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Erfolgreicher Fortbildungstag der Ingenieurpädagogik-Alumni

Mit Workshops zu Stimmtraining und digitaler Leistungsbewertung bot der Alumni-Fortbildungstag des Studiengangs Ingenieurpädagogik wertvolle Impulse für den Schulalltag.

Wie lässt sich Unterricht im Schulalltag effizient und zugleich gesund gestalten? Mit dieser Frage beschäftigte sich der erste IP-Alumni-Fortbildungstag 2026, bei dem ehemalige Studierende des Landshuter Studiengangs Ingenieurpädagogik an der Karl-Peter-Obermaier Schule in Passau zusammenkamen, um sich fachlich weiterzubilden, Erfahrungen auszutauschen und ihr berufliches Netzwerk zu stärken. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Freundeskreis der Fakultät GKM der Hochschule Landshut e. V.

Stimme als zentrales Werkzeug im Unterricht

Da viele Ingenieurpädagogen und -pädagoginnen nach ihrem Abschluss als Lehrkräfte in berufsbildenden Schulen arbeiten und daher einer hohen stimmlichen Belastung ausgesetzt sind, stand am Vormittag der bewusste und professionelle Einsatz der eigenen Stimme im Mittelpunkt. Unter der Anleitung von Verena Landspersky arbeiteten die Teilnehmenden an Atmung, Stimmführung und Präsenz. Im Fokus standen dabei leicht umsetzbare Techniken wie Aufwärmroutinen und praktische Tipps, die helfen, die Stimme langfristig zu schonen und gleichzeitig ihre Wirkung im Unterricht zu verbessern. 

Digitale Leistungsbewertung transparent gestalten

Der Nachmittag widmete sich der Frage, wie Leistungsnachweise in digitalen Umgebungen effizient, transparent und nachvollziehbar gestaltet werden können. Die Referierenden präsentierten konkrete Beispiele für digitale Aufgabenformate sowie klar strukturierte Kriterienraster und durchdachte Workflows von der Aufgabenstellung bis zum Feedback. Ralf Heinzl zeigte die Möglichkeiten von Moodle und ByCS auf, während Maximilian Süß die Plattform Classtime vorstellte und deren Einsatz praxisnah demonstrierte. Dabei wurde deutlich, wie digitale Werkzeuge dazu beitragen können, Bewertungsprozesse zu vereinfachen und gleichzeitig für Schülerinnen und Schüler fair und verständlich zu gestalten.

Direkter Transfer in die Schulpraxis

Ein zentrales Merkmal des Fortbildungstags war die konsequente Ausrichtung auf die Praxis. So schätzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besonders, die vorgestellten Inhalte direkt im Schulalltag anwenden zu können. Viele nahmen konkrete Vorlagen, erprobte Methoden und kleine Routinen mit, die bereits kurzfristig ihre Wirkung im Unterricht entfalten können. Dazu zählen etwa kurze Stimmübungen zwischen Unterrichtseinheiten ebenso wie strukturierte Ansätze für digitale Leistungsbewertungen, die Transparenz und Nachvollziehbarkeit fördern.

Alumni-Netzwerk als verbindendes Element

Neben den fachlichen Impulsen spielte der persönliche Austausch eine tragende Rolle. Der Fortbildungstag bot zahlreiche Gelegenheiten, Erfahrungen zu teilen, Herausforderungen zu diskutieren und voneinander zu lernen. Damit unterstreicht die Veranstaltung den hohen Stellenwert des Alumni-Netzwerks innerhalb der Ingenieurpädagogik an der Hochschule Landshut. Der Tag klang in der Passauer Innenstadt in geselliger Atmosphäre aus und bot zusätzlichen Raum für informelle Gespräche. Die durchweg positive Resonanz zeigt den großen Bedarf an praxisnahen Fortbildungsangeboten und kollegialem Austausch. Eine Fortsetzung des Alumni-Fortbildungstags mit weiteren thematischen Schwerpunkten ist bereits geplant.

Weitere Informationen zum Studiengang Ingenieurpädagogik sind unter folgendem Link abrufbar:
https://www.haw-landshut.de/fakultaeten/gesundheit-kommunikation-mensch-technik-interaktion/studium/bachelor-studiengaenge/ingenieurpaedagogik 

Fotos: Hochschule Landshut
(frei zur Verwendung bei Angabe der Quelle)