Im Rahmen einer Delegationsreise nach Brasilien und Uruguay hat die Hochschule Landshut ihr internationales Netzwerk weiter ausgebaut und neue Perspektiven für Forschung, Lehre und Transfer erschlossen. Prof. Dr. Marcus Jautze, Vizepräsident für Transfer und Internationales der Hochschule Landshut, nahm Ende September gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern bayerischer Universitäten und Hochschulen an der Reise teil.
Die Delegation wurde von Stephanie Jacobs, Amtschefin des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (StMWK), geleitet und vom Bayerischen Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) organisiert. Auf dem Programm standen Besuche renommierter Forschungseinrichtungen, Universitäten und Innovationszentren in Rio de Janeiro, São Paulo und Montevideo.
Austausch mit Politik, Wissenschaft und Wirtschaft
Ein besonderer Höhepunkt der Reise war ein Arbeitstreffen im historischen Regierungspalast des brasilianischen Bundesstaates São Paulo. Auf Einladung der Landesregierung tauschten sich die Teilnehmenden mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über aktuelle Entwicklungen in Forschung, Innovation und internationaler Zusammenarbeit aus.
Neue Perspektiven und Kooperationen
Für die Hochschule Landshut stand insbesondere der Aufbau neuer Kooperationen im Fokus. Ziel der Reise war es, einen vertieften Einblick in die Wissenschaftslandschaft Brasiliens und Uruguays zu gewinnen, Förder- und Mobilitätsprogramme zu identifizieren sowie den Zugang zu wichtigen südamerikanischen Hochschulnetzwerken auszubauen. Darüber hinaus konnten vielversprechende Kontakte zu potenziellen Partnerinstitutionen in Brasilien geknüpft werden. Auch der Austausch mit Akteurinnen und Akteuren der uruguayischen Innovations- und Forschungsförderung eröffnet neue Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit mit Forschenden der Hochschule Landshut.
Die besuchten Einrichtungen vereinten Akteure aus Wissenschaft, Innovationsförderung, Politik und internationalen Netzwerken und boten zahlreiche Anknüpfungspunkte für Forschungskooperationen, Studierenden- und Lehrenden-Mobilität, gemeinsame Drittmittelprojekte sowie Transferaktivitäten zwischen Bayern und Südamerika.
„Die Reise hat eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in der Zusammenarbeit zwischen Bayern und Südamerika liegt. Für die Hochschule Landshut konnten wir wertvolle Kontakte zu Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Innovationspartnern aufbauen. Daraus ergeben sich vielversprechende Perspektiven für gemeinsame Forschungs- und Transferprojekte sowie für den internationalen Austausch unserer Studierenden und Lehrenden“, betont Prof. Dr. Marcus Jautze.
Internationalisierung strategisch weiterentwickeln
Mit der Delegationsreise setzt die Hochschule Landshut ihren strategischen Kurs der Internationalisierung konsequent fort. Die neu geknüpften Kontakte sollen in den kommenden Jahren in konkrete Kooperationsvorhaben überführt und nachhaltig weiterentwickelt werden. Ziel ist es, die internationale Vernetzung der Hochschule weiter zu stärken und den Studierenden sowie Lehrenden zusätzliche Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte, Forschungskooperationen und interkulturellen Austausch zu eröffnen. Dabei sollen die bereits bestehenden internationalen Partnerschaften in Südamerika, darunter die Kooperation mit der Universidad de Ingeniería y Tecnología (UTEC) in Lima, Peru, gezielt ergänzt und ausgebaut werden.
Fotos:
Bild 1: Bayerische Staatskanzlei 2026
Bild 2: Udelar 2026

