Im Seminar „Konzepte für Vielfalt“ des Masterstudiengangs Diversität gestalten haben Studierende ihre Arbeitsgruppenergebnisse vorgestellt. Die Aufgabe der AGs der Studierenden bestand in diesem Semester darin, Ansatzpunkte zu erarbeiten, wie die Fachberatungsstelle für queere Menschen in Niederbayern up2u ihr Schutzkonzept aus einer diversitätssensiblen Perspektive weiterentwickeln kann.
Im Rahmen des Seminars wurde in zwei Arbeitsgruppen zu den Schwerpunkten gearbeitet: Gefährdungsanalyse und Beschwerdeverfahren. Zu den Empfehlungen der Studierenden gehörte u.a. ein Fragenkatalog für eine regelmäßige Selbstanalyse sowie konkrete Vorschläge für das niederschwellige Einholen eines regelmäßigen Feedbacks der Adressatinnen und Adressaten. Zum Thema Beschwerdeverfahren erarbeiteten die AG der Studierenden u.a. einen Text, in dem das Beschwerdeverfahren in einfacher Sprache erläutert wurde und in dem auch das Selbstverständnis der Beratungsstelle zu Beschwerden zum Tragen kam. Grundsätzlich wurde zum Thema Diversität eine vielfältigere Repräsentanz älterer und behinderter Menschen auf der Homepage der Beratungsstelle angeregt. Die Darstellung vielfältiger Menschen auf der Homepage könne dazu beitragen, dass sich alle queeren Personen angesprochen fühlen. Lena Steiger von up2u war bei der Präsentation zugegen und bedankte sich für die vielen konkreten praxisnahen Vorschläge der Studierenden. Geleitet wurde das Seminar von Prof. Dr. Mechthild Wolff.
