Planspiele und Learning Cells

Planspiele

In der ersten Projektphase von „Diverstität.Impuls für lebenslanges Lernen“ wurden drei Planspielkonzepte in der Muster- und Lernfabrik des TZ PULS entwickelt. Um den Anforderungen an die Weiterbildung der in der Region Niederbayern ansässigen mittelständischen Produktionsunternehmen gerecht zu werden, wurden folgende thematische Schwerpunkte ausgewählt.

  • Planspielkonzept „Lean Vorfertigung“
  • Planspielkonzept „Lean Leadership“
  • Planspielkonzept „Lean Logistics“

Durch den Einsatz der Planspiele soll ein effizienter und vor allem praxisnaher Kompetenzerwerb verschiedener Zielgruppen auf unterschiedlichen Qualifizierungs- und Hierarchieebenen sichergestellt werden. Um die Praxistauglichkeit und Verwertbarkeit der Konzepte gewähren zu können, soll jedes Konzept mehrmals erprobt, evaluiert und bei Bedarf angepasst werden. In Folge dessen sollen die Planspiele mittels eines „train-the-trainer-Programms“ vermarktet werden. Somit wird es einer breiten Masse an potenziellen Dozent*innen möglich, die Planspiele eigenständig durchzuführen. Dies können Lehrbeauftragte an Hochschulen, Lehrer*innen von Berufsschulen oder auch Coaches in Unternehmen sein. Durch eine Integration der Planspiele in die akademische Weiterbildung der Hochschule orientiert man sich auch hier an den Bedürfnissen der regionalen Wirtschaft und sichert den hohen Qualifikations- und Ausbildungstandes der Fachkräfte in der Region.

Learning Cells

In der ersten Phase des Projekts „Diversität.Impuls“ wurde ein Konzept für Learning Cells entwickelt, welches aktuell in der Lern- und Musterfabrik des Technologiezentrum Produktions- und Logistiksysteme umgesetzt wird. Die Learning Cells sind prozessorientiert vom Wareneingang zum Warenausgang aufgebaut und ermöglicht Besuchern und Studierenden einen autonomen Zugang via Smartphone oder anderem mobilen Endgerät zu grundlegenden Informationen und Lernmaterialien im Bereich der Produktionslogistik.

Die 16 Learning Cells, welche in der ersten Phase entwickelt wurden, sollen im weiteren Verlauf des Projektes weiter optimiert und auf 21 Learning Cells ausgebaut werden. Dafür werden sie von Studierenden evaluiert. Neben inhaltlichen Punkten sollen auch Optik, Darstellung und Interaktion verbessert werden.

Bereits in der ersten Projektphase wurde eine der Verknüpfung der Learning Cells mit den Planspielen zur besseren Erklärung und Veranschaulichung dieser als sinnvoll erachtet. Dies wird nun in der zweiten Phase umgesetzt und ebenfalls evaluiert.

aktueller Bericht zum Projektfortschritt im Juli 2019