Forschungsschwerpunkt Medizintechnik

Minimalinvasive Diagnose und Therapieverfahren

Der demographische Wandel sowie immer leistungsstärkere Technologien bei steigenden Gesundheitskosten erfordern ein immer individuelleres Patientenmanagement. Damit wächst der Anspruch an die Vollständigkeit diagnostischer Informationen und gleichzeitig an die Verträglichkeit und Qualität von Therapien.

Der Forschungsschwerpunkt widmet sich in seinen Aktivitäten insbesondere den folgenden drei Kernthemen:

  • Bioanalytik
  • Bildgebung und Bildverarbeitung
  • Workflow und IT.

In der Bioanalytik steht die effiziente Automatisierung von Prozessen in der Bioanalytik im Vordergrund, genauso wie die hoch sensitive und spezifische Detektion von neuen Biomarkern. Dabei hat sich besonders in der molekularen Diagnostik, z.B. für die Krebs-Früherkennung, in den letzten Jahren viel getan.

Nuklearmedizinsche Verfahren oder die Magnetresonanztomographie sind schon heute in der Lage auch physiologische Informationen zu erfassen und damit nicht-invasiv Information zu liefern, die bisher nur (invasiv) anhand von Gewebeproben messbar waren. Medizinische Bildgebungsverfahren ermöglichen außerdem das Erstellen von individuellen und adaptiven Therapieplänen, und die Kontrolle von Interventionen in Echtzeit.

Mit der Funktionalität und Qualität von Medizinprodukten steigt oft auch die Komplexität in der Bedienung, der Anspruch an einen effizienten Workflow, sowie der Vernetzung verschiedener Geräte bzw. der Verarbeitung stetig wachsender Datenmengen. Lösungen für eine intuitive und sichere Bedienung, für die Vernetzung von Geräten im straffen klinischen high-tech Alltag und die effiziente Verarbeitung und Darstellung großer Datenmengen stehen im Zentrum des Interesses.

Mit der Fakultät der Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, einer Vielzahl erstklassiger Labore, der Einführung des Studiengangs Biomedizinische Technik und mit der Gründung des Netzwerks Medizintechnik aus Hochschule, regionalen Kliniken und Unternehmen bietet die Hochschule Landshut exzellente Voraussetzungen für angewandte Forschungsprojekte im Bereich der Medizintechnik.

Kontakt

Prof. Dr.-Ing.
Stefanie Remmele
RAUM:  TI 008
TEL:  +49 (0)871 - 506 386
stefanie.remmele(at)haw-landshut.de