Forschungsprojekte A-Z

Bildungsarbeit gegen Muslimfeindschaft

Im Rahmen des Projektes werden Bildungsmaterialien erarbeitet und Bildungsprogramme gegen Muslimfeindschaft für Jugendliche und PädagogInnen umgesetzt.

Mit dem Vorhaben wird im Rahmen von politischer Bildungsarbeit an Schulen und in Jugendhilfeeinrichtungen für Jugendliche/ junge Erwachsene von 14 bis 27 Jahre mit unterschiedlichem formalem Bildungshintergrund und im Rahmen der MultiplikatorInnenfortbildung von PädagogInnen aus intersektioneller und insbesondere genderkritischer Perspektive ein Beitrag gegen Muslimfeindschaft, Rassismus, Exklusion und Polarisierung in unserer Gesellschaft geleistet.

Wissenschaftlicher Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Mihri Özdoğan.

Care-Praxen von Vätern in Bayern

Das Kooperationsvorhaben, das das Deutsche Jugendinstitut gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Landshut (Prof. Barbara Thiessen) durchführt, untersucht, wie sich bayerische Väter während sowie nach Ablauf der Elternzeit an der Care-Arbeit für Kinder beteiligen und welche partnerschaftlichen Aushandlungsprozesse hierbei eine Rolle spielen.

Aus den Erkenntnissen über das Engagement bayerischer Väter für ihre Kinder sollen dann familienpolitische Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Wissenschaftliche Projektleiterin ist Frau Prof. Dr. Barbara Thiessen.

Cogito ergo sum

Ziel des Projektes ist es herauszufinden, welche Möglichkeiten und Grenzen bei der Betreuung von Menschen mit Demenz im Rahmen der Augustinum Gruppe bestehen. Das Projekt untersucht,  welche Auswirkungen die Umsetzung des neuen Demenz-Konzeptes in den Häusern der Augustinum Gruppe auf die Betreuung und Versorgung dementer Bewohner, auf die Vernetzung der Dementenbetreuung mit anderen Angeboten des Hauses (z.B. kulturelle Angebote, Seelsorge, etc.), auf die zwischenmenschliche und atmosphärische Ebene des Zusammenlebens im Haus sowie auf die allgemeine Außenwahrnehmung von und den Umgang mit dem Thema „Demenz“ hat. Wissenschaftliche Projektleiterin ist Frau Prof. Dr. Karin E. Müller.

Kompetenzzentrum zur Energiespeicherung „CompStor“

Die FH Oberösterreich in Wels (FH OÖ) und die Hochschule Landshut (Technologiezentrum Energie, TZE) bündeln ihre Kompetenzen in der Energiespeicherung. Geplant  sind der Auf- und Ausbau der Ressourcen zur  Zusammenarbeit in Grundlagenforschung wie angewandter Forschung und Lehre im Bereich Energiespeicherung und im Bereich der Schutztechnik für Gleichstromsysteme. Die FH OÖ und die Hochschule Landshut erarbeiten ebenfalls ein gemeinsames Konzept für Forschung und Lehre zur Nutzung der Ressourcen am TZE im Bereich der Batterietechnologie und der Netzintegration. Das TZE wird dazu im Schwerpunkt als Demonstrations- und Forschungseinrichtung zur Entwicklung, Prüfung und Einbindung von Speichertechnik in bestehende Netze ausgebaut. Das Projektmit einem Gesamtvolumen von  rd. 6,6 Mio € erhält Förderung aus dem Strukturfondsproramm INTERREG Österreich – Bayern 2014 – 2020. Wissenschaftlicher Projektleiter seitens der HAW ist Herr Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger.

DemConLa - Demenz-Context Landshut

Ziele des Vorhabens sind der Aufbau, die Erprobung und die Weiterentwicklung eines lokalen Netzwerks zur Beratung und Unterstützung von Angehörigen Demenzkranker in der Stadt Landshut. Der Aufbau und Erprobung des Verbundsystems werden durch eine wissenschaftliche Begleitstudie flankiert, die durch Befragung und Fallstudien die nachgefragte Unterstützungsfunktion der Angehörigen Demenzkranker erhebt. In Kooperation mit maßgeblichen Trägern der Seniorenarbeit in Landshut soll ein Verbundsystem für Angehörige von Demenzkranken entwickelt werden, das auf vergleichbare strukturierte Regionen bundesweit übertragbar ist.

Das Projekt wird im Rahmen der Förderlinie SILQUA-FH (Soziale Innovationen für mehr Lebensqualität im Alter) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung  gefördert. Wissenschaftlicher Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Hubert Beste.

Diversität.Impuls für lebenslanges Lernen

Das Forschungsprojekt „Diversität.Impuls für lebenslanges Lernen“, das im Rahmen des Programms „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,7 Mio. Euro gefördert wird, konzentriert sich auf drei Diversitätsfelder im Lebenslangen Lernen, die in der strategischen Ausrichtung der Hochschule hohe Priorität haben: die Verbesserung der Bildungschancen junger benachteiligter Menschen, die Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung und die Sicherung des Produktionsstandortes Niederbayern durch Beteiligung der regionalen Industrie an der Entwicklung akademischer Weiterbildungsangebote.

Mit der Entwicklung verschiedener Studienangebote zur beruflichen Weiterbildung und der Konzipierung verschiedener didaktischer Modelle über einen Zeitraum von 42 Monaten hinweg sollen dabei die Übergänge in den Bildungswegen verbessert, formelles und informelles Lernen gefördert und Menschen aus bildungsfernen Schichten, insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund, für akademische Weiterbildung sensibilisiert werden.  Das Projekt wird unter wissenschaftlicher Projektleitung durch den Präsidenten Herrn Prof. Dr. Karl Stoffel umgesetzt.

ECQAT

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit dem Projekt „EQUAT“  einen Projektverbund aus der Universität Bielefeld, der Universität Hildesheim, der Hochschule Landshut und dem Universitätsklinikum Ulm, zur Entwicklung eines vertiefenden E-Learning Curriculums zur ergänzenden Qualifikation in Traumapädagogik, Traumatherapie und Entwicklung von Schutzkonzepten und Analyse von Gefährdungsrisiken in Institutionen.

Das E-Learning-Curriculum ECQAT soll Berufsgruppen, die in Kontakt zu sexuell missbrauchten und/oder multipel traumabelasteten Kindern stehen oder in Institutionen für den Schutz vor (sexueller) Traumatisierung Verantwortung tragen, eine Möglichkeit bieten, sich fundiert und bezogen auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand in den genannten Themen  fortzubilden. Wissenschaftliche Projektleiterin seitens der HAW für das Teilprojekt „Gefährdungsanalysen in Institutionen“ ist Frau Prof. Dr. Mechthild Wolff.

 

EKOSTORE

Im Projekt EKOSTORE wird die Systemoptimierung einer Anlage aus Mikro/Mini-Blockheizkraftwerk (BHKW), Photovoltaikanlage und Batteriespeicher in Bezug auf die elektrische Speicherdimensionierung und lokale Eigenenergienutzung verfolgt. Zentrale Forschungsaspekte sind die systemseitige Verknüpfung von thermischen und elektrischen Lastprofilen, die Integration und Modellierung von elektrischen und thermischen Speichern, eine neuartige speicherorientierte Betriebsweise von BHKW sowie die Modellierung von netzwirtschaftlichen Auswirkungen einer dezentralen Anlage.

Mit rund 780.000 Euro fördert die Bayerische Forschungsstiftung das Projekt. Mit der Unterstützung von vier Kooperationspartnern aus der Wirtschaft umfasst das Projekt ein Gesamtvolumen von 1,5 Millionen Euro. Wissenschaftlicher Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Tim Rödiger.

Erprobung einer Software für den Vermittlungsprozess von GebärdensprachdolmetscherInnen in Bayern

Im Auftrag des bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration soll der Prozess bei der Vermittlung von GebärdensprachdolmetscherInnen optimiert werden. Dazu soll eine Software beitragen, deren Einsatz im Rahmen des Projekts an drei Vermittlungsstandorten in Bayern koordiniert und von der Hochschule Landshut wissenschaftlich begleitet wird.

Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojekts sollen unter anderem praktische Erfahrungen aller AkteurInnen mit der Software untersucht, die KundInnenzufriedenheit erhoben, die Effizienz und Effektivität des Softwareeinsatzes geprüft und die allgemeine Akzeptanz der Software und des Vermittlungsverfahrens untersucht werden. Des Weiteren sollen Empfehlungen für den weiteren Praxiseinsatz der Software auf Grundlage der erhobenen Daten formuliert werden. Die wissenschaftliche Projektleitung übernehmen Prof. Dr. Uta Benner sowie Prof. Dr. Clemens Dannenbeck.

ForGenderCare

Prof. Dr. Barbara Thiessen vom Institut Sozialer Wandel und Kohäsionsforschung ist Mitinitiatorin des Forschungsverbundes „ForGenderCare“. Das Forschungsvorhaben besteht aus zwölf Teilprojekten, die an verschiedenen Hochschulen in Bayern angesiedelt sind. Zentrales Anliegen des interdisziplinären Verbundes ist es, den Zusammenhang von Gender (Geschlecht) und Care (Fürsorge) zu erforschen.

Die Veränderungen der Gesellschaft, z.B. durch Globalisierung, demografischen Wandel oder veränderte Lebenskonzepte von Frauen, haben zur Folge, dass sich auch die Anforderung an die Fürsorge ändert. Der Verbund erhält eine Förderung von über drei Millionen Euro.

FORELMO-Bayerischer Forschungsverbund für Elektromobilität

Der von der Bayerischen Forschungsstiftung ins Leben gerufene Forschungsverbund FORELMO dient als Innovationsschub für die bayerische Forschung mit dem Ziel der wirtschaftlichen Stärkung der Position und des Arbeitsplatzpotenzials der bayerischen Wirtschaft im globalen Wettbewerb.

Im Teilprojekt der Hochschule Landshut werden verbesserte Lithium-Ionen-Zellen mit dem Kathodenmaterial Lithiumeisenphosphat für die Elektromobilität entwickelt. Dafür wird die Prozesssicherheit und Belastbarkeit des Kathodenpulvers erhöht. Weitere Arbeitspunkte sind die Entwicklung von Rezepturen für den Elektrodenguss sowie von raschen und effektiven Elektrodenbefüllprozessen. Elektronische und ionische Leitfähigkeit in der Zelle werden optimiert. Die Qualifizierung für die Elektromobilität findet in Halb- und großen Vollzellen statt. Wissenschaftlicher Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger.       

Graduiertenkolleg.  Kooperatives Graduiertenkolleg: „Intelligente Systemintegration von Energiesystemen der Zukunft – mit Fokus auf Energiespeicher, Stromnetze und Sicherheit“               

Im Rahmen des Projekts "Intelligente Systemintegration von Energiesystemen der Zukunft - mit Fokus auf Energiespeicher, Stromnetze und Sicherheit" werden zwei kooperative Promotionen in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München an der Hochschule Landshut ermöglicht.

Die beiden Doktoranden arbeiten in den Forschungsgebieten "Planung und Integration von Netzen" sowie "Elektrische Energiespeicher". In der erst genannten Promotion soll ein Modell entwickelt werden, dass sich mit der intelligenten Netzplanung und Betrieb befasst. Durch den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energie ändern sich die Anforderungen für die Stromversorgung. Die Wechselwirkung zwischen Stromerzeugung, Stromnetzen und Verbrauch soll hierbei technisch und wirtschaftlich genau betrachtet werden. Die zweite Promotion behandelt die Sicherheit und Langlebigkeit von Batteriespeicher. Hierzu werden langlebige Speichermaterialien auf ihre Belastbarkeit getestet. Das Graduiertenkolleg wird für die kommenden drei Jahre mit 400.000 Euro vom bayerischen Staatsministerium gefördert. Wissenschaftlicher Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Alfons Haber.

Herstellung von flüssigem Biomethan aus Biogas zur Langzeitspeicherung von Energie

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf und die Hochschule Landshut arbeiten gemeinsam in einem vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie geförderten Forschungsprojekt an Konzept und Umsetzung zur Umwandlung von Biogas in flüssiges Biomethan. Das System besteht aus einer individuell angepassten Gasreinigung (Projektteil Hochschule Weihenstephan-Triesdorf) und einer kryogenen Verflüssigungseinheit (Projektteil Hochschule Landshut). So entsteht aus dem Rohgas der Biogasanlagen flüssiges Biomethan sowie industriell einsetzbares Trockeneis.

Das Biomethan ist auf Grund des stark reduzierten Volumens ein flexibel einsetzbarer, gut transportabler und langzeitspeicherbarer Energieträger. Das abgeschiedene Kohlenstoffdioxid kann als Trockeneis stofflich oder energetisch verwertet werden. Wissenschaftlicher Projektleiter seitens der HAW ist Herr Prof. Dr. Josef Hofmann.

Ich bin sicher! - Schutzkonzepte aus der Sicht von Jugendlichen und Betreuungspersonen

Ziel dieses in der Förderlinie des BMBF "sexualisierte Gewalt in pädagogischen Kontexten" geförderten Verbundvorhabens der Universität Hildesheim und der Hochschule Landshut ist es, die Wahrnehmung von Kindern, Jugendlichen und deren Betreuungspersonen hinsichtlich sexualisierter Gewalt sowie Schutzkonzepten in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Internaten, Kliniken und Kurkliniken zu erfassen. Während Schutzkonzepte größtenteils organisations- und professionspolitisch sowie hierarchisch entwickelt werden, stehen hier Deutungsmuster und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt.

Die erwarteten Ergebnisse dienen der differenzierteren Diskussion über Schutzkonzepte in pädagogischen Organisationen und deren Weiterentwicklung. Wissenschaftliche Projektleiterin seitens der HAW ist Frau Prof. Dr. Mechthild Wolff.

ImiSens - Individualisierbare miniaturisierte Sensoren für die optischtaktile Formmesstechnik

Ziel des Verbund-Projektes der Hochschulen Landshut und Aalen ist die Entwicklung einer neuen miniaturisierten optisch-taktilen Sensortechnologie für die Formvermessung. Ein Kernpunkt ist dabei, additive Fertigungsverfahren („3D-Druck“) zu nutzen, um die Sensoren individuell auf verschiedene Anwendungen anzupassen. Der zweite Kernpunkt ist, durch Nutzen von Vorwissen über die Bauteilgeometrie eine modellbasierte Mess- und Auswertestrategie zu verfolgen, um die Genauigkeit der Sensoren deutlich zu steigern.

Die Fa. Micro Epsilon bringt ihre Kompetenz als Sensorhersteller und möglicher wirtschaftlicher Verwerter der Ergebnisse mit in das Projekt ein. Die Carl Zeiss trägt mit ihrer Expertise als Systemintegrator und späterer Anwender bei. Das Projekt wird über das Programm Forschung an Fachhochschulen – Förderlinie FHprofUnt  vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Wissenschaftlicher Projektleiter seitens der HAW ist Herr Prof. Dr. Christian Faber.

                              

LinkPack - Aufbau und Analyse kompakter Wechselrichtermodule mit integriertem DC-Link

Fortschritte bei der Entwicklung elektrischer Maschinen, insbesondere neue Konzepte für Elektrofahrzeuge, stellen immer mehr erhöhte Anforderungen an die Leistungselektronik. Die Hochschule Landshut möchte sich auf dem Gebiet der Aufbau- und Verbindungstechnik für Leistungselektronikmodule in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Compact Dynamics GmbH ein eigenes Kompetenzprofil mit Alleinstellungsmerkmalen aufbauen. Dazu soll in diesem Projekt eine neue Generation von Leistungsmodulen mit neu auf den Markt gekommenen Halbleiterventilen und deutlich verbessertem Schaltverhalten sowie integriertem Kondensatorzwischenkreis entwickelt werden.

Das Projekt wird über das Programm Forschung an Fachhochschulen – Förderlinie FHprofUnt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Wissenschaftlicher Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Alexander Kleimaier.

MagFest - Betriebsfestigkeitsanalyse für Leichtbaustrukturen aus Magnesiumknetlegierungen

In dem vom BMBF geförderten Forschungsprojekt "Betriebsfestigkeitsanalyse für Leichtbaustrukturen aus Magnesiumknetlegierungen - MagFest" ist an der Hochschule Landshut ein Verfahren zur Betriebsfestigkeitsanalyse für Leichtbaustrukturen aus Magnesiumknetlegierungen entwickelt worden. Damit soll sich das Leichtbaupotenzial von Magnesiumfeinblechen gerade im Automobilbau besser ausschöpfen lassen. Die Projektergebnisse sollen auch in kommerzielle Betriebsfestigkeitstools einfließen und damit die Basis für die zuverlässige Lebensdauerberechnung von Bauteilen des Leichtbau-Werkstoffes bilden.

Damit lässt sich der virtuelle Produktentwicklungsprozess auch beim Einsatz von Magnesiumknetlegierungen umsetzen. Dies stellt einen wichtigen Baustein für den Serieneinsatz dieser Leichtbaumaterialien dar. Wissenschaftlicher Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Otto Huber.

MedLast - Medizinischer Belastungssensor

Ziel ist die Entwicklung eines batterielosen Sensor-Systems, das die momentane Belastung der unteren Gliedmaßen in einem Gipsverband bzw. Cast o.ä. misst und die Daten via drahtloser Übertragung  an eine Armbanduhr sendet. Die Belastung und die Schrittzahl wird von der Armbanduhr ständig angezeigt und bei Überlastung ein Warnsignal abgegeben.

Die Überlastungsgrenzen werden in Abhängigkeit von der Tragedauer automatisch vom System angepasst und  sind nur vom Facharzt veränderbar. Die Daten werden von einem Datenlogger aufgezeichnet und können ausschließlich von der behandelnden Klinik ausgelesen werden. Wissenschaftlicher Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Artem Ivanov.      Ebenfalls mit der Projektleitung betraut war sein Vorgänger Herr Prof. Anton Harasim.

Mobile Business und Social Media im Rahmen des Internetkompetenzzentrums Ostbayern INDIGO

Das Forschungsprojekt "Mobile Business und Social Media", welches federführend von der Universität Regensburg geleitet wird, erforscht die technischen und ökonomischen Chancen und Risiken mobiler Technologien und digitaler, sozialer Medien. Das Projekt wird als Teil des Internetkompetenzzentrums Ostbayern bis Ende 2019 gefördert und besitzt ein Gesamtvolumen von über 4,3 Mio. EUR. Die Ergebnisse des Projektes sollen direkt in die Unternehmen der Region Ost- und Nordbayern fließen.

Die Hochschule Landshut ist in zwei Arbeitspaketen aus dem Bereich „Mobile Business“ vertreten. Dort verantwortet die HAW Forschungsarbeiten zu mobilen Technologien, wie Entwicklung und Nutzung intelligenter, adaptiver Apps, modellgetriebene Entwicklung mobiler Apps sowie Fragestellungen  zu Geschäftsmodellen für Apps und deren Auswahl. Wissenschaftlicher Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Christian Seel.            

moZat - mobiles Zustandsanalysesystem

Das Forschungsprojekt moZat zielt auf die Entwicklung eines mobilen Fehlerdiagnose- und Fehlerfrüherkennungssystems, das die Überwachung von carbonfaserverstärkten Kunststoff - Verbundstrukturen wie z.B. CFK-Auto-Felgen hinsichtlich möglicher Materialfehler ermöglicht.

Insbesondere im Bereich Elektromobilität wird ein Hauptaugenmerk auf leichte Kompositwerkstoffe, wie CFK, gelegt, um eine möglichst hohe Gewichtsreduktion am Fahrzeug zu erreichen. Die Möglichkeit, diese Komponenten im verbauten Zustand einer zuverlässigen regelmäßigen Prüfung unterziehen zu können, wird den modernen Leichtbau stärken und seinen Fortschritt weiter vorantreiben. Das Projekt erhält seine Förderung über das Programm „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“. Wissenschaftlicher Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Artem Ivanov.

Safer Places - Wir achten (auf) uns!

Das Verbundvorhaben der Universität Hildesheim und der Hochschule Landshut in der Förderlinie des BMBF "Sexualisierte Gewalt in pädagogischen Kontexten"  lenkt den Fokus auf die sexualisierten Gewaltverhältnisse unter Jugendlichen in der Jugend- und Jugendverbandsarbeit. Ziel ist es aufzuzeigen, was Jugendliche als eine Missachtung ihrer persönlichen Grenzen erleben und in welcher Form diese sexualisierte Grenzüberschreitung zum Ausdruck gebracht wird. Darüber hinaus soll untersucht werden, in welchen unterschiedlichen organisationalen Kontexten Jugendliche sexualisierte Gewalterfahrungen machen und wie die Pädagoginnen und Pädagogen in der Jugend- und Jugendverbandsarbeit darauf reagieren.

Die Besonderheit des Praxistransfers besteht in einem beteiligungsorientierten Entwicklungs- und Implementationsprozess mit den Fachkräften und Jugendlichen. Wissenschaftliche Projektleiterin seitens der HAW ist Frau Prof. Dr. Mechthild Wolff.

Standard x-ray tomography and tomography with synchrotron-radiation of lithium-air battery cells

Ziel des Programms des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) „DAAD-MIUR Joint Mobility Program“ ist die Intensivierung der Kooperation zwischen italienischen und deutschen Forschergruppen, die gemeinsam an einem spezifischen wissenschaftlichen Vorhaben arbeiten. Die Hochschule Landshut und die Universität Bologna arbeiten dazu zwei Jahre lang an folgendem Thema : Standard x-ray tomography and tomography with synchrotron-radiation of lithium-air battery cells. Ein besonderes Gewicht liegt dabei auf der Fortbildung und Spezialisierung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Das Programm fördert die Mobilität und den Aufenthalt der deutschen und der italienischen Forschergruppe im Rahmen der projektgebundenen Zusammenarbeit.

Synthese, Charakterisierung und technologische Fertigungsansätze für den Leichtbau „n2m“

Durch eine enge Zusammenarbeit der Universität Salzburg (PLUS) und der HAW Landshut soll im Rahmen des Strukturfondsprogrammes INTERREG Österreich – Bayern 2014 – 2020 ein gemeinsames, grenzüberschreitendes Forschungs- /Entwicklungszentrum für den Leichtbau „n2m“ (nano-to-macro) aufgebaut werden. In diesem Zentrum werden durch die wissensbasierte Synthese und Materialcharakterisierung auf der Nano- und Mikroebene neue Prozessierungstechnologien für Leichtbauprodukte mit verbesserten makroskopischen Eigenschaften geschaffen.

Eine besondere Bedeutung hat dabei der skalenübergreifende Forschungsansatz: Durch die interdisziplinäre Verknüpfung der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung an der PLUS mit der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung an der HAW Landshut wird ein Bogen von der Entwicklung der Ausgangsmaterialien, über die Untersuchung der relevanten Grenzflächen und Volumeneigenschaften bis  zur Prozesstechnik gespannt. Das Projektgesamtvolumen beträgt rd. 3,1 Mio €. Wissenschaftlicher Projektleiter seitens der HAW ist Herr Prof. Dr. Otto Huber.

Zero Emission Urban Bus Systems -  ZeEUS

Das Ziel des im 7. Forschungsrahmen-Programm der EU geförderten Projektes, ist es aufzuzeigen, welches Potenzial Elektrobusse heute bereits aufweisen und welches der unterschiedlichen Lade- und Betriebskonzepte in der Lage sein wird, mit dem derzeit dominierenden Antriebskonzept Dieselmotor ernsthaft zu konkurrieren.

Der Weltverband für Öffentliches Verkehrswesen (UITP) koordiniert die Aktivitäten, die auch bei der Erarbeitung von Richtlinien und Konzepten zur Standardisierung unterstützen sollen. Aufgabe der Hochschule Landshut ist es, im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung eine ökologische und ökonomische Lifecycle-Analyse durchzuführen, aus welcher ersichtlich werden soll, welche Kosten ein Linienbus pro Kilometer aufweist. Wissenschaftlicher Projektleiter seitens der HAW ist Herr Prof. Dr. Ralph Pütz.