Studierende der Fakultät Informatik entwickeln gemeinsam mit dem Motoriklabor der LA-Regio Kinderklinik St. Marien eine VR-Anwendung, die den Laborraum in naturinspirierte Umgebungen wie Wiese, Schotterweg oder Steg verwandelt. Ziel ist es, herauszufinden, wie sich das Gangbild von Kindern in virtuellen Szenarien verändert und ob sich daraus neue Erkenntnisse für Diagnostik und Therapie ableiten lassen. Nach einem ersten Projektposter beim Innovationsforum Medizintechnik am 2. Juli 2026 folgen nun praktische Testtermine mit Studierenden und Demo-Kindern direkt im Labor.
Das Motoriklabor gilt als das einzige klinische 3D-Motoriklabor Niederbayerns und erfasst auf einer 14 Meter langen Gehstrecke mittels elf Kameras, vier Kraftmessplatten und weiterer Sensorik feinste Bewegungsdetails.
„Die Studierenden müssen eine kindgerechte virtuelle Welt erschaffen und gleichzeitig die besonderen Anforderungen der klinischen Ganganalyse sowie die technischen Herausforderungen der VR-Entwicklung meistern", erklärt Prof. Dr. Christopher Auer, Professor für Mixed Reality an der Hochschule Landshut und wissenschaftlicher Projektpartner.
Für die Studierenden bedeutet das Projekt dabei Forschung zum Anfassen: Sie testen ihre virtuellen Umgebungen direkt im klinischen Alltag – gemeinsam mit dem Team des Motoriklabors und Kindern vor Ort.

