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Maßnahmen gegen Diskriminierung und (sexualisierte) Gewalt

Die Hochschule Landshut hat Konzepte und Leitlinien entwickelt, um Diskriminierung und (sexualisierte) Gewalt soweit wie möglich zu verhindern und den Umgang mit Verstößen klar zu regeln. Zudem gibt es Anlaufstellen für Betroffene und ein zentrales, anonymisiertes Meldesystem. Wir verbessern unsere Maßnahmen kontinuierlich, um ein tolerantes und respektvolles Miteinander zu ermöglichen.

Man sieht einen Teil des Außenbereichs des Campus.
2026-04-01

Charta der Vielfalt unterschrieben

Die Hochschule Landshut hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet und setzt damit ein sichtbares Zeichen für eine wertschätzende, diskriminierungsfreie und chancengerechte Hochschul- und Arbeitskultur. 

2026-03-24

Überarbeitete Leitlinie gegen Diskriminierung

In den vergangenen Monaten hat die Kommission „KOMPASS“ eine umfassende Leitlinie für den Umgang mit Fällen von Benachteiligung, (sexueller) Belästigung, (sexualisierter) Gewalt und jegliche Form von Machtmissbrauch sowie ein dazugehöriges mehrstufiges Beschwerdeverfahren entwickelt. Darin werden transparente Abläufe, eindeutige Zuständigkeiten und klare Schritte für Betroffene, Unterstützende und Verantwortliche beschrieben.

2026-03

Verankerung Ständige Kommission KOMPASS

Die bisherige Arbeitsgruppe Präventions- und Informationssystem Diskriminierung und (sexualisierte) Gewalt wird künftig unter dem neuen Titel Ständige Kommission Machtverhältnisse, Diskriminierung und Schutz (KOMPASS) als ständige Kommission arbeiten. Damit macht die Hochschule deutlich, dass die Kommission künftig strukturell stärker in der Hochschule verankert sein wird und ihr Aufgabenprofil in den Bereichen Sensibilisierung, Prävention, Intervention und Aufarbeitung schärft.

2026-02

Einrichtung Stabsstelle Diversitätsmanagement

Seit Februar 2026 übernimmt die Stabsstelle Diversitätsmanagement, verkörpert durch Miriam Salbeck, im Ressort Diversität und Berufungen die Aufgabe, Diversität an der Hochschule sichtbar zu machen und institutionell zu verankern mit dem Ziel, dass sich alle Hochschulangehörigen sicher, respektiert und wergeschätzt fühlen können. 

2025-12-10

Veranstaltung „Machtverhältnisse und -dynamiken an Hochschulen“

Am 10. Dezember 2025, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, waren alle Hochschulangehörigen eingeladen, bei einer Filmvorführung, einem Vortrag und einer Podiumsdiskussion gemeinsam zum Thema Macht im Wissenschaftskontext zu reflektieren.

2025-12-10

Beitritt zum Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“

Mit ihrem Beitritt zum Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ möchte die Hochschule Landshut ein Zeichen setzen, dass sie sich den Themen Sexismus, Diskriminierung und Machtmissbrauch verstärkt zuwendet. Bis zum 10. Februar 2026 können alle Interessierten die vom Bündnis zur Verfügung gestellte Ausstellung „Gemeinsam gegen Sexismus“ im Lichthof der Hochschule Landshut (C-Gebäude, zwischen Raum C0 11 und Raum C0 13) besichtigen.  

2025-12

Hochschule Landshut unterstützt Kampagne „Hochschulen zeigen Haltung“

Die Hochschule Landshut will ihr Engagement für Vielfalt, Offenheit und Demokratie ausdrücken. Chancengerechtigkeit, Toleranz und die Freiheit von Diskriminierung sind kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für wissenschaftliche Exzellenz und untrennbar mit unserer Demokratie verbunden. Deshalb schließt sich die Hochschule Landshut der von einem breiten Netzwerk von Diversitäts-, Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsakteurinnen und -akteuren an Hochschulen entwickelten bundesweiten Kampagne an. 

2025-10

Neues Vizepräsidenten-Ressort „Diversität“ geschaffen

Auf Vorschlag der Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Michaela Wirtz wurde erstmals das Vizepräsidenten-Ressort „Diversität“ besetzt. Prof. Dr. Stefan Borrmann wirkt nun daraufhin, die Vielfalt der Hochschulgemeinschaft noch stärker sichtbar zu machen und Chancengerechtigkeit im Sinne des Art. 2 BayHIG zu fördern. Als Teil des Amtes übernimmt Prof. Dr. Stefan Borrmann auch die Leitung der AG „Präventions- und Informationssystem Diskriminierung, (sexualisierte) Gewalt" von der Hochschulpräsidentin und entwickelt diese zu einer ständigen Kommission weiter.

2025-05

Wahl und Ernennung der Gleichstellungsbeauftragten für Frauen in Wissenschaft und Kunst

Zu Mai 2025 wurde Prof. Dr. Mechthild Wolff zur Gleichstellungsbeauftragten für Frauen in Wissenschaft und Kunst gewählt. Sie wirkt unter anderem in bei Personal- und Strukturentscheidungen mit, berät alle Statusgruppen zu Gleichstellungsthemen und initiiert diverse Projekte zur nachhaltigen Förderung von Gleichstellung. 

2025-02

AG „Präventions- und Informationssystem Diskriminierung, (sexualisierte) Gewalt": Unterarbeitsgruppen gestartet

In drei Unter-AGs werden konkreten Maßnahmen gegen Diskriminierung und (sexualisierte) Gewalt erarbeitet. Die Unter-AG „Sensibilisierung“ führt eine wissenschaftlich fundierte, hochschulweite Umfrage zu Machtmissbrauch und Diskriminierung durch. Die Unter-AG „Prävention“ arbeitet unter anderem an einer hochschulweiten Verhaltensampel, während die AG „Intervention“ die bestehenden Leitlinien weiterentwickelt. Detailfragen und Fragen, die neu hinzukommen können, bearbeitet die Unter-AG „Weitere Themen“.

2025-01-01

Benennung Antisemitismusbeauftragter

Prof. Dr. Mihri Özdoğan wurde zum 01.01.2025 zur Antisemitismusbeauftragten der Hochschule benannt. In dieser Funktion unterstützt er die Hochschule bei der Prävention von Antisemitismus, der Sensibilisierung der Hochschulangehörigen sowie bei der Beratung und Vernetzung innerhalb und Außerhalb der Hochschule Landshut. 

2024-12

Gründung AG „Präventions- und Informationssystem Diskriminierung, (sexualisierte) Gewalt"

Die AG besteht aus Mitgliedern der verschiedenen Hochschulbereiche und -gremien sowie der Studierendenvertretung. Sie hat den Auftrag der Hochschulleitung, Maßnahmen gegen Diskriminierung, (sexualisierte) Gewalt und Machtmissbrauch für die gesamte Hochschule kontinuierlich weiterzuentwickeln: Von der Schärfung des Bewusstseins für einen gewalt- und diskriminierungsfreien Umgang, über eine verbesserte Kommunikation bestehender Hilfsangebote, bis zur Entwicklung barrierefreier Schutzkonzepte. Die Bearbeitung der Themenfelder erfolgt in Unterarbeitsgruppen.

2024-07

Implementierung eines Meldeformulars

Implementierung eines Meldeformulars zur Meldung eines Vorfalls an die hochschulweite Beauftragte für Schutz vor Diskriminierung und (sexualisierter) Gewalt auf der Website der Hochschule Landshut

2024-05

Etablierung des Amts der hochschulweiten Antisemitismusbeauftragten durch Prof. Dr. Sara Siakala

2023-10

Fertigstellung des Gender Equality Plans

2023-10

Übernahme des Amtes als hochschulweite Beauftragte zum Schutz vor Diskriminierung und (sexualisierter) Gewalt durch Prof. Dr. Sara Siakala

2023-08

Einreichung des Gleichstellungskonzepts Parität 2023-2027

2023-07

Präsentation der strategischen Leitsätze unserer Hochschule

Antidiskriminierungsarbeit als wichtiger Bestandteil des Hochschulalltags

2023-07

Entwicklung von Leitlinien

Entwicklung von Leitlinien gegen Diskriminierung, Benachteiligung, sexuelle Belästigung, sexualisierte Gewalt und Stalking sowie Maßnahmen bei Verstößen an der Hochschule Landshut durch die Hochschulleitung

2022-01

Kooperationsvereinbarung mit Lis - Landshuter Interventionsstelle bei häuslicher und sexualisierter Gewalt

Eine Grafik eines Formulars

Zentrale Beschwerdestelle

Die Hochschule Landshut bietet eine zentrale, vertrauliche Anlaufstelle für Fragen, Hinweise und Anliegen im Zusammenhang mit Diskriminierung, (sexueller) Belästigung, (sexualisierter) Gewalt sowie Machtmissbrauch. Ziel ist es, Betroffene zu unterstützen, Vorfälle ernst zu nehmen und zu einer diskriminierungssensiblen Hochschulkultur beizutragen. 

Die hochschulweite Beauftragtefür Schutz vor Diskriminierung und (sexualisierter) Gewalt bietet eine vertrauliche Erstberatung bei Diskriminierung, Belästigung, Gewalt oder Machtmissbrauch für alle Hochschulmitglieder an. Auf Wunsch erfolgt eine persönliche Beratung, in der über rechtliche und außerrechtliche Handlungs- sowie Schutzmöglichkeiten informiert wird.

Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich an die zuständige Beauftragte weitergeleitet. Der Schutz der betroffenen Person steht dabei stets im Mittelpunkt.

Formular zur Meldung eines Vorfalls

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