Am 21. Mai 2026 besuchten die Studierenden des 4. Semesters Bauingenieurwesen der Hochschule Landshut unter der Leitung von Prof. Thomas Ziegler das „bam | Asphaltmischwerk Rosenau“ der Bayerischen Asphaltmischwerke. Ziel der Exkursion war es, die wesentlichen Prozessschritte der Asphaltproduktion unmittelbar vor Ort kennenzulernen und die theoretischen Inhalte aus dem Modul mit praktischen Abläufen in der Mischanlage zu verknüpfen.
Im Mittelpunkt der Besichtigung stand die Führung über das Firmengelände und durch die Anlage mit der Vorstellung und Erläuterung aller zentralen Schritte bei der Herstellung von Asphaltmischgut. Dabei erhielten die Studierenden einen anschaulichen Überblick über die Materiallogistik, die Aufbereitung der Gesteinskörnungen, die Dosierung der einzelnen Bestandteile sowie die Mischprozesse in der Anlage.
Ein besonderes Augenmerk lag auf der Wiederverwendung von Ausbauasphalt. Gerade dieser Aspekt verdeutlichte eindrucksvoll, welche zentrale Rolle Asphalt im Kontext des ressourcenschonenden und kreislauforientierten Bauens einnimmt. Als Baustoff mit einem der höchsten Wiederverwendungsgrade leistet Asphalt einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung vorhandener Rohstoffe im Straßenbau.
Die Exkursion zeigte damit anschaulich, dass moderner Straßenbau nicht nur von bautechnischem Know-how, sondern ebenso von effizienten Stoffkreisläufen und einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen geprägt ist. Für die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure bot der Besuch eine wertvolle Gelegenheit, die in der Vorlesung behandelten Grundlagen der Asphalttechnologie mit den realen Abläufen eines Asphaltmischwerks zu verknüpfen und deren praktische Bedeutung im Produktionsalltag zu erfassen.
Den Ausklang fand die Exkursion bei einer gemeinsamen Brotzeit, die Gelegenheit zu vertiefenden Gesprächen über die Herstellung, den Einsatz und die Wiederverwendung von Asphalt bot. Ein herzlicher Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Asphaltmischanlage – insbesondere Herrn Wagner – für die freundliche Betreuung und die fachlich fundierten Einblicke.
Fotos: Prof. Thomas Ziegler



