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Erste Fuckup Night Landshut

Ausverkauft, bevor die Location feststand – was unsere erste FuckUp Night Landshut über unsere Community zeigt


Unsere erste FuckUp Night Landshut war ausverkauft, bevor wir überhaupt die passende Location gefunden hatten. Am Ende kamen 134 Menschen im ta.la. tagungszenturm landshut zusammen und erlebten einen Abend, der bewusst nicht von Erfolgen handelte.
 

Auf den ersten Blick klingt das nach einem ungewöhnlichen Format für ein Gründerzentrum. Normalerweise sprechen wir über Wachstum, Meilensteine und das, was funktioniert hat. Diesmal ging es um das Gegenteil: um Entscheidungen und Momente, die im Nachhinein anders verlaufen sind als geplant.
 

 
Die FuckUp Night ist keine neue Erfindung. Das Konzept entstand 2012 in Mexiko-Stadt, als Freunde nach einigen Drinks über ihre gescheiterten Unternehmungen sprachen und merkten, wie gut ihnen dieser offene Austausch tat. Daraus entwickelte sich eine Bewegung, die sich mittlerweile auf Hunderte Städte weltweit ausgeweitet hat. Der Grundgedanke ist überall derselbe: Über Erfolge wird viel gesprochen, über Rückschläge dagegen selten.
 

 
Den Abend prägten drei persönliche Einblicke: Harald Elsperger, Thomas Cann und Christian Meinerding sprachen offen über Momente, in denen ihre Vorhaben nicht wie geplant verliefen. Moritz Küffner führte durch den Abend und stellte genau die Fragen, die das Publikum wirklich interessierten – nicht die, die auf einer Bühne besonders gut klingen. Was diese Beiträge verband, war keine Erfolgsformel, sondern die Bereitschaft, öffentlich über etwas zu sprechen, das die meisten lieber für sich behalten. Entsprechend aufmerksam und neugierig waren die Zuhörenden im Raum.
 

 
Im Gründerzentrum begleiten wir Studierende meist am Anfang ihrer unternehmerischen Reise: bei der ersten Idee, dem ersten Pitch oder den ersten Kundengesprächen. Was dabei oft fehlt, ist ein realistisches Bild davon, wie viele Umwege Unternehmertum tatsächlich mit sich bringt. Formate wie die FuckUp Night schließen genau diese Lücke. Sie zeigen, dass Rückschläge kein Endpunkt sind, sondern häufig ein wichtiger Teil des Weges.
 

 
Ein Event dieser Größenordnung entsteht nicht allein. Bei der Organisation konnten wir auf die Unterstützung von LINK e.V., der Hochschule Landshut, dem GründungHUB Ostbayern und Senovo zählen – von Räumlichkeiten über Netzwerk bis hin zum Catering. Ein großes Dankeschön geht außerdem an Ramona Klenner für die fotografische Begleitung. Genauso wichtig war das Organisationsteam: Lea, Niklas, Tobias, Melanie, Irem, Simone und Maria haben in den Wochen der Vorbereitung und am Veranstaltungstag selbst dafür gesorgt, dass alles reibungslos funktioniert hat.
 

 
Das Feedback seit dem Event ist eindeutig: Eine zweite Ausgabe ist gewünscht. Ob sie im Herbst, Winter oder Frühjahr stattfinden wird, entscheiden wir in den kommenden Wochen – auch auf Basis der Rückmeldungen unserer Teilnehmenden. Wer dieses Mal nicht dabei sein konnte, bekommt eine neue Gelegenheit. Und wer selbst eine Geschichte hat, die auf diese Bühne gehört, darf sich jederzeit beim Gründerzentrum melden.