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CIMT

Center of interdisciplinary medical and midwifery teaching and training

Das CIMT ist eine innovative Lehr- und Lernumgebung, in der mittels moderner Simulationstechnik Routine- und Notfallsituationen detailgetreu simuliert werden können.

Leitung:

Prof. Dr. Aida Anetsberger (Medizin)

Prof. Anne Wiedermann (Hebammen)

Räume: E112 / E011 / E009 / E008 / E007
Telefon: 0871 506 468
E-Mail:cimt@haw-landshut.de

Eine Frau hört eine Babypuppe ab, welche in einer Neugeborenen-Reanimationseinheit liegt. Eine weitere Frau legt der Puppe einen Sensor an.

Die Studiengänge Physician Assistant und Hebamme primär- sowie weiterqualifizierend, die sich durch eine starke praktische Ausrichtung auszeichnen, benötigen neben der Vermittlung fundierter theoretischer Kenntnisse auch ausreichend Raum für das Erlernen von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für den späteren Berufsalltag kritisch sind.

Beim Center of Interdisciplinary Medical and Midwifery Teaching and Training, kurz CIMT, handelt es sich um eine innovative Lehr- und Lernumgebung, in der mittels moderner Simulationstechnik verschiedenste Routine- und Notfallsituationen detailgetreu simuliert werden können. Unter Verwendung des vorhandenen hebammenwissenschaftlichen und medizinischen Equipments sowie eines audiovisuellen Systems können Studierende gezielt Handlungen einüben, optimieren und im Anschluss gemeinsam reflektieren.

Als wissenschaftlicher Partner ist die Hochschule Landshut Teil des MedizinCampus Niederbayern (MCN), wodurch in Zukunft auch Medizinstudierende in interprofessionellen Trainings im CIMT eingebunden werden. In den kommenden Jahren ist der Umzug sowie die Erweiterung des Simulations-Zentrums CIMT in ein zentrales Areal des Campus geplant. Durch die Realitätsnähe der Laborübungen werden komplexe Sachverhalte und Zusammenhänge einprägsam veranschaulicht, wodurch sich Studierenden die Möglichkeit bietet, ihre fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen zu verbessern, während sie Lernprozesse aktiv mitgestalten können. Das CIMT erweist sich damit als sogenannter "dritter Lernort" als ideales Bindeglied zwischen Hochschule und Praxis, das theoretische Inhalte anschaulich erfahrbar macht und Studierende bestmöglich auf den herausfordernden Berufsalltag vorbereitet.

Was sind Skills- und Simulationstrainings?

Das in den Lehrveranstaltungen vermittelte Wissen wird teilweise integriert, teilweise im Anschluss in Tutorien und praktischen Übungen vertieft und in Skills- und Simulationstrainings an Simulatoren, Modellen und Geräten individuell trainiert. Studierende erwerben und vertiefen somit Fachkompetenzen in der Übersetzung von theoretischem Wissen in Fertigkeiten.

Das Besondere an dieser Art von Training ist die realitätsnahe Umsetzung der Übungen. Dabei stellen Skills-Trainings einzelne praktische Fertigkeiten, wie zum Beispiel die Blutdruckmessung oder Blutentnahme dar, während Simulationstrainings mit komplexeren Situationen arbeiten. Das Umfeld, beispielsweise die Raumgestaltung, Umgebungsgeräusche, anwesende Personen oder vorhandene Geräte und Utensilien, wird dazu je nach Szenario oder Thema angepasst, sodass die Studierenden mit möglichst realitätsnahen Herausforderungen konfrontiert werden und ihre Handlungskompetenz trainieren können. 

Eine Besonderheit der Simulationstrainings stellen Übungen in vorgegebenen Szenarien dar. Die Studierenden werden hierfür im Voraus in diese Szenarien eingeführt und vorbereitet. Danach durchlaufen sie in Gruppen ein Routine- oder Notfallszenario, wobei die Dozierenden hier nicht aktiv mitwirken. Die Studierenden müssen während des Szenarios eigene Analysen und Entscheidungen treffen sowie Behandlungen durchführen. Durch dieses selbstständige Handeln werden die Kenntnisse und Fertigkeiten der Studierenden stabilisiert und generalisiert. Im Anschluss an jedes Szenario erfolgt ein Debriefing mit den Dozierenden, um das Geschehen gemeinsam zu reflektieren.

Welche Möglichkeiten bietet das CIMT?

  • Interdisziplinäre, handlungsorientierte Lehre und Skills- sowie Simulationstrainings mithilfe moderner Technologien und geschulter Schauspielpatienten und -patientinnen
  • Erkennen, Analysieren und Behandeln von Problemstellungen in der Gruppe, beispielsweise die Förderung problemorientierten Denkens oder teamorientierter Kommunikation und entsprechenden Handelns
  • Praktische staatliche Prüfung nach § 29 der Hebammen-Studien- und Prüfungsordnung
  • Intensive Betreuung der Übenden
  • Kollektives Lernen und Förderung der Qualität und Leistungsfähigkeit durch gemeinsames Briefing und Debriefing
  • Kommunikationstraining mit Patienten / Patientinnen, Angehörigen, Kollegen / Kolleginnen, etc.
  • Lernen aus Erfahrung und Fehlern in einer geschützten Umgebung
  • Stabilisieren und Generalisieren von Kenntnissen und Fertigkeiten

Ausstattung im CIMT

Simulationszimmer Pflegestation
Simulationszimmer Kreißsaal
Simulationszimmer Praxis
Lebensgroße, hochtechnisierte Simulatoren mit Vitalüberwachungsmonitoren
Portables Farbdoppler Sonographiegerät
Geburtsbett, Gebärhocker, Geburtspool
REA-Einheit für Säuglinge
Anatomische Modelle
Armmodelle für venöse Injektionen und Blutentnahmen
Hochtechnisiertes Schwangerschafts-Untersuchungs-Modell
Geburtssimulator für die Routineversorgung und Simulation schwieriger Geburten (Simulation Postpartaler Blutungen, Wehenphasen (latent, aktiv, Übergangsphase), Einschätzung Muttermund, Position und Ausrichtung des Fötus, etc.)
Katheterisierungsmodell
Chirurgische Naht-Trainer
AED Trainer
Defibrillator und Patientenmonitor
Lern-Apps
etc.

News CIMT

Der Clinical Impact müsse bei Gründungen im Bereich der Medizintechnik im Vordergrund stehen, ist Dr. Julia Moosbaier (deepc GmbH) überzeugt.

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