Leichtbau-Cluster

Der Leichtbau-Cluster ist ein Netzwerk von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Dienstleistern zur Unterstützung und Förderung der branchenübergreifenden Zusammenarbeit in den Leichtbautechnologien. Ziel ist dabei die Stärkung der Innovationskraft und der Wettbewerbsfähigkeit der angeschlossenen Partner.

Themenschwerpunkte des Clusters sind die Leichtbauwerkstoffe, die Leichtbaukonstruktion und die leichtbaubezogenen Fertigungstechnologien.

Das Organisationsteam des Leichtbau-Clusters unterstützt seine Partner in den vier Handlungsfeldern: Information und Kommunikation, Qualifizierung, Kooperation sowie Marketing / PR.  Zielgruppen im Netzwerk sind Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen aus den unterschiedlichsten Branchen, für die innovative Lösungen im Bereich der Leichtbautechnologien ein wichtiges Thema sind.

Themenschwerpunkte

Unter Berücksichtigung der Trends und Entwicklungen im Leichtbau werden die Arbeitsfelder im Netzwerk ausgerichtet. Den Bedürfnissen der Partner im Cluster wird dabei besondere Beachtung zugeschrieben.

Technologiefelder im Leichtbau sind die Leichtbauwerkstoffe, die Leichtbaukonstruktion und die leichtbaubezogenen Fertigungstechnologien. Nur mit einer interdisziplinären Zusammenarbeit in diesen Kerndisziplinen ist die Realisierung von optimalen Leichtbaustrukturen möglich.

Fertigungstechnologien

  • Ur- und Umformtechniken
  • Füge- und Verbindungstechniken
  • Prozesssimulation
  • ... 

Leichtbauwerkstoffe

  • Leichtbaustähle
  • Leichtmetalle
  • Kunststoffe
  • Verbundwerkstoffe
  • zellulare Werkstoffe
  • ...

Leichtbaukonstruktion

  • Leichtbauweisen
  • Befestigungskonzepte
  • Betriebsfestigkeit
  • Optimierung von Konstruktionen
  • Einsatz von CAx- und Simulationsmethoden
  • ...

Handlungsfelder des Leichtbau-Cluster

Das Organisationsteam des Leichtbau-Clusters unterstützt seine Partner in vier Handlungsfeldern:

Marketing / PR – Darstellung der Leichtbaukompetenzen!

Ausgehend von Niederbayern wird der Leichtbau-Cluster mit seinen Partnern überregional in der Öffentlichkeit durch Unterstützung von Fachzeitschriften und Verbänden positioniert.

Durch gemeinsame Präsentation auf Ausstellungen und Fachmessen werden auch die Kompetenzen der Partner im Leichtbau-Cluster in der Öffentlichkeit herausgestellt.

Kooperation – gemeinsam stärker!

Bei einer Bündelung der Kompetenzen können gemeinsame Vorteile erreicht werden. Kooperationen ergeben Synergieeffekte in verschiedenen Bereichen und führen zu einer Steigerung der Produktivität. Diese Synergieeffekte sind branchenübergreifend zu nutzen.

Als Träger des Leichtbau-Clusters steuert und koordiniert die Hochschule Landshut als unabhängige Institution die Kooperationsanbahnungen und unterstützt bei der Durchführung von laufenden Kooperationen. Sie hilft bei der Initiierung, Organisation und der Durchführung von Forschungsprojekten.

Beispiele für im Umfeld des Leichtbau-Cluster entstandene erfolgreiche Kooperation sind die Projekte "LeitHyb" (Leichtbau-Hybridstruktur für das Chassis von Reisemobilen), "MagFest" (Betriebsfestigkeitsanalyse für Leichtbaustrukturen aus Magnesiumknetlegierungen) sowie "IMVAL" (Innovative Mineralschaum Verbund Applikationen für den Leichtbau).

Qualifizierung – Vorsprung durch Wissen!

“Lebenslanges Lernen“ ist ein Schlüsselfaktor der heutigen Zeit. Die Innovationsfähigkeit hängt entscheidend von der Verfügbarkeit notwendiger Wissens- und Fertigungsressourcen in den verschiedenen betrieblichen Funktionsstufen ab. Dabei helfen Bildung und Weiterbildung, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und die Innovationskraft von Unternehmen zu stärken.

Durch regelmäßige Veranstaltungen zu aktuellen Leichtbauthemen werden die Partner im Cluster weiterqualifiziert und auf den neuesten Wissensstand in den Leichtbautechnologien gebracht.

Fachveranstaltungen und Lernplattformen regen den Know-how-Transfer an und bieten beste Gelegenheit zur Anbahnung neuer Geschäftskontakte. Inhalte sind bspw.

Information und Kommunikation – Vorsprung durch Information!

Die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologien sind in einer Netzwerkverbindung bedeutend. Durch sie wird beispielsweise auch die Leistungsfähigkeit einer Region transparent gemacht. Des Weiteren unterstützen sie bei der Kontaktknüpfung zwischen Unternehmen und Institutionen im Leichtbau.

Das LC-Organisationsteam sieht seine Aufgaben u.a. in der Verbreitung und Verdichtung leichtbauspezifischer Fachinformationen.

Inhalte sind bspw.

  • Homepage des LC
  • Mailings mit Neuigkeiten aus dem LC und der Leichtbautechnologien
  • Datenbank mit Partnerprofilen und Kontaktadressen
  • Firmenbesuche „Leichtbau vor Ort“
  • LC Tagungen

 

Kontakt

Wissenschaftlicher Leiter

Prof. Dr.-Ing.
Otto Huber
RAUM:  TI 106
TEL:  +49 (0)871 - 506 655
otto.huber(at)haw-landshut.de

Kaufmännischer und organisatorischer Leiter

Dipl.-Kfm., MBA
Marc Bicker
Leiter Institut für technologiebasierte Zusammenarbeit (ITZ)
RAUM:  HS 232
TEL:  +49 (0)871 - 506 134
FAX:  +49 (0)871 - 506 506
marc.bicker(at)haw-landshut.de