Offene Hochschule

Diversität.Impuls für lebenslanges Lernen

Das Forschungsprojekt „Diversität.Impuls für lebenslanges Lernen“, das im Rahmen des Programms „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung in der 1. Phase mit 1,7 Mio. Euro gefördert wurde und in der 2. Phase mit 0,7 Mio. Euro gefördert wird, konzentriert sich auf drei Diversitätsfelder im Lebenslangen Lernen, die in der strategischen Ausrichtung der Hochschule hohe Priorität haben: die Verbesserung der Bildungschancen junger benachteiligter Menschen, die Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung und die Sicherung des Produktionsstandortes Niederbayern durch Beteiligung der regionalen Industrie an der Entwicklung akademischer Weiterbildungsangebote.

In der 1. Phase sollten mit der Entwicklung verschiedener Studienangebote zur beruflichen Weiterbildung und der Konzipierung verschiedener didaktischer Modelle über einen Zeitraum von 42 Monaten hinweg dabei die Übergänge in den Bildungswegen verbessert, formelles und informelles Lernen gefördert und Menschen aus bildungsfernen Schichten, insbesondere von Menschen mit Migrationshintergrund, für akademische Weiterbildung sensibilisiert werden. 

Um lebenslanges Lernen zu erleichtern und zu ermöglichen, müssen vor allem die Übergänge in den Bildungswegen verbessert, formelles und informelles Lernen gefördert und Transparenz und Anerkennung dieser formellen und eben auch informellen Lernergebnisse verbessert werden.Daher stehen in der 2. Phase folgende Aspekte im Vordergrund:

Dies soll zum einen mit der Qualifizierung von Menschen aus bildungsfernen Schichten, insbesondere von Menschen mit Migrationshintergrund, auf akademischem Niveau stattfinden. Als ein wichtiges Element, um junge Menschen für ein (berufsbegleitendes) Studium zu gewinnen, haben sich in der ersten Phase des Projekts neben Beratung und Betreuung die Instrumente Planspiele und Lerninseln herausgestellt.Die Entwicklungen der 1. Phase werden nun als hochschuleigene Angebote vorbereitet.

Zudem soll die Durchlässigkeit von beruflichen Bildungssystemen - und hier vor allem  den Weiterbildungsangeboten von Sparkassenakademie, Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer - zur Hochschulbildung für die Zielgruppen erhöht werden. Weiterhin soll die organisatorische Struktur der Weiterbildung an der Hochschule auf Grundlage einer kritischen Analyse der ersten Projektphase einer Modernisierung und Anpassung an identifizierte Bedarfe unterzogen werden.

Das Projekt wird unter wissenschaftlicher Projektleitung durch den Präsidenten Prof. Dr. Karl Stoffel umgesetzt. Die Hochschule Landshut ist dabei eine von 47 Hochschulen, die es in die bundesweite, zweite Förderrunde des BMBF geschafft hat.

Das Projekt in der 1. Phase im Überblick

Das Projekt der 2. Phase im Überblick

Kontakt

Wissenschaftliche Projektleitung

Prof. Dr.
Karl Stoffel
TEL:  +49 (0)871 - 506 100
FAX:  +49 (0)871 - 506 9100
praesident(at)haw-landshut.de