Juniorhochschule

Die Juniorhochschule bietet als Projekttag allen interessierten Schülerinnen und Schülern bereits während der Schulzeit Gelegenheit, die Hochschule Landshut kennenzulernen. Diese frühzeitige Orientierung kann von Seiten der Schule in den Entscheidungsprozess der Schülerinnen und Schuler eingebaut werden.

Angebot

Die Projekttage werden von der Hochschule in Abstimmung mit der Schule organisiert. Dafür erhalten die Schulen eine Übersicht über mögliche Themen und können daraus die entsprechenden Module/Labore/Praktika wählen. Da die Kapazität z.B. in Laboren begrenzt ist, ist das Angebot nicht nur vom Interesse abhängig, sondern auch von der Zahl der Schülerinnen und Schüler. Wir erstellen gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten individuelle Programme.

Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler der Klassen

  • 9. bis 11. Klassen an Gymnasien,
  • 9 und 10 an Realschulen
  • sowie Schülerinnen und Schüler der FOS/BOS.

 

Teilnehmerzahl

  • Mindestteilnehmerzahl: 10 Schülerinnen und Schüler
  • Maximalteilnehmerzahl ca. 60 SchülerInnen
  • Veranstaltungen mit praktischen Anteilen: 12-15 Schülerinnen und Schüler
  • andere Veranstaltungen (z.B. Vorlesungen): bis zu 20 Schülerinnen und Schüler  

Juniorhochschulen an der Hochschule Landshut

Juniorhochschulen 2018 mit:

  • Hans-Leinberger Gymnasium Landshut
  • FOS BOS Erding
  • Hans-Carossa-Gymnasium in Kooperation mit Gymnasium Seligenthal - Landshut

    Planung für das WS 18/19: Gymnasium Ergolding

Juniorhochschulen 2017 mit:

  • Fachoberschule Landshut
  • Gymnasium Landau
  • Hans-Leinberger-Gymnasium Landshut
  • Fachoberschule Erding

 

Juniorhochschulen 2016 mit:

  • Fachoberschule Landshut
  • Fachoberschule Erding
  • Hans-Leinberger-Gymnasium Landshut
  • Gymnasium Seligenthal Landshut
  • Hans Carossa Gymnasium Landshut
  • Werner Heisenberg Gymnasium Garching

Schulprojekttage an der Hochschule Landshut

Junior-Hochschule mit zwei Landshuter Gymnasien

Von Robotern und Unternehmern

Junior-Hochschule: Schüler erleben Wissenschaft

Nur mit einem Augenzucken einen Roboter steuern – das probierten Jugendliche an der Hochschule Landshut aus. Beim Jugendhochschultag Ende Juni tummelten sich interessierte Schüler der Gymnasien Seligenthal und Hans-Carossa auf dem Campus.

Sie konnten zwischen verschiedenen Modulen wählen und selbst entscheiden, welche Fachbereiche sie besonders interessierten: Elektrotechnik, Informatik und Wirtschaftsingenieurwesen. Neben Naturwissenschaft und Technik stand als gemeinsames Modul Gebärdendolmetschen auf dem Programm: „Wir lernten das Gebärdenalphabet und sprachen mit Studierenden über den Studiengang. Die Vormittagsmodule besuchten wir getrennt“, berichten Christina Euringer und Vera Rosinger aus der neunten Klasse der Wirtschaftsschule Seligenthal.

Roboter steuern per Gesichtserkennung

„Das Thema ‚NAOs – humanoide Roboter programmieren‘  zeigte anschaulich, wozu auch schon einfache Roboter fähig sind. Wir ließen die Apparate sitzen, wieder aufstehen und sogar mit Gesichtserkennung Befehle ausführen.  Außerdem erhielten wir einen Eindruck in den Studiengang und hatten Spaß beim Programmieren. Das Modul „Unternehmensgründung“ konzentrierte sich auf die Abläufe bei der Unternehmensgründung. Wir lernten die berühmtesten Firmengründer kennen und durften gegen Ende hin ein eigenes Firmenkonzept ausarbeiten. Im Allgemeinen hat uns der Jugendhochschultag sehr gefallen und hinterließ einen guten Eindruck der Hochschule Landshut“, berichten die beiden Schülerinnen.

Abwechslung vom Schulalltag

Frederik Bach aus der zehnten Klasse der Wirtschaftsschule Seligenthal war ebenso begeistert: „Der Tag an der Hochschule Landshut war für mich eine tolle Erfahrung. Nicht nur die Abwechslung vom Schulalltag, sondern vor allem die Professoren, die ihre Fachgebiete sehr praxisorientiert darstellten, und die Möglichkeit, sich mit den Studenten über das Leben am Campus auszutauschen, sorgten für einen gelungenen Vormittag. Insgesamt hat die Hochschule einen sehr guten Eindruck hinterlassen.“
Die Veranstaltung findet regelmäßig statt und richtet sich an Schüler der neunten und zehnten Klassen an
Gymnasien, Realschulen und Mittelschulen sowie der FOS/BOS und sollen ihnen helfen, sich für eine Fachrichtung im Studium zu entscheiden.

Junior Hochschule der Fachoberschule Erding

Schüler der staatlichen Fachoberschule Erding informierten sich über das BWL-Studium an der Hochschule Landshut.

BWL – in dem Kürzel steckt viel mehr als nur Zahlen und Fakten: Betriebswirte müssen Zusammenhänge in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik verstehen. Doch dafür müssen sie erst einmal ein Gespür entwickeln, zum Beispiel im Studium. Wie das aussehen kann, haben am Mittwoch, 28.07.2016 rund 60 Schüler der staatlichen Fachoberschule Erding an der Hochschule Landshut erlebt: Im Rahmen der Junior-Hochschule erzählte erst Johannes Kuchler, der internationales Wirtschaftsingenieurwesen studiert, aus seinem Alltag – ein Studiengang, der Wirtschaftswissen mit technischem Know-how kombiniert.

Eine wichtige Grundlage ist zum Beispiel die Kosten-Nutzen-Lehre. Prof. Dr. Michael Leckebusch gab einen Einblick in das Fach und weihte die Schüler in die Geheimnisse der Zahlen ein. Wie das in die Praxis umgesetzt wird, erklärte Prof. Dr. Marcus Fischer: Er zeigte, wie man ein Geschäftsmodell entwickelt und die inneren Strukturen und Zusammenhänge eines Unternehmens darstellt.

Pro und Contra Studium

Wer sich noch nicht ganz sicher war, ob ein Studium etwas für ihn ist, dem half Kerstin Dempf weiter. Bei ihr sammelten die Schüler Argumente für und gegen eine akademische Ausbildung und lernten verschiedene Lerntechniken kennen. In kleinen Gruppen berieten sich die Jugendlichen darüber, welche berufliche Zukunft sie sich vorstellen und über welche Wege sie dorthin gelangen. „Total sympathisch und motivierend war das“, kommentierte ein Schüler.

Sechs Mal öffnete die Hochschule Landshut in diesem Schuljahr schon ihre Türen für Jugendliche: Die Junior-Hochschule bietet 9. bis 11. Klassen einen Einblick, was Studieren bedeutet – und was sich hinter Elektrotechnik, Automobilinformatik oder Interdisziplinären Studien verbirgt. Vergangene Veranstaltungen beschäftigten sich zum Beispiel mit Internettechnologien oder Herausforderungen der Gesellschaft und möglichen Lösungen. Auch im nächsten Schuljahr lassen sich Studenten und Dozenten wieder über die Schulter schauen.