Moderne Ansätze für Werkstoffe, Prozesse und Produktdesign in der Additiven Fertigung haben das Potenzial, die Entwicklung industrieller Bauteile zu revolutionieren und zugleich den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Im Rahmen des Interreg-Projekts ReBi - Ressourceneffiziente Bauteilinnovation durch additive Fertigungsverfahren im bayerischen und österreichischen Grenzraum - werden Innovative Entwicklungen und Kompetenzen im Bereich der ressourceneffizienten Bauteilinnovation mit Hilfe der additiven Fertigung gebündelt und in die Industrie transferiert.
Im Rahmen einer online-Ringvorlesung - organisiert vom Projektpartner Universität Passau - werden Wissenschaftler der am Projekt REBI beteiligten sechs Universitäten und Hochschulen Einblicke in Chancen, Herausforderungen und Anwendungen der additiven Fertigungstechnik geben. Beginnend mit dem 6. Februar bieten Fachvorträge mit anschließender Diskussion - jeweils freitags zwischen 9:00 und 10:00 - einen Deep Dive in die Welt der additiven Fertigungsverfahren, in jüngste Innovationen und verwandte Forschungsaktivitäten. Wir laden Sie herzlich ein, daran teilzunehmen.
Kurzübersicht über die Vorträge der sechsteiligen Web-Seminarreihe:
- 06.02.2026: Ressourceneffiziente additive Fertigung im Werkzeugbau
- 13.02.2026: KI-gestützte, bildbasierte Prozessüberwachung am Beispiel Wire Arc Additive Manufacturing
- 20.02.2026: Spezielle Werkstoffeigenschaften in der additiven Fertigung – Chancen und Herausforderungen
- 27.02.2026: Ressourceneffiziente Bauteilfertigung durch drahtbasiertes Laserauftragsschweißen
- 06.03.2026: Electron microscopy as a tool for development and quality control in additive manufacturing
- 13.03.2026: Additive Fertigung von dünnwandigen Strukturen mittels Laser Powder Bed Fusion und deren Anwendung
Für die kostenlose Teilnahme an den Vorträgen der Veranstaltungsreihe ist eine Anmeldung erforderlich, diese erfolgt über die Homepage des Projektes REBI.
➡️ Jetzt anmelden: rebi-am.com/einladung-zur-rebi-webinar-reihe-deep-dive-in-die-welt-der-additiven-fertigungstechnik/
Das Projekt REBI
Obwohl die additive Fertigungstechnologie den Paradigmenwechsel vom Prototyp-Verfahren zur (Klein-) Serienproduktion vollzogen hat, gibt es insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) immer noch Hürden bei der Implementierung, da sie oft nicht über das notwendige Fertigungs-Know-How verfügen. In der Grenzregion Bayern-Österreich gibt es viele KMU, die Unterstützung benötigen, um konkurrenzfähig zu bleiben und Arbeitsplätze zu sichern.
Das Forschungsprojekt REBI setzt sich deshalb zum Ziel, neue Ansätze für Werkstoffe, Prozesse und Produktdesign zu erforschen, um ressourceneffiziente Bauteilinnovationen mit Hilfe der additiven Fertigung zu realisieren. Die Ergebnisse sollen abschließend für KMU in Form eines Kompetenzzentrums, von Schulungen, Beratungen und Demonstrationen bereitgestellt werden.
Entdecken Sie die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der additiven Fertigungstechnologie in der Grenzregion Bayern-Österreich. Unsere Initiative unterstützt Unternehmen dabei, innovative Produkte zu entwickeln und gleichzeitig den Anforderungen des Klimaschutzes gerecht zu werden. Wir bieten ein umfassendes Unterstützungsprogramm, darunter ein Kompetenzzentrum, Schulungen und Beratungen, um den Einstieg in die additive Fertigung zu erleichtern. Unser Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken und die Region als führenden Standort für additive Fertigung von metallischen Werkstoffen zu etablieren.
Partner: TH Rosenheim, FH Oberösterreich, Uni Innsbruck, Institut für Softwaresysteme in technischen Anwendungen der Informatik (FORWISS Passau) und Universität Passau, Paris-Lodron-Universität Salzburg sowie das Kompetenzzentrum Leichtbau (LLK) und der Leichtbau-Cluster der Hochschule Landshut,
➡️ Weitere Infos zum Projekt REBI: rebi-am.com


