Prof. Dr. Alexander Herzner moderierte die Session zum Thema „Common-Good-Oriented Management Strategies“, in der eine Frage im Mittelpunkt stand: Für wen ist Wirtschaften eigentlich gut? Die Beiträge reichten von der praktischen Umsetzung der Donut-Ökonomie in Unternehmen über eine Neuinterpretation der Balanced Scorecard aus Sicht der Gemeinwohl-Ökonomie bis hin zu kolumbianischen BIC-Unternehmen, die technisches Engagement mit gemeinwohlorientierter Führung verbinden, sowie Schnittstellen zwischen ESG und Qualitätsmanagement. Allen Beiträgen lag laut Prof. Herzner eine gemeinsame Beobachtung zugrunde: Klassische Management-Werkzeuge stammen aus einer anderen Zeit und haben ihre Stärken, müssen jetzt aber neu gedacht und angepasst werden.
Auch Studierende des Masterstudiengangs Nachhaltigkeit und Transformation der Hochschule Landshut nutzten die Konferenz als Bühne: Saskia Rimat, Katharina Schlecht und Stephanie Mennle stellten ihr Projekt „Vision Landshut 2045“ vor – die Idee einer gemeinwohlorientierten Stadt, die das Wohlergehen der Menschen ins Zentrum stellt. Für die drei war es bereits ihr zweiter Konferenzauftritt, den sie souverän meisterten.
Die ECGIC 2026 stand unter dem Motto „Transforming towards a Fair and Sustainable Economy – Shared Responsibility of Science and Practice“ und brachte Forschende, Praktikerinnen und Praktiker sowie Studierende aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Veranstaltet wurde sie von der OTH Amberg-Weiden gemeinsam mit der Westböhmischen Universität Pilsen, dem Zentrum Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern (BayZeN) und dem internationalen Verband der Gemeinwohl-Ökonomie (ECOnGOOD).
Fotos: Hochschule Landshut (frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)
Bild 1: Die Studierenden des Masterstudiengangs Nachhaltigkeit und Transformation (v.l.) Stephanie Mennle, Saskia Rimat und Katharina Schlecht mit Prof. Dr. Alexander Herzner
Bild 2: Tagungsteilnehmer/innen der ECGIC 2026, links Prof. Dr. Alexander Herzner

