
Wirtschaftspsychologie & Nachhaltigkeitsmanagement
Bachelor of Science
Der Studiengang Wirtschaftspsychologie & Nachhaltigkeitsmanagement vermittelt faszinierende Einblicke, wie Menschen denken und handeln – sei es alleine oder in Gruppen, als Mitarbeitende oder Führungskräfte, als Bewerber oder Personaler. Die Studierenden lernen, wirtschaftliche Zusammenhänge sowohl aus Unternehmenssicht als auch in der Gesamtsicht zu verstehen, und erfahren, welche Maßnahmen tatsächlich dabei helfen, unsere Gesellschaft nachhaltig zu gestalten und welche nur ein gutes Gefühl vermitteln, aber nichts verbessern.
| Start | Wintersemester |
|---|---|
| Zulassung | Zulassungsbeschränkt |
| Bewerbungszeitraum | 28.04.2026 - 15.07.2026 |
| Studienformat | Vollzeit, mit vertiefter Praxis |
| Studiengebühren | Keine (nur Semesterbeitrag) |
| Regelstudienzeit | 7 Semester |
| Sprache | Deutsch |
| ECTS | 210 |
Nachhaltigkeitsmanagement
Nachhaltigkeit bedeutet, die Bedürfnisse der Gegenwart so zu befriedigen, dass die Möglichkeiten zukünftiger Generationen nicht eingeschränkt werden. Das Kompetenzmodul Nachhaltigkeitsmanagement trägt dazu bei, zu unterscheiden, welche Maßnahmen tatsächlich dabei helfen, unsere Welt nachhaltig zu gestalten und welche nur ein gutes Gefühl entstehen lassen, aber nichts verbessern. Es vermittelt Wissen und praxisorientierte Fähigkeiten im Bereich Nachhaltigkeit.
Bildhinweis
Icons für die Ziele für nachhaltige Entwicklung -
bei Verwendung SDG Guidelines der Vereinten Nationen beachten
Nachhaltigkeitsmanagement I
Das Kompetenzmodul Nachhaltigkeitsmanagement I betrachtet die Förderung der ökonomischen Sichtweise auf Nachhaltigkeit und deren Anwendung in realen politischen und wirtschaftlichen Kontexten. Das Modul beginnt mit einer Einführung in die theoretischen Grundlagen der Umweltökonomie und Nachhaltigkeit, mit zentralen Konzepten wie externen Effekten, dem Grundmodell der Umweltökonomie und den wirtschaftlichen Mechanismen zur Internalisierung von Umweltkosten. Die spieltheoretische Perspektive wird genutzt, um die Herausforderungen globaler Koordination zu analysieren. Ein Schwerpunkt des Moduls liegt auf der Analyse und Bewertung aktueller politischer Maßnahmen zur Förderung der Nachhaltigkeit. Ein praxisorientierter Bestandteil des Moduls ist ein Planspiel zu Klimaverhandlungen. Hier übernehmen Studierende die Rollen internationaler Verhandlungsparteien und simulieren reale Verhandlungssituationen zur Lösung globaler Umweltprobleme.
Inhalte
- • Verständnis zentraler ökonomischer Modelle der Nachhaltigkeit
- • Fundiertes Verständnis für die ökonomischen Grundlagen und politischen Maßnahmen einer nachhaltigen Entwicklung
- • Analyse der internationalen Dimension mit spieltheoretischen Ansätzen
Anwendung
- • Aktuelle Politikinstrumente der Nachhaltigkeit
- • Planspiel zu Klimaverhandlungen
Inhalte
- • verstehen der zentralen Herausforderungen der nachhaltigen Transformation auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene und sowie die Rolle supranationaler Steuerungsmechanismen und globaler Impulsgeber
- • erkennen der Wechselwirkungen zwischen ökologischen, ökonomischen, sozialen und governancebezogenen Faktoren
- • komplexe Nachhaltigkeitsprobleme kritisch analysieren
- • fundierte Lösungsoptionen unter Berücksichtigung globaler und institutioneller Rahmenbedingungen ableiten
Nachhaltigkeitsmanagement II
Das Kompetenzmodul Nachhaltigkeitsmanagement I betrachtet aktuelle Politikinstrumente sowie supranationale Steuerungsmechanismen und globale Impulsgeber der Nachhaltigkeit:
Aktuelle Politikinstrumente: Ein Schwerpunkt des Moduls liegt auf der Analyse und Bewertung aktueller Politikinstrumente zur Förderung von Nachhaltigkeit, darunter Umweltsteuern, handelbare Zertifikate und regulatorische Maßnahmen. Ergänzend werden institutionelle und private Strategien der nachhaltigen Transformation untersucht und anhand von Fallbeispielen auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene vergleichend betrachtet.
Supranationale Steuerungsmechanismen und globale Impulsgeber der Nachhaltigkeit: Betrachtung zentraler supranationaler Akteure und globaler Governance-Mechanismen, darunter internationale Nachhaltigkeitsabkommen, Empfehlungen und Impulse durch Kommissionen und Panels wie IPCC, IPBES oder G20-Berichte sowie freiwillige Initiativen und Multi-Stakeholder-Allianzen. Zudem werden nationale Strategien und regionale Governance-Strukturen systematisch aufgearbeitet, um die Verzahnung der verschiedenen Handlungsebenen nachvollziehen zu können.
Modulverantwortliche Kompetenzmodul Nachhaltigkeitsmanagement
Prof. Dr. Christiane Reif

