26. Sitzung des Fachbeirats am TZ PULS

Am Technologiezentrum Produktions- und Logistiksysteme (TZ PULS), Außenstelle der Hochschule Landshut, fand am 23. November die 26. Sitzung des Fachbeirats statt.

Der Beirat setzt sich zusammen aus den vier Professoren des TZ PULS, Prof. Dr. Markus Schneider, Prof. Dr. Sebastian Meißner, Prof. Dr. Carsten Röh, Prof. Dr. Sven Roeren, dem Präsidenten der Hochschule Landshut Prof. Dr. Fritz Pörnbacher, dieses Mal vertreten durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Marcus Jautze sowie der Stadt Dingolfing, vertreten durch Bürgermeister Armin Grassinger und geschäftsleitenden Beamten Thomas Layh, Landrat Werner Bumeder sowie Vertretern von sieben regionalen Großunternehmen: Christine Petrasch von der BMW Group Dingolfing, Dr. Hannes Säubert von der ebm-papst Landshut GmbH, Herbert Stadlbauer von der Kühne + Nagel (AG & Co.) KG, Konrad Sigl von der SAR Elektronic GmbH, Dr. Michael Ettl von der Schaltbau GmbH, Peter Thoma als Vertretung von Prof. Dr. Jörg Elsenbach von der Dräxlmaier Group, Dr. Marco Heck von der Mann+Hummer GmbH & Co. KG.

Die zweimal jährlich stattfindende Beiratssitzung dient zum einen zur Planung gemeinsamer Projekte und für den Austausch zwischen Hochschule, Unternehmen und den Vertretern der Region. Die Treffen tragen explizit dazu bei Wissenschaft und Praxis miteinander zu verknüpfen und so Herausforderungen gemeinsam meistern zu können.

Begrüßung des neuen Beiratsmitglieds

Der Beiratsvorsitzende Herbert Stadlbauer begrüßte die Runde und gab einen kurzen Überblick über die Herausforderungen des vergangenen Jahres und die positiven Ergebnisse, welche die Zusammenarbeit des Beirats im letzten Jahr wieder geschaffen hat. „Bereits seit zehn Jahren arbeiten wir hier in diesem Gremium zusammen. Trotz mancher Herausforderung können wir stolz auf unsere gemeinsamen Errungenschaften sein. In diesem Jahr blicken wir insbesondere auf die gemeinschaftliche Finanzierung der Post-Doc-Stelle und Beteiligung am Study & Work- Programm des neuen Studiengangs in Dingolfing zurück“, so Stadlbauer.

Im Anschluss wurde Herr Dr. Michael Ettl von der Schaltbau GmbH als neues Beiratsmitglied begrüßt.

 Status der Forschung und Innovationen

Die Professoren des TZ PULS gaben einen Rückblick über die Geschehnisse vor Ort und die laufenden Projekte. Von Wasserstoff in der Intralogistik bis hin zu KI-basierten Ansätze zur Vorhersage von Engpässen deckt die Forschung des Technologiezentrums ein breites Portfolio im Bereich der intelligenten Produktions- und Logistiksysteme ab. Die Professoren haben zusammen mit ihren wissenschaftlichen Mitarbeitenden nicht nur auf sieben internationalen Konferenzen Präsenz gezeigt, sondern auch durch zahlreiche Artikel ihre Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Fast jedes Projekt am TZ PULS hat Partner aus der Wirtschaft, um auch hier die Praxistauglichkeit regelmäßig zu prüfen. Im Projekt TwinTraSys beispielsweise wird demnächst ein Test des Prototyps beim Projektpartner MANN + HUMMEL durchgeführt.

Auch in der 900 m² großen Lern- und Musterfabrik hat sich einiges getan. Aktuell wird im Speziellen im Projekt PRINCE an einigen Innovationen gearbeitet. „Ich darf schon verraten, dass wir im nächsten Jahr viele Neuerungen am TZ PULS bewundern können. Insgesamt werden wir der Öffentlichkeit elf Innovationen, darunter auch Erfindungsanmeldungen, präsentieren können“, so Prof. Dr. Markus Schneider, wissenschaftlicher Leiter des TZ PULS.

Ausblick auf ein spannendes Jahr 2024

Eine wichtige Neuerung ist die Vergabe des Promotionsrechts an die Hochschule Landshut. D.h., dass im neuen Jahr Promovenden direkt am Promotionskolleg „DigiTech“ am TZ PULS den Doktortitel erlangen können.

Zudem werden im nächsten Jahr einige relevante Forschungsergebnisse und Innovationen veröffentlicht. Auch im Bereich Wissenstransfer war und ist das TZ PULS nicht untätig. In diesem Jahr konnten etliche Transferveranstaltungen durchgeführt werden, um so das Know-How von der Hochschule an die Unternehmen zu vermitteln. Auch im nächsten Jahr sind zahlreiche Veranstaltungen geplant.