An der Hochschule Landshut fand am 24. Juni 2026 das Landshuter Business Management Forum statt. Die neunte Ausgabe des von Prof. Dr. Michael Bürker gegründeten Formats stand unter dem Titel „Arbeitswelt im Umbruch – Herausforderungen und Perspektiven für das Personalmanagement“. Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft diskutierten gemeinsam mit Dozierenden eine zentrale Frage: Wie kann Personalmanagement heute funktionieren, wenn sich Rahmenbedingungen immer schneller verändern?
KI längst im Alltag angekommen
Einigkeit bestand darin, dass die Künstliche Intelligenz (KI) längst im Alltag vieler Unternehmen angekommen ist. Besonders intensiv wurde der Einsatz von KI im Recruiting diskutiert – von automatisierten Vorauswahlen bis hin zu datenbasierten Personalentscheidungen. Gleichzeitig wurde betont, dass der persönliche Kontakt im Bewerbungsprozess und in der Mitarbeiterbindung weiterhin eine wichtige Rolle spiele.
Konkrete Beispiele aus der Praxis
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Alexander Kumpf, Dekan der Fakultät Betriebswirtschaft – Business School. Er betonte die Bedeutung des engen Austauschs zwischen der Hochschule Landshut und der Wirtschaft, um Studierende auf reale Herausforderungen vorzubereiten.
In der Keynote sprach Andreas Schwaiger (Texas Instruments) über Transformative Trends und Future Skills. Bei seinem Ausblick auf die aktuelle Arbeitsmarktsituation wurde schnell deutlich, dass sich die Anforderungen an Mitarbeitende insbesondere hin zu digitalen Kompetenzen und einer höheren Agilität verschoben haben.
An der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen neben ihm teil:
- Anna Sponsel (BMW-Werk Landshut)
- Christiane Parzefall (Schneider Electric)
- Prof. Dr. Valentina Speidel (Hochschule Landshut)
Moderation: Prof. Dr. Robin Hau (Hochschule Landshut)
Überraschung für Prof. Dr. Valentina Speidel
Die Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Valentina Speidel, wurde gegen Ende der Veranstaltung mit einer Ehrung überrascht. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Michaela Wirtz betrat die Bühne und würdigte Speidels jahrelanges Engagement für die Hochschule Landshut. Sie verwies dabei auf verschiedene akademische Rollen und stellte abschließend fest: „Am meisten schätze ich deinen Humor, der uns selbst in arbeitsintensiven Phasen immer wieder Leichtigkeit gegeben hat“.
Hintergrund ist, dass Speidels Amtszeit als Vizepräsidentin für Studium und Lehre zum Ende des Sommersemesters 2026 endet und sie anschließend in den Ruhestand eintritt.
Fotos: Hochschule Landshut
(frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)




