Elektro- und Informationstechnik (B.Eng.)

Unsere Zukunft ist elektrisch und digital!

Der Studiengang Elektro- und Informationstechnik bereitet Sie optimal darauf vor, unsere Zukunft aktiv mitzugestalten. Die fachlich breite Aufstellung der Studieninhalte eröffnet Ihnen nach Studienabschluss vielfältigste, berufliche Perspektiven in verschiedensten Branchen der Industrie mit sehr guten Verdienstmöglichkeiten und spannenden sowie abwechslungsreichen Aufgaben. Zudem haben Sie die Möglichkeit eines anschließenden Masterstudiums oder der Promotion.
Wir leben und fördern den persönlichen Kontakt zwischen Studierenden und Lehrenden, denn wir sind überzeugt, dadurch am besten voneinander zu profitieren.
Informieren Sie sich auf dieser Seite ausführlich über den Studiengang.
Eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen liefert auch unser Studiengangsflyer.

 

Platz 1 für unseren Studiengang im deutschlandweiten Vergleich

Die Studierenden haben entschieden. Der Studiengang Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule Landshut punktet im aktuellen CHE-Ranking in 12 von 14 Kriterien in der Spitzenposition ˗ insbesondere mit der hervorragenden Studiensituation, der umfassenden Unterstützung der Studierenden am Studienanfang sowie im gesamten Studienverlauf, seinem vielfältigen Lehrangebot und digitalen Lehrelementen sowie dem engen Kontakt zur Berufspraxis.

Auch auf dem Studienportal Studycheck.de wird unser Studiengang von Studierenden empfohlen.

Überzeugen Sie sich selbst und studieren Sie mit uns, ohne Zugangsvoraussetzung!

Das erwartet Sie im Studium

Hoher Praxisbezug durch spannende Projekte und Praktika

Theoretische Lerninhalte werden in spannenden Projekten, durch Übungen und Praktika in unseren hervorragend ausgestatteten Laboren erprobt und gefestigt. Dabei achten wir auf motivierende und praxisnahe Projekt- und Praktika-Themen sowie exzellente Betreuung durch die Lehrenden.

Im Video zeigen wir Beispiele unserer Projektinhalte.

Kurzbeschreibung des Studiengangs

Viele technische Entwicklungen basieren auf Fortschritten in der Elektrotechnik und der Informationstechnik. Ob Smartphones, Roboter, die Auskunft erteilen, Kühlschränke, die selbständig Lebensmittel bestellen, Elektrofahrzeuge mit Wasserstoffantrieb, intelligente Energienetze, Smart Home oder Internet der Dinge – unser Leben wird zunehmend elektrischer und digitaler. Dieser Bachelorstudiengang vermittelt Ihnen alle Grundlagen, solche vernetzen elektrischen Systeme zu verstehen und zu beherrschen. Somit können Sie dazu beizutragen, Ihre und unsere Zukunft einfacher und lebenswerter zu gestalten.

Natürlich bieten wir Ihnen auch die Option eines Dualen Studiums, wodurch Sie eine Ausbildung in einem Unternehmen mit dem Studium von Anfang an optimal verbinden können. Dies ermöglichen zahlreiche Unternehmen in der Region.

Zudem können Sie Ihre im Bachelorstudiengang erworbene Fachkompetenz durch ein anschließendes Masterstudium und einer möglichen Promotion weiter ausbauen.

Karriereperspektiven

Der Bedarf an Ingenieur*innen steigt nachhaltig. Insbesondere Zukunftsfelder wie Digitalisierung, Energiewende, Industrie 4.0, E-Mobility und autonomes Fahren lassen die Nachfrage an Ingenieur*innen der Elektro- und Informationstechnik stark ansteigen. Dies bestätigt auch die aktuelle Arbeitsmarktstudie des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE), die insbesondere den enormen Anstieg der Stellen im Bereich Forschung und Entwicklung ausweist. Die Absolvent*innen können sich ihr Wunschunternehmen nahezu aussuchen und haben Top-Aufstiegschancen.

Durch die breit angelegten Inhalte dieses Bachelorstudiengangs sind Ihre beruflichen Möglichkeiten nach dem Studium vielfältig und reichen entlang der Wertschöpfungskette von Forschung und Entwicklung, Projektierung, Produktmanagement, Technischer Vertrieb bis hin zur Produktion - egal ob in einem Hightech-Unternehmen der Elektro- und Elektronikindustrie, Automobilbranche und deren Zulieferer, Kommunikationstechnologie, Verkehrstechnik, Informationstechnik, Energieunternehmen, Automation u. v. a.

Zugangsvoraussetzung

Für diesen Studiengang gibt es keine Zugangsvoraussetzungen wie N.C. oder Vorpraktikum.

Weitere Informationen zur Zulassungsvoraussetzung finden Sie unter
https://www.haw-landshut.de/studium/vor-dem-studium/bewerbung.html

Anforderungsprofil

Sie besitzen die Begeisterung und Neugierde, elektrische Systeme verstehen zu wollen und möchten z.B. wissen wie ein Smartphone, ein Roboter, ein Smarthome oder ein Elektromotor funktioniert? Oder interessieren sich dafür, wie die Energie von verteilten Windkrafträdern und PV-Anlagen zum richtigen Zeitpunkt zu Ihnen nach Hause kommt oder wie eine elektronische Schaltung oder ein Programm professionell aufgebaut werden muss? Dann ist dieser Studiengang das Richtige für Sie!

Sie müssen kein Mathe- oder Physikgenie sein - wir bauen das Wissen von Anfang an und systematisch auf. Durch vielfältige Programme und Initiativen unterstützen wir Sie für Ihren optimalen Studienstart. Zudem sind alle Studien-Module aufeinander abgestimmt und durch Übungen und Praktika in allen Modulen wird die Theorie aus der Vorlesung vertieft und gefestigt. In Tutorien, angeboten von Studierenden höherer Semester, können Sie Ihre Kenntnisse bei Bedarf zusätzlich vervollständigen.

Falls Sie vor Studienstart Ihr Wissen in bestimmten Fächern trotzdem noch einmal auffrischen oder verbessern möchten, bieten wir hierfür spezielle Brückenkurse an.

Wir bieten außerdem eine umfassende und persönliche Studienberatung über Ihren ganzen Studienverlauf.

Jederzeit steht die Tür offen für Fragen zu Ihrem Studium:

Prof. Dr. rer. nat. Petra Tippmann-Krayer

  • Dekanin der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen
  • Studiengangsleiterin für Bachelor Elektro- und Informationstechnik und Master Elektrotechnik

Lehrgebiete

  • Informatik
  • Datenkommunikation
  • Internettechnologien
  • Software Engineering

Kontakt

RAUM:  C2 01
TEL:  +49 (0)871 - 506 201
E-MAIL: petra.tippmann-krayer(at)haw-landshut.de

Sprechstunde: Nach Vereinbarung per E-Mail!

zur externen Homepage

Studienverlauf

Zur Übersicht finden Sie hier einen beispielhaften Studienverlaufsplan (gemäß SPO vom 16.07.2021).

Der Bachelorstudiengang umfasst sechs praxisbezogene Semester mit Vorlesungen und darauf optimal abgestimmten Laborpraktika sowie ein Praxissemester  in einem Industrieunternehmen. Insgesamt werden dabei 210 ECTS-Punkte erworben. Die Module decken alle wichtigen Themen für elektrische vernetzte Systeme ab: Module der Elektrotechnik, der Informationstechnik und insbesondere in den letzten beiden Semestern eine große Auswahl an Modulen aller wichtigen Zukunftsthemen der Elektro- und Informationstechnik:

Im 1. und 2. Semester werden Ihnen die für dieses Studium notwendigen Grundlagen vermittelt und Sie steigen bereits jetzt in die wichtigen Themen der Elektrotechnik und der Informationstechnik ein.

Das 3. und 4. Semester dient der Vertiefung des bisher erworbenen Wissens durch aufbauende, aufeinander sehr gut abgestimmte Module in den beiden Bereichen der Elektro- und Informationstechnik. Projekte in den Modulen des 3. und 4. Semesters bereiten Sie auf Teamarbeit und Entwicklungsprojekte in einem Unternehmen vor.

Im 5. Semester findet das praktische Studiensemester in einem Industrieunternehmen Ihrer Wahl im In- oder Ausland statt, in welchem Sie ingenieurmäßig an einem interessanten Thema arbeiten und erworbenes Wissen in der Praxis anwenden und erweitern.

Mit dem 6. Semester beginnt das Vertiefungsstudium, in dem Sie zusätzlich zu vier Pflichtmodulen weitere fünf Vertiefungsmodule aus einem breit angelegten Angebot wichtiger Zukunftsthemen auswählen. Somit können Sie Ihr Wissen noch weiter entsprechend Ihrer individuellen Interessen spezifizieren. In diesem Studienabschnitt wird auch die Bachelorarbeit angefertigt.

Nach erfolgreichem Abschluss als Bachelor of Engineering (B.Eng.) können Sie bei der Absolventenfeier den Hut fliegen lassen.


Über alle Semester hinweg wurde von unseren Studierenden der anschauliche Einsatz von digitalen Lehrelementen, die didaktischen Fähigkeiten unserer Lehrenden sowie das besonders gute soziale Klima zwischen Lehrenden und Studierenden besonders positiv hervorgehoben (Quelle: CHE Ranking).

Studien- und Prüfungsplan mit Modulhandbuch

Studien- und Prüfungsplan für das SS22

Studien- und Prüfungsplan für das WS22/23

Semester 1 bis 3 gemäß Studien- und Prüfungsordnungen vom 16.7.2021, d. h. gilt für Studierende, die im Wintersemester 2021/2022 oder später das Studium begonnen haben.

Höhere Semester gemäß Studien- und Prüfungsordnungen vom 13.8.2013, d. h. gilt für Studierende, die vor dem Wintersemester 2021/2022 das Studium begonnen haben.

Modulhandbuch Elektro- und Informationstechnik (Bachelor)

Studien- und Prüfungsordnung

Die Studien- und Prüfungsordnungen finden Sie hier.

Studienbeginn

Das Studium der Elektro- und Informationstechnik (Bachelor) beginnt für Studierende des ersten Semesters im Wintersemester (Beginn 01.10.).

Dieser Studiengang ist zulassungsfrei. Ein Vorpraktikum abzuleisten oder nachzuweisen ist nicht notwendig.
Der Zeitraum für die Bewerbung für das Wintersemester beginnt in der Regel Mitte April. Den aktuellen Zeitraum für Ihre Bewerbung finden sie hier.

Studienkosten

Informationen zu Studienbeitrag und Studentenwerksbeitrag finden Sie hier:

https://www.haw-landshut.de/studium/im-studium/studieren/organisatorisches/studentenwerksbeitrag.html

 

 

Begleitangebote

Eine Übersicht über die Begleitangebote in Ihrem Studium Elektro- und Informationstechnik (EIT) finden Sie hier.

Weitere hochschulweite Begleitangebote sind hier zu finden.

Zudem bietet unsere zentrale Studienberatung und Karriereservice während Ihres Studiums
Beratung unter anderem zu folgenden Themen:

  • Übergang Schule-Hochschule
  • Lern- und Arbeitsschwierigkeiten, Zeit- und PrüfungsmanagemenT
  • Duales Studium

sowie u.a. folgende Angebote:

  • Karrierespezifische Workshopangebote
  • individueller Bewerbungsmappen-Check zur Bewerbung für das Praxissemester oder Ihrer Stelle zum Berufseinstieg
  • Hochschul-Jobbörse für Stellenangebot für das Praxissemester oder zum Berufseinstieg.

Studiengangsleiterin

Prof. Dr. rer. nat. Petra Tippmann-Krayer

  • Dekanin der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen
  • Studiengangsleiterin für Bachelor Elektro- und Informationstechnik und Master Elektrotechnik

Lehrgebiete

  • Informatik
  • Datenkommunikation
  • Internettechnologien
  • Software Engineering

Kontakt

RAUM:  C2 01
TEL:  +49 (0)871 - 506 201
E-MAIL: petra.tippmann-krayer(at)haw-landshut.de

Sprechstunde: Nach Vereinbarung per E-Mail!

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Studienfachberater

Prof. Dr. rer. nat. Alexander Neumeier

Lehrgebiete

Elektrische Messtechnik und Elektrotechnik
Ingenieurmathematik I
Ingenieurmathematik II
Praktikum Elektrische Messtechnik
Praktikum Sensorik
Elektronik und Messtechnik

Kontakt

RAUM:  C1 06
TEL:  +49 (0)871 – 506 484
E-MAIL: alexander.neumeier(at)haw-landshut.de

Sprechstunde:  Montag, 13.00-14.00 Uhr nach Vereinbarung per E-Mail

Erfahrungsberichte (ehemaliger) Studierender

Erfahrungsbericht: Elektro- und Informationstechnik, Bachelor
Lisa Emslander

Georg Zieglmaier (Elektro- und Informationstechnikstudent)

„Mein Studentenleben in 3 Worten: selbstverantwortlich, Erfolgserlebnisse, persönlich“

Was hat Dich überzeugt, an der Hochschule Landshut zu studieren?
Mich hat vor allem der persönliche Stil der Hochschule Landshut angesprochen. Momentan sind wir 25 bis 30 Leute im Studium, da fällt das Kontakteknüpfen viel leichter. Deshalb erinnern die Vorlesungen bei uns auch eher an Unterricht. Die Professoren stehen nicht vorne und halten ihre Vorträge, sondern beziehen uns mit ein. Ein weiterer Grund, weswegen ich mich für die Hochschule Landshut entschieden habe, ist der Studiengang an sich. In Landshut wird nicht nur Elektrotechnik gelehrt, sondern Elektro- und Informationstechnik. Programmieren ist ein wichtiger Bestandteil des Studiums in den ersten vier Semestern.

Warum hast Du Dich für den Studiengang Elektro- und Informationstechnik entschieden?
Ich war schon immer technikbegeistert und mochte Informatik, Mathe und Physik. Außerdem geht heute nichts mehr ohne Elektrotechnik. Man braucht sich nur einmal in der eigenen Wohnung umzuschauen und wird feststellen, dass heutzutage die meisten Kaffeemaschinen, Spülmaschinen und Radios mit einem Controller ausgestattet sind, die das Ganze steuern. Zudem haben wir sehr viel Praxisbezug, da wir zu jeder Vorlesung ein Praktikum haben. In Schaltungstechnik sehen wir zum Beispiel nicht nur auf dem Blatt, wie es sein sollte, sondern bauen im Labor die Schaltungen auf. Dadurch erkennen wir, welche Probleme sich in der Praxis ergeben können. Elektrotechnik ist für mich der perfekte Mix aus Informatik, Mathe und logischem, abstraktem Denken. Ich finde es super, dass man das Studium ab dem sechsten Semester durch die große Auswahl an Modulen persönlich auf sich zuschneiden kann. Außerdem bekomme ich durch die Hochschule Landshut die Chance, mein Praxissemester in Shanghai zu absolvieren. Ich freue mich schon sehr, dort Kontakte zu knüpfen.

Welche Bereiche Deines Studiums haben Dich bisher am meisten begeistert?
Die Praktika haben mir bis jetzt viel Spaß gemacht, weil ich dort anwenden kann, was ich gelernt habe. In Digitaltechnik haben wir zum Beispiel eine kleine Digitaluhr realisiert. Dadurch haben wir gesehen, was dahintersteckt und wie die dazugehörige Logik funktioniert. Die Arbeitsweise lässt sich mit einem Baukasten vergleichen, weil man einzelne Bauteile hat, die man richtig zusammensetzen muss, um sein gewolltes Ergebnis zu bekommen. Viel Spaß hat es auch gemacht, ein Spiel in Mikrotechnik zu programmieren. Ein beweglicher Punkt musste den anderen fangen, wobei ein Punktezähler hochzählte. Dahinter steckte beispielsweise ein Code, der für das Auslesen eines Beschleunigungssensors zuständig war. Das zu realisieren war wirklich spannend.

Womit verbringst Du Deine Zeit am Campus, wenn Du gerade nicht in Vorlesungen bist?

In letzter Zeit war ich hauptsächlich mit dem NXP-Cup beschäftigt. Bei diesem Cup haben wir im Rahmen der Europameisterschaften am Frauenhofer Institut erstmalig in der Hochschulgeschichte den ersten Platz gewonnen. Durch meinen Dozenten Prof. Dr. Mathias Rausch bin ich auf den NXP-Cup aufmerksam geworden und konnte mich sofort für das Thema selbstfahrende Autos begeistern. Im Grunde handelt es sich beim NXP-Cup um ein kleines Fahrzeug mit einer Kamera, die nach vorne ausgerichtet ist und schaut, wo sich die Ränder der Strecke befinden. Der Controller auf dem Auto wurde von uns so programmiert, dass das Auto immer mittig auf die Strecke ausgerichtet wird. Auf dem Fahrzeug befindet sich außerdem ein Motor, der die Lenkung einstellt und zwei Motoren zum Beschleunigen und Abbremsen. Das alles wurde vorab als Code realisiert. Wie gut das Auto dann am Ende fährt ist sehr stark abhängig von diesem Code. Die zwei Wettkampftage verbrachten wir vor allem mit dem Einstellen von Parametern. Für mich war dieser Wettbewerb ein absolutes Erfolgserlebnis. Neben dem NXP-Cup bin ich für die ersten und zweiten Semester noch als Mathe-Tutor tätig. Ich finde diese Tätigkeit super, weil man selbst den Stoff nochmal vertiefen kann und gleichzeitig an seinen Vortragstechniken arbeitet.

Was würdest Du Studienanfängerinnen und -anfängern in der Elektro- und Informationstechnik raten?

  1. Geh auf Kommilitonen zu.
  2. Nutze die Angebote, die von Seiten der Hochschule unterstützt und angeboten werden.
  3. Lerne von Anfang an mit, auch wenn Du es Dir daheim nur noch einmal kurz durchliest.

(Das Interview wurde erstellt im Frühjahr 2018)

Stefanie (Absolventin der Elektro- und Informationstechnik)

Mein Studentenleben in 3 Worten: persönlich, abwechslungsreich, flexibel

(Das Interview wurde erstellt im Februar 2021)

Warum hast Du Dich für den Studiengang Elektro- und Informationstechnik entschieden?

Durch einige Praktika habe ich den Beruf der Elektronikerin für mich entdeckt und mich daher auch für eine Ausbildung zur Elektronikerin für Betriebstechnik entschieden. Nach der Ausbildung war für mich klar, dass ich noch weiter lernen und in diesem Gebiet bleiben wollte. Da in Landshut sowohl Elektrotechnik als auch Informationstechnik gelehrt wird, ist das Studium bereits innerhalb seiner Pflichtmodule breit gefächert und daher sehr abwechslungsreich.

Was hat Dich überzeugt, an der Hochschule Landshut zu studieren?

An der Hochschule Landshut muss man für das 6. Semester 5 Wahlpflichtmodule aus ca. 15 angebotenen Modulen wählen. Daher ist es möglich, sich komplett individuell nach den eigenen Interessen zu entscheiden. Somit kann man sich zwar einerseits in eine spezielle Richtung der Elektro- und Informationstechnik entwickeln, andererseits aber auch breit gefächert wählen und damit flexibler bleiben. Außerdem ist das Studium in Landshut durch die kleine Gruppe an Studierenden sehr persönlich.

Welche Bereiche Deines Studiums haben Dich bisher am meisten begeistert?

Mir haben vor allem die Fächer mit Mathematik und Programmieren Spaß gemacht.
Während der ersten beiden Semester finden Grundlagenvorlesungen in Mathematik statt, welche in den folgenden Semestern anhand praktischer Anwendung wie in Regelungstechnik oder Robotik zur Problemlösung verwendet werden. Die Programmieraufgaben waren vor allem in den Sprachen C und C++ in den Modulen Informatik vom 1. bis 4. Semester sowie Mikrocomputertechnik. Außerdem hatte ich das Wahlpflichtmodul Automatisierungstechnik, in dem die Programmierung einer speicherprogrammierbaren Steuerung behandelt wird.

Womit verbringst Du Deine Zeit, wenn Du nicht gerade in Vorlesungen bist?

Ich habe mein Studium dual durchgeführt, weshalb ich während der Semesterferien in der Firma war. Für mich war das die perfekte Mischung aus Praxis und Theorie, wodurch vieles des Gelernten besser gefestigt wurde, da es eine zeitnahe Anwendung fand. Inhalte, die ich bereits aus der Praxis kannte, halfen mir hingegen wiederum beim Verständnis der Vorlesungen, weshalb das duale Studium mich während des Bachelorstudiums sehr unterstützte.

Was würdest Du Studienanfängerinnen und -anfängern in der Elektro- und Informationstechnik raten?

1.      Sucht euch ein Ziel, wofür ihr das Studium macht.
2.      Knüpft von Anfang an Kontakte zu euren Kommilitoninnen und Kommilitonen.
3.      Plant vor den Prüfungen genug Zeit zum Lernen ein.

Thomas Huber (Absolvent Elektro- und Informationstechnik mit anschließender Promotion)

Mein Studentenleben in 3 Worten: Bachelor, Master, Doktor
(das Interview wurde erstellt im März 2022)
 
Warum hast Du Dich für den Studiengang Elektro- und Informationstechnik entschieden?
Ich habe mich schon seit Kindestagen für die Elektrotechnik interessiert. Ob nun das spielerische Herumexperimentieren mit Elektrobaukästen oder später das Aufbauen eigener Schaltungen und einfacher Robotersets – mit wenigen Bauelementen etwas Tolles (und manchmal sogar etwas wirklich Nützliches) aufzubauen, war einfach super. Wenn dann noch ein frei programmierbarer Mikrocontroller Bestandteil der Schaltung war, waren der Fantasie keinerlei Grenzen mehr gesetzt. Daher habe ich auch nach dem Realschulabschluss eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik (DBFH) absolviert. Der Weg zum Studium war damit also geebnet. Für mich kam natürlich nur die Elektro- und Informationstechnik in Frage.

Was hat Dich überzeugt, an der Hochschule Landshut zu studieren?
Die Hochschule Landshut hat einen hervorragenden Ruf im Bereich der Elektrotechnik. Das Studium ist natürlich fordernd, aber es macht auch sehr viel Spaß. In Landshut sind dabei die Wege kurz: Zwischen Hörsaal, Labor und Büro des Professors liegen manchmal keine 50 Meter. Die Dozenten nehmen sich Zeit für Ihre Studenten. Man ist keine anonyme (Matrikel-)Nummer, sondern man kennt sich und kann sich in Gesprächen auch vor und nach der Vorlesung immer noch sehr gut austauschen. Das ermöglicht natürlich eine viel persönlichere Atmosphäre und ermöglicht auch eine auf die Studenten zugeschnittene Lehrveranstaltung, um diese optimal zu fördern und fordern. Abseits des Vorlesungsplanes gibt es an der Hochschule Landshut umfangreiche Angebote an Tutorien (falls mal etwas in der Vorlesung doch nicht ganz klar war), eine große Bibliothek mit 24-Stunden-Zugang, studentische Vereine und Organisationen, Studentenpartys und vieles mehr. Kurzum: Es gibt hier ein optimales Umfeld für das Studium und das aufregende Studentenleben, bei dem für wirklich jeden etwas dabei ist.

Welche Bereiche Deines Studiums haben Dich bisher am meisten begeistert?
Ich habe mich entschieden das 5. Semester – das Praxissemester – im Ausland zu absolvieren. Dabei habe ich eine hochinteressante Tätigkeit bei einem Entwicklungs- und Produktionsdienstleister für elektrische Geräte und Systeme im Norden von Thailand übernommen. Das Organisieren von Visa, Flügen, Unterkünften, Reisekostenstipendien etc. war eine große Aufgabe, bei der mich die Hochschule aber sehr gut unterstützt hat. Die Zeit vor Ort dann war eine sehr prägende und aufregende Zeit. Einerseits bei der fachlichen Tätigkeit, bei der man sein frisch im Studium angeeignetes Wissen in der Praxis einsetzen konnte. Anderseits gab es auch einen kulturellen- und auch klimatischen Schock. Aber schon nach kurzer Eingewöhnungszeit war es einfach nur noch toll, dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen. Diese Zeit hat mich sehr geprägt. Man lernt viele interessante Menschen kennen, wird weltoffener, verbessert seine Fremdsprache und verinnerlicht, dass man jedes große Vorhaben mit etwas Mut und Eifer schaffen kann!

Abgesehen davon hat mich mein Engagement im studentischen Rennsportverein LA eRacing e.V. fast mein gesamtes Studium begleitet. Die Zeit und die geknüpften Kontakte im interdisziplinären Team waren ebenfalls sehr prägend. Der Zusammenhalt und das Wir-Gefühl dort ist einfach unbeschreiblich groß und hilft auch beim Studium und der Zeit danach ungemein weiter. Dort können Freundschaften für‘s Leben entstehen!

Warum hast Du nach dem Bachelor und Master Deine Promotion auch an der Hochschule Landshut absolviert?   
Nach dem Bachelor wollte ich unbedingt noch den Master Elektrotechnik „dranhängen“. Für nur 1,5 weitere Jahre Studium konnte ich den nächsthöheren Abschluss erlangen. Ich war mir sicher, dass es für mich vorteilhafter ist, das Masterstudium sofort nach dem Bachelorstudium durchzuführen und nicht eine spätere berufliche Tätigkeit dafür unterbrechen zu müssen. Im Master vertiefte man die Theorie nochmals, aber wurde auch im eigenständigen Arbeiten und Forschen verstärkt trainiert. Meine Masterarbeit im Bereich der Leistungselektronik hatte das Ziel einen modernen SiC-Traktionswechselrichter für mein studentisches Rennteam LA eRacing zu entwickeln. Spätestens seit dieser Tätigkeit war ich Feuer und Flamme (aber zum Glück nur ich und nicht meine Schaltung) für dieses Teilgebiet der Elektrotechnik. Es war ein Stück weit Glück, dass zeitlich passend ein Forschungsprojekt an der Hochschule Landshut in genau diesem Gebiet anlief. Nach kurzer Überlegung stand damit für mich fest: Ich wollte wissenschaftlicher Mitarbeiter in Landshut werden und eine kooperative Promotion zusammen mit der TU München im Bereich der Leistungselektronik anstreben. Hier konnte ich mich sehr tiefgehend mit der Thematik beschäftigen und Ergebnisse auf internationalen Fachkonferenzen mit der Community teilen. Die Leistungselektronik ist ein außerordentlich wichtiger zentraler Bestandteil u.a. der Elektromobilität und der Energiewende. Beides sind elementare Herausforderungen der aktuellen Zeit und bieten daher ein riesiges Potential an Innovationen und Marktvolumen. Fachkräfte auf diesem Gebiet werden daher händeringend gesucht.

Was würdest Du Studienanfängerinnen und -anfängern in der Elektro- und Informationstechnik raten?

  • Besucht immer die Vorlesungen und teilt den Dozenten mit, wenn ihr etwas nicht verstanden habt. Das erspart euch viel Zeit beim Lernen für die Prüfungen, da das Verständnis von Anfang an da ist.
  • Nutzt auch die Praktika, um euer erlerntes Wissen anzuwenden und zu festigen. Wenn ihr euch dafür ordentlich vorbereitet, fällt euch die Prüfung dafür umso leichter.
  • Engagiert euch am Campus! Es gibt so viel zu entdecken. Die studentischen Vereine sind eine tolle Möglichkeit das Studium lohnend zu ergänzen. Ich kann dabei den Verein LA eRacing e.V. nur wärmstens empfehlen! Die Erfahrungen dort werden euch im Studium, als auch bei der späteren Berufsbewerbung spürbar weiterbringen.

 

 

Ausführliche Beschreibung des Studiengangs

Beispiel einer spannenden Bachelorarbeit

Alexander Sedlmeier konstruierte in seiner Bachelorarbeit einen elektronischen Motorgleitschirmflieger.

Grenzenlose Begeisterung unserer Studierenden

Die Begeisterung, die Sie am Anfang mitbringen, wird weiter wachsen, je mehr Sie verstehen und je mehr Zusammenhänge Sie erkennen. Der beste Beweis dafür ist das EIT Logo, das Studierende vor ein paar Jahren entworfen haben. Sie haben es auf ihre Edelstahltasse drucken lassen, um ihre Begeisterung für das EIT Studium anderen Studierenden zu zeigen und um auch einen positiven Beitrag für die Umwelt gegen Pappbecher zu leisten.