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Kultur hautnah erleben: Studierende erkunden Marokko

Zwei Wochen lang tauchten Studierende des Studiengangs „Neue Medien und Interkulturelle Kommunikation“ in die Vielfalt Marokkos ein.

Medinas, bunte Märkte und beeindruckende Moscheen – Marokko bot acht Studierenden des 7. Semesters „Neue Medien und Interkulturelle Kommunikation“ eine einzigartige Gelegenheit, Kultur aus nächster Nähe zu erleben. Während ihres zweiwöchigen Aufenthalts in Marrakesh, Fès und Casablanca kombinierten sie Theorie und Praxis: Ausgerüstet mit Kamera- und Interviewtechnik verfolgten sie das Ziel, im Sinne kulturanthropologischer Feldforschung in einen neuen kulturellen Kontext einzutauschen. Eine weitere Aufgabe bestand darin, journalistisch zu arbeiten.

Kulturanthropologie und Journalismus

So mussten die Studierenden in kurzer Zeit relevante Themen identifizieren, recherchieren und dokumentieren. Dabei beschäftigten sie sich unter anderem mit der Amazigh-Kultur, analysierten städtische Communities in verschiedenen Kontexten und erforschten die Bedeutung traditionellen Kunsthandwerks für kulturelle Identitätsprozesse. „Manchmal stahlen auch die süßen Straßenkatzen allen anderen die Show und sorgten dafür, dass unsere Themen kurz in den Hintergrund rückten“, berichtet Studiengangsleitung Prof. Dr. Maja Jerrentrup, die als Organisatorin der Exkursion die Studierenden begleitete.

Blick für Details schärfen

Ein zentraler Bestandteil des Exkursion-Programms war das „Sehen lernen“. In praktischen Übungen schärften die Studierenden ihren Blick für visuelle Details, erweiterten ihre Beobachtungskompetenz und entwickelten eine reflektierte Perspektive auf visuelle Kultur.

„Solche Exkursionen sind für unsere Studierenden von unschätzbarem Wert. Sie lernen nicht nur, wie man journalistisch arbeitet, sondern auch, wie wichtig es ist, kulturelle Unterschiede zu verstehen“, betont Prof. Jerrentrup. Mit vielen neuen Eindrücken und wertvollen Erfahrungen kehrten die Studierenden zurück – bereit, ihre Erkenntnisse in zukünftige Projekte einfließen zu lassen.