Wenn Beziehungsarbeit belastet: Gesundheit und Selbstfürsorge von Suchtfachpersonen
Autoren |
Prof. Dr. Katrin Liel |
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Medien | Suchtmagazin |
Veröffentlichungsjahr | 2026 |
Band | 52 |
Heft | 1 |
Seiten | 28-34 |
Herausgeber | Schweizerische Gesundheitsstiftung RADIX Infodrog | SuchtMagazin |
Veröffentlichungsart | Beitrag in Fachzeitschrift |
Zitierung | Liel, Katrin; Mühling, Tanja (2026): Wenn Beziehungsarbeit belastet: Gesundheit und Selbstfürsorge von Suchtfachpersonen. Suchtmagazin 52 (1), 28-34. |
Wenn Beziehungsarbeit belastet: Gesundheit und Selbstfürsorge von Suchtfachpersonen
Abstract
Suchtfachkräfte arbeiten unter zunehmend belastenden Bedingungen, darunter finanzielle Unsicherheiten, komplexere Problemlagen und emotionale Stressfaktoren wie Mitgefühlsermüdung. Die Befragung der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt zeigt eine starke emotionale Beanspruchung und einen ausgeprägten Grad beruflicher Erschöpfung in dieser Berufsgruppe. Um langfristig gesund und handlungsfähig zu bleiben, müssen strukturelle Massnahmen mit aktiver Selbstfürsorge verbunden werden – nur so lassen sich sowohl die Gesundheit der Fachkräfte als auch die Qualität der Suchthilfe nachhaltig sichern.