er trägt der Tatsache Rechnung, dass Kulturen vielfältig miteinander verflochten, dynamisch, hybrid und nicht an feste territoriale Grenzen gebunden sind. Auch Individuen bewegen sich häufig gleichzeitig in mehreren kulturellen Kontexten und entwickeln vielschichtige kulturelle Zugehörigkeiten.
Trotz dieser Aspekte hat sich der Begriff interkulturelle Kommunikation in Wissenschaft und Praxis etabliert. Heute wird er in der Regel nicht mehr im Sinne eines statischen Kulturverständnisses verwendet, sondern beschreibt Kommunikation über unterschiedliche kulturelle Kontexte hinweg. Darüber hinaus lässt sich interkulturelle Kommunikation als ein Mindset oder eine kommunikative Kompetenz verstehen, die den konstruktiven Umgang mit kultureller Vielfalt fördert und Kommunikation in einer globalisierten, postmodernen Gesellschaft erleichtert.
Was ist dieser Studiengang nicht?
Bei dem Studiengang geht es nicht um eine Ausbildung als Mediengestalter /-gestalterin, Webdesigner /-designerin, Kameramann/-frau, Cutter / Cutterin o.ä. Kenntnisse aus diesen Bereichen sind zwar erwünscht und werden Ihnen helfen, eigene Projekte optimal umzusetzen, aber der Fokus des Studiengangs liegt eher auf dem Konzipieren und Verstehen, als auf den Umsetzungen. Das bedeutet konkret: Es gibt hier und da Einführungen in bestimmte Techniken und Genres, z.B. in die Fotografie und in die Bildbearbeitung. Sie bekommen aber nicht primär Noten dafür, wie Sie etwa eine perfekte Bildmontage erstellen. Um im Beispiel zu bleiben: Die Note gäbe es nicht nur für die konkrete Umsetzung, sondern auch für die wissenschaftlich fundierte Begründung ebendieser Umsetzung.
Die Hochschule Landshut bietet den Studiengang Neue Medien und Interkulturelle Kommunikation seit dem Wintersemester 2021/22 an, es handelt sich somit nach wie vor um ein neues und innovatives Studienangebot an der Hochschule. Der Studiengang wurde im Jahr 2024 erfolgreich und ohne Auflagen durch den Akkreditierungsrat erstakkreditiert.
Inhalte und Studienverlauf
Der Studiengang Neue Medien und Interkulturelle Kommunikation verbindet Elemente aus verschiedenen Bereichen, wie beispielsweise Sozial- und Medienpsychologie, Mediengeschichte und Kunstgeschichte. Nähere Informationen zu den Kernfächern finden Sie unter untenstehendem Link.
Mehr erfahrenPerspektiven nach dem Studium
Nach dem Studium stehen Ihnen Tätigkeiten im Bereich der Medienkonzeption und der Medienforschung offen, vor allem im interkulturellen Bereich, ebenso wie im Journalismus, der Kuration, der Kunst, der PR oder dem Marketing. Unsere bisherigen Absolventen und Absolventinnen haben sehr unterschiedliche Karrierepfade eingeschlagen und sind an unterschiedlichsten Orten dieser Welt gelandet.
Mehr erfahrenErfahrungsberichte
Zugangsvoraussetzungen
Zugangsvoraussetzung zum Bachelorstudium ist die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, die Fachhochschulreife oder ein anderer, vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst als gleichwertig anerkannter Schulabschluss.
Wie können Sie sich auf das Studium vorbereiten?
- Praktika im Medienbereich, z.B. in Redaktionen oder Werbeagenturen, können Ihnen Einblicke in mögliche Berufsfelder vermitteln. Wenn Sie selbst schon journalistisch oder künstlerisch gearbeitet haben, wird Ihnen das ebenfalls zugutekommen.
- Auslandsaufenthalte und damit verbundene kulturelle und Sprachkenntnisse stellen eine gute Basis dar. Haben Sie z.B. noch ein paar Monate Zeit bis zum Studienbeginn, könnten Sie diese für eine Reise nutzen und dabei ein Thema sorgfältig recherchieren und mit verschiedenen Mitteln wie Text, Foto oder Video dokumentieren.
- Tätigkeiten, z.B. während eines Praktikums oder einer Ausbildung, in einem international operierenden Unternehmen, geben Ihnen einen guten Einblick in zukünftige Arbeitsfelder.
Anforderungsprofil
Was sollten Sie für das Studium mitbringen?
- Interesse an sozialen Themen, Kunst und Psychologie sind wichtige Voraussetzungen.
- Neugierde und Interesse, über und von anderen Kulturen zu lernen, erleichtern es, die Studieninhalte zu bearbeiten.
- Auslandserfahrungen und erste praktische Erfahrungen im Medienbereich, etwa in einem Blog, bei einer Schülerzeitung, als Influencer / Influencerin oder in einer Agentur sind kein Must-Have, werden aber ebenfalls begrüßt.
- Sie sollten ferner darauf gefasst sein, ein Praxissemester, nach Möglichkeit im Ausland, zu verbringen.
- Die Bereitschaft, Ihre Englischkenntnisse zu vertiefen und eine weitere Fremdsprache zu erlernen, wird Ihnen während des Studiums und des potentiellen Auslandssemesters zugutekommen.
Die Hochschule kennenlernen
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Häufig gestellte Fragen
Es gilt zu unterscheiden, ob man sich für einen Bachelor- oder Masterstudiengang bewirbt. Des Weiteren gibt es einen Unterschied, ob das Bachelorstudium zulassungsfrei oder zulassungsbeschränkt (mit NC) ist. Weiterführend Informationen zum Bewerbungs- und Zulassungsverfahren findet man hier.
Für einzelne Studiengänge legt die Hochschule die Anzahl der zu vergebenden Studienplätze fest. Aus den jeweils eingehenden Bewerbungen um einen Studienplatz in zulassungsbeschränkten Studiengängen werden die Notenbesten aus verschiedenen Gruppen (Abitur, Fachabitur, Meister, Zweitstudium etc.) nach Bildung einer Rangliste zugelassen, bis die Anzahl der zu vergebenden Studienplätze erreicht ist. Aus der Durchschnittsnote des zuletzt vergebenden Studienplatzes ergibt sich der NC (Numerus Clausus, Notenschnitt für die Zulassung) jedes Jahr neu. Erfahrungsgemäß schwankt der NC bei wenigen zu vergebenden Studienplätzen von Jahr zu Jahr recht stark und kann im Vorfeld der Zulassung nicht vorhergesagt werden. Es wird also nicht der zur Zulassung notwendige Notenschnitt vorab vorgegeben, sondern die Anzahl der zu vergebenden Studienplätze.
Je nachdem ob man etwas Ähnliches oder den selben Studiengang bereits woanders studiert hat, bewirbt man sich entweder für ein höheres Semester oder aber man beginnt einen neuen Studiengang im ersten Fachsemester. Bei einer Bewerbung für ein höheres Semester entscheiden insbesondere die anrechenbaren Prüfungsleistungen darüber, ob man zugelassen werden kann. Mehr Informationen hier.
Sofern nachweislich bereits vergleichbare Kompetenzen erworben wurden –sei es durch berufliche Erfahrungen oder im Rahmen eines vorangehenden Studiums- kann man sich diese auf Antrag anrechnen bzw. anerkennen lassen. Der Antrag ist im Studierenden-Service-Zentrum einzureichen und wird anschließend von der zuständigen Prüfungskommission geprüft. Die Entscheidung wird einem nach ca. 2-3 Wochen mitgeteilt. Den Antrag findet man hier.
Nachdem man sich im Bewerberportal registriert und die Unterlagen hochgeladen hat, wird man dort über den Bewerbungsfortschritt laufend informiert. Sollte etwas fehlen oder fehlerhaft sein, was zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen würde, bekommt man das dort auch angezeigt. Der Zulassungsbescheid steht dort dann auch zum Download bereit. Zum Bewerberportal geht es hier.
Im Rahmen des Bewerbungsprozesses muss man im Falle der Annahme des Studienplatzangebots seine Krankenversicherung kontaktieren und diese darüber informieren, dass man beabsichtigt, ein Studium an der Hochschule Landshut zu beginnen. Die Krankenversicherung bestätigt daraufhin durch eine digitale Meldung direkt an uns, dass dort ein Krankenversicherungsschutz besteht. Wenn man privat krankenversichert ist, muss man eine gesetzliche Krankenkasse konsultieren und dort eine Befreiungsbestätigung in Auftrag geben. Auch diese wird uns digital gemeldet. Informationen zur Krankenversicherung während des Studiums findet man hier.
Durch die Bezahlung des Studierendenwerksbeitrages, der vor Aufnahme des Studiums und dann einmal im Semester zu entrichten ist, erwirbt man ein Semesterticket. Dieses Semesterticket berechtigt zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im Geltungsbereich des Landshuter Verkehrsverbunds (LAVV). Das Semesterticket ist auf dem Studierendenausweis aufgedruckt und ist unaufgefordert vor Fahrtantritt vorzuzeigen. Details findet man hier.
Den Studierendenausweis bekommt man vor Aufnahme des Studiums per Post zugeschickt. Mit dem Studierendenausweis bezahlt man beispielsweise in der Mensa oder nutzt die 24-Stunden-Bibliothek. Des Weiteren ist das Semesterticket auf dem Studierendenausweis aufgedruckt. Der Studierendenausweis muss nach erfolgter Rückmeldung für das Folgesemester neu validiert werden. Mehr dazu findet man hier.
Für sämtliche Studiengänge, die nicht der Weiterbildungsakademie angehören, fallen grundsätzlich keine Studiengebühren an. Unabhängig davon muss einmal pro Semester der Studierendenwerksbeitrag entrichtet werden. Durch diesen Solidarbeitrag werden beispielsweise die Mensa oder die Wohnheime des Studierendenwerks Niederbayern/Oberpfalz finanziell mitunterstützt. Das Semesterticket ist darin ebenfalls enthalten. Weiterführende Infos hier.
Wir laden alle Studieninteressierten gerne zu unseren Infoveranstaltungen am Campus ein! Neben dem Studieninfotag, gibt es auch kleinere Online- und Präsenzangebote wie den Hochschul-Podcast oder den Bewerbertag u.v.m., bei denen man sich ausführlich über Studiengänge und die Hochschule Landshut informieren kann. Für persönliche Beratungsgespräche können jederzeit auch unsere Beratungsangebote genutzt werden.
Am Studienstart werden unsere Erstis herzlich willkommen geheißen und mit allen notwendigen Informationen versorgt. Sie bekommen eine Einführung in die Funktionsweise der Hochschul-Plattformen, den Vorlesungsplan, das Studium Generale und vieles mehr!
Das BAföG wird vom Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz verwaltet. Dieses befindet sich in Regensburg. Entweder man wendet sich direkt dorthin oder an die Zweig-Beratungsstelle des Studentenwerks N/O für BAföG im E-Gebäude.
Die Hochschule Landshut sowie das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz bietet den Studierenden in schwierigen Lebenslagen eine kostenfreie psychologische Beratung. Setzen Sie sich jederzeit gerne mit den Ansprechpersonen in Kontakt.
In der Hochschul-Jobbörse inserieren attraktive Unternehmen studienrelevante Stellenanzeigen wie Praktikumsstellen, Werkstudierendentätigkeiten oder Berufseinsteigerpositionen. Darüber hinaus bietet die Nebenjobbörse eine Vielzahl an Mini- und Ferienjobs zur Studienfinanzierung.
Das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz verwaltet aktuell drei öffentliche Studierendenwohnheime in unmittelbarer Nähe zur Hochschule. Zusätzlich gibt es noch sechs weitere Wohnheime von privaten Trägern. Mehr Informationen hier.

Informationen für Studierende
Sollten Sie Fragen zum Studiengang haben, stehen Ihnen die Zentrale Studienberatung sowie die Studienfachberatung und die Fakultät jederzeit gerne zur Verfügung. Zusätzlich können Sie sich auf Veranstaltungen wie den Studieninformationstagen, den Schnuppertagen, usw. über den Studiengang informieren.
Mehr erfahrenInformationen für Schulen
Sollten Sie als Schule bzw. mehrere Schulen Interesse an der Vorstellung des Studiengangs an Ihrer Schule bzw. im Verbund mit mehreren Schulen haben, so können Sie sich gerne an die Zentrale Studienfachberatung der Hochschule oder die Fakultät für Interdisziplinäre Studien wenden.






