Laufende Projekte

HochNaB

 

HochNaB - Hochvoltsystem auf Basis von Natrium-Ionen Batterien


Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit

01.04.2019 – 31.03.2022

Lead-Partner

Technologiezentrum Energie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut

Projektpartner

BlueSky Energy

Smart1 Solutions GmbH

sun.e-solution GmbH

Projektfinanzierung

ESI-Fonds 2014-2020
INTERREG V-A Österreich-Deutschland/Bayern 2014-2020

Projektziele

Verbreiterung und Verbesserung der grenzüberschreitenden F&E&I-Kapazitäten

Spezifisches Ziel

Erhöhung der unternehmensbezogenen grenzüberschreitenden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten durch Stärkung geeigneter Unterstützungsstrukturen

Projektbeschreibung

In diesem Projekt wird ein zukünftiges post-Lithium Speicher-System auf seine Markttauglichkeit zur stationären Speicherung elektrischer Energie entwickelt und untersucht. Es wird ein Hochvoltsystem aus Natrium-Ionen Batterien betrachtet. Als Alternative für Lithiumbasierte Speichertechnologie sind Batterien auf Basis von Na-Ionen eine sichere, umweltfreundliche und zukunftsträchtige Lösung. Das System arbeitet weitgehend frei von Rohstoffen, deren Herkunft politischen Strömungen und Schwankungen vom Weltmarkte abhängt. Das österreichische KMU BlueSky Energy vertreibt derzeit als einziger in der Region Heimspeicherlösungen dieser Technologie. Zusammen mit dem Technologiezentrum Energie und dem KMU Smart1 auf deutscher Seite und dem österreichischen KMU sun.e-Solution soll an dieser Speichertechnologie geforscht und weiterentwickelt werden, um Hochvoltlösungen als sichere, zuverlässige und umweltfreundliche Alternative für Heim- und Industrieanwendungen zur Marktreife zu führen. Hierbei gilt es die regionalen Kompetenzen zu nutzen, um die elektromechanischen Anforderungen, die systemtechnische Integration, die Sicherheit und Applikationen des Systems auszureifen.

ÖkoTroP

ÖkoTroP – Ökologisch schonende Trockenbeschichtung von Batterie-Elektroden mit optimierter Elektrodenstruktur

Verbundprojekt im Forschungscluster Batteriezellproduktion ProZell

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit01.02.2020 – 31.01.2023
Projektkoordinator

Technologiezentrum Energie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger

Projektpartner

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Abteilung Beschichtungssystem- und Lackiertechnik
http://www.ipa.fraunhofer.de

Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT Batteriesysteme für Spezialanwendungen  

www.isit.fraunhofer.de

Technische Universität Braunschweig, Institut für Partikeltechnik
www.ipat.tu-braunschweig.de

Projektfinanzierung

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Energie -und Klimafonds

Projektziel

 

Die Entwicklung von Technologien zur Herstellung von umweltfreundlicher, trockenbeschichteter Batterie-Elektroden mit optimierter Elektrodenstruktur.

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projekts werden die elektrostatische Trockenbeschichtung aus dem LoCoTroP Projekt sowie der Bürstenauftrag aus dem HiLo-Projekt der ersten ProZell-Phase fortgeführt und optimiert. Zusätzlich sollen für den Siebauftrag und die Direktkalandrierung die prinzipielle Machbarkeit gezeigt und die Leistungsfähigkeit, auch im Vergleich mit den erstgenannten Verfahren, konkretisiert werden. Alle Technologien werden sowohl für Graphit Anoden als auch für NCM 622 Kathoden in den Rolle-zu-Rolle-Prozess überführt. Neben der Erarbeitung der Zusammenhänge zwischen Verfahren, Prozessparametern und Elektrodenleistung werden auch die für den Ressourcenverbrauch der Technologien bestimmenden Größen untersucht und verglichen. Weiterhin sollen wichtige Qualitätsparameter der vier Trockenbeschichtungsverfahren (wie u.a. Gleichmäßigkeit der Beschichtungsdicke, Massenbeladung, mechanische Stabilität und die Randausbildung) identifiziert und verbessert werden. Zudem sollen eine Beurteilung der Kosten und eine ökologische Bewertung in Zusammenarbeit mit dem Begleitprojekt erfolgen. 

Weitere Ziele des Projekts sind der Nachweis der Anwendbarkeit eines bestehenden, zerstörungsfreien Messverfahrens für die Elektrodenbeladung bei trockenbeschichteten Elektroden sowie die Untersuchung des Einflusses der Plasmabehandlung des Stromableiters und der Elektrode auf die Elektrodeneigenschaften wie Haftfestigkeit und Elektrolyt-Benetzbarkeit.

Alle Technologien haben das Potential, die Kosten und Emissionen der Elektrodenherstellung gegenüber den heute üblichen Verfahren deutlich zu senken. Die Ergebnisse die im Projekt ÖkoTroP erzielt werden leisten damit einen direkten Beitrag zur Entwicklung wirtschaftlicher Speichertechnologien für mobile und stationäre Anwendungen. 

HyFlow

 

Ein extrem leistungsfähiges, nachhaltiges und kostengünstiges Hybrid-System ist das Entwicklungsziel des europäischen Forschungsprojekts HyFlow, in dem elf Partner aus Deutschland, Italien, Spanien, Tschechien, Österreich, Portugal und Russland unter Koordination der Hochschule Landshut zusammenarbeiten. HyFlow wird bis 2023 von der EU mit 4 Mio. EUR gefördert, davon gehen 1 Mio. EUR an bayerische Akteure.

Projektname:

HyFlow (Finanzhilfevereinbarung Nr. 963550) – Development of a sustainable hybrid storage system based on high power vanadium redox flow battery and supercapacitor – technology

Laufzeit:

11/2020 - 10/2023

Projektpartner:

 

 

 

 

 

Technologiezentrum Energie (TZE), Hochschule Landshut, Deutschland
Pinflow energy storage s.r.o., Tschechien
Skolkovo Institute of Science and Technology, Russland
Fraunhofer Institut für Chemische Technologie, Deutschland
C2C-NewCap, Portugal
Epic Power, Spanien

Karlsruher Institut für Technologie, Deutschland
Freqcon, Deutschland
Energieinstitut Linz, Österreich
Università di Bologna, Italien
Bayerische Forschungsallianz, Deutschland

Projektleitung:

Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger (TZE), Hochschule Landshut

Programm:

Horizon 2020

Gesamtprojektsumme:

3,9 Millionen Euro

Finanzierung:

Europäische Union.

Ziel

Hohe Speicherkapazität und hohe Leistung – Das Projekt HyFlow entwickelt ein leistungsfähiges Modell eines hybriden Energiespeichersystems, das einen hohen Energie- und Leistungsbedarf decken kann. Damit trägt das Projekt dazu bei, in Zukunft die Effektivität und Versorgungssicherheit der Energienetze zu gewährleisten. Zu diesem Zweck wollen die Forscher*innen zwei verschiedene Systeme kombinieren – eine Hochleistungs-Vanadium-Redox-Flow-Batterie und einen Superkondensator. Lesen Sie mehr…

DanuP-2-Gas

 

 

DanuP-2-Gas: Innovatives Modell zur Förderung der Energiesicherheit und -vielfalt im Donauraum durch Kombination von Bioenergie mit überschüssiger erneuerbarer Energie

Projektlaufzeit: 07/2020 – 12/2022

Zusammenfassung

Der Donauraum birgt ein enormes Potenzial für die nachhaltige Erzeugung und Speicherung erneuerbarer Energie. Bislang ist diese Region jedoch stark von Energieimporten abhängig, während Energieeffizienz, Vielfalt und Anteil erneuerbarer Energien gering sind. Im Einklang mit den EU-Klimazielen für 2030 und den Zielen der EUSDR PA2 wird DanuP-2-Gas die transnationale Energieplanung unterstützen, indem es die Erzeugungs- und Speicherstrategien für erneuerbar Energien im Donauraum durch fortschrittliche Sektorkopplung stärkt.

DanuP-2-Gas wird Energieagenturen, Wirtschaftsakteure, Behörden und Forschungseinrichtungen über die Donau-Energieplattform zusammenbringen, die auf der Plattform basiert, die während des DTP-Projekts ENERGY BARGE (energy-barge.eu) entwickelt wurde.

Die Donau-Energieplattform ist die Grundlage, auf der die Interessensvertreter zusammengebracht und mit allen entwickelten Instrumenten, einschließlich der bestehenden Instrumente aus dem Vorgängerprojekt, versorgt werden. Die Bewertung der Infrastruktur und der Biomasse, die den Donauraum abdeckt, wird geeignete Standorte für sektorale Kopplungsknotenpunkte entlang der Donau für die Kombination von zwei ungenutzten Ressourcen identifizieren. Ungenutzte organische Rückstände (z.B. Stroh, tierischer Dünger, organische Abfälle) werden zu Biokohle für den einfachen Transport und als Basis für die Erzeugung von Synthesegas verarbeitet. Zusätzlicher Wasserstoff, der aus überschüssigen erneuerbaren Energiequellen (z.B. durch Elektrolyse) erzeugt wird, ermöglicht die Aufwertung dieses Synthesegases zu erneuerbarem Erdgas durch biologische Methanisierung. Auf diese Weise werden die erneuerbaren Energiequellen diversifiziert und überschüssige Energie kann im bestehenden Gasnetz gespeichert werden, was die Energiesicherheit und -effizienz erhöht.

Es wird ein GIS-basiertes Informationswerkzeug für den Donauraum entwickelt, das den Nutzern grundlegende Basisinformationen über die Schlüsselelemente liefert, die zur Realisierung der technologischen Aspekte des vorgeschlagenen Konzepts erforderlich sind. In Kombination mit dem entsprechenden Optimierungswerkzeug für ein effektives Anlagendesign wird dies zu wertvollen Ressourcen führen, die eine anfängliche Analyse für zukünftige Investoren überflüssig machen. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Interessengruppen wird zusätzlich durch gemeinsame Schulungen zur Vermittlung von Anwenderkompetenz gefördert.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen, die das beschriebene Speicherkonzept beeinflussen, werden auch auf nationaler Ebene bewertet, um eine einheitliche transnationale Strategie einschließlich Roadmaps für eine vereinfachte Umsetzung zu entwickeln. Schließlich wird ein effektiver Wissenstransfer durch Workshops sichergestellt, in denen zukünftige Pilotprojekte und Geschäftsmodelle mit interessierten Stakeholdern erarbeitet werden und über potenziell verwertbare Fördermittel informiert wird.

DanuP-2-Gas ist die gemeinsame Anstrengung von 14 Partnern aus 10 Ländern des gesamten Donauraums. Das Projekt baut stark auf bereits bestehenden Arbeiten zur Einführung einer transnationalen Speicherstrategie für erneuerbare Energien auf, unterstreicht deren wirtschaftliche Machbarkeit und bietet nützliche Instrumente zur Umsetzung des Konzepts.

Gesamtbudget:          2.553.726,85 EUR

ERDF Beitrag:                        2.109.336,02 EUR

IPA Beitrag:                     61.331,75 EUR

 

http://www.interreg-danube.eu/approved-projects/danup-2-gas

 

List of Project Partners:

Role

Name

Acronym

Country

LP

Technology Centre Energy - University of Applied Sciences Landshut

LP - TZE

DE, DEUTSCHLAND

PP

Energy Agency of Savinjska, Šaleška and Koroška Region

ERDF PP1 - KSSENA

SI, SLOVENIJA

PP

Tolna County Development Agency Nonprofit Public Ltd.

ERDF PP2 - TCDA

HU, MAGYARORSZÁG

PP

Energy Institute at the Johannes Kepler University Linz

ERDF PP3 - EI-JKU

AT, ÖSTERREICH

PP

Black Sea Energy Research Centre

ERDF PP4 - BSERC

BG, БЪЛГАРИЯ (BULGARIA)

PP

URBASOFIA SRL

ERDF PP5 - URBASOFIA

RO, ROMÂNIA

PP

Deggendorf Institute of Technology

ERDF PP6 - THD

DE, DEUTSCHLAND

PP

National Recycling Agency of Slovakia

ERDF PP7 - NARA-SK

SK, SLOVENSKO

PP

Institute of Technology and Business in České Budějovice

ERDF PP8 - VSTE

CZ, ČESKÁ REPUBLIKA

PP

MAHART-Freeport Co. Ltd

ERDF PP9 - MAHART

HU, MAGYARORSZÁG

PP

International Centre for Sustainable Development of Energy, Water and Environment Systems

ERDF PP10 - SDEWES CENTRE

HR, HRVATSKA

PP

Energy Institute Hrvoje Požar

ERDF PP11 - EIHP

HR, HRVATSKA

PP

University of Zagreb Faculty of Electrical Engineering and Computing

ERDF PP12 - UNIZGFER

HR, HRVATSKA

PP

Regional Agency for Socio – Economic Development – Banat Ltd

IPA PP1 - RDA Banat

RS, SERBIA

AP

Ministry of Infrastructure, Directorate for Energy

 

SI, SLOVENIJA

AP

Ministry of the Environment and Spatial Planning

 

SI, SLOVENIJA

AP

Municipality of Celje

 

SI, SLOVENIJA

AP

The Ministry of Agriculture of the Czech Republic

 

CZ, ČESKÁ REPUBLIKA

AP

Hungarian Biogas Association

 

HU, MAGYARORSZÁG

AP

JP Elektroprivreda Hrvatske Zajednice Herceg Bosna d.d. Mostar

 

BA, BOSNIA AND HERZEGOVINA

AP

Government of Lower Bavaria

 

DE, DEUTSCHLAND

AP

Ministry of Foreign Affairs and Trade of Hungary

 

HU, MAGYARORSZÁG

AP

Bioenergetica Association

 

MD, MOLDOVA

AP

Bavarian Ministry of Economic Affairs, Regional Development and Energy

 

DE, DEUTSCHLAND

 

Contact: Tim Bieringer, Technology Centre Energy, University of Applied Sciences Landshut

Wiesenweg 1, D-94099 Ruhsdorf a. d. R., Tim.Bieringer@haw-landshut.de

SpinnAP

SpinnAP – Spinning Technologies for Advanced Battery Production

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit

03.06.2019 – 02.03.2023

Projektpartner

3M Advanced Materials Division

Brückner GmbH

ake-Technologies GmbH

Technologiezentrum Energie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut

Projektkoordinator

Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger

Projektfinanzierung

Bayerische Forschungsstiftung (Erste Förderrunde der Bayerischen Forschungsstiftung 2019)

Projektziele

Entwicklung von High-Speed-Spinning für industrietaugliche Durchsätze

Entwicklung und Test von Festkörperelektrolyten für post-Lithium-Ionen Batterien

Hoher Durchsatz von Materialien im Batterieproduktionsprozess durch Laminationstechnologie

Projektbeschreibun

Preiswerte und sichere Batteriezellen sind für ein breites Portfolio an Anwendungen notwendig. SpinnAP forscht für die Kostensenkung durch schnellere Batterie-Assemblageprozesse und für sichere Batterien durch Polymer/Festkörperelektrolyt. Das Projekt bedient die aktuellen Lithium-Ionen Speichersysteme, sowie die zukünftige Generation von Festkörperbatterien. In diesem Projekt entwickelt das Konsortium aus 3M Advanced Materials Division, Brückner GmbH und ake-Technologies GmbH unter Federführung der Hochschule Landshut  das Verfahren des Elektrospinnens für die Anwendung in der Batterieproduktion und den Einsatz in zukünftigen Batterietechnologien.

Der Prozess des Elektrospinnings nutzt starke elektrische Felder um Fasern im Mikro- bis Nanometerbereich zu formen. Zwischen einer metallischen Nadel und einer Gegenelektrode wird ein starkes elektrisches Feld angelegt und eine Lösung elektrisch geladen. Dadurch bildet sich ein Kegel, aus dem Nanofasern durch das elektrische Feld zum Substrat hingezogen werden. Hierdurch entstehen Gespinste aus Nanofasern. Diese besitzen besondere Eigenschaften, die zur Verbesserungen in wiederaufladbaren Lithiumzellenführen. 

 

OPTIBATT

OPTIBATT - Optimierte Messmethoden zur Fehlerreduktion in der Batterieproduktion

Projektlaufzeit                  01.11.2019 - 31.10.2021                            

 

Lead-Partner                  VARTA Microbattery GmbH

                                       Dr. Martin Krebs

 

Projektpartner               Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co.KG

                                     LACOM GmbH

                                     Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut

 

Projektfinanzierung       Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

                                     Forschungsförderung im 7. Energieforschungsprogramm

Projektziel                     Optimierung der Prozeßtechnologie in der Batterieproduktion

Mit OPTIBATT wird Prozesstechnologie und Messtechnik zur rascheren und kostengünstigeren Produktion von Lithium-Ionen Zellen entwickelt, im Technikumsmaßstab in der Elektroden- und Zellfertigung einer laufenden Pilot-, Assemblage-Linie getestet und in Zellen demonstriert. Durch OPTIBATT sollen die Fehlermöglichkeiten bei der Batteriezellenproduktion reduziert werden. Durch den geringeren Ausschuss verbessern sich wesentlich die Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit der Produktionsverfahren.

Die Herstellung von Batterie-Slurries erfolgt Batchweise. Die Ansatzgrößen sind chargenweise in kommerziellen Anlagen von 150 kg bis zu 3 t. Alleine der Materialwert solcher Batches liegt materialabhängig und je nach Ansatzgröße zwischen 2.000 € bis zu 40.000 €. Da die Unbrauchbarkeit einer Slurry oft erst in der Endkontrolle der Zelle am Ende der Fertigungskette erkannt werden kann, liegt zwischen dem Elektrodenguss und der Endkontrolle des Produktes im besten Falle eine Woche. Fehlerhafte Prozessparameter üben so ihre fatale Wirkung während dieser Zeit bis zum Erkennen der Soll-Abweichung weiterhin aus.

Das Vorhandensein einer In-line-Messmethode reduziert das Wertvernichtungs-Potenzial in der Zellherstellung deutlich. Der wirtschaftliche Mehrwert solch einer Messmethode ist erheblich für die Produktivität und die Rentabilität der Zellfabriken.

 

 

Energy for Industry

Laufzeit: 01.01.2022 - 31.12.2022

Projektziel: Stärkung der regionalen Wirtschaft durch Wissenstransfer aus dem TZE an kleine und mittlere Unternehmen

OMEI

Open Mobility Elektro-Infrastruktur

Datenbasiertes Konzept für einen gesamtheitlichen Lösungsansatz für nachhaltige Elektroladeinfrastruktur

Gefördert durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr

Projektvolumen: 6,9 Mio. €

Laufzeit: 01.01.2022 – 31.12.2024

Das Projektziel ist es, eine freiverfügbare Daten- und Tool-Grundlage für die Planung und Optimierung von Schnell-Ladeinfrastrukturen zu schaffen. Hierbei werden regionale erneuerbare Energie und nachhaltigen Energiespeichern in einem gemeinsamen Konzept für Ladeinfrastrukturen integriert. Zusätzlich werden Konzepte und Rahmenbedingungen für intelligente bidirektionale Nutzung des Elektrofahrzeug-Speichers entwickelt.

Anhand zweier Demonstrationsanlagen (Schnellladesäule und hybrider Energiespeicher) werden Lade-, Anwender-, Energie-, und Verkehrsdaten gesammelt und integriert. Darauf aufbauend werden standortunabhängige Betriebsstrategien und wirtschaftliche Modelle für Schnellladesäulen erarbeitet.

Anhand einer weiteren Demonstrationsanlage mit einer bidirektionalen Ladesäule werden technische und wirtschaftliche Konzepte mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) zur Vehicle to Grid (V2G) und Vehicle to Home (V2H) Nutzung erbrobt.

 

 

Projektpartner:

Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut

Universität Passau:

- Lehrstuhl für Verteilte Informationssysteme, Prof. Kosch

- FORWISS Universität Passau, Prof. Tomas Sauer

JenaBatteries GmbH

HEITEC AG

FENECON GmbH

Mer Germany GmbH

Technagon GmbH

EVG e.G.

Ilzer Land e.V

FB2-POLY

Zellplattform Polymere

Laufzeit: 01.11.2021-31.10.2024

Projektpartner: Helmholtz-Institut Münster (HI MS), Helmholtz-Institut Ulm (HIU), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Fördersumme: 3.226.939 €

Fördergeber: PTJ - BMBF

FB2-POLY ist Teil der Kompetenzcluster "FestBatt", die in das Gesamtkonzept des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Festkörper-Batterieforschung eingebunden ist. In FB2-POLY werden Batteriezellkonzepte auf Polymerelektrolytbasis entwickelt, einschließlich Optimierung und Erweiterung der stofflichen Basis, insbesondere hinsichtlich Schnellladefähigkeit und Senkung der Betriebstemperatur der Zellen. Zellkonzepte für Polymer-basierte Batteriezellen mit Lithiummetall-Anode oder in "anodenfreier" Variante werden im Einfach- oder Mehrschichten-Ansatz unter Ein-beziehung "hybrider" Zellen und Materialien umgesetzt, speziell durch den Einsatz von Einzelionenleitern und Anionen-Rezeptor-Polymeren sowie polymerer Funktionsschichten auf den Elektroden, unter Anpassung der dazu benötigen Prozesstechniken und Charakterisierungsmethoden.

Intellispin

Abgschlossene Projekte

CompStor

Elektrische Speicher sind im Zuge der Energiewende eine zentrale Schlüsseltechnologie für die Zukunft. Da regenerative Quellen wie Wind oder Sonne nicht kontinuierlich Energie erzeugen, braucht es einen Puffer, um diese Unregelmäßigkeiten auszugleichen. Vor vier Jahren starteten die Hochschule Landshut und die Fachhochschule Oberösterreich in Wels daher eine Kooperation, um ihre Kompetenzen im Bereich Energiespeicherung zu bündeln. Nun freuen sich die beiden Einrichtungen über den erfolgreichen Abschluss ihres Projekts CompStor – Kompetenzzentrum zur Energiespeicherung. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit umfasst sowohl die Lehre als auch die Forschung im Bereich elektrische Speicher. So entstand am Technologiezentrum Energie in Ruhstorf an der Rott (TZ Energie) ein Neubau mit chemischen und technischen Laboren sowie einer Technikumshalle zum Thema Zellfertigung und Batterietest. Die FH Oberösterreich errichtete zudem am Welios Science Center in Wels hochmoderne Anlagen für Hochspannungs- und Hochstromuntersuchungen. Gleichzeitig erarbeiteten die beiden Hochschulen ein gemeinsames Kursangebot für Studierende, um den Nachwuchs in der Region zu den Themen Batterietechnologie, Netzintegration und Schutztechnik weiterzubilden. Die EU förderte das Vorhaben mit ca. 5,5 Millionen Euro.

Stärkung der gesamten Region

Durch den Wissenstransfer und die gemeinsame Forschung an Batteriespeichern, schaffen die beiden Hochschulen ein grenzüberschreitendes Kompetenzfeld für Gleichstromtechnik und Netzintegration. „Fragen zur Energiespeicherung lösen sich schließlich nicht an der Landesgrenze entlang des Inns auf. Die Sicherstellung der Energieversorgung ist vielmehr europäisches Interesse“, betont Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger, Projektleiter am TZ Energie, „und keine unserer Einrichtungen kann die Antworten darauf alleine finden. Unsere Kooperation bündelt Wissen um Batterietechnologie auf bayerischer Seite und das für den Systemeinsatz notwendige Wissen zur Hochvolt-Gleichspannungstechnologie auf österreichischer Seite.“ Für Niederbayern und Oberösterreich bedeutet dies eine Stärkung der Region, neue Impulse für Innovationen und eine Verbesserung der internationalen Sichtbarkeit.

Nutzen für Wirtschaft, Studierenden und Forschende

So zeichnen sich die beteiligten Institute als Anlaufstelle für Fragen aus Industrie, Wirtschaft und Politik aus und agieren als unabhängige Beratungsstellen zum Thema elektrische Speichersysteme. Darüber hinaus bietet die grenzüberschreitende Forschungs-, Lehr- und Innovationsplattform unzählige Möglichkeiten zur Interaktion, sowohl für die beiden Hochschulen, als auch für die regionalen Betriebe in Niederbayern und Oberösterreich, die sich dadurch besser vernetzen und Synergieeffekte nutzen können. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus der gemeinsamen Forschung fließen zudem unmittelbar in die Lehre mit ein. „Damit sind unsere Studierenden stets auf dem aktuellen Stand und perfekt für zukunftsträchtige Berufe im Energiebereich qualifiziert“, erklärt Pettinger. Dies kommt auch wiederum der Region zugute, da langfristig Arbeitsplätze rund um die Schlüsseltechnologie Batteriesysteme geschaffen werden.

Über das Projekt

Das Projekt CompStor – Kompetenzzentrum zur Energiespeicherung (Competence Center for Energy Storage) begann 2015 und wurde Ende März 2019 abgeschlossen. Der Projektleiter an der Hochschule Landshut ist Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger, wissenschaftlicher Leiter des Technologiezentrums Energie in Ruhstorf an der Rott. Projektpartner ist die Fachhochschule Oberösterreich in Wels. Maßgeblich am Projekt beteiligt ist hier Prof. Dr. Peter Zeller, Studiengangsleiter Electrical Engeneering. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert das Projekt mit ca. 5,5 Millionen Euro. Rund 1 Million Euro haben die Einrichtungen aus Eigenmitteln beigesteuert.


Projektpartner:

Hochschule Landshut, Technologiezentrum Energie

FH Oberösterreich Forschungs & Entwicklungs GmbH

Gesamtprojektleitung:

Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger

Programm:

Interreg Österreich-Bayern 2014-2020

Gesamtprojektsumme:

5,5 Millionen Euro

Finanzierung:

Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

EKOSTORE

EKOSTORE - Hybride, dezentrale Eigenenergieversorgung durch die Systemkombination von Batteriespeicher, Photovoltaik und (Mikro/Mini) Blockheizkraftwerk

Verbundprojekt EKOSTORE der Hochschule Landshut am TZE

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit

01.03.2015 - 28.02.2018

Projektkoordinator

Prof. Dr. Tim Rödiger

Projektpartner

Wolf Heiztechnik GmbH, emz-Hanauer GmbH&Co.KGaA, Stadtwerke Straubing Strom und Gas GmbH, Saft Batterien GmbH

Projektfinanzierung

Bayerische Forschungsstiftung

Projektziele

Zentrale Projektziele und Forschungsaspekte sind die systemseitige Verknüpfung von thermischen und elektrischen Lastprofilen, die Integration, Modellierung und Systemanalyse von elektrischen und thermischen Speichern, eine neuartige speicherorientierte Betriebsweise von BHKW sowie die Modellierung von netzwirtschaftlichen Auswirkungen der dezentralen Anlage.

Projektbeschreibung

Immer mehr Unternehmen und Haushalte nehmen ihre Strom- und Wärmeversorgung selbst in die Hand. Derzeit läuft die Versorgung mit Wärme und Strom meist getrennt voneinander. In einem neuen Forschungsprojekt wollen Wissenschaftler des Technologiezentrums Energie der Hochschule Landshut einen anderen Weg gehen. Eine intelligente Kopplung von Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken bietet eine interessante aber auch technisch anspruchsvolle Perspektive.


Im vorliegenden Projekt wird die Systemoptimierung einer Anlage aus Mini/Mikro BHKW, PV-Anlage und Batteriespeicher in Bezug auf die elektrische Speicherdimensionierung und lokale Eigenenergienutzung verfolgt.


Das, durch die Hochschule Landshut koordinierte, Projekt wird mit rund 780.000 Euro von der Bayerischen Forschungsstiftung gefördert. Mit vier Kooperationspartnern aus der Wirtschaft, umfasst das Gesamtvolumen 1,5 Millionen Euro.
 

 

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SurfaLIB

SurfaLIB - Verbesserte Lithium-Ionen-Batterien durch Modifikation der Elektrodenoberflächen (Surface modifications for improved Lithium-Ion-Batteries)

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit

01.10.2016 - 30.09.2019

Verbundkoordinator

Plasmatreat GmbH, Dr. Alexander Knospe

Akademische Partner

Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften, TU München (TUM-iwb)

Lehrstuhl für Technische Elektrochemie, TU München (TUM-TEC)

Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung, Bremen (IFAM)

Technologiezentrum Energie, HAW Landshut

Industriepartner

Plasmatreat GmbH, Steinhagen

Schlenk Metallfolien GmbH & Co.KG, Roth

ARGES GmbH, Wackersdorf

BMW Group, München

Bercomal SPA, Mailand

Projektträger

Projektträger Jülich

Projektziele

Verbesserung der Leistungsparameter, Senkung der Herstellungskosten von Lithium-Ionen-Batterien durch Oberflächenmodifikation von Substratfolie und Aktivmaterial

Projektbechreibung

Im Projekt SurfaLIB werden Verfahren zur Oberflächenmodifizierung der Substratfolien und der Aktivmaterialschichten untersucht, welche die Verbesserung der Leistungsparameter und die Senkung der Herstellkosten von Lithium-Ionen Batterien zum Ziel haben. Die HAW Landshut bearbeitet einen teilautomatisierten Herstellungsprozess von Lithium-Ionen Zellen und kann diesen vollständig im Labormaßstab abbilden. Die Ansatzgrößen bei der Elektrodenherstellung liegen im niedrigen Kilogrammmaßstab und ermöglichen eine kontinuierliche Beschichtung der Ableiterfolien bis zu ca. 30 Metern. Innerhalb des Projekts SurfaLIB nimmt die HAW eine wichtige Schnittstellenfunktion bei der Beschichtung von Kollektorfolien ein. Ein wesentliches Ziel in SurfaLIB ist die Herstellung von Dickschichtelektroden auf modifizierten Kollektorfolien.

LoCoTroP

 

LoCoTroP - Low-Cost Trockenbeschichtung von Batterieelektroden für energieeffiziente und umweltgerechte Produktionsprozesse

Verbundprojekt im Forschungscluster Batteriezellproduktion ProZell

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit01.08.2016 - 31.07.2019
Projektkoordinator

Technologiezentrum Energie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger

Projektpartner

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Abteilung Beschichtungssystem- und Lackiertechnik
http://www.ipa.fraunhofer.de

Technische Universität Braunschweig, Institut für Partikeltechnik
www.ipat.tu-braunschweig.de

Projektfinanzierung

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Energie -und Klimafonds

Projektziel

 

Entwicklung einer neuartigen, umweltfreundlichen  und lösemittelfreien Trockenbeschichtungstechnologie für Batterieelektroden

ProjektbeschreibungIm Projekt LoCoTroP erfolgt die Entwicklung einer innovativen Produktionstechnologie von Batterieelektroden mit einem  Trockenbeschichtungsverfahren. Bei gleichbleibender elektrochemischer Performance resultiert daraus eine signifikante Senkung der Produktionskosten sowohl durch geringere Investitionskosten für die Produktionsanlagen, höhere Durchlaufgeschwindigkeiten als auch durch den Verzicht auf die Lösungsmittel im Betrieb. Letzteres sowie erhebliche Energieeinsparung im Prozess durch Wegfall des Trocknerbetriebes führt zu einer erheblichen Einsparung von Ressourcen in der Zellproduktion, zur Verringerung der Umweltbelastung und zu vereinfachten umweltrechtlichen Genehmigungsverfahren für Batteriefabriken.

AIWe

Über das Projekt

Das Projekt Weltspeicher läuft noch bis Ende Mai 2021 und wird von der Hochschule Landshut in Kooperation mit dem Unternehmen VoltStorage am Technologiezentrum Energie in Ruhstorf an der Rott durchgeführt. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger. Die Finanzierung der ersten Phase übernimmt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). 

Projektname:                                     Weltspeicher auf Basis Fe/Fe-Redox-Flow

Laufzeit:                                             01.06.2020 bis 31.05.2021

Projektpartner:                                  Technologiezentrum Energie der Hochschule Landshut

                                                            VoltStorage GmbH

Gesamtprojektleitung:                      Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger

Förderung Hochschule Landshut:  134.000 Euro

Gesamte Projektsumme:                  250.000 Euro

Finanzierung:                                    Bundesministerium für Bildung und Forschung

Programm:                                        Richtlinie zur Förderung eines Pilot-lnnovationswettbewerbs für                                                                                       Sprunginnovationen zum Thema "Weltspeicher"

Projektziel:                               

Projektbeschreibung:                 All-Iron-Weltspeicher: Neue kostengünstige Speichertechnologie                                                                „Made in Europe“

Die Antragsteller erarbeiten ein technisch und wirtschaftlich zukunftsweisendes Konzept zur Entwicklung eines Weltspeichers auf Basis der All-Iron Redox-Flow Batterietechnologie (IRFB). Die IRFB zeigt beste Grundvoraussetzungen zur Verwendung als Weltspeicher, da die notwendigen Materialien umweltfreundlich, kostengünstig und weltweit verfügbar sind (oder auch größtenteils aus Recyclingmaterialen herstellbar sind). Ziel des einjährigen Konzeptvorhabens ist es daher, ein detailliertes Lösungskonzept für die Verwendung der IRFB als umweltfreundlicher und kostengünstiger Weltspeicher zu entwickeln und damit den Nachweis der Funktionstüchtigkeit im Grundsatz zu demonstrieren. Sämtliche Annahmen und technische Entwicklungen werden während der Förderlaufzeit der Konzeptphase durch Versuchsreihen auf Laborebene demonstriert. Die Konzeptphase leistet Vorarbeiten, um in der anschließenden Projektphase zu einem seriennahen Produkt zu kommen, das dann ausgelegt, konstruiert und optimiert werden soll um es in der Einsatzumgebung testen zu können. Des Weiteren werden Standard-Vergleichsparameter für technische und wirtschaftliche Spezifikationen des Zielsystems, wie beispielsweise Standard Lastzyklen, erarbeitet und in Absprache mit den übrigen Fördernehmern vereinheitlicht.

 Das am Ende der Projektlaufzeit fertiggestellte Konzeptpapier (Projektbericht) enthält dann nicht nur eine Strategie für eine potentielle Industrialisierung und Vergleichbarkeit zu anderen Technologien, sondern auch Lebenszyklusanalysen und Analysen zu Materialien, zu deren Herkunft, zum Energieeinsatz sowie Hinweise zum Recycling. Aspekte eines weltweiten Vertriebs des Speichers speziell im Hinblick auf Standortgegebenheiten, Modulierbarkeit oder Wartungsmöglichkeiten in bevölkerten, energiearmen Regionen, in Deutschland, Europa sowie der ganzen Welt werden ebenfalls in das Konzeptpapier eingebracht.           

 

 

FSTORE

 

 

 

FSTORE: Grenzüberschreitende Plattform für Forschung an zukünftigen Energiespeichern und deren Integration
(Cross-border Platform for Research in Future Energy Storage Systems and their Integration)

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit01.02.2017 – 31.07.2020
Lead-PartnerTechnologiezentrum Energie (TZE) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut in Ruhstorf an der Rott

Projektpartner

New Technologies Research Centre (NTC) der Universität Westböhmen in Pilsen
Projektfinanzierung

INTERREG V Freistaat Bayern - Tschechische Republik 2014 – 2020 (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung)

Projektziel

Stärkung der grenzüberschreitenden F&I-Aktivitäten

Spezifisches Ziel

 

Schaffung einer Plattform im INTERREG- Gebiet zur gemeinsamen Forschung an Flussbatterien und zum Wissensaustauch

Projektbeschreibung

Das Projekt FSTORE generiert eine wissenschaftliche Plattform zur gemeinsamen Forschung im INTERREG-Programmgebiet im Bereich der Flussbatterien (Redox-Flow Batterien). Dazu wird die bereits vorhandene grenzübergreifende Forschungs- und Infrastruktur zu diesem Forschungsfeld gebündelt, in Abstimmung mit den Projektpartnern optimiert und gleichzeitig einem größeren Kreis von Wissenschaftlern zugänglich gemacht.

Dabei sollen moderne und innovative Lösungen zur Energiespeicherung im Bereich Redox-Flow Systeme im Fokus stehen. Die voneinander unabhängige Skalierbarkeit von Leistung und Energie der Redox-Flow Systeme bietet hervorragende Chancen zur Integration solcher Speichersysteme in unterschiedlichste Szenarien, wie beispielsweise Notstromversorgungen, Lastausgleich und Spitzenlastkappung im Verteilernetz. Dazu sollen die Redox-Flow-Batterien im Umfeld regenerativer Energieerzeugung betrachtet werden. Zudem ist diese Technologie aus heutiger Sicht von einer zu erwartenden Verknappung der zur Herstellung benötigten Rohstoffe (Seltene Erden, Edelmetalle, etc.) weitgehend unberührt.


greenIKK

 

Green Infrastructure Maßnahmen aus Klärschlamm- Kaskadennutzung (greenIKK) mittels grenzüberschreitender interregionaler Zusammenarbeit

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit01.04.2017 - 31.12.2019

Lead-Partner

IKomStiftland

Forschungspartner

Technologiezentrum Energie (TZE) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut in Ruhstorf an der Rott

Ansprechpersonen:
Prof. Dr. Diana Hehenberger-Risse
Prof. Dr. Josef Hofmann

Projektpartner

CHEVAK Cheb, a.s.
Forestry and Game Management Research Institute

Assoziierende Partner

Gemeinde Speichersdorf
Stadt Plana

Projektfinanzierung

Europäische Fonds für regionale Entwicklung;
Ziel ETZ Freistaat Bayern-Tschechische Republik 2014 – 2020

Projektziele

Ermittlung einer optimalen Verfahrenskette zur stofflichen und energetischen Verwertung von Klärschlamm (Kaskadennutzung)

Projektbeschreibung

Durch die künftigen auf europäischer und deutscher Ebene verschärften Anforderungen, an die landwirtschaftliche und landbauliche Nutzung von Klärschlamm aus kommunaler Abwasserreinigung, wird ein erhöhter Kostendruck, insbesondere in strukturschwachen Grenzregionen, auf die Abwasserentsorger entstehen.

Das Forschungsprojekt „Green Infrastructure Maßnahmen aus Klärschlamm- Kaskadennutzung (greenIKK)“ soll dieser Problematik entgegenwirken und in der Projektzielgrenzregion, einen unter ökologischen, technischen, wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten, optimalen Verfahrensablauf zum Umgang mit Klärschlamm entwickeln.

Hierzu wird eine grenzüberschreitende interregionale Zusammenarbeit angestrebt, die ein gemeinsames Verfahren etablieren und Strukturen schaffen soll, um daraus Synergien zu identifizieren. Dies ist nur möglich, wenn die potenziellen Verwertungspfade von Klärschlamm bestmöglich ausgenutzt und kombiniert werden.

Es soll daher eine stoffliche Nutzung, durch eine Rückgewinnung von Nährstoffen und deren Rückführung in die Ökosysteme, die energetische Verwertung von Klärschlamm und ein Konzept von Ökosystemdienstleistungen (green infrastructure Maßnahmen), vorangetrieben werden.

Neben der positiven Auswirkung auf ökonomische und soziale Aspekte, kann auch eine Verringerungen von schädlichen Umweltwirkungen, durch die Reduzierung von Treibhausgasemission, den Eintrag von umweltbedenklichen Stoffen und der Ressourceneffizienzsteigerung, erreicht werden.

Für die Projektzielkommunen werden Handlungsempfehlungen abgeleitet, welche die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben sicherstellen und die fehlende Kaufkraft kompensieren. Dieses Pilotprojekt soll als wegweisendes Standardverfahren für Gemeinden in Grenzregionen dienen.

Im Rahmen dieses Forschungsprojekts sind mehrere Abschlussarbeiten zu vergeben.  Aktuelle Angebote finden Sie hier.

KME-2nd-Life

KME-2nd-Life – Controlling- und Maintenance System zur Schnellbewertung von gebrauchten Lithium-Traktionsbatterien sowie einer Ansteuerung für 2nd-Life Stromspeicher

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit 01.07.2017 - 30.06.2020
Projektkoordinator

Prof. Dr. Sascha Hauke

Projektpartner

BEDM GmbH, FENECON GmbH

Projektfinanzierung

ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Projektziele

Entwicklung eines Controlling- und Maintenance Systems für die Schnellbewertung von gebrauchten Lithium Akkumulatoren. Die Grundlage für diese Schnellbewertung bilden dabei die historischen Batterie-Management-System-Daten (BMS-Daten). Weiterhin soll im Projekt die Ansteuerung von 2nd-Life Stromspeicheranwendungen und ein Hybridspeicher-Prototyp aus 1st- und 2nd-Life Lithium Akkumulatoren durch die Projektpartner entwickelt werden.

Projektbeschreibung

Die Projektpartner erarbeiten eine Schnellbewertung von gebrauchten Lithium-Traktionsbatterien (LITB) auf Grundlage von historischen Batterie-Management-System-Daten (BMS-Daten). Durch die Schnellbewertung sollen bei der Auswahl gebrauchter Lithium Akkumulatoren für ein 2nd-Life Stromspeichersystem Arbeit, Zeit und Kosten reduziert werden. Weiterhin wird eine Ansteuerung für Stromspeichersysteme entwickelt, die nichtlineare Alterungsprozesse aus 1st- und 2nd-Life Systemen analysiert und im Ansteuerbetrieb berücksichtigt.
Der Bewertungsprozess konzentriert sich dabei nicht nur auf die verbleibende Restkapazität, sondern berücksichtigt weiterhin den Betriebsmodus, die Betriebsumgebung sowie weitere einschlägige Ereignisse, welche die Batterie in der 1st-Life Anwendung geprägt haben.
Im Laufe des Projekts werden Batteriemodule unterschiedlicher Hersteller untersucht. Darauf aufbauend soll die Bewertungs- und Ansteuertechnologie so definiert werden, dass der Großteil der am Markt befindlichen Akkumulatoren aus Elektrofahrzeugen betrachtet werden kann.
Um den Anforderungen, wie z.B. hohen Lastspitzen, im künftigen Betrieb des 2nd-Life-Speichersystems ohne Bedenken im Hinblick auf nichtlineare Alterungsprozesse gerecht zu werden, wird im Controlling- und Maintenance System die Möglichkeit implementiert, 2nd-Life Akkumulatoren in Kombination mit 1st-Life Akkumulatoren zu betreiben. Ein entsprechender Hybrid-Speicher (Kombination von 1st- und 2nd-Life Akkumulatoren) soll im Rahmen dieses Projekts prototypisch konfiguriert werden.

LTM

Aufbau Labor/Technikum zur mikrobiologischen Methanisierung (LTM) am TZE

 

Allgemeine Informationen zum Projekt:

 

Projektlaufzeit

01.01.2018 – 31.12.2021

Projektkoordinatoren

Prof. Dr. Raimund Brotsack (THD)
Dr. Reinhart Schwaiberger (TZE)

Projektpartner

Technologiezentrum Energie (TZE) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut in Ruhstorf an der Rott
Technische Hochschule Deggendorf (THD)

Projektfinanzierung

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Technologiezentrum Energie (TZE)

Technische Hochschulde Deggendorf (THD)

Projektziel

Ziel ist der Aufbau eines operativen Labors/Technikums zur mikrobiologischen Methanisierung (LTM) am TZ Energie unter der wiss. Leitung von Prof. Brotsack mit begleitender Akquisition erster Forschungsvorhaben auf regionaler wie internationaler Ebene.

Projektbeschreibung

Die Power-to-Gas Technologie stellt eine potentielle Lösung für die unbestritten notwendige Speicherung erneuerbarer Energie zur Umsetzung der Energiewende dar. Hierbei wird überschüssiger Strom aus fluktuierenden erneuerbaren Energien durch Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt. Da Wasserstoff nur unter hohem Energieaufwand (hohe Drücke, Verflüssigung) gespeichert werden kann, bietet sich dessen Konvertierung in Methan an. Dieser Schritt ermöglicht die Speicherung als Gas im breit ausgebauten Erdgasnetz in Deutschland.

Am LTM sollen die notwendigen Prozessabläufe der mikrobiologischen Methanisierung und der Gewinnung von Wasserstoff aus thermochemischen Prozessen als Alternative zur Elektrolyse abgebildet und die dafür notwendige technische Ausrüstung installiert werden. Begleitend dazu werden der aktuelle Stand der Wissenschaft und daraus abgeleitet entsprechende Forschungsbedarfe identifiziert. Zeitgleich soll das Labor/Technikum real aufgebaut, eingerichtet und operativ gesetzt werden.  Erste Testläufe sowie die Implementierung der benötigten Analytik müssen dazu durchgeführt werden. Ergänzend werden erste Skizzen für Forschungsanträge erarbeitet. Der Beitritt in bestehende Gremien des Forschungsfeldes wird angestrebt, neue Netzwerke werden gegebenenfalls initiiert. Mindestens eine Veröffentlichung (peer-reviewed) zum LTM und möglichst mehrere Publikationen zu den Möglichkeiten des LTM sind zu erstellen und zu verbreiten, um das neue Labor einem breiten potentiellen Nutzerkreis bekannt zu machen.

NHEAT

Projektlaufzeit01.09.2018-31.08.2021

ProjektkoordinatorProf. Dr. Tim Rödiger

Projektfinanzierung

Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

ProjektzieleEntwicklung einer neuartigen, hochzeitauflösenden Wärmeflussmesstechnik für Anwendungen in der Energie- und Antriebstechnik

Entwicklung einer neuartigen Methodik zur experimentellen Bestimmung der thermischen Eigenschaften von Li-Ionen Pouchzellen auf Basis von Wärmedurchgangsmessungen

ProjektbeschreibungHochzeitaufgelöste, quantitative Wärmeflussmessungen sind von größter Bedeutung für die Optimierung des Wärmeübergangs und die thermodynamische Analyse von vielen technischen Fragestellungen. Prominente technisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich relevante Anwendungsfälle der Messungen sind Wandkühlungseffekte in Verbrennungsmotoren und (Flug-) Gasturbinen, Thermalmanagement von Brennstoffzellen, Wärmeabfuhr bei Akkumulatoren, thermisch belasteten Bauteilen der Leistungselektronik und Wechselrichtern in der Elektromobilität. Im Projekt NHEAT wird eine neuartige Wärmeflussmethodik weiterentwickelt und für verschiedene Anwendungsfälle qualifiziert.

InTenZ

Projektlaufzeit:01.06.2018 – 31.12.2020
Projektkoordinator:Technologiezentrum Energie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut, Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger
Projektpartner:Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Thermische Verfahrenstechnik, Professur Thin Film Technology
Technische Universität Braunschweig, Institut für Partikeltechnik
Projektfinanzierung:Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektziel:Entwicklung eines Verfahrens zur intensiven Nachtrocknung von Komponenten für Lithium-Ionen-Zellen in diskontinuierlichen Trockenöfen
Projektbeschreibung:Im Projekt InTenZ erfolgt die Erforschung und Entwicklung eines neuen Konzepts zur Nachtrocknung von Elektroden- und Separatorwickeln. Diese werden dabei nicht in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren abgewickelt, getrocknet und wieder aufgewickelt, sondern in aufgerollter Form in den Trocknungsofen gegeben. Auf diese Weise kann eine schonendere Nachtrockung erreicht werden. Ziel des Projektes ist es, die Auswirkung der Nachtrocknung auf das Trocknungsgut zu verstehen und den Prozess bezüglich Zeit- und Energieaufwand zu optimieren.