Wie in jedem Jahr fand auch diesmal das Promotionskolloquium SüdOst der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) statt. Organisiert und moderiert wurde die Tagung von Prof. Dr. Matthias Laub, Promotionsbeauftragter der Fakultät Soziale Arbeit, gemeinsam mit professoralen Kolleg*innen aus Würzburg, München und Nürnberg. Die Nachwuchstagung, die jährlich an wechselnden Hochschulen ausgerichtet wird, um Promovierenden und Promotionsinteressierten aus dem süddeutschen Raum eine breite Teilnahme zu ermöglichen, fand in diesem Jahr an der Katholischen Stiftungshochschule München (KSH) statt. Die KSH München und ihre Promotionsbeauftragte Prof. Dr. Sabine Pankofer erwiesen sich dabei als hervorragende Gastgeberinnen.
Knapp 30 Nachwuchswissenschaftler*innen – so viele wie nie zuvor – kamen an zwei Tagen zusammen, um intensiv über Promotionsmöglichkeiten zu diskutieren, eigene Erfahrungen auszutauschen und ihre Forschungsprojekte in Arbeitsgruppen vorzustellen. Dr. Barbara Ametsbichler (KSH München / Universität Bamberg) berichtete von ihrer abgeschlossenen Promotion zur Inklusionsentwicklung in Kindertageseinrichtungen. Selina Sparrer (KSH München / EH Freiburg) gewährte Einblicke in ihr laufendes Promotionsprojekt zur sozialarbeiterischen Beziehungsgestaltung in Zwangskontexten. Darüber hinaus brachten Theresa Eberhardt (KSH München), Nadine van der Meulen (OTH Regensburg) und Veronika Ernst (Hochschule München) eigenes Material zur interkollegialen Beratung ein. Auch wissenschaftliche Mitarbeitende der HAW Landshut nahmen am Kolloquium teil.
In der abschließenden Reflexionsrunde waren sich die Nachwuchswissenschaftler*innen der Sozialen Arbeit einig: Eine Promotion gleicht einem Marathonlauf, der vor allem in solidarischen Netzwerken erfolgreich bewältigt wird. Entsprechend endete das Promotionskolloquium für alle Teilnehmenden mit neuer Motivation für die eigenen Projekte, frischen wissenschaftlichen Impulsen und dem gemeinsamen Vorsatz, sich spätestens in einem Jahr beim nächsten DGSA-Promotionskolloquium SüdOst wiederzusehen.
