Die Hochschule Landshut hat im Juli 2026 ihre internationalen Partnerschaften in Taiwan, China und Vietnam weiter ausgebaut. Die Delegation stand unter der Leitung von Prof. Dr. Marcus Jautze (Vizepräsident für Transfer und Internationales) wurde begleitet von Maria Mehlhaff (Leiterin International Office), Prof. Dr. Peter Scholz (Dekan Informatik), Prof. Dr. Petra Tippmann-Krayer (Dekanin ET/WI), Prof. Dr. Markus Kühnel (Dekan Soziale Arbeit), Prof. Dr. Dagmar Schuller (AI-Professorin) sowie den beiden Auslandsbeauftragten Prof. Dr. Monique Ritter und Prof. Dr. Walter Fischer.
Die Reise machte vor allem eines deutlich: Die Partnerhochschulen in Asien möchten die Zusammenarbeit mit der Hochschule Landshut weiter ausbauen und bieten dafür hervorragende Voraussetzungen.
Taiwan: Moderne Studienangebote und digitale Zukunftsthemen
An der National Taipei University (NTPU) erlebte die Delegation eine junge, dynamische Universität mit starkem Fokus auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Medien. Besonders beeindruckend waren die vielfältigen Lehrangebote zu den Themen Künstliche Intelligenz und digitale Transformation. „Die NTPU bietet starke digitale Module wie AI & Big Data, Digital Transformation und Smart Devices“, betont der Dekan der Fakultät Informatik Prof. Dr. Peter Scholz. Für Landshuter Studierende eröffnen sich hier attraktive Möglichkeiten – von Medienprojekten bis hin zu innovativen Technologien.
China: Bewährte Partnerschaften und neue Impulse
In Shanghai und Shenzhen zeigte sich, wie eng die Zusammenarbeit bereits ist – und wie viel Potenzial für den weiteren Ausbau noch besteht. Die Shanghai Normal University bestätigte das erfolgreiche Double-Degree-Modell im Bereich Automotive Engineering, das seit Jahren Studierenden beider Hochschulen neue Wege eröffnet. „Wir sind sehr froh unsere langjährige Beziehung mit der Shanghai Normal weiter ausbauen zu können. Diese Partnerschaft wird uns helfen, Engineering in einer globalen Perspektive weiterzudenken und neue Impulse für beide Hochschulen zu setzen“ so die Dekanin der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen Prof. Dr. Petra Tippmann-Krayer.
In Shenzhen beeindruckten die modernen Labore und die starke Vernetzung mit großen Technologieunternehmen wie Huawei, Baidu, Siemens und Tencent. Besonders interessant: ein Ausbau der Zusammenarbeit mit dem sehr innovativen und auf den deutschen Markt fokussierten Sino-German College of Intelligent Manufacturing sowie die Zusammenarbeit im Bereich der Sozialen Arbeit (Community Work und Demografie).
Das Shanghai Technical Institute of Electronics and Information (STIEI) bot der Delegation einen tiefen Einblick in sein praxisorientiertes Ausbildungsmodell („CBDH“) mit starken Unternehmenskooperationen, das seit Jahren erfolgreich mit der Hochschule Landshut läuft. „Die CDBH ist ein Erfolgsmodell im Bereich der Dualen Bildung in China, mit fast 10.000 Absolventinnen und Absolventen seit 2001 und einer Beschäftigungsrate von über 98 %“, unterstrich die Präsidentin der STIEI. Seit vielen Jahren gibt es einen regen Austausch mit Studierenden der Hochschule Landshut, die in den innovativen Laboren der STIEI ihr Praktikum absolvieren. Die Delegation besichtigte moderne Labore und diskutierte neue Austauschformate, darunter zweiwöchige Kurzprogramme und Praktika in Landshut und Shanghai.
Vietnam: Neue Partnerschaften mit großer Zukunft
Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch der Vietnamese-German University (VGU). Die VGU verfügt über moderne Labore, große Kapazitäten für Austauschstudierende und ein starkes Interesse an einem gemeinsamen AI-Bachelor-Studiengang mit der Fakultät Informatik sowie einem Double Degree Logistics. Hierzu finden zeitnah weitere Gespräche statt.
Auch das Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT) Vietnam überzeugte mit seinem modernen Campus, internationalem Flair und einem breiten englischsprachigen Studienangebot. Die schon seit Jahren bestehende Partnerschaft ist besonders für die Fachbereiche Business / MBA, Art & Design sowie Architektur attraktiv, da das Institut in diesen Disziplinen ausgezeichnete Rankings erzielt.
Internationale Perspektiven: Mehr Chancen für Studierende
Die Delegation kehrte mit vielen konkreten Ideen zurück: neue Austauschprogramme für Studierende und Gastdozierende und gemeinsame Studienangebote.
Vizepräsident Prof. Dr. Marcus Jautze fasste die Delegationsreise zusammen: „Wir kamen zu Freunden und bauen diese bestehenden Beziehungen weiter aus. Die Reise hat gezeigt, wie groß das Interesse an einer vertieften Zusammenarbeit mit der Hochschule Landshut ist. Wir haben zahlreiche konkrete Schritte vereinbart, die unsere internationale Strategie nachhaltig stärken werden.“
Fotos: Hochschule Landshut
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