Eine umweltschonende, sichere und bezahlbare Energieversorgung lautet das Ziel der Energiewende, für deren Gelingen zielführende Forschungserkenntnisse von grundlegender Bedeutung sind. Ausbau von regenerativen Energiequellen, Batteriespeicher, Netzversorgung und -absicherung, CO2-Einsparung lauten einige wichtige Kernthemen. Die Hochschule Landshut mit dem Forschungsbereich Energie sowie dem TZ Energie befasst sich in vielen Forschungsaktivitäten intensiv mit zukunftsrelevanten Themen rund um die Energiewende.
Die Landshuter Energiegespräche werden im Sommersemester 2026 in vier Vorträgen aktuelle Erkenntnisse aus ausgewählten Forschungsprojekten präsentieren. Die Themen reichen dabei vom regionalen CO2-Emissionshandel über den Einsatz von grünem Wasserstoff in Niederbayern und dem Wasserstoff-Anwendungszentrum Pfeffenhausen bis zu Speichertechnologien und Kreislaufsystemen.
Den Auftakt bildet ein Vortrag zum Thema "Digitale Werkzeuge zur Unterstützung des regionalen CO₂-Emissionshandels - Projekt SuCCeCS”. Die Referent/in Prof. Dr. Diana Hehenberger-Risse, und Prof. Dr. Alexander Wallis werden am Beispiel des Projekts zeigen, wie digitale Lösungen messbare Klimawirkung entfalten können. Das Projekt SuCCeCS (Sustainable Carbon Certificates for Carpooling Solution) entwickelt und erprobt Ansätze, um softwaregestützte Fahrgemeinschaften, Verhaltensänderungen und Umweltwirkungen systematisch miteinander zu verbinden. Der Vortrag wird zeigen, wie digitale Instrumente für Fahrgemeinschaften strategisch in Nachhaltigkeitsstrukturen integriert werden können – und welches reale CO₂-Minderungspotenzial durch verändertes Mobilitätsverhalten und einen regionalen CO₂-Emissionshandel entsteht.
Weitere Infos und Anmeldung zur kostenfreien Teilnahme (in Präsenz und online möglich) unter www.haw-landshut.de/la-energiegespraeche.

