Die Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF Bayern) tagte am 22. Januar an der Hochschule Landshut. Zwanzig Gleichstellungsbeauftragte aus ganz Bayern kamen zusammen, um sich über Förderprogramme für Frauen im Hochschulbereich auszutauschen. Diese Programme wurden von den Beauftragten im Freistaat Bayern gemeinsam initiiert und werden an den jeweiligen Hochschulen aktiv beworben und umgesetzt.
Gezielte Förderung für junge Wissenschaftlerinnen
Insbesondere in den MINT-Fächern setzt sich die LaKoF für die Förderung junger Wissenschaftlerinnen ein, um ihnen den Weg zu einer Professur zu erleichtern. Die Förderprogramme greifen dabei an unterschiedlichen Punkten an: Stipendien unterstützen Nachwuchswissenschaftlerinnen, das Bayern-Mentoring bringt Studierende mit Frauen aus der freien Wirtschaft in Tandems zusammen – und das Programm „rein in die Hörsäle“ fördert Frauen in der Rolle von Lehrbeauftragten.
Klare Haltung gegen Anfeindungen
Neben der Frage, wie die Fördermaßnahmen noch stärker bekannt gemacht werden können, standen auch mit Sorge beobachtete Anfeindungs- und Entsolidarisierungstendenzen gegenüber Gender-Equality-Maßnahmen im Fokus der Diskussionen. „Als Hochschule übernehmen wir eine wichtige Funktion, menschen- und zugleich frauenrechtlichen und demokratischen Grundrechte zu vertreten und zu bewahren“, betonte Prof. Dr. Mechthild Wolff, Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Landshut und Gastgeberin.
Auch die Stadt Landshut hieß die Teilnehmerinnen herzlich willkommen. Dies zeigte sich beim wertschätzenden Empfang im Prunksaal des Rathauses durch Oberbürgermeister Alexander Putz und die Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Michaela Wirtz.
Fotos: Prof. Dr. Mechthild Wolff

