SafeBat
Sichere und nachhaltige Energiespeicher für den Rettungsdienst und Katastrophenschutz

Projektdauer
01.01.2026 - 30.06.2028
Förderprogramm
Förderkennzeichnung
BA0100381
Gefördert durch
Abteilung für Wirtschaft, Tourismus und Gemeinden
Internationales Projekt
Beteiligte Personen
Projektleitung Hochschule Landshut:
Prof. Dr. Christina Toigo
Wissenschaftliche Mitarbeitende:
Maximilian Hettler
SafeBat
Sichere und nachhaltige Energiespeicher für den Rettungsdienst und Katastrophenschutz
Das Projekt SafeBat erarbeitet sichere, nachhaltige und wirtschaftliche Batteriespeicherlösungen für Rettungsdienste und kritische Infrastruktur im Programmraum. Angesichts wachsender Herausforderungen wie steigende Energiebedarfe, Extremwetterereignisse und der Notwendigkeit einer nachhaltigen Notstromversorgung, ist das Projektziel, fossile (Not-)Stromsysteme in mobiler und stationärer Form durch emissionsfreie, resiliente und intelligente Energiespeicher zu ersetzen, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen und CO2-Emissionen zu senken. Gerade Rettungsdienste und Katastrophenschutz stehen vor der gemeinsamen Herausforderung, ihre Energieversorgung möglichst krisensicher zu gestalten.
Durch den Aufbau eines digitalen Energiemanagementsystems wird die Nutzung von Batteriespeichern optimiert und die Einbindung erneuerbarer Energien erleichtert. Das Projekt kombiniert die Expertise von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in diesem Bereich und leistet einen entscheidenden Betrag zur Dekarbonisierung und resilienter Energieversorgung in kritschen Infrastrukturen. So befinden sich beiderseits der Grenze innovative Unternehmen mit Fokus auf die Entwicklung von Batteriespeichersystemen, welche sich neue Zielgruppen erschließen müssen. Somit trägt das Projekt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Unternehmen zu
stärken. Andererseits sind in beiden Ländern unterschiedliche Rettungsdienstunternehmen aktiv und betreiben neben Notfallrettung und Krankentransport auch Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Durch eine öffentliche Beauftragung steigt dementsprechend auch hier der Bedarf an nachhaltigen Lösungen. Neben der technischen Entwicklung stehen grenzüberschreitender Wissenstransfer, Schulungen für Unternehmen und Rettungsdienste sowie die Stärkung der regionalen Wirtschaft im Fokus.
Die wichtigsten Outputs des Projekts umfassen:
- Technologische Verbesserungen von Batteriesystemen, insbesondere in den Bereichen Sicherheit und Brandschutz
- Workshops und Schulungsprogramme für Rettungsdienste und weitere relevante Unternehmen im Bereich kritscher Infrastruktur, um einerseits das Wissen für Energiespeicher zu vertiefen und andererseits Fachkräfte für den sicheren Einsatz zu qualifizieren
- Case- Studies für den stationären und mobilen Betrieb von Batteriespeichern für konkrete Anwendungsfälle
