Erprobung additiv hergestellter Gesichtsorthesen
Autoren |
Prof. Dr.-Ing. Norbert Babel |
|---|---|
Medien | die OT |
Veröffentlichungsjahr | 2026 |
Band | 77 |
Heft | 1 |
Seiten | 36 - 40 |
Veröffentlichungsart | Beitrag in Fachzeitschrift |
Zitierung | Babel, Norbert; Forster, Dietmar H. (2026): Erprobung additiv hergestellter Gesichtsorthesen. die OT 77 (1), 36 - 40. |
Peer Reviewed | Ja |
Erprobung additiv hergestellter Gesichtsorthesen
Abstract
Gesichtsorthesen werden zum Schutz nach Nasenbeinbrüchen verwendet, um den Sportbetrieb frühestmöglich wieder aufnehmen zu können. Individuell angepasste Orthesen werden üblicherweise vom Gesicht des Patienten abgeformt, und bestehen aus kohlefaserverstärkten oder transparenten Kunststoffen. Scanner in Verbindung mit additiven Fertigungsverfahren (3D-Druck) ermöglichen jedoch mittlerweile ein berührungsloses Herstellen von Orthesen, auch mit perforierten Oberflächen. Aufgrund sinkender Anschaffungspreise für Scanner und 3D-Drucker ist dies auch unerfahrenen Hobbysportlern möglich. Dies kann aber gefährlich werden, da bisher kaum Erkenntnisse darüber verfügbar sind, welche Kräfte additiv hergestellte Gesichtsorthesen aushalten müssen und aushalten können, d.h. ob sie überhaupt einen effektiven Schutz bieten oder sogar weitere Verletzungen hervorrufen können. An der Hochschule Landshut wurden daher additiv hergestellte Orthesen mechanischen Belastungstests unterzogen.