„DigiBEssst“ steht für Digitale Beratung bei Essstörungen – doch es erinnert nicht umsonst auch an „best“, im Sinne von „best practice“. Entsprechend war das Ziel des Projetks, Standards zu formulieren, die professionelle Online-Beratungsangebote im Essstörungsbereich kennzeichnen.
Es zeigte sich: Von der Gestaltung der Website über konkrete Beratungskompetenzen bis hin zur Qualitätssicherung – für eine professionelle digitale Beratung ist vieles zu berücksichtigen! Sie interessiert, was genau? Dann laden Sie sich die Qualitätsleitlinien anhand des untenstehenden QR-Codes oder über den
Publikationsserver der Hochschule Landshut herunter. Darüber hinaus wird im nächsten Jahr auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) der Abschlussbericht zum Projekt mit weiteren Informationen zur Verfügung stehen.
Dank der Fachkenntnisse und des Engagements von Fachkräften sowie von Essstörungen betroffenen Menschen und Angehörigen konnte ein umfassender und praxisnaher Leitfaden für digitale Beratung entwickelt werden. Dieser basiert auf einer systematischen Literaturrecherche und einem Mixed-Method-Design, bestehend aus einem Online-Fragebogen und leitfadengestützten Interviews. Die Leitlinien dienen als Reflexionsanregung für Fachkräfte und Einrichtungen sowie als Orientierung für betroffene Menschen und Angehörige. Viele Standards sind über den Essstörungsbereich hinaus gültig und können auch auf die Online-Beratung anderer Zielgruppen übertragen werden. Die Qualität und Tiefe der Leitlinien spiegeln die Expertise aller Beteiligten wider. Das Forschungsteam bedankt sich herzlich für die wertvolle Mitarbeit aller Beteiligten!
Das Projekt „Digitale Beratungsangebote professioneller Beratungsstellen für Essstörungen: Partizipative Bestandsaufnahme, Evaluation und Entwicklung von Qualitätsleitlinien – DigiBEssst“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Hochschule Landshut und ihrem Forschungsinstitut „Sozialer Wandel und Kohäsionsforschung (IKON)“ sowie dem Bundesfachverband Essstörungen e. V. (BFE). Es wurde nun nach zweijähriger Laufzeit Ende November 2023 abgeschlossen. Beteiligt waren Anna Hofer, Cäcilia Hasenöhrl und Prof. Dr. Eva Wunderer von der Hochschule Landshut sowie Sigrid Borse, Kathrin Harrach und Andreas Schnebel vom BFE e. V.
Kontakt:
Fotos: Hochschule Landshut / Mourad Gerlach & Katholische Akademie in Bayern