Rund 40 Mitglieder des Promotionszentrums NITRO (Nachhaltige intelligente Technologien für eine ressourcenoptimierte Produktion) trafen sich in Augsburg, um mehr über die Forschung der Promovierenden zu erfahren und sich noch stärker zu vernetzen.
Am 29. September 2026 war die Technische Hochschule Augsburg zum zweiten Mal Gastgeberin des Präsenztreffens des Promotionszentrums NITRO. Bereits im Sommer 2025 feierte das Promotionszentrum hochschulübergreifend seine offizielle Eröffnung in Augsburg.
Rund 40 Mitglieder aus den beteiligten Hochschulen kamen zusammen, um die Forschungsprojekte von vier Promovierenden im Rahmen eines Kolloquiums zu diskutieren, neue Mitglieder zu begrüßen und sich zu vernetzen. Die drei Partnerhochschulen – die Technische Hochschule Augsburg, die Technische Hochschule Deggendorf und die Hochschule Landshut – waren jeweils mit zahlreichen Professorinnen und Professoren, Promovierenden sowie Mitarbeitenden ihrer Geschäftsstellen vertreten.
Auch die Anwesenheit der jeweiligen Hochschulleitungen verdeutlicht den hohen Stellenwert, den die hochschulübergreifende Zusammenarbeit in der gemeinsamen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses einnimmt. Es nahmen Prof. Dr. med. habil. Aida Anetsberger (Vizepräsidentin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Landshut), Prof. Dr. Wolfgang Dorner (Vizepräsident für Forschung und Transfer, Deggendorf) und Prof. Dr. habil. Eva Lermer-Spitzweg (Vizepräsidentin für Academic Excellence, Augsburg) am Treffen teil.
Ingenieurwissenschaften im Fokus
Seit der Verleihung des Promotionsrechts an das Promotionszentrum NITRO im Juli 2024 konnte das Zentrum kontinuierlich wachsen und ist mit seinen aktuell 24 professoralen Mitgliedern ab Oktober 2026 die wissenschaftliche Heimat für mittlerweile 32 Promovierende, die ingenieurwissenschaftliche Forschung betreiben.
Vier Promovierende stellten den Stand ihrer Forschung vor Ort vor. Florian Mader, Promovierender bei Prof. Dr. Otto Huber, vertrat dabei die Hochschule Landshut und stellte seine Dissertation zum Thema „Modellierung der probabilistischen Ermüdungslebensdauer von gegossenen Nickelbasislegierungen auf Basis von statistischen Defektverteilungen“ vor. Das fachkundige Plenum erhielt dabei viele interessante Einblicke und beteiligte sich engagiert an der Diskussion. Ebenso angeregt wurde im Rahmen des Präsenztreffens anschließend auch in Kleingruppen zu verschiedenen ingenieurwissenschaftlichen Themengesprochen und sich vernetzt. Von der Landshuter Professorenschaft in NITRO waren Prof. Dr. Christina Toigo, Prof. Dr. Diana Hehenberger-Risse, Prof. Dr. Otto Huber, Prof. Dr. Markus Schneider und Prof. Dr. Alexander Kleimaier mit ihren Promovierenden anwesend. Wir freuen uns, dass die Hochschule Landshut so stark vor Ort vertreten war. Insgesamt werden von den sieben Landshuter Professorinnen und Professoren, welche Mitglied in NITRO sind, zwölf Promotionen betreut.
Die Vorfreude richtet sich nun bereits auf das nächste Treffen: 2027 wird das Promotionszentrum NITRO an der Technischen Hochschule Deggendorf zusammenkommen.
Fotos: Hochschule Landshut
(Frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)
Bildunterschriften:
Bild 1: Gruppenfoto Mitglieder Promotionszentrum NITRO
Bild 2: Begrüßung durch Prof. Dr. habil. Eva Lermer-Spitzweg, Vizepräsidentin für Academic Excellende der Technischen Hochschule Augsburg
Bild 3: Florian Mader, Promovierender der Hochschule Landshut
Bild 4: Vernetzung im Promotionszentrum NITRO



