Treffpunkt für Startups und Ideenhaber: Die Landshuter Gründernacht

Seit vielen Jahren unterstützt die Hochschule Landshut Gründer/innen aus dem Hochschulumfeld von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Start-up. Sie sensibilisiert die Studierenden für die Möglichkeit einer Existenzgründung und bietet Beratung und Qualifikation an. Darüber hinaus will die Hochschule die Gründerkultur in Landshut aber auch in ganz Niederbayern fördern. Dabei hat sich die Landshuter Gründernacht an der Hochschule als wertvoller Treff für Start-ups, Gründungsinteressierten und -unterstützer der Region etabliert.

LANDSHUTER GRÜNDERNACHT 2019

Ein Unternehmen zu gründen, erfordert Mut, aber es kann sich lohnen. Diese Aussage fasst das Thema der 9. Landshuter Gründernacht, die am 05. November 2019 auf dem Campus der Hochschule Landshut stattfand, zusammen. Rund 200 Studierende, Gründer und potentielle Finanzierer waren am Dienstagabend an die Hochschule Landshut gekommen, um zu netzwerken, sich neue Impulse für ihre Unternehmensidee zu holen und eventuelle Partner und Geldgeber zu treffen.

Nach den Grußworten des Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Karl Stoffel sowie vom Oberbürgermeister der Stadt Landshut. Alexander Putz und Landrat Peter Dreier, war der erste Programmpunkt die Verleihung des Landshuter Gründerpreises. Die Moderation übernahm LINK-Netzwerkmanager Philipp Landerer. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Aufgabe bekommen, eine Geschäftsidee mit Wachstumsaussicht inklusive Businessplan zu pitchen.

Platz 3 erreichte die Erium GmbH.  Erium berechnet für Produktionsmaschinen und Roboter die Einstellungen in Echtzeit, mit denen die Produktion optimal läuft, um Firmen effizienter zu machen und benötigt dafür nur sehr wenige Daten. Die Idee ist, nicht nur maschinelles Lernen mit Daten durchzuführen, sondern den Algorithmus direkt auf das Wissen von Prozessexperten aufbauen zu lassen.

Der zweite Preis ging an die Smartricity GmbH. Bei diesem Startup geht es um Nachhaltigkeit und Stromersparnis. Smartricity kontrolliert den Stromverbrauch von Altgeräten und empfiehlt seinen Kundinnen und Kunden abgestimmt auf deren Nutzung Neugeräte.

Platz 1 beim Landshuter Gründerpreis ging mit einem Scheck in Höhe von 2000 Euro an die Sunsoric Office GbR. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine cloudbasierte Gesamtlösung für den sich rasant entwickelnden Solar- und Photovoltaikreinigungsmarkt anzubieten. Arbeitsprozesse werden digitalisiert und Arbeitsabläufe im Büro so optimiert.

Als Keynote sprach URMO - Enhancing urban lifestyle – Mitbegründer Sebastian Gouy über seine Erfahrungen als Gründer, über Chancen und Herausforderungen und ermutigte Gründungswillige, den Schritt zu wagen. Der UrmO ist ähnlich dem Segway ein selbstbalancierendes Kleinfahrzeug. Der Vorteil: Er ist deutlich leichter und zusammenklappbar, nimmt so kaum mehr Platz weg als ein Aktenkoffer.

Im Anschluss konnten sich alle Teilnehmer in lockerer Atmosphäre, über die von Studierenden der Landshuter Campus Company und weiteren Start-ups präsentierten Ideen informieren.

 

Ihr möchtet als Unternehmen oder Startup bei der Gründernacht mitwirken? Dann kontaktiert das Team des Gründerzentrums Hochschule Landshut:

www.haw-landshut.de/gruenderzentrum

Rückblick

Landshuter Gründernacht 2018

Bei der Landshuter Gründernacht 2018 wurde erstmalig der Landshuter Gründerpreis verliehen. 3 Teams konnten sich fürs Finale qualifizieren und durften vor dem Publikum der Gründernacht noch einmal ihre Ideen präsentieren. Den dritten Platz belegte das Team von Wash@Work und erhielt dafür 500€. Den zweiten Platz und damit 1000€ erreichte Obermaier Systems. Die Gründer von Plug-in Festivals erhielten für ihre Idee ein Preisgeld von 2000€ und damit den ersten Platz. Die beiden Gründer Sebastian Ranftl und Sebastian Fitz bieten eine sogenannte Ultra-Powerstation, die zwei Steckdosen und vier USB-Anschlüssen beinhaltet, und sorgen so auf Festivals und Campingplätzen für vollgeladene Akkus und ausreichend Strom. Im Anschluss erzählten die Gründer von EVUM Motors, Dipl.-Ing. Martin Šoltés und Sascha Koberstaed, in ihrer Keynote von ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Die Doktoranden der TU München haben ein bezahlbares Elektro­auto entwickelt, welches den ­Menschen in ländlichen Regionen Afrikas zu mehr Mobilität verhilft. Der ländliche Transport gilt als Schlüsselfunktion, wenn es darum geht, Menschen in Entwicklungsländern beispielsweise ­Zugang zu Bildung oder medizinischer Versorgung zu ermöglichen. Ihren Prototypen haben die Gründer bereits auf der IAA vorgestellt und nun auch zur Landshuter Gründernacht mitgebracht. Das Programm rundete die „Start-up und Sponsoren-Lounge“ ab, in der sich Unternehmen als Unterstützer der Gründerszene präsentieren konnten.

Hier finden Sie die Pressemitteilung zur Landshuter Gründernacht 2018.

Gründernacht 2017

Gründernacht 2016 

Gründernacht 2015

Gründernacht 2014

Gründernacht 2013