Lernfabriken zur Entwicklung von Fertigkeiten in der Praxis

Ziel

Das Teilprojekt „Planspiele“ im Forschungsprojekt „Diversität.Impuls für lebenslanges Lernen“ beschäftigt sich mit der Lehr- Lernmethode Planspiele in der akademischen Weiterbildung. Wesentlicher Charakterzug der angestrebten Qualifizierungs- und Ausbildungsinhalte soll der hohe Praxisbezug und eine starke Vernetzung der theoretisch zu erarbeitenden Themen mit den realen Situationen in produzierenden Unternehmen sein. Für die unterschiedlichen Zielgruppen im Projekt, insbesondere Studienabbrecher und Menschen mit Migrationshintergrund, soll durch Aufbau und Betrieb der Lernfabrik didaktisch untersucht werden, welche Lernform am besten geeignet ist. Ziel ist es, durch den Einsatz von Planspielen einen effizienten und praxisnahen Kompetenzerwerb sicher zu stellen. Kompetenzen sollen dabei unter anderem in den Bereichen Produktion und Logistik vermittelt werden, um den Anforderungen an die Weiterbildung der in der Region Niederbayern ansässigen mittelständischen Produktionsunternehmen gerecht zu werden. Daher soll auch in der fachlichen Tiefe der einzelnen Elemente ein Stufen-Konzept erarbeitet werden, wie man die grundlegende Theorie im Rahmen von Planspielen verschiedenen Bildungsgruppen (Studenten, Meister, Fachpersonal) zugänglich macht. Die Lernfabrik des Technologiezentrums PuLS am Standort Dingolfing soll genutzt werden, um in einer realitätsnahen Produktionsumgebung ein erfahrbares Lernen durch Planspiele zu ermöglichen. Dabei wird auf die Erfahrung des Kompetenzzentrums PuLL unter Leitung von Prof. Dr. Markus Schneider in der Entwicklung von Planspielen gesetzt. Die Weiterbildung in Form der zu entwickelnden Planspiele soll nach Projektende unter Einsatz des zur Verfügung stehenden Produktions- und Logistikequipments in der Lernfabrik stattfinden. Damit soll ein Beitrag zur Sicherung und Steigerung des hohen Qualifikations- und Ausbildungsstands des produzierenden Mittelstands der Region geleistet werden.

Projektergebnisse