Laufende Forschungsprojekte A - Z

ALTPdev

Im Forschungsprojekt wird eine neuartige Wandwärmestromsonde für den Einsatz in der Verbrennungstechnik entwickelt. Ziel ist die direkte Messung des Wandwärmeflusses im Brennraum von Verbrennungsmotoren mit interner Verbrennung (Otto, Diesel, ect.). Die Methodik beruht auf sog. Filmen einer speziellen Atomlagenthermosäule (ALTP), die auf der Ausnutzung des transversen Seebeck-Effekts in geschichteten Kristallstrukturen basieren. Dieses relativ neue Messprinzip ermöglicht eine außergewöhnlich hohe Frequenzauflösung bis in den MHz-Bereich. Durch die Zeitauflösung im Bereich der realen Zeitskala von Zündprozessen können Verbrennungsprozesse optimiert und ggf. Schadstoffemissionen reduziert werden.

 

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Tim Rödiger.

 

Das Projekt wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) durch das BMWi gefördert.         

  

Bildungsbausteine gegen Muslimfeindschaft

Im Rahmen des Projektes werden Bildungsmaterialien erarbeitet und Bildungsprogramme gegen Muslimfeindschaft für Jugendliche und PädagogInnen umgesetzt.
Mit dem Vorhaben wird im Rahmen von politischer Bildungsarbeit an Schulen und in Jugendhilfeeinrichtungen für Jugendliche/ junge Erwachsene von 14 bis 27 Jahre mit unterschiedlichem formalem Bildungshintergrund und im Rahmen der MultiplikatorInnenfortbildung von PädagogInnen aus intersektioneller und insbesondere genderkritischer Perspektive ein Beitrag gegen Muslimfeindschaft, Rassismus, Exklusion und Polarisierung in unserer Gesellschaft geleistet.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Mihri Özdogan

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" vom BMFSFJ und mit Unterstützung durch die Stadt Landshut gefördert.

  

COATEMO II - Hochenergieelektroden für die Elektromobilität

Ziel des Projektes „COATEMO II“ ist die Entwicklung von schnellladbaren und langlebigen Hochenergie-Anodenmaterialien für die Elektromobilität. Im Rahmen dieses Projektes sollen Multilayer-Graphene mit verschiedenen funktionellen Gruppen als hochleitfähiges Additiv oder als Träger für mikro- oder nano-skaliges Silizium als Speichermaterial für Lithium-Ionen Batterien erforscht und der Technikumsmaßstab ermöglicht werden.
Das Ziel der Forschung ist die Entwicklung eines stabilen Anodenmaterials mit einer hohen Energiedichte, das am Ende des Projekts in einer Automotive-Zelle mit einer Kapazität von 30 Ah demonstriert werden soll. Die Prozesse sollen so gestaltet werden, dass später das Anodenmaterial zum Einsatz in Lithium-Batterien wirtschaftlich sinnvoll produzierbar ist. Seine Verfügbarkeit und Verarbeitbarkeit werden im Projekt demonstriert.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger.

Das Projekt wird im Rahmen des 6. Eenrgieforschungsprogramms der Bubndesregierung vom BMWi gefördert.

  

Demokratie – Partizipation – Vielfalt. Mehr Frauen für die Kommunalpolitik im ländlichen Raum Kurz: Frauen in die Kommunalpolitik (FRIDA)

Ziel ist es, Konzepte zu entwickeln und zu erproben, mit denen es gelingen kann, mehr Frauen – insbesondere junge Frauen, auch unterschiedlicher Herkunft und differenter Lebenslagen – für Kommunalpolitik zu gewinnen. Im Rahmen des Forschungsverbundes ForDem können konkrete Maßnahmen entwickelt, erprobt und wissenschaftlich evaluiert werden mit dem Ziel einer verbesserten kommunalpolitischen Partizipation von Frauen im ländlichen Raum. Damit soll insgesamt Kommunalpolitik als „Schule der Demokratie“ in doppelter Weise gestärkt werden: Themen und Verfahren der Kommu-nalpolitik sollen (jungen) Frauen bekannt gemacht und gleichzeitig Bürgerinnenbeteiligung, Partizipation und Mitbestimmung im kommunalen Kontext erfahrbar werden. Ebenso zielt das Vorhaben auf die Untersuchung der politischen Kultur und ihrer Rahmenbedingungen, um konkrete Veränderungen an ausgewählten Standorten erproben und evaluieren zu können.

Projektleiterin ist Frau Prof. Dr. Barbara Thiessen.

Das Projekt wird im Rahmen des Bayerischer Forschungsverbunds „Zukunft der Demokratie (ForDem)“ vom StMWK gefördert.

 

DENU - Digitale Energienutzung zur Erhöhung der Energieeffizienz durch interaktive-Vernetzung

Ziel des Vorhabens ist die Erhöhung der Energieeffizienz mittels Entwicklung eines digitalen Energieeffizienzmanagementsystems mit geographischer Verortung, Berücksichtigung von Wetterprognosen, RFID gestützter Bauteilverortung und Mess- und Steuerungstechnik als Management-System für die öffentliche Hand, die Industrie und Energieversorgungswirtschaft. Dadurch lassen sich die Verteilnetze entlasten, bestehende Energieerzeugungs- und Verteilstrukturen effizienter nutzen (Reduzierung Verluste/Überkapazitäten und Überschüsse, Wärmerückgewinnung etc.), ggfs. erweitern und langfristig zu einem Gesamtkonzept zusammenführen.

Projektleiterin ist Frau Prof. Dr. Diana Hehenberger-Risse.

Das Projekt wird im Rahmen des 6. Eenrgieforschungsprogramms der Bundesregierung vom BMWi gefördert.

   

Diversität.Impuls

Das Forschungsprojekt „Diversität.Impuls für lebenslanges Lernen“ konzentriert sich auf drei Diversitätsfelder im Lebenslangen Lernen, die in der strategischen Ausrichtung der Hochschule hohe Priorität haben: die Verbesserung der Bildungschancen junger benachteiligter Menschen, die Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung und die Sicherung des Produktionsstandortes Niederbayern durch Beteiligung der regionalen Industrie an der Entwicklung akademischer Weiterbildungsangebote.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Karl Stoffel.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen vom BMBF gefördert.

   

FeAl-GuD - Eisenaluminide für Gas-und-Dampf-Kraftwerke

Im Zuge der Umstellung der Stromerzeugung in Deutschland, weg von grundlastfähigen Kohle- und Atomkraftwerken, hin zu erneuerbaren Energien, wird das Thema Netzstabilität in Zukunft immer mehr im Fokus stehen. Gas- und Dampf-Kraftwerke (GuD-Kraftwerke) sind ideal geeignet, Schwankungen bei den erneuerbaren Energien flexibel, teillastfähig aber gleichzeitig hocheffizient auszugleichen. Für diese Kraftwerke werden in den hinteren Stufen der Gasturbine meist Nickel-Basislegierungen, sowie in den vorderen Dampfturbinenstufen jeweils überwiegend hochlegierte Chrom-Stähle verwendet. Eine kostengünstige Alternative zu diesen hochpreisigen strategischen Werkstoffen können intermetallische Verbindungen auf Basis von Fe-Al (Eisenaluminid) darstellen. Um das Potential der Werkstoffgruppe FeAl auszunutzen, soll mittels Kornfeinung die Raumtemperaturduktilität dieser Legierungsklasse gesteigert werden. Weiterhin sollen Gießverfahren genutzt werden, welche vor dem Anwendungshintergrund auch als das wirtschaftlichste Verfahren angesehen werden müssen. Das LLK übernimmt die Untersuchung der mechanischen Eigenschaften der von Access entwickelten feinkörnigen FeAl-Legierungen. Hierzu zählen die Bestimmung des spröd-duktil Überganges, Kriechversuche und das LCF bzw. TMF Verhalten der Legierung. Weiterhin werden die Gefüge vor und nach den Versuchen und potentielle Schädigungsmechanismen bestimmt (z.B. Risspfad, Porenbildung).

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Holger Saage.

Das Projekt wird im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung vom BMWi gefördert.

   

FlyFlect3D

Phasenmessende Deflektometrie ist ein etabliertes Verfahren zur berührungslosen optischen 3D Vermessung spiegelnder Oberflächen. Dabei sind jedoch in jeder Messposition mehrere Bildaufnahmen eines sinusförmigen Streifenmusters in unterschiedlichen Phasenlagen anzufertigen. In industriellen Anwendungen führt dies zu einem zeitaufwändigen Stop-and-Go-Prozess. Ziel dieses Projekts ist es, ein neuartiges Messverfahren zu entwickeln und algorithmisch umzusetzen, welches die zu prüfenden Objekte in der Bewegung aufnehmen kann.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Christian Faber.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms Hochtechnologien für das 21. Jahrhundert von der Bayerischen Forschungsstiftung gefördert.

   

FosterCare - Pflegefamilien als Orte sicherer Teilhabe von Kindern und Jugendlichen und Entwicklung von Schutzkonzepten zur Stärkung persönlicher Rechte von Kindern, Jugendlichen und careleaver

Ziel des Verbundprojektes „Schutzkonzepte in der  Pflegekinderhilfe“ ist es, zusammen mit jungen Menschen, die in der Pflegekinderhilfe aufgewachsen sind, sowie mit Pflegeeltern und Fachvertreter_innen Ansätze und Handlungsempfehlungen für Schutzkonzepte zu entwickeln. Zudem soll die Position von Kindern, Jugendlichen sowie Care Leavern gestärkt sowie Alltagserfahrungen in der Unterstützung und Ansätze guter Praxis erforscht werden. Auf diesem Weg soll auch die Forschung zu sexualisierter Gewalt und Übergriffen in der Pflegekinderhilfe in Deutschland gestärkt werden. Im Teilprojekt Transfer werden Handlungsempfehlungen sowie Fortbildungsmaterialien für die Pflegekinderhilfe erarbeitet.

Projektleiterin ist Frau Prof. Dr. Mechthild Wolff.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms Sexuelle Gewalt in pädagogischen Kontexten vom BMBF gefördert.

  

Forschungsschwerpunkt Leichtbau

Im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Leichtbau werden drei Teilprojekte als Promotionsprojekte gefördert:

  • Promotionsprojekt 1 (PP1) „Mehrfachgekrümmtes Sandwichelement mit integrierter Deckschicht“,
  • PP2 „Betriebsfestigkeit umgeformter Mg-Blechstrukturen“ und
  • PP3 „Fertigung und Prüfung laserauftraggeschweißter TiAl-Basislegierungen“

Die Projekte werden im Rahmen des 5. Programms zur Förderung der angewandten F&E an HAWs durch das StMWK gefördert.

Projektleiter sind Herr Prof. Dr. Otto Huber, Herr Prof. Dr. Hubert Klaus und Herr Prof. Dr. Holger Saage.

   

Herstellung von flüssigem Biomethan aus Biogas zur Langzeitspeicherung von Energie

Die HAW Weihenstephan-Triesdorf und die HAW Landshut arbeiten gemeinsam an Konzept und Umsetzung zur Umwandlung von Biogas in flüssiges Biomethan. Das System besteht aus einer individuell angepassten Gasreinigung (Projektteil Hochschule Weihenstephan-Triesdorf) und einer kryogenen Verflüssigungseinheit (Projektteil Hochschule Landshut). So entsteht aus dem Rohgas der Biogasanlagen flüssiges Biomethan sowie industriell einsetzbares Trockeneis.
Das Biomethan ist auf Grund des stark reduzierten Volumens ein flexibel einsetzbarer, gut transportabler und langzeitspeicherbarer Energieträger. Das abgeschiedene Kohlenstoffdioxid kann als Trockeneis stofflich oder energetisch verwertet werden.

Das Projekt wird vom StMWi gefördert.

Projektleiter seitens der HAW Landshut ist Herr Prof. Dr. Josef Hofmann.

  

FSTORE

Das Projekt FSTORE generiert eine wissenschaftliche Plattform zur gemeinsamen Forschung im INTERREG-Programmgebiet im Bereich der Flussbatterien (Redox-Flow Batterien). Dazu wird die bereits vorhandene grenzübergreifende Forschungs- und Infrastruktur zu diesem Forschungsfeld gebündelt, in Abstimmung mit den Projektpartnern optimiert und gleichzeitig einem größeren Kreis von Wissenschaftlern zugänglich gemacht.
Dabei sollen moderne und innovative Lösungen zur Energiespeicherung im Bereich Redox-Flow Systeme im Fokus stehen. Die voneinander unabhängige Skalierbarkeit von Leistung und Energie der Redox-Flow Systeme bietet hervorragende Chancen zur Integration solcher Speichersysteme in unterschiedlichste Szenarien, wie beispielsweise Notstromversorgungen, Lastausgleich und Spitzenlastkappung im Verteilernetz. Dazu sollen die Redox-Flow-Batterien im Umfeld regenerativer Energieerzeugung betrachtet werden. Zudem ist diese Technologie aus heutiger Sicht von einer zu erwartenden Verknappung der zur Herstellung benötigten Rohstoffe (Seltene Erden, Edelmetalle, etc.) weitgehend unberührt.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms INTERREG V Ziel ETZ Freistaat Bayern - Tschechische Republik 2014 - 2020 durch die Europäische Union gefördert.

  

greenIKK

Durch die künftigen auf europäischer und deutscher Ebene verschärften Anforderungen, an die landwirtschaftliche und landbauliche Nutzung von Klärschlamm aus kommunaler Abwasserreinigung, wird ein erhöhter Kostendruck, insbesondere in strukturschwachen Grenzregionen, auf die Abwasserentsorger entstehen.
Das Forschungsprojekt „Green Infrastructure Maßnahmen aus Klärschlamm- Kaskadennutzung (greenIKK)“ soll dieser Problematik entgegenwirken und in der Projektzielgrenzregion, einen unter ökologischen, technischen, wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten, optimalen Verfahrensablauf zum Umgang mit Klärschlamm entwickeln.
Hierzu wird eine grenzüberschreitende interregionale Zusammenarbeit angestrebt, die ein gemeinsames Verfahren etablieren und Strukturen schaffen soll, um daraus Synergien zu identifizieren. Dies ist nur möglich, wenn die potenziellen Verwertungspfade von Klärschlamm bestmöglich ausgenutzt und kombiniert werden.
Es soll daher eine stoffliche Nutzung, durch eine Rückgewinnung von Nährstoffen und deren Rückführung in die Ökosysteme, die energetische Verwertung von Klärschlamm und ein Konzept von Ökosystemdienstleistungen (green infrastructure Maßnahmen), vorangetrieben werden.
Neben der positiven Auswirkung auf ökonomische und soziale Aspekte, kann auch eine Verringerungen von schädlichen Umweltwirkungen, durch die Reduzierung von Treibhausgasemission, den Eintrag von umweltbedenklichen Stoffen und der Ressourceneffizienzsteigerung, erreicht werden.
Für die Projektzielkommunen werden Handlungsempfehlungen abgeleitet, welche die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben sicherstellen und die fehlende Kaufkraft kompensieren. Dieses Pilotprojekt soll als wegweisendes Standardverfahren für Gemeinden in Grenzregionen dienen. Durch das Forschungsprojekt soll mittels

  • Analyse des Status-quo der Klärschlammentsorgung in ausgewählten Regionen
  • Analyse der geltenden und künftigen rechtlichen und administrativen Vorgaben zur Klärschlammentsorgung
  • Kosten-, Nutzen-, Risikoanalyse der vorhandenen Entsorgungswege und etablierter Verfahren zur Klärschlammverwertung
  • Analyse und Erforschung neuer Technologieansätze (Abwasserseite)
  • zur Vermeidung des Klärschlammanfalls
  • zur stofflichen und  energetischen Verwertung
  • zur Nährstoffrückgewinnung aus Klärschlämmen

eine Aussage getroffen werden können, inwieweit eine interkommunale Zusammenarbeit Fortschritte hinsichtlich ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte ermöglicht.

Projektleiterin ist Frau Prof. Dr. Hehenberger-Risse.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms INTERREG V, Ziel ETZ Freistaat Bayern - Tschechische Republik 2014 - 2020 durch die Europäische Union gefördert.

   

Hybridisierung in der Value Chain: Vom Systemlieferanten zum Kollaborationsexperten (HyValue)

Das Ziel von HyValue ist die Entwicklung eines Konzepts für kollaborative Dienstleistungsarbeit und damit eines neuen Geschäftsmodells für Systemzulieferer in der Automobilbranche: das Modell des „hybriden
Kollaborationsexperten“. Am Beispiel des Produktentwicklungsprozesses in der Automobilbranche wird eine interaktive adaptierbare Kollaborationsplattform durch die beteiligten Beschäftigten im
Wertschöpfungssystem gemeinschaftlich gestaltet und erprobt. Das Ziel des Teilprojekts „Adaptives und hybrides Vorgehensmodell zur Steuerung der Kollaborationsprojekte“ ist die Entwicklung und prototypische Implementierung eines adaptiven und hybriden Vorgehensmodells in Form eines Prozessmodells, das sich an spezifischen Parametern (z.B. Teamgröße, Entwicklungsmodell, Schnittstellen, Liefergegenstände) orientiert.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Holger Timinger.

Das Vorhaben (HyValue, 02L 178061) wird im Rahmen des Programms Zukunft der Arbeit
vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

   

Landshuter Zertifikatsstudium - Individualisiertes weiterbildendes Zertifikatsstudium im Modulbaukasten-System

Ziel soll die Modularisierung und Zusammenstellung von verschiedenen zum Großteil bereits entwickelten Angeboten im Weiterbildungsbereich der Hochschule Landshut zu Zertifikatstudiengängen sein. Die Weiterentwicklung der Weiterbildungsangebote soll nach dem strukturellen Prinzip eines Modulbaukasten-Systems erfolgen. Studierende sollen dabei in größerem Maße in die Lage versetzt werden, einzelne Weiterbildungsmodule bzw. Modulkombinationen individuell zusammenzustellen und für sich inhaltlich sinnvoll zu kombinieren. Gleichzeitig sollen sie die Möglichkeit erhalten, bei Einhaltung bestimmter Bedingungen kumulativ einen Masterabschluss zu erhalten.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Karl Stoffel.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms Stufenweiser strategischer Ausbau der wissenschaftlichen Weiterbildung und des lebenslangen Lernens (STEPS 2018) vom StMWK gefördert.

   

Ines Selma ‒ Integriertes ElektroantriebsSystem mit skalierbarer Elektronik und Maschine

Im Projekt soll ein modulares und damit bedarfsgerecht adaptierbares Antriebssystem entwickelt werden, bei dem diese Komponentenkette vollständig und aus einer Hand abgebildet wird. Basis bildet ein von den Antragsstellern neu entwickeltes Konzept einer modular aufgebauten und in ihrer Leistung leicht skalierbaren Axialflussmaschine mit integrierter, multiphasiger Leistungselektronik. Für die Regelung soll ein intelligentes Microcontrollerkonzept mit hoher Abtastrate und adaptiver, selbstoptimierender Steuerstrategie für das Antriebssystem entwickelt werden.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms Elektronische Systeme Bayern vom StMWi gefördert.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Alexander Kleimaier.

   

Innovationslabore für Studierende

Mit dem IoT Innovationslabor möchten wir die Studierenden auf die Entwicklung und den Einsatz von IoT-Technologien vorbereiten. Dabei betrachten wir bewusst eine Vielzahl verschiedener Domänen, wie Smart City, Smart Agriculture, eHealth, Smart Water, Smart Energy und Smart Building. Dadurch sollen Studierende die Kompetenzen erwerben, welche für die Berufs- sowie Gründerwelt in Bezug auf Industrie 4.0 immer wichtiger werden, also insbesondere:
- zu verstehen, was IoT ist
- Nutzen, Potenzial und Risiken der IoT einzuschätzen
- Praxiserfahrung in der agilen Softwareentwicklung für IoT zu erlangen
- Lösungsideen zu erproben und agil Proof-of-Concepts zu entwickeln
- Sicherheitskonzepte für IoT eigenständig zu entwickeln, experimentell zu testen und anzuwenden.

Das Innovationslabor wird vom Zentrum Digitalisierung Bayern mit Mitteln des StMWi gefördert.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Abdelmajid Khelil.

   

InTenZ - Intensive Nachtrocknung von Komponenten für Lithium-Ionen-Zellen in diskontinuierlichen Trockenöfen

Nach der Beschichtung und Bandtrocknung der Anoden- und Kathodenfolien werden diese zu Coils gewickelt. Diese sogenannten Wickel mit Gewichten zwischen 35 bis 125 Kg werden in einem nachfolgenden Prozess in Trocknungskammern behandelt. Ziel ist es, die Wickel nachzutrocknen und Restfeuchten in geringen ppm Bereich zu erzielen.  Aus den Untersuchungen soll am Ende des Projektes eine bestmögliche Trocknungsmethode abgeleitet werden.

Das Projekt wird im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung vom BMWi gefördert.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger.

   

iSLT.NET - Netzwerk für intelligente, modulare Sonderladungsträger Teilvorhaben: Konzeption des modularen Baukastensystems sowie der Prozesse und Dienstleistungen des Netzwerks für intelligente, modulare Sonderladungsträger

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, technische Lösungen für die Gestaltung und den Ein-satz von intelligenten, modularen Sonderladungsträgern im Produktionsnetzwerk zu entwi-ckeln und die Potenziale von produkt- und datenbasierten Dienstleistungen für alle Akteure in der Ladungsträger-Supply-Chain zu untersuchen und nutzbar zu machen. Dazu sollen hybride Geschäftsmodelle als unternehmensübergreifende Dienstleistungs- und Betreiberkonzepte entwickelt sowie deren Anwendbarkeit in ersten Pilotanwendungen belegt werden. Der zentrale Ansatzpunkt  liegt dabei in der integrierten Nutzung von Basistechnologien des Internet of Things (Sensor- und Kommunikationstechnologien) und der Entwicklung eines Netzwerks für intelligente, modulare Sonderladungsträger (iSLT).

Projektseiter ist Herr Prof. Dr. Sebastian Meißner.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms Digitale Technologien für die Wirtschaft (PAiCE) vom BMWi gefördert.

   

KIP - Kompetenznetzwerk Intelligente Produktionslogistik (EFRE)

Das im Rahmen von Forschungskooperationen mit der regionalen Wirtschaft aufzubauende „Kompetenzzentrum Intelligente Produktionslogistik“ hat das Ziel die Effizienz der internen Logistikprozesse durch die Möglichkeiten der Industrie 4.0 weiter steigern. In der Verknüpfung von schlanken Referenz-Logistikprozessen (Lean Logistics) mit intelligenter Steuerung werden erhebliche Produktivitätspotenziale gesehen. Innerbetriebliche Referenz-Logistikprozesse sollen auf Basis des Betriebszustandes des Logistiksystems durch die vollständige informationstechnische Durchdringung in Echtzeit unmittelbar und bedarfsgerecht adaptiert und gesteuert werden können.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Markus Schneider.

Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) Ziel "Investition in Wachstum und Beschäftigung" Bayern 2014-2020 durch die Europäische Union gefördert.

   

KME - 2nd-Life

Die Projektpartner erarbeiten eine Schnellbewertung von gebrauchten Lithium-Traktionsbatterien (LITB) auf Grundlage von historischen Batterie-Management-System-Daten (BMS-Daten). Durch die Schnellbewertung sollen bei der Auswahl gebrauchter Lithium Akkumulatoren für ein 2nd-Life Stromspeichersystem Arbeit, Zeit und Kosten reduziert werden. Weiterhin wird eine Ansteuerung für Stromspeichersysteme entwickelt, die nichtlineare Alterungsprozesse aus 1st- und 2nd-Life Systemen analysiert und im Ansteuerbetrieb berücksichtigt.
Der Bewertungsprozess konzentriert sich dabei nicht nur auf die verbleibende Restkapazität, sondern berücksichtigt weiterhin den Betriebsmodus, die Betriebsumgebung sowie weitere einschlägige Ereignisse, welche die Batterie in der 1st-Life Anwendung geprägt haben.
Im Laufe des Projekts werden Batteriemodule unterschiedlicher Hersteller untersucht. Darauf aufbauend soll die Bewertungs- und Ansteuertechnologie so definiert werden, dass der Großteil der am Markt befindlichen Akkumulatoren aus Elektrofahrzeugen betrachtet werden kann.
Um den Anforderungen, wie z.B. hohen Lastspitzen, im künftigen Betrieb des 2nd-Life-Speichersystems ohne Bedenken im Hinblick auf nichtlineare Alterungsprozesse gerecht zu werden, wird im Controlling- und Maintenance System die Möglichkeit implementiert, 2nd-Life Akkumulatoren in Kombination mit 1st-Life Akkumulatoren zu betreiben. Ein entsprechender Hybrid-Speicher (Kombination von 1st- und 2nd-Life Akkumulatoren) soll im Rahmen dieses Projekts prototypisch konfiguriert werden.

Das Projekt wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand vom BMWi gefördert.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Sascha Hauke.

   

KMU / Mittelstand 4.0 - Knowhow Offensive Industrie 4.0. für den Mittelstand

Im Projekt sollen drei Ziele verfolgt werden:
1. Kompetenzplattform: Auf Unternehmensebene mit Nutzern und Anbietern, Forschung und Hochschulen, Qualifizierung- Ziel Bedarfe und Nachfrage/ Kompetenzen vermitteln und verbinden
2. Transferprogramm mit 2 Ausrichtungen: einzelbetrieblicher Zugang, schrittweise Heranführung und use cases schaffen sowie mit Betrieben Agenda entwickeln; breiter Transferzugang zum Thema: Über Veranstaltungen, Firmenbesuche und Workshops möglichst breit Themen aufzeigen und anstoßen, um Interesse zu wecken und Unternehmen um Themen bspw. in Richtung ERFA zu clustern (peer- learning)
3. Knowhowoffensive: Aus der Projektarbeit soll als Kern intelligentes Modell entwickelt und erprobt werden, das Leuten die im Betrieb stehen (relevante Produktionsmitarbeiter, Betriebsleiter, etc.) Knowhow und Lösungskompetenz an die Hand gibt, um selbst Umsetzungen zu initiieren.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms INTERREG Österreich – Bayern 2014-2020 (Ziel 2, Transferagenda und Forschungsagenda) von der Europäischen Union gefördert.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Markus Schneider.

   

LoCoTroP - Low-cost Trockenbeschichtung von Batterieelektroden für energieeffiziente und umweltgerechte Produktionsprozesse

Im Projekt LoCoTroP erfolgt die Entwicklung einer innovativen Produktionstechnologie von Batterieelektroden mit einem  Trockenbeschichtungsverfahren. Bei gleichbleibender elektrochemischer Performance resultiert daraus eine signifikante Senkung der Produktionskosten sowohl durch geringere Investitionskosten für die Produktionsanlagen, höhere Durchlaufgeschwindigkeiten als auch durch den Verzicht auf die Lösungsmittel im Betrieb. Letzteres sowie erhebliche Energieeinsparung im Prozess durch Wegfall des Trocknerbetriebes führt zu einer erheblichen Einsparung von Ressourcen in der Zellproduktion, zur Verringerung der Umweltbelastung und zu vereinfachten umweltrechtlichen Genehmigungsverfahren für Batteriefabriken.

Das Projekt wird vom BMBF mit Mitteln aus dem Energie- und Klimafonds gefördert.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger.

   

LTM - Labor und Technikum für biologische Methanisierung

Im Projekt wir die Errichtung eines Labors für mikrobiologische Methanisierung durchfgeführt und eine lnfrastrukur für gemeinsame Forschung im Bereich saisonaler Energiespeicherung (Power2Gas) entwickelt. Ferner dient das Projekt dem Ausbau des TZE mit Zielrichtung zur Abwicklung von vermehrt industriell geförderten Projekten, wodurch die Generierung einer regionalen Wertschöpfung durch wissenschaftliche Unterstützung prototypischer Vorhaben in Niederbayern forciert wird.

Projekltleiter ist Herr Dr. Reinhart Schwaiberger.

Das Projekt wird vom StMWi gefördert.

   

n2m / nano2macro

Die Regionen Oberösterreich (OÖ), Salzburg Land (SL), Niederbayern (NB) und Oberbayern (OB) zeichnen sich durch eine starke grenzüberschreitende Wirtschaft im Leichtbau aus, besonders im Bereich Produktionstechnologien, als Zulieferer für die Fahrzeugindustrie oder im Maschinenbau. Wichtige gemeinsame Herausforderungen in diesem Bereich, die insbesondere die Forschung an den Hochschulen tangieren, resultierten aus den Zielen der Strategie Europa 2020 nach einem intelligenten, nachhaltigen und integrativen Wachstum. Hierzu zählen insbesondere:

  • Stete Senkung der CO2-Emission der Fahrzeugflotte
  • Forderung nach Werkstoffkonzepten mit steigendem Recyclinganteil
  • Steigerung der Zahl der Beschäftigten durch bessere Rahmenbedingungen für hochwertige, hocheffiziente
  • Forschung und Entwicklung auf Basis der Nutzung von Synergien


Die HAW Landshut hat auf diese Forderungen mit der Gründung des Kompetenzzentrum Leichtbau (LLK), des Leichtbau-Clusters (110 Partner; regelmäßige Kolloquien) und neuen Studienschwerpunkten reagiert. Mit verschiedenen Prüfanlagen (statische, dynamische, mehraxiale, bildgebende, thermische) und Fertigungsverfahren (z.B. Harzinjektion, Kleben) hat das LLK das Potenzial, den  Herausforderungen entsprechende verbesserte Werkstoffkonzepte zu erschließen. Um dies nachhaltig umsetzen zu können benötigt das LLK eine Erweiterung der Fertigungstechnologien (u.a. Lasermaterialbearbeitungsanlage zum Laserstrahlschweißen und Laserauftragschweißen von TiAl und Mg, sowie einer Heizpresse zum Warmumformen von Magnesiumblechen und als Ergänzung zur vorhanden T-RTM-Anlage (Thermoplastic Resin Transfer Moulding). und Kompetenzen zur Synthese und Charakterisierung auf der Nano- und Mikroebene. Der Fachbereich Materialforschung und Physik der Universität Salzburg (PLUS) besitzt eine international ausgewiesene Expertise in der Erstellung von Synthese–Struktur–Eigenschaftsbeziehungen von Nano- und Hybridmaterialien sowie Ober-/Grenzflächen; Aspekte, die im Leichtbau zunehmend an Bedeutung gewinnen. Um die auftretenden Fragestellungen beantworten zu können, ist ein Ausbau analytischer Core-Facilities nötig (u.a. TEM (Transmissionselektronenmikroskop)).
Projektziele

Durch Zusammenarbeit des LLK und der PLUS sollen Erkenntnisse aus der physikalisch-chemischen Grundlagenforschung in verbesserte Werkstoffe und Produkte übertragen (anwendungsnahe Forschung) und damit die gesamte Wertschöpfungskette abgedeckt werden. Um diesen Anspruch umzusetzen, beteiligen sich am geplanten Zentrum 11 ProfessorInnen der PLUS und HAW Landshut.

Das Projet wird im Rahmen vom INTERREG V-A Programm Österreich - Bayern 2014-2020 durch die Europäische Union gefördert.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Otto Huber.

   

PRAGUE II - Self Service Konfiguration von Projektmanagement-methode und -werkzeug

Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll ein Ansatz sowie entsprechende Softwarewerkzeuge für ein adaptives hybrides Projektmanagement entwickelt werden. Das Vorhaben ist ein Beitrag zur Digitalisierung projektbezogener Unternehmensabläufe. Konkret wird ein Service-Consulting-Ansatz entwickelt, der einerseits methodisch die Adaption ermöglicht und andererseits digitale Bera-tungsdienste zur Konfigurationsunterstützung bereitstellt. Somit kann das KMU anhand wesentlicher Einflussfaktoren, wie z.B. Projektgröße, Möglichkeit zur inkrementellen Lieferung, etc. sowohl Projektmanagementmethode als auch das Projektmanagementsoftwarewerkzeug optimal anpassen.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Christian Seel.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms KMU innovativ vom BMBF gefördert.

   

Safe AERIAL

Ziel des Projektes ist die Datenkommunikation in der Luftrettung so zu optimieren, dass zunächst die für die medizinischen Geräte im Rettungshubschrauber erkennbaren optischen Alarme im Rahmen der Geräteüberwachung an Bord zusätzliche akustische Unterstützung erhalten. Dabei sollen die Ereignisse, die von verschiedenen medizinischen Geräten bis dato jeweils eigenständig als Dokumentationssystem aufgezeichnet werden, zusammengeführt und an ein zentrales Geräteüberwachungssystem übermittelt werden. Dieses Gesamtsystem ist im Zuge des Projektes so zu entwickeln, dass jedes Ereignis an einem an das System angeschlossenen Gerätes vom medizinischen Rettungspersonal eindeutig über ein akustisches Signal identifiziert und dem jeweiligen Gerät zugeordnet werden kann. Im nächsten Schritt sollen die zusammengeführten Daten in Echtzeit bereits während des Fluges an das anzufliegende Krankenhaus weitergegeben werden. Das Personal in der Notaufnahme erhält so bereits während des Transportes aktuellste Infos über den Gesundheitszustand des Patienten und wird dadurch in die Lage versetzt, schneller und zielgerichteter eine entsprechende Therapie einzuleiten und Leben zu retten.

Das Projekt wird im Rahmen des Forschungsprogramm "Medizintechnik“ (BayMED) vom StMWi gefördert.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Guido Dietl.

   

Schnelle Leistungselektronik mit niederinduktiver Aufbautechnik - SchLAu

Im Projekt wird eine Aufbautechnologie für GaN/SiC-Halbleitermodule entwickelt, die schnelles Schalten bei hohen Taktfrequenzen ermöglicht.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms Elektronische Systeme in Bayern vom StMWi gefördert.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Alexander Kleimaier.

   

SchutzNorm: Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit - Normalitätskonstruktionen von Gewalt und Sexualität von Jugendlichen

Das Verbundvorhaben SchutzNorm soll Normalitätskonstruktionen von Gewalt und Sexualität in der Kinder- und Jugendarbeit analysieren, um mit Jugendlichen, Fachkräften und Ehrenamtlichen zu erarbeiten, welche Herausforderungen für Schutzkonzepte sich für die Kinder- und Jugendarbeit ergeben. Schutzkonzepte sind Teil eines Organisationsentwicklungsprozesses mit dem Ziel die Prävention von sexueller Gewalt, die Intervention in sexualisierte Gewaltverhältnisse und die Aufarbeitung von sexueller Gewalt in der jeweiligen Organisation zu ermöglichen und im je spezifischen soziogesellschaftlichen Zusammenhang zu verorten. In den aktuellen Forschungen und Entwicklungen zu Schutzkonzepten ist aber ungeklärt, wie und in welchem Umfang Konzepte zu Sexualität und Sexualpädagogik Eingang finden.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms Sexuelle Gewalt in pädagogischen Kontexten vom BMBF gefördert.

Projektleiterin ist Frau Prof. Dr. Mechthild Wolff.

   

SHELTER - Begleitete und unbegleitete geflüchtete Minderjährige - Rahmenbedingungen und Schutz in Organisationen, Verständnis für Traumafolgen und psychische Belastungen.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines E-Learning Curriculums zur (Weiter-)Qualifikation von Fachkräften, die für die Betreuung und Versorgung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen verantwortlich sind.
Das E-learning Curriculum untergliedert sich in drei Online-Kurse, die Fachpersonen, aber auch Ehrenamtliche, informieren und qualifizieren sollen, (1) junge Flüchtlinge bei der Bearbeitung von traumatischen Erfahrungen und psychischen Belastungen zu unterstützen, (2) mit selbst- und fremdgefährdenden Verhalten der jungen Flüchtlinge adäquat umzugehen und (3) Schutzkonzepte in Organisationen zu entwickeln, die junge Geflüchtete betreuen. Die Kurserstellung wird von einem Forschungsdesign begleitet, in dem der Kompetenzerwerb durch die Kursbearbeitung erfasst und evaluiert wird.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms Digitale Medien in der beruflichen Bildung vom BMBF gefördert.

Projektleiterin ist Frau Prof. Dr. Mechthild Wolff.

   

SurfaLIB - Prozessieren und elektrochemische Performance von strukturierten Dickschichtelektroden auf modifizierten Stromableiterfolien

Im Projekt SurfaLIB werden Verfahren zur Oberflächenmodifizierung der Substratfolien und der Aktivmaterialschichten untersucht, welche die Verbesserung der Leistungsparameter und die Senkung der Herstellkosten von Lithium-Ionen Batterien zum Ziel haben. Die HAW Landshut bearbeitet einen teilautomatisierten Herstellungsprozess von Lithium-Ionen Zellen und kann diesen vollständig im Labormaßstab abbilden. Die Ansatzgrößen bei der Elektrodenherstellung liegen im niedrigen Kilogrammmaßstab und ermöglichen eine kontinuierliche Beschichtung der Ableiterfolien bis zu ca. 30 Metern. Innerhalb des Projekts SurfaLIB nimmt die HAW eine wichtige Schnittstellenfunktion bei der Beschichtung von Kollektorfolien ein. Ein wesentliches Ziel in SurfaLIB ist die Herstellung von Dickschichtelektroden auf modifizierten Kollektorfolien.

Projektleiter ist Herr Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger.

Das Projekt wird im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung vom BMWi gefördert.