Laufende Projekte

CompStor

 

CompStor -Kompetenzzentrum zur Energiespeicherung
(Competence Center for Energy Storage)

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit01.10.2015 - 30.09.2018
Lead-Partner

Technologiezentrum Energie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut

Projektpartner

Fachhochschule Oberösterreich - FH OÖ Wels

ProjektfinanzierungESI-Fonds 2014-2020
INTERREG V-A Österreich-Deutschland/Bayern 2014-2020

Projekttziele

Verbreiterung und Verbesserung der grenzüberschreitenden F&E&I-Kapazitäten

Spezifisches ZielAuf- und Ausbau gemeinsamer, grenzüberschreitender Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationskapazitäten im Hochschulsektor und bei Kompetenzzentren

Projektbeschreibung

Die FH OOE (Wels) und die HAW Landshut-TZE bündeln ihre Kompetenzen in der Energiespeicherung. Geplant sind der Auf- und Ausbau der Ressourcen zur "grenzenlosen" Zusammenarbeit in Grundlagenforschung wie angewandter Forschung und Lehre im Bereich Energiespeicherung und im Bereich der Schutztechnik für Gleichstromsysteme.
Ein innovationsfreundliches Forschungsumfeld wird in der Grenzregion aufgebaut. Die Partner erarbeiten ein gemeinsames Konzept für Forschung und Lehre zur Nutzung der Ressourcen am TZE im Bereich der Batterietechnologie und der Netzintegration.

Das TZE wird dazu im Schwerpunkt als Demonstrations- und Forschungseinrichtung zur Entwicklung, Prüfung und Einbindung von Speichertechnik in bestehende Netzte ausgebaut. Der Forschungsschwerpunkt im Bereich Batteriesysteme wird um Teilautomatisierung von Fertigungstechnologie ergänzt.

Die Infrastruktur in Wels wird um Hochspannungs- und Hochstromprüfmöglichkeiten ergänzt. Mit diesen Einrichtungen können die Konstruktionsgrundlagen für elektrische Speichersysteme, die dafür notwendige Schutztechnik, sowie Grundlagen für effiziente Prüfmethoden zur Qualitätssicherung in der Fertigung von Speichern geschaffen werden.

In der Lehre arbeiten die beiden Hochschulen bei der Entwicklung und der Durchführung von Seminaren im Bereich Batterietechnologie, Netzintegration und (Gleichstrom-)schutztechnik für Speichersysteme sowie Aspekten der Qualitätssicherung in der Fertigung zusammen. Die bestehenden Kapazitäten für die Durchführung von Seminaren und Praktika am TZE und an der FH OOE entsprechen erweitert, um den Kursgrößen beider Hochschulen gerecht zu werden.

 

Ein Projekt gefördert aus den Mitteln des ESI-Fonds 2014-2020

 

 

Eine Zusammenarbeit im Rahmen von INTERREG V-A Österreich-Deutschland/Bayern 2014-2020

 

                   

 

LoCoTroP

 

LoCoTroP - Low-Cost Trockenbeschichtung von Batterieelektroden für energieeffiziente und umweltgerechte Produktionsprozesse

Verbundprojekt im Forschungscluster Batteriezellproduktion ProZell

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit01.08.2016 - 31.07.2019
Projektkoordinator

Technologiezentrum Energie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger

Projektpartner

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Abteilung Beschichtungssystem- und Lackiertechnik
http://www.ipa.fraunhofer.de

Technische Universität Braunschweig, Institut für Partikeltechnik
www.ipat.tu-braunschweig.de

Projektfinanzierung

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Energie -und Klimafonds

Projektziel

 

Entwicklung einer neuartigen, umweltfreundlichen  und lösemittelfreien Trockenbeschichtungstechnologie für Batterieelektroden

ProjektbeschreibungIm Projekt LoCoTroP erfolgt die Entwicklung einer innovativen Produktionstechnologie von Batterieelektroden mit einem  Trockenbeschichtungsverfahren. Bei gleichbleibender elektrochemischer Performance resultiert daraus eine signifikante Senkung der Produktionskosten sowohl durch geringere Investitionskosten für die Produktionsanlagen, höhere Durchlaufgeschwindigkeiten als auch durch den Verzicht auf die Lösungsmittel im Betrieb. Letzteres sowie erhebliche Energieeinsparung im Prozess durch Wegfall des Trocknerbetriebes führt zu einer erheblichen Einsparung von Ressourcen in der Zellproduktion, zur Verringerung der Umweltbelastung und zu vereinfachten umweltrechtlichen Genehmigungsverfahren für Batteriefabriken.

SurfaLIB

SurfaLIB - Verbesserte Lithium-Ionen-Batterien durch Modifikation der Elektrodenoberflächen (Surface modifications for improved Lithium-Ion-Batteries)

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit

01.10.2016 - 30.09.2019

Verbundkoordinator

Plasmatreat GmbH, Dr. Alexander Knospe

Akademische Partner

Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften, TU München (TUM-iwb)

Lehrstuhl für Technische Elektrochemie, TU München (TUM-TEC)

Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung, Bremen (IFAM)

Technologiezentrum Energie, HAW Landshut

Industriepartner

Plasmatreat GmbH, Steinhagen

Schlenk Metallfolien GmbH & Co.KG, Roth

ARGES GmbH, Wackersdorf

BMW Group, München

Bercomal SPA, Mailand

Projektträger

Projektträger Jülich

Projektziele

Verbesserung der Leistungsparameter, Senkung der Herstellungskosten von Lithium-Ionen-Batterien durch Oberflächenmodifikation von Substratfolie und Aktivmaterial

Projektbechreibung

Im Projekt SurfaLIB werden Verfahren zur Oberflächenmodifizierung der Substratfolien und der Aktivmaterialschichten untersucht, welche die Verbesserung der Leistungsparameter und die Senkung der Herstellkosten von Lithium-Ionen Batterien zum Ziel haben. Die HAW Landshut bearbeitet einen teilautomatisierten Herstellungsprozess von Lithium-Ionen Zellen und kann diesen vollständig im Labormaßstab abbilden. Die Ansatzgrößen bei der Elektrodenherstellung liegen im niedrigen Kilogrammmaßstab und ermöglichen eine kontinuierliche Beschichtung der Ableiterfolien bis zu ca. 30 Metern. Innerhalb des Projekts SurfaLIB nimmt die HAW eine wichtige Schnittstellenfunktion bei der Beschichtung von Kollektorfolien ein. Ein wesentliches Ziel in SurfaLIB ist die Herstellung von Dickschichtelektroden auf modifizierten Kollektorfolien.

FSTORE

 

 

 

FSTORE: Grenzüberschreitende Plattform für Forschung an zukünftigen Energiespeichern und deren Integration
(Cross-border Platform for Research in Future Energy Storage Systems and their Integration)

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit01.02.2017 – 31.01.2020
Lead-PartnerTechnologiezentrum Energie (TZE) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut in Ruhstorf an der Rott

Projektpartner

New Technologies Research Centre (NTC) der Universität Westböhmen in Pilsen
Projektfinanzierung

INTERREG V Freistaat Bayern - Tschechische Republik 2014 – 2020 (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung)

Projektziel

Stärkung der grenzüberschreitenden F&I-Aktivitäten

Spezifisches Ziel

 

Schaffung einer Plattform im INTERREG- Gebiet zur gemeinsamen Forschung an Flussbatterien und zum Wissensaustauch

Projektbeschreibung

Das Projekt FSTORE generiert eine wissenschaftliche Plattform zur gemeinsamen Forschung im INTERREG-Programmgebiet im Bereich der Flussbatterien (Redox-Flow Batterien). Dazu wird die bereits vorhandene grenzübergreifende Forschungs- und Infrastruktur zu diesem Forschungsfeld gebündelt, in Abstimmung mit den Projektpartnern optimiert und gleichzeitig einem größeren Kreis von Wissenschaftlern zugänglich gemacht.

Dabei sollen moderne und innovative Lösungen zur Energiespeicherung im Bereich Redox-Flow Systeme im Fokus stehen. Die voneinander unabhängige Skalierbarkeit von Leistung und Energie der Redox-Flow Systeme bietet hervorragende Chancen zur Integration solcher Speichersysteme in unterschiedlichste Szenarien, wie beispielsweise Notstromversorgungen, Lastausgleich und Spitzenlastkappung im Verteilernetz. Dazu sollen die Redox-Flow-Batterien im Umfeld regenerativer Energieerzeugung betrachtet werden. Zudem ist diese Technologie aus heutiger Sicht von einer zu erwartenden Verknappung der zur Herstellung benötigten Rohstoffe (Seltene Erden, Edelmetalle, etc.) weitgehend unberührt.


greenIKK

 

Green Infrastructure Maßnahmen aus Klärschlamm- Kaskadennutzung (greenIKK) mittels grenzüberschreitender interregionaler Zusammenarbeit

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit01.04.2017 - 31.12.2019

Lead-Partner

IKomStiftland

Forschungspartner

Technologiezentrum Energie (TZE) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut in Ruhstorf an der Rott

Ansprechpersonen:
Prof. Dr. Diana Hehenberger-Risse
Prof. Dr. Josef Hofmann

Projektpartner

CHEVAK Cheb, a.s.
Forestry and Game Management Research Institute

Assoziierende Partner

Gemeinde Speichersdorf
Stadt Plana

Projektfinanzierung

Europäische Fonds für regionale Entwicklung;
Ziel ETZ Freistaat Bayern-Tschechische Republik 2014 – 2020

Projektziele

Ermittlung einer optimalen Verfahrenskette zur stofflichen und energetischen Verwertung von Klärschlamm (Kaskadennutzung)

Projektbeschreibung

Durch die künftigen auf europäischer und deutscher Ebene verschärften Anforderungen, an die landwirtschaftliche und landbauliche Nutzung von Klärschlamm aus kommunaler Abwasserreinigung, wird ein erhöhter Kostendruck, insbesondere in strukturschwachen Grenzregionen, auf die Abwasserentsorger entstehen.

Das Forschungsprojekt „Green Infrastructure Maßnahmen aus Klärschlamm- Kaskadennutzung (greenIKK)“ soll dieser Problematik entgegenwirken und in der Projektzielgrenzregion, einen unter ökologischen, technischen, wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten, optimalen Verfahrensablauf zum Umgang mit Klärschlamm entwickeln.

Hierzu wird eine grenzüberschreitende interregionale Zusammenarbeit angestrebt, die ein gemeinsames Verfahren etablieren und Strukturen schaffen soll, um daraus Synergien zu identifizieren. Dies ist nur möglich, wenn die potenziellen Verwertungspfade von Klärschlamm bestmöglich ausgenutzt und kombiniert werden.

Es soll daher eine stoffliche Nutzung, durch eine Rückgewinnung von Nährstoffen und deren Rückführung in die Ökosysteme, die energetische Verwertung von Klärschlamm und ein Konzept von Ökosystemdienstleistungen (green infrastructure Maßnahmen), vorangetrieben werden.

Neben der positiven Auswirkung auf ökonomische und soziale Aspekte, kann auch eine Verringerungen von schädlichen Umweltwirkungen, durch die Reduzierung von Treibhausgasemission, den Eintrag von umweltbedenklichen Stoffen und der Ressourceneffizienzsteigerung, erreicht werden.

Für die Projektzielkommunen werden Handlungsempfehlungen abgeleitet, welche die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben sicherstellen und die fehlende Kaufkraft kompensieren. Dieses Pilotprojekt soll als wegweisendes Standardverfahren für Gemeinden in Grenzregionen dienen.

Im Rahmen dieses Forschungsprojekts sind mehrere Abschlussarbeiten zu vergeben.  Aktuelle Angebote finden Sie hier.

KME-2nd-Life

KME-2nd-Life – Controlling- und Maintenance System zur Schnellbewertung von gebrauchten Lithium-Traktionsbatterien sowie einer Ansteuerung für 2nd-Life Stromspeicher

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit 01.07.2017 - 30.06.2020
Projektkoordinator

Prof. Dr. Sascha Hauke

Projektpartner

BEDM GmbH, FENECON GmbH

Projektfinanzierung

ZIM – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Projektziele

Entwicklung eines Controlling- und Maintenance Systems für die Schnellbewertung von gebrauchten Lithium Akkumulatoren. Die Grundlage für diese Schnellbewertung bilden dabei die historischen Batterie-Management-System-Daten (BMS-Daten). Weiterhin soll im Projekt die Ansteuerung von 2nd-Life Stromspeicheranwendungen und ein Hybridspeicher-Prototyp aus 1st- und 2nd-Life Lithium Akkumulatoren durch die Projektpartner entwickelt werden.

Projektbeschreibung

Die Projektpartner erarbeiten eine Schnellbewertung von gebrauchten Lithium-Traktionsbatterien (LITB) auf Grundlage von historischen Batterie-Management-System-Daten (BMS-Daten). Durch die Schnellbewertung sollen bei der Auswahl gebrauchter Lithium Akkumulatoren für ein 2nd-Life Stromspeichersystem Arbeit, Zeit und Kosten reduziert werden. Weiterhin wird eine Ansteuerung für Stromspeichersysteme entwickelt, die nichtlineare Alterungsprozesse aus 1st- und 2nd-Life Systemen analysiert und im Ansteuerbetrieb berücksichtigt.
Der Bewertungsprozess konzentriert sich dabei nicht nur auf die verbleibende Restkapazität, sondern berücksichtigt weiterhin den Betriebsmodus, die Betriebsumgebung sowie weitere einschlägige Ereignisse, welche die Batterie in der 1st-Life Anwendung geprägt haben.
Im Laufe des Projekts werden Batteriemodule unterschiedlicher Hersteller untersucht. Darauf aufbauend soll die Bewertungs- und Ansteuertechnologie so definiert werden, dass der Großteil der am Markt befindlichen Akkumulatoren aus Elektrofahrzeugen betrachtet werden kann.
Um den Anforderungen, wie z.B. hohen Lastspitzen, im künftigen Betrieb des 2nd-Life-Speichersystems ohne Bedenken im Hinblick auf nichtlineare Alterungsprozesse gerecht zu werden, wird im Controlling- und Maintenance System die Möglichkeit implementiert, 2nd-Life Akkumulatoren in Kombination mit 1st-Life Akkumulatoren zu betreiben. Ein entsprechender Hybrid-Speicher (Kombination von 1st- und 2nd-Life Akkumulatoren) soll im Rahmen dieses Projekts prototypisch konfiguriert werden.

LTM

Aufbau Labor/Technikum zur mikrobiologischen Methanisierung (LTM) am TZE

 

Allgemeine Informationen zum Projekt:

 

Projektlaufzeit

01.01.2018 – 31.12.2021

Projektkoordinatoren

Prof. Dr. Raimund Brotsack (THD)
Dr. Reinhart Schwaiberger (TZE)

Projektpartner

Technologiezentrum Energie (TZE) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut in Ruhstorf an der Rott
Technische Hochschule Deggendorf (THD)

Projektfinanzierung

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Technologiezentrum Energie (TZE)

Technische Hochschulde Deggendorf (THD)

Projektziel

Ziel ist der Aufbau eines operativen Labors/Technikums zur mikrobiologischen Methanisierung (LTM) am TZ Energie unter der wiss. Leitung von Prof. Brotsack mit begleitender Akquisition erster Forschungsvorhaben auf regionaler wie internationaler Ebene.

Projektbeschreibung

Die Power-to-Gas Technologie stellt eine potentielle Lösung für die unbestritten notwendige Speicherung erneuerbarer Energie zur Umsetzung der Energiewende dar. Hierbei wird überschüssiger Strom aus fluktuierenden erneuerbaren Energien durch Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt. Da Wasserstoff nur unter hohem Energieaufwand (hohe Drücke, Verflüssigung) gespeichert werden kann, bietet sich dessen Konvertierung in Methan an. Dieser Schritt ermöglicht die Speicherung als Gas im breit ausgebauten Erdgasnetz in Deutschland.

Am LTM sollen die notwendigen Prozessabläufe der mikrobiologischen Methanisierung und der Gewinnung von Wasserstoff aus thermochemischen Prozessen als Alternative zur Elektrolyse abgebildet und die dafür notwendige technische Ausrüstung installiert werden. Begleitend dazu werden der aktuelle Stand der Wissenschaft und daraus abgeleitet entsprechende Forschungsbedarfe identifiziert. Zeitgleich soll das Labor/Technikum real aufgebaut, eingerichtet und operativ gesetzt werden.  Erste Testläufe sowie die Implementierung der benötigten Analytik müssen dazu durchgeführt werden. Ergänzend werden erste Skizzen für Forschungsanträge erarbeitet. Der Beitritt in bestehende Gremien des Forschungsfeldes wird angestrebt, neue Netzwerke werden gegebenenfalls initiiert. Mindestens eine Veröffentlichung (peer-reviewed) zum LTM und möglichst mehrere Publikationen zu den Möglichkeiten des LTM sind zu erstellen und zu verbreiten, um das neue Labor einem breiten potentiellen Nutzerkreis bekannt zu machen.

NHEAT

Projektlaufzeit01.09.2018-31.08.2021

ProjektkoordinatorProf. Dr. Tim Rödiger

Projektfinanzierung

Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

ProjektzieleEntwicklung einer neuartigen, hochzeitauflösenden Wärmeflussmesstechnik für Anwendungen in der Energie- und Antriebstechnik

Entwicklung einer neuartigen Methodik zur experimentellen Bestimmung der thermischen Eigenschaften von Li-Ionen Pouchzellen auf Basis von Wärmedurchgangsmessungen

ProjektbeschreibungHochzeitaufgelöste, quantitative Wärmeflussmessungen sind von größter Bedeutung für die Optimierung des Wärmeübergangs und die thermodynamische Analyse von vielen technischen Fragestellungen. Prominente technisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich relevante Anwendungsfälle der Messungen sind Wandkühlungseffekte in Verbrennungsmotoren und (Flug-) Gasturbinen, Thermalmanagement von Brennstoffzellen, Wärmeabfuhr bei Akkumulatoren, thermisch belasteten Bauteilen der Leistungselektronik und Wechselrichtern in der Elektromobilität. Im Projekt NHEAT wird eine neuartige Wärmeflussmethodik weiterentwickelt und für verschiedene Anwendungsfälle qualifiziert.

COATEMO II

Projektlaufzeit01.11.2018 – 31.10.2021
ProjektkoordinatorGraphit Kropfmühl GmbH
Dr. Robert Feher
ProjektpartnerGraphit Kropfmühl GmbH
FutureCarbon GmbH
Dyneon GmbH
InVerTec e.V.
Varta Microbattery GmbH
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Landshut
ProjektfinanzierungBundesministerium für Wirtschaft und Energie
Forschungsförderung im 6. Energieforschungsprogramm
ProjektzielEntwicklung von neuartigen, hochenergetischen, schnellladbaren und langlebigen Silizium/Graphen-Anodenmaterialien für die Elektromobilität
ProjektbeschreibungZiel des Projektes COATEMO II ist die Entwicklung von schnellladbaren und langlebigen Hochenergie-Anodenmaterialien für die Elektromobilität. Die Schnellladefähigkeit ist ein entscheidender Faktor für eine sehr hohe Akzeptanz von reinen Elektrofahrzeugen (Battery Electrical Vehicle (BEV)). Die Vorteile von Schnellladung sind insbesondere: Kurze Ladezeiten, weniger Ladestationen, vereinfachter Infrastrukturaufbau in Innenstädten, Langstreckentauglichkeit durch höhere Batterieenergie (> 90 % der Batteriekapazität in 30 Minuten ladbar) und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Verbrennungsmotoren.
Im Projekt COATEMO II soll dieses Limit, mittels der erforschten neuartigen, hochenergiereichen Si-Graphen Anoden und deren Materialien, mit 250 Wh/kg signifikant überschritten werden. Diese Anoden haben zum einen mit 800 mAh/g mehr als die doppelte Energie im Vergleich zu Graphit-Elektroden mit 372 mAh/g. Zum anderen können dadurch dünnere Elektroden im Vergleich zu Graphit-Elektroden mit derselben Kapazität eingesetzt werden, wodurch die Elektrodenoberfläche in der Zelle und damit die Belastbarkeit erhöht wird.
Die für die zukünftige Lithium-Ionen Batterien (LIB) diskutierten Anodenmaterialien, basierend auf Silizium (Si) haben neben der hohen Kapazität jedoch auch nachteilige Eigenschaften gegenüber dem traditionell eingesetzten Graphit, die es durch gemeinsame Forschung und Entwicklung zu überwinden gilt.

 

InTenZ

Projektlaufzeit:01.06.2018 – 31.05.2020
Projektkoordinator:Technologiezentrum Energie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut, Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger
Projektpartner:Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Thermische Verfahrenstechnik, Professur Thin Film Technology
Technische Universität Braunschweig, Institut für Partikeltechnik
Projektfinanzierung:Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektziel:Entwicklung eines Verfahrens zur intensiven Nachtrocknung von Komponenten für Lithium-Ionen-Zellen in diskontinuierlichen Trockenöfen
Projektbeschreibung:Im Projekt InTenZ erfolgt die Erforschung und Entwicklung eines neuen Konzepts zur Nachtrocknung von Elektroden- und Separatorwickeln. Diese werden dabei nicht in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren abgewickelt, getrocknet und wieder aufgewickelt, sondern in aufgerollter Form in den Trocknungsofen gegeben. Auf diese Weise kann eine schonendere Nachtrockung erreicht werden. Ziel des Projektes ist es, die Auswirkung der Nachtrocknung auf das Trocknungsgut zu verstehen und den Prozess bezüglich Zeit- und Energieaufwand zu optimieren.

HochNaB

 

 

HochNaB - Hochvoltsystem auf Basis von Natrium-Ionen Batterien

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit

01.04.2019 – 31.03.2022

Lead-Partner

Technologiezentrum Energie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut

Projektpartner

BlueSky Energy

Smart1 Solutions GmbH

sun.e-solution GmbH

Projektfinanzierung

ESI-Fonds 2014-2020
INTERREG V-A Österreich-Deutschland/Bayern 2014-2020

Projektziele

Verbreiterung und Verbesserung der grenzüberschreitenden F&E&I-Kapazitäten

Spezifisches Ziel

Erhöhung der unternehmensbezogenen grenzüberschreitenden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten durch Stärkung geeigneter Unterstützungsstrukturen

Projektbeschreibung

In diesem Projekt wird ein zukünftiges post-Lithium Speicher-System auf seine Markttauglichkeit zur stationären Speicherung elektrischer Energie entwickelt und untersucht. Es wird ein Hochvoltsystem aus Natrium-Ionen Batterien betrachtet. Als Alternative für Lithiumbasierte Speichertechnologie sind Batterien auf Basis von Na-Ionen eine sichere, umweltfreundliche und zukunftsträchtige Lösung. Das System arbeitet weitgehend frei von Rohstoffen, deren Herkunft politischen Strömungen und Schwankungen vom Weltmarkte abhängt. Das österreichische KMU BlueSky Energy vertreibt derzeit als einziger in der Region Heimspeicherlösungen dieser Technologie. Zusammen mit dem Technologiezentrum Energie und dem KMU Smart1 auf deutscher Seite und dem österreichischen KMU sun.e-Solution soll an dieser Speichertechnologie geforscht und weiterentwickelt werden, um Hochvoltlösungen als sichere, zuverlässige und umweltfreundliche Alternative für Heim- und Industrieanwendungen zur Marktreife zu führen. Hierbei gilt es die regionalen Kompetenzen zu nutzen, um die elektromechanischen Anforderungen, die systemtechnische Integration, die Sicherheit und Applikationen des Systems auszureifen.

SpinnAP

SpinnAP – Spinning Technologies for Advanced Battery Production

Allgemeine Informationen zum Projekt:

Projektlaufzeit

03.06.2019 – 02.06.2022

Projektpartner

3M Advanced Materials Division

Brückner GmbH

ake-Technologies GmbH

Technologiezentrum Energie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut

Projektkoordinator

Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger

Projektfinanzierung

Bayerische Forschungsstiftung (Erste Förderrunde der Bayerischen Forschungsstiftung 2019)

Projektziele

Entwicklung von High-Speed-Spinning für industrietaugliche Durchsätze

Entwicklung und Test von Festkörperelektrolyten für post-Lithium-Ionen Batterien

Hoher Durchsatz von Materialien im Batterieproduktionsprozess durch Laminationstechnologie

Projektbeschreibun

Preiswerte und sichere Batteriezellen sind für ein breites Portfolio an Anwendungen notwendig. SpinnAP forscht für die Kostensenkung durch schnellere Batterie-Assemblageprozesse und für sichere Batterien durch Polymer/Festkörperelektrolyt. Das Projekt bedient die aktuellen Lithium-Ionen Speichersysteme, sowie die zukünftige Generation von Festkörperbatterien. In diesem Projekt entwickelt das Konsortium aus 3M Advanced Materials Division, Brückner GmbH und ake-Technologies GmbH unter Federführung der Hochschule Landshut  das Verfahren des Elektrospinnens für die Anwendung in der Batterieproduktion und den Einsatz in zukünftigen Batterietechnologien.

Der Prozess des Elektrospinnings nutzt starke elektrische Felder um Fasern im Mikro- bis Nanometerbereich zu formen. Zwischen einer metallischen Nadel und einer Gegenelektrode wird ein starkes elektrisches Feld angelegt und eine Lösung elektrisch geladen. Dadurch bildet sich ein Kegel, aus dem Nanofasern durch das elektrische Feld zum Substrat hingezogen werden. Hierdurch entstehen Gespinste aus Nanofasern. Diese besitzen besondere Eigenschaften, die zur Verbesserungen in wiederaufladbaren Lithiumzellenführen.