Akkreditierung

Die Akkreditierung von Studiengängen („Programmakkreditierung“) stellt eine Art Gütesiegel für Bachelor- und Master-Studiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen dar. An den deutschen Universitäten sind beispielsweise zurzeit nur etwa 60 % aller Bachelor- und Masterstudiengänge akkreditiert.

Das Verfahren der Programmakkreditierung ist ein mehrstufiger Prozess, der auf dem Prinzip des Peer Review (Begutachtung durch Ebenbürtige) beruht. Dabei wird die Qualität eines Studiengangs oder eines Qualitätsmanagementsystems für Studium und Lehre durch externe Expertinnen bzw. Experten überprüft und bewertet.

Geprüft werden dabei unter anderem folgende Fragen:

  •     Sind die Module sinnvoll aufeinander abgestimmt?
  •     Ist der Studiengang praxisnah?
  •     Sind die Dozierenden qualifiziert etc.?


Hat ein Studiengang oder ein Qualitätsmanagementsystem ein Akkreditierungs- bzw. Systemakkreditierungsverfahren erfolgreich durchlaufen, erhält er/es eine befristete Akkreditierung. Die Entscheidung über die Akkreditierung trifft der Akkreditierungsrat.

Mit der Akkreditierung ist der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen nach gesetzlichen Vorgaben qualitätsgesichert.