Elektro- und Informationstechnik (B. Eng.)

Kurzbeschreibung

Ob Smartphone, Fahrerassistenzsysteme im PKW mit Car2CarKommunikation, Elektroauto, Roboter, Smarthome, intelligente Energienetze oder Internet der Dinge – die Digitalisierung befeuert die Nachfrage an Ingenieurinnen und Ingenieuren der Elektro- und Informationstechnik. Dieser Bachelorstudiengang bietet eine umfassende Grundlagenausbildung mit einem breiten Angebot an Vertiefungsmodulen. So werden Sie fit für Vernetzte Systeme ! Sie werden befähigt in verschiedenen Einsatzgebieten wie Entwicklung, Projektierung, Fertigung oder technischer Vertrieb tätig zu werden.
Hochmodern ausgerüstete Labore in den Praktika nahezu aller Module garantieren Ihnen den Praxisbezug, Projektarbeiten stärken Ihre Teamfähigkeit.

Der Studiengang wurde bundesweit TOP bewertet (CHE Hochschul-Ranking). Er liegt in der Spitzengruppe bei

  • Studiensituation insgesamt
  • Betreuung der Studierenden
  • Absolventenzahl in Regelstudienzeit
  • Bachelor-Praxis-Check


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Weitere Details finden Sie unter: Flyer des Studiengangs

Zugangsvoraussetzung

Informationen zur Zulassungsvoraussetzung finden Sie hier:

https://www.haw-landshut.de/studium/vor-dem-studium/bewerbung-und-einschreibung.html

Anforderungsprofil

Sie möchten wissen wie ein Roboter, ein Smartphone oder das Smarthome, wie intelligente Energienetze und das Internet der Dinge funktionieren, wie eine elektronische Schaltung professionell aufgebaut werden muss, was alles passieren muss, dass ein Auto autonom fährt?
Sie bringen die Begeisterung und Neugierde mit technisch komplexe Systeme verstehen zu wollen?
Dann ist dieser Studiengang das Richtige für Sie!

Wir bieten Ihnen zusätzlich zu allen Modulen des Studiengangs eine umfassende Studienberatung. Über ein Online-Forum und Dialoge mit Studierenden aus höheren Semestern ermöglichen wir Ihnen einen optimalen Einstieg in Ihr Studium.
In Tutorien, angeboten von Studierenden, können Sie Ihre Kenntnisse bei Bedarf vervollständigen.  

Jederzeit steht die Tür offen für Fragen zu Ihrem Studium:

Prof. Dr. rer. nat. Petra Tippmann-Krayer

Lehrgebiete

Informatik
Datenkommunikation
Internettechnologien
Ingenieurmathematik

Kontakt

RAUM:  C2 14
TEL:  +49 (0)871 - 506 265
E-MAIL: petra.tippmann-krayer(at)haw-landshut.de

Sprechstunde: Montag, 11:45-12:45 Uhr nach vorheriger Anmeldung per E-Mail

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Studienverlauf


Der Bachelorstudiengang umfasst sechs theoretische und ein praktisches Studiensemester, insgesamt werden dabei 210 Credits erworben.

Im 1. und 2. Studiensemester werden die Grundlagenmodule vermittelt, das 3. und 4. Studiensemester dient der Vertiefung des bisher erworbenen Wissens durch aufbauende, aufeinander sehr gut abgestimmte Module.

Das 5. Studiensemester ist das praktische Studiensemester. Es umfasst mindestens 80 Arbeitstage in einem Industriebetrieb und kann im Inland oder im Ausland abgeleistet werden. Die praktische Tätigkeit wird von der Hochschule durch ein Praxisseminar begleitet.

Ab dem 6. Studiensemester beginnt das Vertiefungsstudium, in dem die Studierenden zusätzlich zu vier Pflichtmodulen weitere fünf Vertiefungsmodule wählen - entsprechend ihrer individuellen Interessen.

Das 7. Semester schließt mit der Bachelorarbeit ab, die in der Regel 2 Monate dauert und mit 12 Credits bewertet wird.

Studien- und Prüfungsplan mit Modulhandbuch

Studien- und Prüfungsordnung

Die Studien- und Prüfungsordnungen finden Sie hier.

Studienbeginn

Das Studium für Erstsemester beginnt an der Hochschule Landshut in der Regel zum Wintersemester (Beginn 01.10.).

Die Zulassung ist in der Zeit vom 22. April bis 15. Juli des jeweiligen Jahres zu beantragen. Es ist nicht möglich, sich außerhalb dieses Zeitraumes zu bewerben. Bei zulassungsfreien Studiengängen kann im Einzelfall auch noch eine spätere Bewerbung erfolgen

Studienkosten

Informationen zu Studienbeitrag und Studentenwerksbeitrag finden Sie hier:

https://www.haw-landshut.de/studium/im-studium/studieren/organisatorisches/studentenwerksbeitrag.html

 

 

Studienfachberaterin

Prof. Dr. rer. nat. Petra Tippmann-Krayer

Lehrgebiete

Informatik
Datenkommunikation
Internettechnologien
Ingenieurmathematik

Kontakt

RAUM:  C2 14
TEL:  +49 (0)871 - 506 265
E-MAIL: petra.tippmann-krayer(at)haw-landshut.de

Sprechstunde: Montag, 11:45-12:45 Uhr nach vorheriger Anmeldung per E-Mail

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Eine Übersicht über die Begleitangebote in Ihrem Studium EIT finden Sie hier.

Erfahrungsberichte (ehemaliger) Studierender

Georg Zieglmaier (Elektro- und Informationstechnikstudent, 4. Semester)

„Mein Studentenleben in 3 Worten: selbstverantwortlich, Erfolgserlebnisse, persönlich“

Was hat Dich überzeugt, an der Hochschule Landshut zu studieren?

Mich hat vor allem der persönliche Stil der Hochschule Landshut angesprochen. Momentan sind wir 25 bis 30 Leute im Studium, da fällt das Kontakteknüpfen viel leichter. Deshalb erinnern die Vorlesungen bei uns auch eher an Unterricht. Die Professoren stehen nicht vorne und halten ihre Vorträge, sondern beziehen uns mit ein. Ein weiterer Grund, weswegen ich mich für die Hochschule Landshut entschieden habe, ist der Studiengang an sich. In Landshut wird nicht nur Elektrotechnik gelehrt, sondern Elektro- und Informationstechnik. Programmieren ist ein wichtiger Bestandteil des Studiums in den ersten vier Semestern.

Warum hast Du Dich für den Studiengang Elektrotechnik entschieden?

Ich war schon immer technikbegeistert und mochte Informatik, Mathe und Physik. Außerdem geht heute nichts mehr ohne Elektrotechnik. Man braucht sich nur einmal in der eigenen Wohnung umzuschauen und wird feststellen, dass heutzutage die meisten Kaffeemaschinen, Spülmaschinen und Radios mit einem Controller ausgestattet sind, die das Ganze steuern. Zudem haben wir sehr viel Praxisbezug, da wir zu jeder Vorlesung ein Praktikum haben. In Schaltungstechnik sehen wir zum Beispiel nicht nur auf dem Blatt, wie es sein sollte, sondern bauen im Labor die Schaltungen auf. Dadurch erkennen wir, welche Probleme sich in der Praxis ergeben können. Elektrotechnik ist für mich der perfekte Mix aus Informatik, Mathe und logischem, abstraktem Denken. Ich finde es super, dass man das Studium ab dem sechsten Semester durch die große Auswahl an Modulen persönlich auf sich zuschneiden kann. Außerdem bekomme ich durch die Hochschule Landshut die Chance, mein Praxissemester in Shanghai zu absolvieren. Ich freue mich schon sehr, dort Kontakte zu knüpfen.

Welche Bereiche Deines Studiums haben Dich bisher am meisten begeistert?

Die Praktika haben mir bis jetzt viel Spaß gemacht, weil ich dort anwenden kann, was ich gelernt habe. In Digitaltechnik haben wir zum Beispiel eine kleine Digitaluhr realisiert. Dadurch haben wir gesehen, was dahintersteckt und wie die dazugehörige Logik funktioniert. Die Arbeitsweise lässt sich mit einem Baukasten vergleichen, weil man einzelne Bauteile hat, die man richtig zusammensetzen muss, um sein gewolltes Ergebnis zu bekommen. Viel Spaß hat es auch gemacht, ein Spiel in Mikrotechnik zu programmieren. Ein beweglicher Punkt musste den anderen fangen, wobei ein Punktezähler hochzählte. Dahinter steckte beispielsweise ein Code, der für das Auslesen eines Beschleunigungssensors zuständig war. Das zu realisieren war wirklich spannend.

Womit verbringst Du Deine Zeit am Campus, wenn Du nicht gerade in Vorlesungen bist?

In letzter Zeit war ich hauptsächlich mit dem NXP-Cup beschäftigt. Bei diesem Cup haben wir im Rahmen der Europameisterschaften am Frauenhofer Institut erstmalig in der Hochschulgeschichte den ersten Platz gewonnen. Durch meinen Dozenten Prof. Dr. Mathias Rausch bin ich auf den NXP-Cup aufmerksam geworden und konnte mich sofort für das Thema selbstfahrende Autos begeistern. Im Grunde handelt es sich beim NXP-Cup um ein kleines Fahrzeug mit einer Kamera, die nach vorne ausgerichtet ist und schaut, wo sich die Ränder der Strecke befinden. Der Controller auf dem Auto wurde von uns so programmiert, dass das Auto immer mittig auf die Strecke ausgerichtet wird. Auf dem Fahrzeug befindet sich außerdem ein Motor, der die Lenkung einstellt und zwei Motoren zum Beschleunigen und Abbremsen. Das alles wurde vorab als Code realisiert. Wie gut das Auto dann am Ende fährt ist sehr stark abhängig von diesem Code. Die zwei Wettkampftage verbrachten wir vor allem mit dem Einstellen von Parametern. Für mich war dieser Wettbewerb ein absolutes Erfolgserlebnis. Neben dem NXP-Cup bin ich für die ersten und zweiten Semester noch als Mathe-Tutor tätig. Ich finde diese Tätigkeit super, weil man selbst den Stoff nochmal vertiefen kann und gleichzeitig an seinen Vortragstechniken arbeitet.

Was würdest Du Studienanfängerinnen und -anfängern in der Elektro- und Informationstechnik raten?

  1. Geh auf Kommilitonen zu.
  2. Nutze die Angebote, die von Seiten der Hochschule unterstützt und angeboten werden.
  3. Lerne von Anfang an mit, auch wenn Du es Dir daheim nur noch einmal kurz durchliest.

 

(Das Interview wurde erstellt im Frühjahr 2018)

der Studiengang EIT im Video