News

11. März 2013

6. Landshuter Leichtbau-Colloquium – besucht wie nie zuvor

Systemleichtbau als ganzheitlicher Ansatz – ein Thema, das bei Entwicklern und Ingenieuren auf großes Interesse stößt. Dies zeigt die Beteiligung am... Beitrag lesen


16. November 2012

BMW Werk Landshut unterstützt Freundeskreis der Hochschule Landshut

Der Freundeskreis unterstützt die Belange der Hochschule Landshut finanziell und ideell. Mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro an den Freundeskreis... Beitrag lesen


17. Oktober 2012

Symposium zeigt neuste Trends im Karosserie-Leichtbau

Das 6. Landshut-Ingolstädter Leichtbausymposium fand am 17. Oktober 2012 im BMW Werk in Dingolfing statt. Die Veranstalter, die Hochschulen Landshut... Beitrag lesen


04. Oktober 2012

Neues Forschungsprojekt: Magnesium macht Autos von Morgen leichter

Ein neues innovatives Forschungsprojekt an der Hochschule Landshut erhält eine Bundesförderung: Durch den Einsatz von Magnesiumfeinblechen soll das... Beitrag lesen


24. Juli 2012

IHK-Preis für herausragende Landshuter Studierende

Über eine Auszeichnung durch die Wirtschaft können sich drei Studenten/in bzw. Absolventen/in der Hochschule Landshut freuen: Aus den Händen von Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch und IHK-Präsident Dr. Josef Dachs nahmen Nadine Tatjana Engelbrecht, Dominik Obermaier und Wolfgang Rohrmeier den mit jeweils 1000 Euro dotierten IHK-Preis entgegen. Ebenso wie 10 weitere Absolventen/innen von niederbayerischen Hochschulen wurden sie in Passau für ihre herausragenden Abschlussarbeiten ausgezeichnet. Sie haben ihre wissenschaftlichen Arbeiten mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen und können nun mit dem IHK-Preis auch eine angesehene Auszeichnung im Lebenslauf vorweisen.

IHK-Präsident Dr. Josef Dachs zeigte sich beeindruckt von der Qualität und dem breiten inhaltlichen Spektrum der eingereichten Arbeiten aus Wirtschaft, Technik, Informatik und Geisteswissenschaften. Die Jury, die aus den Bewerbungen die besten Arbeiten aussuchen musste, hatte ihr Hauptaugenmerk auf den thematischen Bezug zum Wirtschaftsraum Niederbayern sowie einen hohen Praxisanteil gerichtet. Wissenschaftsminister Dr. Heubisch betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Diese sei besonders wichtig, um Innovationen generieren zu können, die der Schlüssel für die Zukunft seien.

Dr. Dachs brachte die ausgezeichneten Leistungen der Preisträger mit der positiven Entwicklung der „Hochschulregion“ Niederbayern in Zusammenhang: „Der IHK-Preis als Auszeichnung der niederbayerischen Wirtschaft würdigt letztlich auch den Mehrwert für die Region und unterstreicht damit die große Bedeutung, die durch den Wissenstransfer von Hochschulen und Betrieben insgesamt entsteht.“ Der IHK-Preis wurde heuer bereits zum 27. Mal verliehen. Insgesamt wurden bisher 279 Preisträger ausgezeichnet und in der Summe rund 208.000 Euro ausgeschüttet.

Die Preisträger der Hochschule Landshut

Nadine Tatjana Engelbrecht (Fakultät Soziale Arbeit) untersuchte in ihrer Bachelorarbeit die Qualitätsvorgaben, Standards und realen Arbeitsprozesse im Universitätsklinikum Regensburg. Das Thema ihrer Abschlussarbeit lautete: „Qualität durch Standard? Vom sozialen Anspruch zur ökonomischen Realität kontinuierlicher Qualität sozialer Dienste“. Ziel war es, zu erfahren, welche Bedeutung Qualitätsstandards für den Sozialdienst des Universitätsklinikums haben und inwieweit diese Ansprüche den realen Strukturen und Prozessen entsprechen. Die Arbeit ist in allen Belangen herausragend, von der Anlage der Studie über die methodische Durchführung der empirischen Anteile (Experteninterviews und begleitende Beobachtung), wie Betreuer Prof. Dr. Stefan Borrmann erklärte.

Eine Software, die eine neue Lösung zur Erhebung und Auswertung technischer und finanzieller Kennzahlen für ein Unternehmen bietet und individuelle Jahresberichte für alle Beteiligten automatisch generiert, entwickelte Dominik Obermaier (Fakultät Informatik). Das Thema seiner Abschlussarbeit lautete  „Qualitätssicherung einer Java EE 5 Webapplikation durch Continuous Integration mit Unit- und Integrationstests.“ Anforderungen wie Erweiterbarkeit und Wartbarkeit mussten bei seiner Softwarelösung berücksichtig werden. Der Schwerpunkt der Bachelorarbeit lag auf der Seite der Qualitätssicherung der Software. Nur wenige Bachelor-Studierende hätten die Fähigkeiten und Kenntnisse, eine Arbeit in diesem Umfeld anzugehen und in der hier vorliegenden Qualität umzusetzen, wie ihm Betreuerin Prof. Dr. Gudrun Schiedermeier attestiert.

Die Abschlussarbeit von Wolfgang Rohrmeier (Fakultät Maschinenbau) entstand am Kompetenzzentrum Leichtbau der Hochschule im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes „Leichtbau-Hybridstruktur für das Chassis von Reisemobilen (LeitHyb)“. Ziel ist eine Gewichtsreduzierung bei gleichzeitig verbessertem Insassenschutz im Fonbereich von Reisemobilen. Beteiligt sind neben dem Kompetenzzentrum Leichtbau die Unternehmen Knaus Tabbert GmbH (Jandelsbrunn), die Alois Kober GmbH (Köth), Altendorfer Kunststofftechnik (Neureichenau) und die CADFEM GmbH (Grafing). „Entwicklung und Validierung eines Finite-Elemente-Modells für ein Reisemobil“ lautet der Titel der Abschlussarbeit. Darin liegt der Schwerpunkt in der numerischen Simulation und Optimierung der hybriden Rahmenbodenstruktur mit dem Ziel einer Gewichtsreduzierung um mindestens 50 kg. Rohrmeier arbeitete bereits während der Antragstellung als hilfswissenschaftlicher Assistent im KPZ Leichtbau. Seine Ergebnisse stellen eine hochwertige Grundlage für die Forschungstätigkeiten dar, er zählt zur Spitzengruppe seines Jahrgangs, wie die Betreuer Prof. Dr.-Ing. Otto Huber und Dipl.-Ing. (FH) Sergej Diel betonen.


25. Juni 2012

Klebeverbindung Faserverbund und Plasma – für innovativen Leichtbau

Mit dem innovativen Thema Kleben von Faserverbundwerkstoffen befasste sich eine Fachveranstaltung des Leichtbau Cluster der Hochschule Landshut. Mehr... Beitrag lesen


23. Mai 2012

Klebtechnik und Oberflächen bei Netzwerktreffen im Fokus

Fast 50 Teilnehmer aus verschiedenen Branchen diskutierten beim Netzwerktreffen am 22. Mai 2012 über das breite Anwendungsspektrum der Klebtechnik in... Beitrag lesen


23. Mai 2012

Klebtechnik und Oberflächen bei Netzwerktreffen im Fokus

Fast 50 Teilnehmer aus verschiedenen Branchen diskutierten beim Netzwerktreffen am 22. Mai 2012 über das breite Anwendungsspektrum der Klebtechnik in der industriellen Praxis. Die Veranstaltung wurde durch den LEICHTBAU-CLUSTER (Hochschule Landshut) und den Cluster Bayonik (Hochschule Deggendorf) zum Thema „Klebtechnik und Oberflächen“  organisiert. Zahlreiche Vertreter von Firmen aus Bayern aber auch Österreich fanden den Weg zum Technologie Campus Freyung und nutzten die Möglichkeit, sich zum einen über neueste Trends und Entwicklungen in der Oberflächen- und Klebtechnik zu informieren und zum anderen neue Kontakte für ihre Geschäftstätigkeiten zu knüpfen.

In mehreren Vorträgen aus Wissenschaft und Wirtschaft wurde die Bedeutung und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Klebtechnik aufgezeigt, die als Alternative zu den seit Jahren etablierten Verbindungstechniken wie dem Schweißen oder Löten zunehmend Einsatz finden. Verschiedene Praxisbeispiele machten deutlich, dass Verklebungen, als ein Teilbereich der Füge- und Verbindungstechnik, entscheidende Vorteile haben können. Nahezu alle festen Materialien - Keramik und Kunststoff oder Glas und Metall - können mittels der Klebtechnik miteinander verbunden werden. Außerdem lassen sich auch Zusatzfunktionen wie Korrosionsschutz oder das Abdichten gegen Gase oder Flüssigkeiten über den Klebstoff in die Verbindung einbringen, so Professor Dr. Karl Friedrich Reiling, Leiter Labor Klebtechnik und Verbundwerkstoffe der Hochschule Landshut.

Dabei ist aber im Besonderen auf die Qualität der Klebverbindung zu achten: Die Kenntnis über die Eigenschaften der Oberflächen und die Vorbereitung der zu verklebenden Materialien ist bedeutend für die Haltbarkeit und damit Sicherheit der Klebverbindung. Zur Analyse der Oberfläche vor einer Verklebung zeigte Dr. Peter Oberschachtsiek (Dataphysics Instruments GmbH, Filderstadt) einige Methoden und Grundsätze. Die elementare Oberflächencharakterisierung kann bspw. durch den Wassertropfentest und mit Hilfe von Testtinten durchgeführt werden. Damit können schnell qualitative Aussagen über die freie Oberflächenenergie getroffen werden, so Dr. Oberschachtsiek. Zur quantitativen Bestimmung könne ein Kontaktwinkelmessgerät eingesetzt werden. Über das sog. Sessile-Drop-Verfahren mit zwei Testflüssigkeiten könne die Oberflächenergie eines Festkörpers, über das Pendant-Drop-Verfahren die von Flüssigkeiten ermittelt werden. Weitere Themen der Veranstaltung lauteten Oberflächen im Umfeld der Bionik und Klebtechnik im Leichtbau.Da in der Klebtechnik verschiedene Disziplinen zusammenarbeiten, ist die Vernetzung in der Zusammenarbeit ein ganz wesentlicher Faktor. Daher diente die Kooperationsveranstaltung auch der stärkeren Zusammenarbeit der beiden Cluster. Die große Resonanz an Fachteilnehmern zeigte damit die Bedeutung in der netzwerkübergreifenden Zusammenarbeit. „Innovation durch Kooperation“, so Marc Bicker, Projektmanager vom LEICHTBAU-CLUSTER, ist das Motto, welches nicht nur in einem Netzwerk gilt, sondern auch in der Kooperation zwischen Netzwerken.


11. Mai 2012

Energieherausforderungen mit neuem Bachelor meistern

Mit dem neuen Bachelor Energie- und Leichtbautechnik reagiert die Hochschule Landshut bzw. die Fakultät Maschinenbau auf die Herausforderungen der weltweiten Diskussion um die Themen Energiewende und Ressourcenknappheit. Neben soliden Grundlagen des Maschinenbaus, einschließlich einer umfangreichen konstruktionstechnischen Ausbildung, werden in dem neuen Studiengang weiterführende Kenntnisse aus den Bereichen der Energietechnik (z.B. effiziente Energiewandlung und -speicherung) und der Leichtbautechnik (z.B. Material- und Energieeinsparung) vermittelt; zwei Bereiche, in denen eine sprunghafte Dynamisierung und Weiterentwicklung stattgefunden hat.

Der klassische Maschinenbau sieht sich durch die geforderten Energieeinsparungen einem beschleunigten Innovationsdruck ausgesetzt und muss sich auch thematisch den geänderten Anforderungen anpassen. Dabei sind die beiden Gebiete Energietechnik und Leichtbau inzwischen stark miteinander verschmolzen: Der Trend zur Elektrifizierung der individuellen Mobilität fordert neue Fahrzeugkonzepte und konzeptionellen Leichtbau, da die Energiedichte der derzeit bekannten Speichermedien im Vergleich zu konventionellen Kraftstoffen deutlich geringer ist. Es ist deshalb ökonomisch und ökologisch günstiger, in den Leichtbau, statt in große und teure Energiespeicher, zu investieren.

Das Ziel des Studienganges ist es, auf einer soliden Grundlage des Maschinenbaus einschließlich einer umfangreichen konstruktionstechnischen Ausbildung aufzubauen und wichtiges Querschnittswissen der beiden Bereiche Energietechnik und Leichtbautechnik zu vermitteln. Ab dem 4. Semester können sich die Studierenden für verschiedene Profilierungsrichtungen entscheiden. Absolventen, die als Profilierungsmodul die Energieeffizienz und -versorgung wählen, erhalten neben den allgemeinen maschinenbaulichen Grundlagen auch fundierten Kenntnisse im Bereich Leichtbau und Werkstoffe, einschließlich Faserverbundwerkstoffe, und können mit diesem Wissen u.a. in der Windenergiebranche eine Tätigkeit aufnehmen. Die Profilierungsrichtung Strukturleichtbau inklusive der Faserverbundtechnologie bereitet besonders für einen Einsatz in der Luftfahrt- und Fahrzeugbranche vor.

Insgesamt qualifiziert der Studiengang für vielfältige Einsatzbereiche: Entwicklung von Leichtbauwerkstoffen und Werkstoffprüfung, Produktentwicklung und Konstruktion, Berechnung und Versuch, Fertigung und Produktion u.a. bei Zulieferunternehmen im Bereich der Energiebranche, Anlagenbau z.B. Biogas- und Holzgas, feste Biomasse, Energieeffizienz und Energieberatung, Recycling und Stoffstrommanagement, Entwicklung und Auslegung von Energiespeichersystemen. Für Absolventen also beste Aussichten in einem zukunftweisenden Berufsfeld.

Eine Informationsveranstaltung am 21. Juni 2012, 16.00 Uhr, im Raum HS 013 an der Hochschule Landshut bietet detaillierte Informationen zum Studiengang. Die Bewerbung zum Studium an der Hochschule Landshut ist  bis 15. Juli 2012 online möglich. 


02. Mai 2012

Leichtbau-Cluster: innovative Lösungen auf HANNOVER MESSE

Der Leichtbau-Cluster der Hochschule Landshut und die Deutsche Messe AG bildeten auch in diesem Jahr auf der HANNOVER MESSE (23. – 27. April 2012)... Beitrag lesen