Finanzierung

Um ein Praktikum im Ausland finanzieren zu können, gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, die im International Office beantragt werden können.

Bewerbungsfristen:
für das Wintersemester:    15. Juni
für das Sommersemester: 15. Januar

Finanzielle Förderungen - Beantragung beim International Office:

Erasmus+ Praktikum (Europa)

Die monatliche Förderung über ERASMUS+ erfolgt über Ländersätze mit drei Ländergruppen. Diese sind seit 01.06.2018 wie folgt:

Gruppe 1 (monatlich 555 Euro): Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg,  Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich

Gruppe 2 (monatlich 495 Euro): Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern.

Gruppe 3 (monatlich 435 Euro): Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, EJR Mazedonien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn.

Für ERASMUS gibt es kein Antragsformular. Anstelle dessen erhalten Sie vom International Office ein sogenanntes GRANT AGREEMENT zugesandt.

Für die Antragstellung benötigen Sie neben den Bewerbungsunterlagen ein ausgefülltes Training Agreement für Praktika. Das Dokument finden Sie hier.

Wichtige Hinweise für Teilnehmer mit Behinderung und Studierende mit Kind:

Die Sonderförderung von Teilnehmern mit Behinderung und für Studierende mit Kind ist in ERASMUS auf vorherige Bekanntgabe beim International Office (Frau Kilb: andrea.kilb@haw-landshut.de) möglich.

Für eine Sonderförderung bei Behinderung erhalten Sie auch nützliche Informationen über die  European Agency for Development in Special Needs Education: www.european-agency.org.

Sonderförderung von Studierenden mit Kind als Pauschale: Studierende, die ihr Kind/ihre Kinder mit zum ERASMUS+ Studienaufenthalt in ein Programmland nehmen und dort während der ERASMUS+ Mobilität alleinerziehend sind, können Sondermittel als Pauschale erhalten. Die max. monatliche Förderhöhe wird durch die Ländergruppen vorgegeben.

PROMOS (außerhalb Europas)

Studierende, deren Auslandsstudium oder -praktikum nicht durch das ERASMUS-Programm abgedeckt werden kann, haben die Möglichkeit einen PROMOS-Antrag zu stellen. Mit diesem Programm können Studien- und Praxisaufenthalte sowie Kurzaufenthalte wie Sprachkurse und Summer Schools von Studierenden durch Teilstipendien, Reisekosten- und Kursgebührenpauschalen weltweit bis zu 6 Monaten gefördert werden.

Anträge stellen Sie bitte an das International Office. Das Formular zur Förderung eines Auslandspraktikums erhalten Sie hier: PROMOS-Antrag.

INFORMATION ZUR AKTUELLEN LAGE WEGEN COVID-19:

Falls Sie PROMOS erhalten haben oder einen PROMOS - Antrag gestellt haben und sich bei Ihnen Änderungen bezüglich Auslandsmobilität aufgrund der Ausbreitung des COVID-19 ergeben, gibt es hier Sonderregelungen von Seiten des DAAD, damit für Sie keine finanzielle Mehrbelastung entsteht.

Gehen Sie bitte umgehend auf uns zu:
Andrea Kilb, 0871-506-144, andrea.kilb(at)haw-landshut.de

Bayerisches Staatsministerium

Zur Förderung der Internationalisierung der bayerischen Hochschulen und der Mobilität der Studierenden hat das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (StMBKWK) Fördermittel für Auslandspraktikum und Auslandsstudium zur Verfügung gestellt, die auf Antrag  von Outgoings (alternativ zu PROMOS oder ERASMUS) oder ausländischen Studierenden (Incomings) gewährt werden können.

Die jeweilige Förderung ist abhängig von der jährlich zur Verfügung gestellten Gesamtfördersumme an die Hochschule Landshut und kann daher stark variieren.

Den Antrag stellen Sie bitte an das International Office. Das Formular können Sie hier herunterladen: Antrag für Auslandspraktikum

Auswahlverfahren

Die Auswahl für die Stipendien, die an der Hochschule direkt verwaltet werden (ERASMUS/PROMOS/StaMi) findet unter Einhaltung folgender Grundsätze statt:

  • transparentes Bewerbungsverfahren
  • qualitatives Auswahlverfahren (Auswahlgremium HS Leitung und IO)
  • Information und Beratung zu Beantragung und möglichen Förderhöhen
  • diskriminierungsfreie Auswahl (im Sinne des AGG). ERASMUS+ soll die Chancengleichheit und Inklusion fördern. Aus diesem Grund wird Lernenden aus benachteiligten Verhältnissen und mit besonderen Bedürfnissen der Zugang zum ERASMUS+ Programm erleichtert.
  • Auswahl auf Basis folgender sachlicher, leistungsbezogener Kriterien:
    • Studienleistung und -fortschritt
    • Sinnhaftigkeit des Auslandsaufenthalts
    • Sprachkenntnisse
    • nur bei ERASMUS: Durchführung eines verpflichtenden ONLINE Sprachtest
    • nur bei StaMi - Anträgen: jährliches Einkommen (inkl. Unterhalt der Eltern) im Durchschnitt max. 15.000 Euro vor dem Aufenthalt
  • zeitnahe Information über die Entscheidung (i. d. Regel im SS im Februar und im WS Anfang August)

Alle Geförderten sind verpflichtet direkt nach Abschluss der Maßnahme einen mindestens 1-seitigen Bericht im International Office abzugeben.

Die ERASMUS+ Teilnehmer erhalten zusätzlich am Ende des Auslandsaufenthalts einen ONLINE Link vom DAAD. Bitte beachten Sie, dass die Berichte erstellt werden müssen, um die Gesamtförderung zu erhalten!

Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne im International Office.

 

 

Wichtige Hinweise für Teilnehmer mit Behinderung und für Studierende mit Kind: 

Die Sonderförderung von Teilnehmern mit Behinderung und für Studierende mit Kind ist in ERASMUS durch vorherige Bekanntgabe beim International Office (N0 03, Frau Kilb) möglich.

 

Für eine Sonderförderung bei Behinderung erhalten Sie auch nützliche Informationen über die  European Agency for Development in Special Needs Education: www.european-agency.org.

 

Sonderförderung von Studierenden mit Kind als Pauschale: Studierende, die ihr Kind/ihre Kinder mit zum ERASMUS+ Studienaufenthalt in ein Programmland nehmen und dort während der ERASMUS+ Mobilität alleinerziehend sind, können Sondermittel als Pauschale erhalten. Die max. monatliche Förderhöhe wird durch die Ländergruppen vorgegeben.

Finanzielle Förderungen, die anderweitig beantragt werden können:

Auslands-BAFÖG

Wichtig: Auch wenn in Deutschland kein Anspruch auf BAföG besteht, ist eine finanzielle Unterstützung für ein mindestens 12-wöchiges Pflichtpraktikum im Ausland eventuell möglich, da für das Ausland andere Richtlinien gelten.

Der Antrag sollte sechs Monate vor Praktikumsbeginn gestellt werden.

Bayerische Hochschulzentren

Die Bayerischen Hochschulzentren gewähren für bestimmte Auslandsaufenthalte ebenfalls Stipendien:

Bayerisch-Französisches Hochschulzentrum
https://www.bayern-france.org/de/foerderung/unsere-foerderprogramme/studierende/

Bayerisches Hochschulzentrum für Mittel-, Ost- und Südosteuropa (BAYHOST)
http://www.uni-regensburg.de/bayhost/stipendien/index.html

Bayerisches Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT)
https://www.baylat.org/foerderprogramme/baylat-mobilitaetsbeihilfe/praktikumsaufenthalt.html

Bayerisch-Indisches Hochschulzentrum
https://www.bayind.de/de/programme-foerderungen/stipendien

Bayerisches Hochschulzentrum für China (BayChina) 
https://www.baychina.net/foerderung-stipendien/

Carlo-Schmid-Programm (Internat. Organisationen, EU-Institutionen, NGOs)

Das 2001 gestartete Carlo-Schmid-Programm fördert Praktikumsaufenthalte bei Internationalen Organisationen, EU-Institutionen und ausgewählten NGOs. Es macht hoch qualifizierte Studierende und Graduierte mit den Arbeitsweisen im internationalen Verwaltungsbereich bekannt und verbessert damit ihre Chancen für eine dortige spätere Tätigkeit. Fortbildungsseminare begleiten das Praktikum.

Das Carlo-Schmid-Programm wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst e.V. (DAAD) in Zusammenarbeit mit der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Stiftung Mercator durchgeführt. Es wird überwiegen aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.

Das Programm richtet sich an deutsche Studierende und Graduierte aller wissenschaftlichen Disziplinen. Die Studierenden sollten sich während ihres Studiums bereits mit internationalen Themen auseinandergesetzt haben.

Die Stipendienleistungen umfassen länderspezifische monatliche Stipendienraten, länderspezifische Reisekostenpauschalen sowie eine Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung.

Programmlinie A: Bewerbung mit vorliegender Praktikumszusage

Diese Programmlinie richtet sich an Interessierte, die sich eigenständig um ein Vollzeitpraktikum beworben haben, und zwar bei einer EU-Institution, im UN-System, in den Bretton Woods-Organisationen, bei NATO, OSZE oder bei einer der folgenden Nichtregierungsorganisationen.

Gefördert werden Praktika mit einer Dauer zwischen drei und sechs Monaten.


Programmlinie B: Bewerbung auf spezifische Praktikumsangebote des DAAD

Interessierte können sich auf ein oder zwei der ausgeschriebenen Praktikumsangebote bewerben.

Gefördert werden Praktika mit einer Dauer zwischen vier und zehn Monaten.

In der Kurzübersicht finden Sie eine Auflistung der aktuell ausgeschriebenen Praktikumsangebote der Programmlinie B.

Weitere Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen, dem Bewerbungs- und Auswahlverfahren (benötigte Unterlagen, Bewerbungsfristen etc.) beider Programmlinien finden Sie auf der Website des DAAD (Bewerbungen sind ausschließlich online über die Stipendiendatenbank des DAAD möglich) und der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Deutscher Akademischer Austauschdienst - DAAD

Der DAAD ist die Organisation in Deutschland, die die meisten Stipendien vergibt.

Voraussetzung sind ein Auslandsaufenthalt im Hauptstudium sowie überdurchschnittlich gute Noten. Bitte beachten Sie die Bewerbungsfristen auf der Seite des Deutschen Akademischen Austauschdienstes bzw. unter der Stipendiendatenbank mit über 200 Programmen:

www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70-stipendiendatenbank/

Förderprogramme im Überblick