Raum: J0 04 (TI 004)                                           Laborleitung: Prof. Dr. Andreas Breidenassel

Das neu aufgebaute Labor für Medizinische Gerätetechnik der Hochschule Landshut ermöglicht eine praxisbezogene Ausbildung zu den Grundlagen medizinischer Gerätetechnik sowie zur Entwicklung moderner autonomer eingebetteter Systeme wie sie heutzutage vielfach in der medizinischen Anwendung zu finden sind.
Anhand verschiedenster Versuchsaufbauten können die Studierenden  wesentliche Grundlagen und Systeme kennenlernen sowie ein auf eigener Erfahrung basierendes Verständnis entwickeln.

Ausstattung

10 Arbeitsplätze mit PC, davon 5 Arbeitsplätze mit je

  • einem digitalem Funktionsgenerator (AWG, 25MHz)
  • einem 3-Kanal Labornetzteil
  • einem 4-Kanal-Mixel-Signal Digitaloszilloskop, 100MHz
  • inkl. Dekodierung I2C, SPI, UART
  • einem Digitalmultimeter, 6.5 Digit
  • Entwicklungsumgebung für µC-Programmierung
  • Weitere Ausstattung:
  • Sicherheits-Prüfgerät für medizinische Geräte (Gossen SECULIFE ST)
  • Medizinischer Trenntrafo mit Isolationswächter
  • Spektrumanalysator (Rohde & Schwarz HMS-X, 1.6GHz)
  • Versuchsaufbau zur Elektromagnetischen Verträglichkeit
  • Augen- und Mikroskop-Modell  (Conatex, LD Didaktik)
  • Stereomikroskop Bresser Advance ICD (10x-160x)
  • Patientenmonitor Spacelabs Ultraview SL
  • EKG Simulator Dynatech DS6100
  • Versuchsaufbau zur Charakterisierung von Lichtquellen (LD Didactic)
  • USB-Spektrometer Ocean Optics Flame S-VIS-NIR
  • LabView Arbeitsplatz mit leistungsfähigen Multifunktions-Datenerfassungskarten zur Realisierung automatisierter Messaufbauten (National Instruments)
  • Systeme zur Lichtquellen-Charakterisierung (P(I,T), Spektrum (I,T))




Praktikumsversuche

1.    Elektrische Sicherheit / Sicherheitsprüfung:

  • Anwendung eines Sicherheitstesters
  • Durchführung sicherheitsrelevanter Prüfmessungen


2.    Elektromagnetische Verträglichkeit:

  • Durchführung feldgebundener EMV-Messungen zur Schirmung
  • Störaussendung und –beeinflussung


3.    Patientenmonitor:

  • Durchführung verschiedener Messungen wie z.B. EKG, SpO2, Blutdruck


4.    Mikroskop und Auge:

  • Aufbau von Mikroskop-Anordnungen und Augenmodellen auf optischer Bank
  • Bestimmung charakteristischer optischer Größen


5.    Lichtquellen optischer Instrumente:

  • LED und Laser
  • Untersuchung typ. Strahleigenschaften


Arbeitsplätze für die Projektarbeit im Modul „Eingebettete autonome Systeme“:
Im Rahmen dieses Moduls führen die Studierenden ein Entwicklungsprojekt aus dem Bereich medizinischer eingebetteter Systeme durch. Die Arbeit umfasst die Auswahl der Sensorik sowie der elektronischen Komponenten für erforderliche Anpassungsschaltungen, den Anschluss der Komponenten an einen Mikrocontroller, die Entwicklung der Ansteuerungssoftware sowie den Test des Gesamtsystems.
Im Verlauf des Projektes erlernen die Studierenden die Beherrschung verschiedener Entwicklungswerkzeuge, die Anwendung von Messtechnik zur Fehleranalyse und Charakterisierung sowie die konkrete Anwendung einer Projektplanung innerhalb eines kleinen Entwicklungsteams.