Mit dieser Frage beschäftigt sich aktuell eine Online-Umfrage des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) Landshut. Wissenschaftlich begleitet und ausgewertet wird die Befragung von Studentinnen des Masterstudiengangs Nachhaltigkeit und Transformation der Hochschule Landshut. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zur Gestaltung und Verkehrsberuhigung des historischen Stadtbereichs sichtbar zu machen.
Für die Studentinnen bietet das Projekt die Möglichkeit, wissenschaftliche Methoden direkt in einem gesellschaftlich relevanten Praxisfeld anzuwenden. Begleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Elisabeth Berger.
„Die Pläne für eine Verkehrsberuhigung sollten nicht am Schreibtisch gemacht werden. Wir wollen wissen, was die Menschen, die in der Neustadt arbeiten, leben oder sie besuchen, wirklich brauchen. Ihre Perspektiven sollten die Grundlage aller zukünftigen Planungen bilden“, erklärt Elisabeth Berger.
Der VCD Landshut sieht in der Zusammenarbeit großes Potenzial. Verena Putzo-Kistner vom Vorstand des Vereins betont: „Jeden Tag sehe ich, wie sich Autos stauen, auf der Suche nach einem Parkplatz immer wieder im Kreis fahren und vor ausfahrenden Fahrzeugen warten. Radfahrer müssen dann hinter den Fahrzeugen im Abgas stehenbleiben, gefährlich überholen oder weichen verbotswidrig auf den Gehsteig aus.“
Mit der Umfrage möchte der VCD Landshut herausfinden, welche Wünsche und Erwartungen die Menschen mit Blick auf die Zukunft der Neustadt haben.
Die Ergebnisse sollen am 14. Juli 2026 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt werden.
Die Teilnahme an der anonymen Online-Umfrage dauert nur wenige Minuten und ist unter folgendem Link möglich:
Zur Umfrage
Foto: Verkehr in der Landshuter Neustadt (Claudia Lowitz)
