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Digitalisierung der Hochschule Landshut schreitet voran

PRIMUSS Planungstools digitalisieren und vereinheitlichen administrative Prozesse rund um Studium und Lehre

Die hochschulweite Einführung eines Campus-Management-Systems, um zentrale administrative Prozesse in Studium und Lehre zu optimieren, das ist das Projektziel von PRIMUSS. Dem PRIMUSS-Verbund gehören neben der Hochschule Landshut zehn weiteren Hochschulen in Bayern an. Mit der Einführung der PRIMUSS-Planungstools gibt es nun spürbare Weiterentwicklungen an der Hochschule Landshut. Die Lehrveranstaltungs-, Stunden- und Raumplanung nahmen erstmals alle Fakultäten in Vorbereitung auf das Wintersemester 2025/26 in PRIMUSS vor. Für die Studierenden gibt es seit diesem Semester einen neuen, übersichtlichen und stets aktuellen Online-Stundenplan, der in alle gängigen digitalen Kalender exportiert werden kann. Auch für Dozierende bieten die neuen Tools Erleichterungen etwa durch die Möglichkeit, ihre Verfügbarkeiten ohne zusätzlichen E-Mail-Verkehr direkt in das System einzugeben. 

Einheitliche Prozesse erleichtern die Zusammenarbeit

„Die neuen Tools erleichtern die Zusammenarbeit zwischen den Fakultäten sowie mit den Verwaltungsbereichen, da nun alle das gleiche System nutzen“, erläutert Prof. Dr. Marcus Jautze. Als Vizepräsident für Transfer und Internationales verantwortet er das Projekt PRIMUSS an der Hochschule Landshut. Die neuen Tools trügen dazu bei, administrative Prozesse zu bündeln, zu standardisieren und zu vereinfachen. Zum Beispiel könnten Raumkonflikte nun schneller erkannt werden. Außerdem würden Medienbrüche, also Wechsel zwischen verschiedenen Systemen und das damit verbundene Risiko von Übertragungsfehlern vermieden. 

Der gesamte Student-Life-Cycle in einem System

„Wir können jetzt schon zum Teil und zukünftig den gesamten Student-Life-Cycle in einem System digital abbilden“, ergänzt Sandra Dirnberger, die als Referentin Projektmanagement Hochschulentwicklungsprojekte die Einführung an der Hochschule Landshut koordiniert. PRIMUSS sei bisher schon im Studierenden-Service-Zentrum ausgehend von der Bewerbung bis zur Zeugniserstellung im Einsatz. Nun kämen die zentralen Bereiche der Lehrveranstaltungs-, Stunden- und Raumplanung hinzu. 

Besonders freut sich Dirnberger, dass es in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Innovative Lehre (ZIL) der Hochschule Landshut gelungen sei, eine Schnittstelle zu Moodle zur Verfügung zu stellen: Erstellt man eine Lehrveranstaltung in PRIMUSS, wird nun durch Import der Lehrveranstaltungen in Moodle automatisch ein entsprechender Moodle-Kurs erstellt. „Das mag wie ein Detail erscheinen, vereinfacht die Arbeitsabläufe aber merklich und ist das Ergebnis einer tollen Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen vom ZIL und der IT“, erzählt Sandra Dirnberger.

Bisherige und weitere Neuerungen durch umfassendes Einführungsprogramm begleitet

Ein weiterer Ausbau der Nutzung von PRIMUSS an der Hochschule Landshut ist schon in Planung: Zukünftig soll das System auch für Aufgaben, wie die Modulhandbuchverwaltung, Prüfungsplanung oder die Deputatsabrechnung verwendet werden. „Es war und ist uns ein zentrales Anliegen die betroffenen Mitarbeitenden bei der Einführung neuer Tools von vornherein einzubinden. Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Fakultäten. Alle haben sich offen für diese Umstellung gezeigt und mit großem Einsatz aktiv an dem erfolgreichen Umstieg mitgewirkt“, sagt Marcus Jautze. 

Begleitet wurden die Neuerungen von sehr gut besuchten Einarbeitungsworkshops und regelmäßigen Austauschmöglichkeiten für alle Beteiligten. Dabei gehe es nicht nur darum, die neuen Tools zu erklären, sondern auch das System entsprechend der Bedürfnisse der Hochschule und der Fakultäten anzupassen und weiterzuentwickeln. So konnten bereits von den Fakultäten gewünschte Features in PRIMUSS eingebaut werden. 

Foto: Hochschule Landshut
(Frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)

Bildunterschrift: Eine gelungene Zusammenarbeit verschiedener Verwaltungsbereiche (v. l. n. r.): Prof. Dr. Marcus Jautze, Vizepräsident für Transfer und Internationales, Stefan Reche, Studierenden-Service-Zentrum, Almut Rieke, Zentrum Innovative Lehre, Sandra Dirnberger, Referentin Projektmanagement Hochschulentwicklungsprojekte