Kürzlich fand die Mitgliederversammlung des Freundeskreises der Hochschule Landshut statt. Die zahlreichen Gäste konnten dabei bereichernde Einblicke in die vielfältigen Angebote der Hochschule Landshut gewinnen und sogar selbst aktiv werden.
Unterstützung und Vernetzung von Hochschule und Stadt
Stadtrat Ludwig Zellner, Vorsitzender des Freundeskreises der Hochschule Landshut e.V., begrüßte die geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die sich in der Mensa der Hochschule versammelt hatten. Unter ihnen auch ein beträchtlicher Teil der Stadtspitze wie der Oberbürgermeister der Stadt Landshut Alexander Putz sowie die 3. Bürgermeisterin Jutta Widmann. Der Freundeskreis leiste dank der Zuwendungen von Spendern, Sponsoren und aufgrund von Mitgliedsbeiträgen seiner Mitglieder einen besonders wertvollen finanziellen Beitrag, um die Hochschule Landshut zu unterstützen, so Zellner. Jedes Jahr könnten über 20.000 Euro an die Hochschule fließen, um Aktionen und Projekte sowie akademische Symposien oder öffentliche Veranstaltungen zu ermöglichen. „Ganz besonders wichtig ist es uns, eine Verbindung zwischen Wirtschaft und Gesellschaft der Stadt Landshut und der Hochschule herzustellen – wie am heutigen Abend.“ Die Hochschule Landshut sei ein „Leuchtturm der Bildungslandschaft“ in Landshut, hob Zellner hervor.
Oberbürgermeister Alexander Putz, der ein kurzes Grußwort an die Gäste richtete, unterstrich dies: „Ich bin ein großer Fan und Unterstützer unserer Hochschule und habe mich heute Abend ganz bewusst für diese letzte Mitgliederversammlung in meiner Amtszeit entschieden. Die Hochschule Landshut lehrt und forscht interdisziplinär, vernetzt sich eng mit der Wirtschaft und ist mit ihrer gewachsenen Zahl an fachspezifischen Studiengängen attraktiv für Studenten und Wissenschaftler - nicht nur aus der Region, sondern aus der ganzen Welt.“
Kontinuierliches Wachstum als weltoffene und forschungsstarke Hochschule
Prof. Dr. Marcus Jautze, Vizepräsident für Transfer und Internationales, sprach für die Hochschulleitung. Er zeigte auf, dass die Hochschule mit mittlerweile über 5.000 Studierenden in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen sei. Der Anteil internationaler Studierender betrage mittlerweile rund zehn Prozent. Mit konsequenter Internationalisierung - auch der Weiterbildungsakademie für Berufstätige - und einem Ausbau der Forschungsaktivitäten wolle man dieses Wachstum weiter steigern. Anschließend stellte er die zahlreichen Labore der Hochschule Landshut vor. Vom Labor für Nutzfahrzeugtechnik über das Center of Interdisciplinary Medical and Midwifery Teaching and Training bis zur Musik- und Bewegungswerkstatt: Insgesamt gibt es mehr als 70 Labore. Hochschulen für angewandte Wissenschaften stünden für Praxisnähe in Lehre, Forschung und Transfer. Hier werde die Verbindung von Theorie und Praxis täglich für alle erlebbar, so Jautze.
Die Gäste bekamen anschließend die Chance, zwei der Labore live zu erleben. Im Musiklabor komponierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter der Anleitung von Prof. Bruno Franceschini nach ersten vorsichtigen Versuchen mit außergewöhnlichen Instrumenten eine kleine Symphonie. Das Besondere dabei: Dies gelang ohne Absprache und verbaler Kommunikation. Prof. Dr. Mathias Wagensoner stellt das „Labor für Nutzfahrzeugtechnik“ vor. Er ging dabei unter anderem auf die Marktchancen emissionsfreier Antriebsformen von Batterietechnologie über eFuels bis zu Wasserstoff ein. In der Fahrzeughalle hatten die Gäste die Möglichkeit, Maschinen aus Forschungsprojekten der Hochschule Landshut, etwa zu batterieelektrischen Baumaschinen in Kooperation mit der TU München, aus nächster Nähe zu betrachten.
Der abwechslungsreiche Abend endete mit einem Get-Together in der Mensa der Hochschule. Das Konzept, die Mitgliederversammlung mit Laborführungen zu verbinden, soll in Zukunft weitergeführt werden. Mitgliedsanträge für den Freundeskreis der Hochschule Landshut finden Interessierte auf der Website der Hochschule.
Foto: Hochschule Landshut / Florian Striegl
(Frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)
Foto 1: Die interessierten Mitglieder des Freundeskreises lauschen den Ausführungen von Prof. Dr. Mathias Wagensoner im Labor für Nutzfahrzeugtechnik.
Foto 2: Stadtrat Ludwig Zellner, Vorsitzender des Freundeskreises der Hochschule Landshut e.V. und weitere Mitglieder des Freundeskreises beim gemeinsamen Komponieren im Musiklabor der Hochschule.
Foto 3: Prof. Bruno Franceschini führte die Gäste ins Musiklabor der Hochschule Landshut.
Foto 4: Prof. Dr. Marcus Jautze, Vizepräsident für Transfer und Internationales, sprach bei der Veranstaltung im Namen der Hochschulleitung.
Foto 5: Alexander Putz, Oberbürgermeister der Stadt Landshut, während seines Grußwortes.




