Entwicklung neuer Messtechnik mit 450.000 Euro gefördert

Geplant sind Anwendungen in der Energie- und Antriebstechnik sowie die Erprobung mit verschiedenen Industriepartnern

Mit 450.000 Euro fördert das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (Neuberufenensäule) sowie das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) die Entwicklung einer neuartigen Messtechnik an der Hochschule Landshut. Sie soll bei der Untersuchung verschiedener thermodynamischer Problemstellungen zum Einsatz kommen, beispielsweise in Verbrennungsmotoren und Batteriespeichern.

Die Förderung, die Prof. Dr. Tim Rödiger (Fakultät Maschinenbau) erfolgreich einwerben konnte, beinhaltet zwei Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter für eine Dauer von 3 Jahren. Durchgeführt werden die Forschungsarbeiten in den Laboren Strömungsmechanik, Fluidtechnik und Energiesysteme (Technologiezentrum Energie, TZE) der Hochschule Landshut in Zusammenarbeit mit den Gruppen von Prof. Dr. Artem Ivanov  (Labor Hybridschaltungen) und Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger (Energiespeicher, TZE).

Der Praxisbezug und die Erprobung der Messtechnik erfolgt gemeinsam mit den Firmen Siegfried Spiess Motorenbau GmbH (Ditzigen),  Fortech HTS GmbH (Bernhardswald bei Regensburg) und SVMtec (Stuttgart) sowie mit dem Institut für Aerodynamik und Gasdynamik der Universität Stuttgart. So ist beispielweise geplant, die Messtechnik in Motorprüfständen einzusetzen und unter realen Betriebsbedingungen im Brennraum zu testen.  

Die Vorarbeiten zu den Projekten während eines Forschungssemesters erlangten bereits internationales Interesse und führten zu einer Vortragseinladung in die USA zum internationalen Luft- und Raumfahrtkongress der American Aerospace and Aviation Association.