Studienablauf

Die Regelstudienzeit beträgt 11 Semester, wobei je nach Praxiserfahrung, Vorbildung und persönlicher Studienzeit eine Verkürzung möglich und üblich ist.

Das Studium selbst ist in drei thematisch zusammenhängende Teile aufgeteilt:

Grundlagen:
In den ersten beiden Studiensemestern werden die technischen und betriebswirtschaftlichen Grundlagenmodule absolviert. Hier werden essentielle Kenntnisse vermittelt und die Basis für das weitere, praxisorientierte Studium gelegt.

Vertiefung:
Im 3. bis 6. Studiensemester finden die Aufbaumodule statt, die zur Vertiefung der Grundlagen dienen. In dieser Studienphase sind vor allem die Praktika zentraler Bestandteil des Studiums. Hier können die Inhalte aus den einzelnen Lehrveranstaltungen in der praktischen Anwendung erlebt und in der Praxis umgesetzt werden.

Schwerpunkt:
Im 7. bis 11. Studiensemester liegt der Fokus auf den Integrationsfächern, die thematisch sowohl betriebswirtschaftliche als auch technische Bereiche umfassen. Gemäß den Schwerpunkten Produktion & Logistik sowie Energie werden passende Module angeboten. Das Studium schließt mit einer Bachelorarbeit und der Verleihung des akademischen Titels „Bachelor of Engineering“ ab.

Studienkonzept

Das Studienangebot ist nach dem „Flipped Classroom“ Konzept aufgebaut. Das bedeutet, die Stoffvermittlung erfolgt individuell von zu Hause aus und die zugehörigen Übungen sowie die Beantwortung offener Fragen finden in Präsenzphasen gemeinsam mit Dozierenden und Mitstudierenden statt.
Die Studierenden bearbeiten unter der Woche mit z. B. Lernvideos, Skripten und Onlineaufgaben ein Thema, welches im Seminar in Präsenz am Wochenende vertieft wird. Durch diese zeitunabhängige Vorbereitung unter der Woche lässt sich dieses Format der Weiterbildung gut mit dem individuellen Lebensalltag vereinbaren. Die Präsenzveranstaltungen am Wochenende können somit in komprimierter Form stattfinden – persönlich an den Lernorten oder auch in digitaler Form.