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Hochschule Landshut startet „Forschung für Landshut (ForLa)“

Ziel der neuen Plattform ist es, den inter- sowie transdisziplinären Austausch zu fördern sowie angewandte Forschung für die breite Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Die angewandte Forschung an der Hochschule Landshut leistet einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft – insbesondere in Zeiten tiefgreifender Veränderungen. Der demografische Wandel, innovative Technologien und Künstliche Intelligenz, nachhaltige Lösungen für Energie und Mobilität sowie soziale Fragen der Teilhabe prägen den aktuellen Diskurs. Um diese Forschungsleistungen stärker sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft zu fördern, startet die Hochschule Landshut ForLa – Forschung (für) Landshut. Ziel von ForLa ist es, die Bedeutung und das Potenzial angewandter Forschung an der Hochschule Landshut stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und neue Räume für Vernetzung zu schaffen. Die Plattform versteht sich als Brücke zwischen Theorie und Praxis und soll den Wissenstransfer erleichtern, Synergien sichtbar machen sowie inter- und transdisziplinäre Forschungsprojekte anstoßen und begleiten.

Unterstützung für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Prof. Dr. Aida Anetsberger, Vizepräsidentin Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs, freut sich über die Einführung der neuen Forschungsplattform und erklärt: „Im Rahmen von ForLa wollen wir konkrete Veranstaltungsformate für Forschende und Interessierte entwickeln, die den Austausch untereinander fördern. Das ermöglicht den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, mit unseren Kooperationspartnern gemeinsame Themen zu identifizieren und innovative Ideen weiterzuentwickeln.“ 

Ein besonderer Fokus liegt dabei zu Beginn auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie auf der Unterstützung neuberufener Professorinnen und Professoren. Den Auftakt bilden zwei entsprechende Formate: ForLa – Neuberufene und ForLa – Young Talents. Damit möchte die Hochschule Landshut Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie neuberufenen Mitgliedern der Professorenschaft frühzeitig die Möglichkeit geben, ihre Perspektiven einzubringen, wertvolle Impulse in der Forschung zu setzen und einen guten Einstieg in ihre Forschungsarbeit an der Hochschule zu finden.

Neue Veranstaltungsformate für Forschende und Interessierte

Den Anfang der Veranstaltungsreihe ForLa – Young Talents machte Florian Hartl von der Fakultät Maschinen- und Bauwesen. Der wissenschaftliche Mitarbeiter stellte im Labor Additive Fertigung seine Arbeit zu „Additiver Fertigung dünnwandiger Platten aus AlSi10Mg und dem Einfluss der Rauheit“ (Betreuung: Prof. Dr. Holger Saage und Prof. Dr. Otto Huber) vor. „Dass an dieser Veranstaltung zahlreiche Forschende und Mitarbeitende aus allen Fakultäten teilgenommen haben, zeigt uns das große Interesse in diesem Bereich und unterstreicht das Potenzial der Veranstaltungsreihe“, so Anetsberger. 

Weitere Austauschrunden mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs fanden am TZ Energie und an der Hochschule Landshut statt. Passend zum Jahresende wurde gemeinsam mit Dr. Linda Klingler (Graduate Center) eine ForLa – Young Talents Weihnachts-Challenge organisiert. Aufgabe für die jungen Forschenden war hierbei, die eigene Forschung in einem Social-Media-Beitrag innerhalb einer Minute zu erklären. Die besten Einreichungen wurden in Kooperation mit der Studentischen Karrierebörse (SKB) mit einem Preis von 100€ prämiert. Eine der Auszeichnungen ging dabei an einen Beitrag von Michael Schwimmbeck, Doktorand der Forschungsgruppe Medizintechnik an der Hochschule Landshut. Er zeigte in einem kurzen Video, woran das Team im Bereich KI- und Augmented-Reality-geführter Chirurgie arbeitet.

Wertvolle Informationen zur Forschungsförderung

Den Startschuss für das zweite neue Format ForLa – Neuberufene gaben Dr. Hedwig Maurer und Thomas Schermann vom Forschungsreferat der Hochschule. Dabei stellte Maurer ein Programm zur Förderung der angewandten Forschung und Entwicklung an HAWs und THs vor und gab den Forschenden einen wertvollen Einstieg in den Bereich der Forschungsförderung. Zudem informiert das Forschungsreferat mit ForLa – Akzente die Forschungsschwerpunkte der Hochschule. „Zwei unserer sieben Forschungsschwerpunkte erhielten bereits speziell auf sie abgestimmte Informationen zu Fördermöglichkeiten“, berichtet Maurer. „Davon profitieren sowohl unsere Forschenden als auch damit verbunden die gesamte Hochschule.“

Weitere Formate in Planung

Für die Zukunft sind bereits weitere ForLa-Formate geplant, die gezielt auf das Profil und die Schwerpunkte der Hochschule Landshut zugeschnitten sind, wie auch gemeinnützige Formate, etwa zur Unterstützung der Gesundheitskompetenz der Mitarbeitenden. Dazu zählt ForLa @Work, das in Zusammenarbeit mit Cornelia Götzberger, Stabstelle für Gesundheit und Sicherheit an der Hochschule Landshut, ausgearbeitet wird. Vizepräsidentin Anetsberger betont: „Alle Lehrenden, Forschenden, Studierenden, Mitarbeitende und Partner sind herzlich willkommen, sich bei ForLa einzubringen – egal ob als Teilnehmende an unseren Veranstaltungen oder als Ideengeber.“


Fotos: Hochschule Landshut
(Frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)

Foto 1: Wissenschaftlicher Austausch am TZE (v.l.n.r.): Prof. Dr. Aida Anetsberger, Vizepräsidentin Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs, Anna Kolb (wissenschaftliche Mitarbeiterin TZE), Anna Zeindl (wissenschaftliche Mitarbeiterin TZE)

Foto 2: Wissenschaftlicher Austausch an der Hochschule Landshut mit Prof. Dr. Aida Anetsberger, Vizepräsidentin Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs

Foto 3: Mitglieder des TZE und Prof. Dr. Aida Anetsberger, Vizepräsidentin Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs