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Praxis trifft Hightech: Hochschule Landshut gestaltet medizinische Ausbildung der Zukunft

Vielfältige Workshops mit namhaften Ärztinnen und Ärzten überzeugten beim medizinischen Hands-On-Tag am 14.01. sowohl Medizinstudierende in ihrem praktischen Jahr als auch die Vorstände der Landshuter Kliniken sowie die Projektsteuerung des MedizinCampus Niederbayern der LA Regio Kliniken.

Mit einem hochkarätigen Praxistag am 14.01. setzte die Hochschule Landshut ein starkes Zeichen für die praxisorientierte Ausbildung medizinischer Fachkräfte in der Region. Davon überzeugten sich bei einem Besuch vor Ort die Vorstände der LA Regio Kliniken Judith Angerer, Jakob Fuchs und André Naumann sowie Wiebke Wallach von der Landshuter Projektsteuerung für den Medizincampus Niederbayern. Gemeinsam mit leitenden Ärztinnen und Ärzten der regionalen Kliniken zeigten sie sich beeindruckt von der HighTech-Ausstattung und der hochrangigen medizinischen Expertise an der Hochschule Landshut.

Einblicke in die Welt der Medizin

Für Medizinstudierende, die das praktische Jahr ihres Studiums in den LA Regio Kliniken absolvieren, sowie für die Studierenden des Studiengangs Physician Assistance (PA) an der Hochschule Landshut standen an dem Aktionstag praxisnahe Einblicke in die Welt der Medizin und Gesundheitsberufe im Fokus. Organisiert von der Fakultät „Gesundheit Kommunikation Mensch-Technik-Interaktion“ unter der Leitung von Prof. Dr. Aida Anetsberger (Vizepräsidentin Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs), bot die Veranstaltung ein breites Spektrum an Workshops und Simulationen. In diesen zeigten hochkarätige Ärztinnen und Ärzte den angehenden Arztassistenten und -assistentinnen beispielsweise, wie Neugeborene reanimiert werden oder wie eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt wird. 

Trainings mit namhaften Fachärzten und -ärztinnen 

Auch die Bundeswehr (Sanitätsregiment Feldkirchen) war vor Ort und erklärte den Studierenden, was bei der Versorgung von Verwundeten sowie bei Patienten mit gefährlichen Infektionen oder der Verunreinigung mit Kampfgift zu beachten ist. Zudem wurde auch eine große Knochenversorgungsstation mit zahlreichen Übungsmöglichkeiten in Kooperation mit der Firma Stryker umgesetzt und von Dr. Helmut Ersch betreut. Parallel zu den Workshops fanden zusätzlich OSCE-Prüfungen für PA-Studierende (objective structured clinical examination) mit Schauspielpatientinnen und -patienten statt, in denen die Studierenden ihr ärztliches Wissen und ihre bisher erlernten Fertigkeiten unter Beweis stellen konnten. „Ziel dieser Trainings ist es, unseren Studierenden die Gelegenheit zu bieten, sich im geschützten Raum auszuprobieren und von namhaften Expertinnen und Experten zu lernen, bevor sie die Techniken und Untersuchungen in der Praxis an Patienten anwenden müssen“, erklärt Prof. Dr. Anetsberger. „Diese Art von Trainings wollen wir auch in Zukunft weiter professionalisieren und ausbauen.“

Kooperation mit Kliniken und MedizinCampus Niederbayern

Die LA Regio Kliniken beteiligten sich aktiv und waren mit etlichen Führungskräften vertreten. Die Chefärzte Prof. Dr. Johannes Schmidt (Chirurgie), Prof. Dr. Konstantin Holzapfel (Radiologie), Karl Florian Schettler (Pädiatrie), PD Dr. Dr. Georgios Meimarakis (Gefäßchirurgie) und Dr. Raimund Busley (Anästhesie) unterstützen den Praxistag seit vielen Jahren mit eigenen Workshops und Beiträgen. Insgesamt waren am Hands-on-Tag ca. 20 Ärztinnen und Ärzte im Einsatz, darunter auch der ärztliche Direktor der Rottal-Inn Kliniken Dr. Klaus Kienle sowie Prof. Dr. Mine Sargut (Prodekanin der Fakultät GKM und chirurgische Oberärztin an der TUM Klinik) und Prof. Dr. Tobias Rieder, die beide den Hands-on-Tag mit organisiert haben.

Hochschule als innovativer Bildungsstandort für Gesundheitsberufe

Mit Aktionen wie dem Hands-on-Tag unterstreicht die Hochschule Landshut ihre Rolle als innovativer Bildungsstandort für Gesundheitsberufe. „Mit unserer wissenschaftlichen Kompetenz und der Exzellenz in der praktischen Lehre stärken wir die medizinische Ausbildung in der Region“, so Prof. Dr. Anetsberger. Dabei betont die Vizepräsidentin, dass solche Großveranstaltungen nur durch die enge Zusammenarbeit vieler engagierter Kolleginnen und Kollegen realisiert werden können. „Wir bedanken uns daher für die großartige Unterstützung bei allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen, unserer Hochschulleitung, unserer Fakultät und vor allem unserem engagierten Laborteam Verena Weindl und Johannes Tischer, die dieses Projekt erst möglich machen. Das rundum positive Feedback der Medizinstudierenden zeigt uns, wie wichtig solche Praxistage für die angehenden Ärztinnen und Ärzte sind.“

Fotos: Hochschule Landshut
(Frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)